Mittwoch, 16. Januar 2013

Cordula Mohr, katholische Familienmutter und aktive Lebensrechtlerin, rettete am 15. Januar 2013 das Leben eines ungeborenen Kindes

Cordula Mohr
(Christliches Forum/Felizitas Küble) Cordula Mohr, eine katholische Familienmutter, aktive Lebensrechtlerin und ALFA-Vorsitzende in Rheine (siehe Foto: hier als Helferin an unserem Infostand beim Glaubenskongreß) betreibt seit einigen Jahren ehrenamtliche Internetberatung.

Dabei erlebte Cordula mehrfach, daß  Schwangere, die zunächst eine Abtreibung anstrebten, von ihrem Vorhaben abgelassen haben und JA zu ihrem ungeborenen Kind sagten. 

Soeben hat Cordula wieder eine solch erfreuliche Erfahrung erleben können, die sie für unser CHRISTLICHES FORUM nun aktuell berichtet:

Folgendes habe ich bei meiner Internetberatung erlebt. Ein Thread fiel mir auf, der schon 1 Tag lang unbeantwortet im Forum stand. Er hieß “schwanger, 2 Kinder und alleinerziehend” und stammte von einer Frau mit Nicknamen “mutti1990″.

Sie war sehr verzweifelt über ihre Lebenssituation:

Ihr Freund stand nicht voll hinter dem Kind und unterstellte ihr sogar, das Kind sei nicht von ihm. Zur gleichen Zeit kündigte der Freund seine derzeitige Arbeitsstelle wegen Mobbing.

Die Wohnung war passend, aber das Sozialamt meinte, sie sei von den Quadratmetern her zu gross für die Familie. Darüber war die Schreiberin sehr traurig.

Der Freund war mitlerweile nicht mehr in der Wohnung. Es brach für sie eine Welt zusammen; ihre schon geborenen Kinder waren 3 1/2 und 2 Jahre alt.  Die Schwangere hatte vor einem Jahr eine Scheidung hinter sich gebracht.

Ich antwortete auf diese Hilferufe, wobei ich ihr auch klar machte, wie groß ihr Kind schon sei: sie war bereits in der 10. Woche schwanger.

Die Probleme, die sie hatte, habe ich nicht schöngeredet, denn es sind ernstzunehmende und schwierige Sorgen. Ich habe sie ermutigt, eine Beratung aufzusuchen und gab ihr eine ALFA-Beratungsnummer: sie solle ihre Probleme nach und nach zu lösen versuchen.

Da in dem Thread klar wurde, dass sie sich eigentlich auf das Kind freut, griff ich diesen Satz nochmal auf und bestätigte ihr, dass sie sich doch schon bewusst sei, Mutter zu sein.

Sie antwortete: “Ja, du hast recht, ich möchte das Kind eigentlich, aber die Lebensumstände lassen es nicht zu.”  -  Ich schrieb ihr erneut, dass sie offenbar nur meint, dem Kind jenes Leben nicht bieten zu können, das man angeblich so allgemein braucht.

Ich schrieb noch, wie Familien in manchen Medien anscheinend nur dann echte Familien sind, wenn Haus, Auto, Kinder alle je ein eigenes Zimmer, Hund, perfekte berufstätige Hausfrau/Mutter und Köchin etc. vorhanden sind.

Jedoch habe jemand (der Schöpfer allen Lebens) JA zu diesem ungeborenen Kind gesagt und traue es ihr zu, Mutter von drei Kindern zu sein.

Sie schrieb noch am selben Tag zurück: “Ich war heute bei meiner Mutter und wir haben über die Schwangerschaft geredet.” – Zudem erzählte sie ihr die Sache mit dem Freund. Die Mutter hat super reagiert und bot ihr wirksame Hilfe an. Endlich nach so vielen Wochen hat sie sich ihrer Mutter anvertraut.

Wieder schrieb sie: “Ich sage den Termin zur Abtreibung am 15.1. ab.”  -  Sie bedankte sich bei allen, die ihr im Forum geholfen haben.

Bemerkenswerterweise waren nur 3 Leser-Ratgeberinnen auf dieser Seite zugange. Ansonsten sind oft sofort diejenigen präsent, die möglichst zur Abtreibung raten oder gar drängen. Doch die Schwangere wurde gottlob vor diesen Abtreibungsbefürwortern beschützt; diese stritten sich mittlerweile auf einem anderen Thread der Webseite.

So bin ich sehr froh, daß dieses ungeborene Baby leben darf  -  und ich möchte alle ermutigen, schwangeren Frauen in Not auch per Internetberatung zur Seite zu stehen!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Schöne ist,das das Leben des Kindes berücksichtigt wird und nicht getötet wird.
Theard braucht Jesus,wenn sie IHN noch nicht im Herzen angenommen hat.
Gott segne die Theard und die Personen,die sie von der Abtreibung abgeraten haben.
ER öffne die Abtreibungsaktivisten/innen die Augen und dass sie die Taten bereuen und Jesus um Vergebung bitten.
Gott sei Dank,dass ER auch einzelne Menschen wie Johnsson die Augenb öffnet und sie nicht in Ruhe ließ.
"Vater im Himmel,laß die Abtreibungsaktivisten/innen nicht in Ruhe,bis sie die Tat bereuen und es nicht mehr weiter machen.Amen!"

Anonym hat gesagt…

Ich war selber in dem grässlichen Zwiespalt eine ungewollte, ungeplante Schwangerschaft bis zur 11. Woche nicht bemerkt zu haben. Von meinem Ehemann in aussichtsloser Situation emotional schon lange getrennt, wurde das Kind gezeugt als ich auch altersmässig glaubte nicht mehr schwanger zu werden. Ehe zerrüttet, neuen Wunschjob gerade seit 4 Monaten, Mann arbeitslos usw. Für das Kind konnte ich mich nicht freudig entscheiden. Doch der Gedanke daran, dass ich ein Jahr später anderen Müttern mit Kinderwägen begegnen würde, immer wieder konfrontiert wäre, so oder so alt wäre das Kind jetzt, wie es wohl aussähe, wie es wohl von Charakter her wäre, liessen mich die Schwangerschaft, wenn auch nur widerwillig und billigend in Kauf nehmen.

Dies liegt lange zurück und dieses Kind, ist das Beste was mir in meinem bisherigen Leben passiert ist...

Manchmal bitte ich es innerlich um Verzeihung, bereue die Ignoranz der ersten Monate in der Schwangerschaft, vergebe auch mir, segne das mir damals anvertraute Wesen und seinen Weg, Danke für das Geschenk der erfahrenen Herzensliebe und die Lebendigkeit, die es in mein Leben brachte...

Ich habe es ganz alleine großgezogen.
Die Ehe mit dem Mann aus einem anderen Kulturkreis endete, er kümmerte sich wenig bis gar nicht um uns - und ja, ich war oft müde, erschöpft, traurig, verzweifelt und resigniert...

Heute weiss ich es hat sich "gelohnt" - nicht auszudenken wäre dieses Kind nicht geboren. Es zeigte mir meine Kraft, meine göttliche Freiheit, meine ureigenen Wege um alte Aufgaben, Muster zu erkennen und aufzulösen. Es ist heute Glück pur so ein wundervoll lebendiges Wesen eingeladen zu haben. Es macht mich zudem sehr stolz, die Verantwortung ganz allein übernommen zu haben. Es hat mich heil werden lassen, mit meinem Lebensweg und mit meiner Lebensgeschichte...

Hierzulande gibt es Hilfe und Unterstützung - das ist nicht überall so.

Deshalb nur Mut!
Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird, manchmal kommt von irgendwo ein Lichtlein her, die Kraft die notwendig ist sich gegen ein Kind zu entscheiden (es ist halt eben nicht nur die Schwangerschaft) bekommt jeder hinterher um sich dafür einzusetzen...

Alexander III hat gesagt…

Wir haben im November zwei liebe Frauen, Mütter, Töchter, Freundinen, Christinnen zu Grabe getragen, die an die Heiligung des gesegneten Leibes geglaubt haben. Ärztliche Einschätzungen und einen gleichen Fall aus dem Februar konnten sie nicht zur Besserung führen. Gebete in großer Zahl waren auch hier hilflos.
Wenn ich so etwas lese und erlebe könnte ich schon etwas unleidlich werden.
Versucht euch mal der Diskussion nötig, unnötig, abzulehnen, gewollt und erziehbar zu stellen.
Wer nur eines will und anderes ablehnt, wird keines von beiden erreichen. Ihm wird auch das gute Wollen umschlagen.
Ist das erstrebenswert?

Anonym hat gesagt…

Grüß Gott! Hätte man mich gefragt, dann hätte ich gesagt : ich will auf dieser Welt nicht leben, treib mich ab.

Anonym hat gesagt…

@ Alexander III -
Häää?
...welche Diskussion?
...und was soll das nun dem Leser sagen...???

@ Anonym 23:37 - tja ganz so einfach ist es halt nicht mit SChuld/Verantwortung für sein Dasein abzulehnen oder...;-)?

Hmm über eine Werbeanzeige kam ich auf diese Seite. Sorry, aber bis auf den einen Kommentar von 18:09 einfach nur eigenartig befremdend bis extrem.

Alexander III hat gesagt…

Hallo Anonym 02:40
Ganz einfach: Mit Vernunft an die Sache rangehen. Nicht schon vor dem Wissen entscheiden.
Geht den Machern der Seite voll ab.
Es gibt sone und solche Beispiele. Doch Wissen geht oft auch nal vor Glauben. Das sollte beachtet werden.

Ulrike hat gesagt…

Liebe, Zuneigung, Wärme, Treue, Zuverlässigkeit und vor allem auch EHRLICHKEIT vermissen die Menschen in der heutigen Zeit.

Jeder geht SEINEN WEG, viele fühlen sich anderen überlegen, viele fühlen sich einsam und leer.

Wenn Menschen all diese DINGE wieder mehr erfahren von ihrer
Umwelt, dann lassen sicher auch
die Abtreibungszahlen nach.

Hört sich naiv an, aber ich denke es ist so.

Nehmt eine ungewollt schwangere Frau in den Arm, versprecht ihr,
dass ihr Zeit habt für sie und ihr Kind und sie im Notfall auch finanziell unterstützt - dann
sieht die Welt schon ganz anders aus.