Dienstag, 16. August 2016

Werden Ungeborene bei uns nicht diskriminiert?

Liebe Leser,

als ich heute die Zeitung aufschlug, musste ich mir mehrmals die Augen reiben:

Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, beklagt sich, dass das Antidiskrimierungsgesetz zu schwach sei und deshalb verschärft werden müsse.

Vor allem Menschen mit Behinderungen würden nach wie vor stark im Berufs- und Wirtschaftsleben diskriminiert.

Ich konnte angesichts so großer Heuchelei und Scheinheiligkeit kaum atmen:

In der Tat sind die Menschen mit Behinderungen diejenigen, die am meisten bei uns diskriminiert werden, weil sie erst gar nicht zur Welt kommen dürfen!

Die Gruppe von Menschen, die in Deutschland am meisten diskriminiert wird, sind die ungeborenen Kinder.

Und unter ihnen diejenigen, die krank sind: 95 Prozent der Kinder mit Down Syndrom erblicken nicht das Licht der Welt, weil sie "aussortiert" werden.

Jedem sollte klar sein: Politik will (oft) nicht die wahren Probleme lösen, sondern nur die, die zum Machterhalt hilfreich sind.

Die ungeborenen Kinder werden in diesem Machtspiel offenbar als Störenfriede angesehen, die man ruhig ignorieren kann.

Ich bleibe aber nicht ruhig!

Ich erhebe meine Stimme gegen diese himmelschreiende Ungerechtigkeit.

Ich protestiere gegen die größte Diskriminierung, die es zur Zeit gibt:

Das massenhafte Töten von ungeborenen und vor allem von kranken Kindern.

Zusammen müssen wir so viel Aufmerksamkeit erregen, dass alle Menschen von dieser Grausamkeit erschüttert werden.

Dann werden die Politiker gar nicht umhin kommen, sich für die Ungeborenen einzusetzen.

Sie, liebe Leser,  können in vielerlei Hinsicht für das Leben der ungeborenen Kinder eintreten:

Sie können folgenden Link an Freunde und Bekannte schicken, damit sie sich der Aktion SOS LEBEN anschließen: http://www.dvck.org/sosunt/

Ich wäre Ihnen auch sehr dankbar, wenn Sie unsere Seite in Facebook "liken" würden: https://www.facebook.com/sosleben/?fref=ts
 

Sie wird ständig mit wichtigen Informationen aktualisiert.

Unsere Facebook Seite hat schon über 10.000 Freunde, doch es müssen viel mehr werden, damit die Ungeborenen sichtbar werden.

Sie können uns auch mit Ihrer Spende helfen, damit wir viele Menschen anschreiben können und somit die Reihen der Freunde des Lebens vergrößern.

Mit freundlichen Grüßen

Pilar Herzogin von Oldenburg

Kommentare:

Monica Sussi hat gesagt…

ganz einverstanden!!!Heuchelei gehoert zum BUONISMUS!!!

AR hat gesagt…

In der Tat werden ungeborene Kinder diskriminiert, und zwar alle - auch die ohne Behinderung. Es ist schon erstaunlich, dass wir uns anmaßen, über lebenswert und nicht lebenswert zu entscheiden. Kommt uns dieses Thema nicht irgendwie bekannt vor? Und wir geben tatsächlich vor, aus der Geschichte gelernt zu haben...
Ich habe durchaus Verständnis für die Nöte der betroffenen Mütter, aber wie weit sind wir bereit zu gehen, um sie zu entlasten? Reicht dieses Argument aus, hier die Tötung von Menschen zu rechtfertigen? Oder weil wir uns das Recht nehmen, sie als nicht lebenswert einzustufen?

Alles in Allem haben wir es hier mit viel Heuchelei zu tun bzw. mit einer Doppelmoral. Gerne wird vor einer konservativen Einstellung gewarnt, die gerne mit rechtsradikal gleichgesetzt wird, um so für ein neues Verständnis von Ehe und Familie zu werben. Auf der anderen Seite scheut man sich nicht, Dinge zu tun, die uns aus der Zeit unter Hitler bekannt sind und vor denen man uns früher mal gewarnt hatte. Die Wahrheit ist doch letztlich, dass es darum geht, unsere Selbstverwirklichung zu maximieren, auch wenn dafür Ethik, Moral oder Babys auf der Strecke bleiben. Es ist erstaunlich und auch an entsprechenden Regimen zu beobachten, wie ähnlich sich extrem rechts und extrem links in Wahrheit sind ...

x4 hat gesagt…

Es gibt Menschen ohne Beine, die wertvollere Mitglieder der Gesellschaft sind, als so mancher Abtreibungsbefürworter.

Anonym hat gesagt…

Liebe Leser,

als ich heute die Augen aufschlug, musste ich mir mehrmals die Zeitung reiben:


:D :D :D

Leo Trotzki hat gesagt…

@AR

Sie kritisieren "links" und meinen PSEUDOLINKS! Informieren Sie sich!

WSWS schreibt:

In diesem Zusammenhang möchten wir unsere Leser auf die Analyse aufmerksam machen, die der Chefredakteur der WSWS, David North, im Vorwort zu seinem neuen Buch darlegt: Die Frankfurter Schule, die Postmoderne und die Politik der Pseudolinken: Eine marxistische Kritik (The Frankfurt School, Postmodernism and the Politics of the Pseudo-Left: A Marxist Critique, Mehring Books, 2015. Eine deutsche Übersetzung des Buchs liegt jetzt vor.)

* Der Begriff „Pseudolinke“ bezeichnet politische Parteien, Organisationen und theoretische/ideologische Tendenzen, die populistische Parolen und demokratische Phrasen benutzen, um die sozioökonomischen Interessen privilegierter und wohlhabender Schichten der Mittelklasse zu fördern. Beispiele für solche Gruppierungen sind Syriza in Griechenland, Podemos in Spanien, die Linke in Deutschland und die zahlreichen Ableger ex-trotzkistischer (z.B. pablistischer) oder staatskapitalistischer Organisationen wie die Nouveau Parti Anticapitaliste (NPA) in Frankreich, die NSSP in Sri Lanka und die International Socialist Organization in den Vereinigten Staaten. Man kann auch die Überreste der Occupy-Bewegung hinzuzählen, die von anarchistischen und postanarchistischen Tendenzen beeinflusst sind. Angesichts der großen Vielfalt kleinbürgerlicher pseudolinker Organisationen weltweit ist diese Liste bei Weitem nicht vollständig.

* Die Pseudolinke ist antimarxistisch. Sie lehnt den historischen Materialismus ab und stützt sich stattdessen auf verschiedene Formen des subjektiven Idealismus und des philosophischen Irrationalismus, wie sie vom Existentialismus, der Frankfurter Schule und der zeitgenössischen Postmoderne vertreten werden.

* Die Pseudolinke ist antisozialistisch. Sie lehnt den Klassenkampf ab und leugnet die zentrale Rolle der Arbeiterklasse ebenso wie die Notwendigkeit einer Revolution für die fortschrittliche Umgestaltung der Gesellschaft. Sie stellt der unabhängigen politischen Organisation und Massenmobilisierung der Arbeiterklasse gegen das kapitalistische System einen klassenneutralen Populismus entgegen. Das Wirtschaftsprogramm der Pseudolinken ist im Wesentlichen prokapitalistisch und nationalistisch.

* Die Pseudolinke tritt für verschiedene Formen der „Identitätspolitik“ ein, die sich auf Fragen der Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung konzentriert, um in Unternehmen, Universitäten, besser bezahlten Berufsgruppen, Gewerkschaften, Regierungsstellen und staatlichen Institutionen mehr Einfluss zu gewinnen. Sie strebt eine für sie günstigere Aufteilung des Vermögens unter den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung an. Den Pseudolinken geht es nicht um die Abschaffung gesellschaftlicher Privilegien, sondern darum, selbst stärker daran teilzuhaben.

David North schließt das Vorwort zu seinem neuen Buch mit den Worten: „Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der trotzkistischen Bewegung, die Klassengrundlage, die rückwärtsgewandten theoretischen Konzeptionen und die reaktionäre Politik der Pseudolinken zu analysieren und zu entlarven. Nur so kann sie die Arbeiterklasse aufklären, vom Einfluss kleinbürgerlicher Bewegungen befreien und ihre politische Unabhängigkeit als entscheidende progressive und revolutionäre Kraft in der modernen kapitalistischen Gesellschaft herstellen.“

"Die Frankfurter Schule, die Postmoderne und die Politik der Pseudolinken: Eine marxistische Kritik" ist ein wichtiger Beitrag zu diesem Ziel und wird der Arbeiterklasse in ihren kommenden Kämpfen gute Dienste leisten.