Mittwoch, 14. November 2012

Man hält es nicht für möglich: Schweizer Homosexuellenverbände fordern Boykott der Heilsarmee beim Eurovision Song Contest

Aprilscherz im November? Nein: Laut Informationen von 20Minuten-Online wollen Schweizer Homosexuellenverbände den Auftritt der Heilsarmee mit dem Lied „You and Me“ für den dortigen Vorentscheid verhindern.

Grund: Die christlichen Wohltäter sorgten im Mai 2012 für Schlagzeilen, weil sie einer lesbischen Heimleiterin kündigten – auch aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Die Kaderfrau unterhielt eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin. „Die Heilsarmee toleriert keine außerehelichen und gleichgeschlechtlichen Verbindungen von Führungskräften mit Mitarbeitenden“, wurde die Entlassung in einer internen Mitteilung begründet.

Die Homosexuellen in der Schweiz sind nun empört und drohen: „Der Eurovision Song Contest ist nicht das richtige Umfeld für die Heilsarmee», meint Beat Stephan, Chefredaktor des Schwulenmagazins «Display». Am 15. Dezember entscheiden die Zuschauer mittels Televoting in der großen Entscheidungsshow, wer die Schweiz am ESC 2013 in Malmö verteten darf. Stephan ruft zum Boykott der Heilsarmee auf: «Solange sich die Vereinigung nicht klar von homophobem Gedankengut distanziert, ist die Teilnahme am ESC nicht zu unterstützen. Man sollte nicht für sie voten», so Stephan. Ins gleiche Horn stößt die Lesbenorganisation Schweiz: «Ich wünsche mir nicht, dass eine homophobe Organisation als Botschafter der Schweiz im Ausland auftritt», sagt Geschäftsführerin Eveline Mugier.

Die Heilsarmee denkt glücklicherweise nicht daran, zurückzutreten.

Kommentare:

Ars Magika hat gesagt…

Na ja so bitter die Sache auch ist, rechtlichen gesehen stimmt es nun mal. Wen man einen kirchlichen Arbeitgeber hat muss man sich halt an deren Norm halten. Gibt zwar daran eigentlich nichts zu verteufeln, aber na ja jedem wie es ihm beliebt.

wolfganh hat gesagt…

Na aber die Medien sind für die speziellen Outings und Verhaltensweisen der Homosexuellen sind auch keine geeignete Plattform, vor allem für unsere Kinder. Ich bin nicht "homophob"- was für ein dummes und unsachliches Wort, aber wer sich öffentlich eklig und blöd selbst darstellt, braucht sich nicht zu wundern, wenn man ihn mit spöttischen Augen ansieht. Außerdem geht es hier um massive Ausgrenzug einer positiven gesellschaftlichen Gruppe. Ein affiger Kleinkrieg, auf den die Öffentlichkeit anscheinend reinzufallen droht.

Anonym hat gesagt…

Es wird sich zeigen, ob die Schweizer Homolobby - Diktatoren stärker sind, als das Volk. Das antichristliche Schmierenblatt 20 Minuten haben die Homos und Abartigen schon lange unter ihrer Fuchtel

Old Geezer hat gesagt…

Mitarbeiter zu feuern, neu weil sie sich am Arbeitplatz ineinander vergucken und eine Beziehung haben, ist ja nun auch wirklich asozial.
Zudem in der freien Wirtschaft und bei Ämtern unüblich, solange daraus kein Neopotismus erwächst.

Es ist trotzdem albern, daraus Forderungen für den ESC ableiten zu wollen - das hat einfach nichts miteinander zu tun, und wollte man von jedem Teilnahmer die Arschloch-Aktionen auflisten und abwägen, so hätte man viel zu tun.

Anonym hat gesagt…

Wo ist das Problem?
Die Homosexuellenverbände greifen die Heilsarmee für ihr Verhalten an, nicht Die Heilsarmme greift die Homoverbände wegen deren unethischen, unmoralischen, ekelerregenden Verghaltens an.
Also: Laßt diejenigen in Ruhe , die sich nicht dieser unverantwortlichen Homolobby beugen wollen.

Anonym hat gesagt…

Ihr seid Faschisten. Wollt ich nur mal gesagt haben.