Freitag, 19. Januar 2018

Stellenwert der Familie bei Deutschen ungebrochen hoch

Foto: Freepik.es
Mehrere neue Umfragen und Studien zeigen, dass der Stellenwert der Familie bei den Deutschen ungebrochen hoch bleibt, obwohl eine Gründung später als noch vor 20 bis 30 Jahren vollbracht wird.

Zu diesem Thema berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 11. Januar 2018 vom neuesten Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Die Studie zeigt, dass die wenigsten Frauen zum Zeitpunkt ihres 40. Geburtstags kinderlos sind. „Der Anteil der Frauen der Geburtsjahrgänge 1970 bis 1974, die im Alter von 40 Jahren als Mutter in einer Familie lebten, ist mit drei Vierteln ähnlich hoch wie 15 Jahre zuvor, also bei der Betrachtung der Geburtsjahrgänge 1955 bis 1959 zum Zeitpunkt ihres 40. Geburtstags“, so die FAZ.

Tim Hochgürtel, Autor der Studie des Statistischen Bundesamtes, resümiert die Ergebnisse so. „Die Lust der Deutschen, eine Familie zu gründen, ist ungebrochen.“

Die FAZ berichtet auch über eine neue repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kantar Emnid unter 3200 Deutschen: „Ein heiles Familienleben zu führen ist demnach – zusammen mit der Gesundheit – das mit Abstand wichtigste Lebensziel. 43 Prozent der Befragten nannten die Familie an erster Stelle. Wohlstand und beruflicher Erfolg sind nur für eine kleine Minderheit das Wichtigste. Sechs Prozent nannten einen guten Lebensstandard als oberstes Ziel, beruflicher Erfolg kam dahinter.“

Die Psychologin Birgit Langebartels vom Marktforschungsinstitut Rheingold in Köln bestätigt diese Ergebnisse: „Auch unsere qualitativen Forschungsergebnisse zeigen, dass die Familie keineswegs an Wichtigkeit verliert“.

Von einer Umfrage über das erwartete Leben im Jahr 2030 des BAT-Instituts für Zukunftsfragen berichtet die Zeitschrift „IDEA“ (Ausgabe 1 / 2 von 2018) über: 91 Prozent stimmen der Aussage zu: „Familie ist 2030 das Wichtigste im Leben“.

Dienstag, 9. Januar 2018

Video: Warum das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gestoppt werden muss

Warum das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) gestoppt werden muss

Mathias von Gersdorff
Liebe Freunde der Aktion "Kinder in Gefahr",

was soll man von einem solchen Rechtssystem halten:

Anonyme Anzeigen werden von anonymen und nichtstaatlichen Stellen bearbeitet und können zu gravierenden Konsequenzen für den Angeklagten führen, ohne dass er sich verteidigen kann?
Genau das ist die Situation, die das sog. 

Netzwerkdurchsetzungsgesetz (kurz NetzDG) von Bundesjustizminister Heiko Maas geschaffen hat: Jeder kann Opfer einer anonymen Anzeige werden, ohne dass man sich irgendwie dagegen wehren kann.

Kein Wunder, dass einhellig Fachjuristen das Gesetz schon vor seinem Inkrafttreten als verfassungswidrig angesehen haben. Link: https://community.beck.de/2018/01/02/sperrung-von-tweets-und-facebook-beitraegen-die-fatale-langzeitwirkung-des-netzdg-deutet-sich-bereits-an

Auch wir, die Aktion „Kinder in Gefahr“ sind von dieser Situation betroffen.

So wurde ein Banner unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ gelöscht auf welchem stand: Gender: Nein Danke!

Wie kann so etwas passieren?

Facebook, Twitter & Co. gehen nun offenbar folgendermaßen vor: Wenn ein Artikel oder Banner eine bestimmte Anzahl von Male „gemeldet“ wird, wird dieser geprüft und mit hoher Wahrscheinlichkeit gelöscht.

Wenn „offensichtlich strafbare Inhalte“ (wie Kinderpornographie, illegale Angebote wie Rauschgift etc.) entfernt werden, wäre ja nichts einzuwenden.

In Wahrheit ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz eine Waffe linker Aktivisten geworden.
Jeder, der sich der Gender- bzw. LSBTIQ-Lobby widersetzt, muss von nun an befürchten, dass er gesperrt oder seine Beiträge gelöscht werden.

Gegen diesen Angriff müssen wir Widerstand leisten.

Wir befinden uns in einem existentiellen Kampf weshalb ich Sie bitte, an dieser E-Mail-Aktion teilzunehmen.


Fordern wir von Union und SPD die Abschaffung des Netzwerkgesetzes.

Bitte schreiben Sie an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie die Abschaffung von Heiko Maas` Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) (dieser Text ist unser Vorschlag, selbstverständlich können Sie den text ändern):



Betreff: NetzDG muss weg!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

das am Ende der letzten Legislaturperiode eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist eine Einladung an Internet-Aktivisten jeglicher Couleur gegen politische Gegner vorzugehen, um die Löschung von Beiträgen oder gar ganze Profile zu erreichen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kann auf diese Weise kolossal missbraucht werden und ist zu einer ideologischen Waffe geworden.

Deshalb bitte ich Sie: Schaffen Sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab.

Mit freundlichen

Kontaktdaten:

E-Mail Bundestag: angela.merkel@bundestag.de
Kontaktformular Bundeskanzleramt: https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html
Briefanschrift
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Infotelefon Bundesregierung: 030 18 272 2720


Betreff: NetzDG muss weg!

Sehr geehrter Herr Schulz,
das am Ende der letzten Legislaturperiode eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist eine Einladung an Internet-Aktivisten jeglicher Couleur gegen politische Gegner vorzugehen, um die Löschung von Beiträgen oder gar ganze Profile zu erreichen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kann auf diese Weise kolossal missbraucht werden und ist zu einer ideologischen Waffe geworden.

Deshalb bitte ich Sie: Schaffen Sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab.

Mit freundlichen Grüßen

Kontaktdaten Martin Schulz MdB:
Herrn
Martin Schulz MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel: 030 / 227 77545 | Fax: 030 / 227 70545

E-Mail: martin.schulz@bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff

E-Mail Aktion: Abschaffung des Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)

Bitte schreiben Sie an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie die Abschaffung von Heiko Maas` Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG):

Betreff: NetzDG muss weg!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

das am Ende der letzten Legislaturperiode eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist eine Einladung an Internet-Aktivisten jeglicher Couleur gegen politische Gegner vorzugehen, um die Löschung von Beiträgen oder gar ganze Profile zu erreichen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kann auf diese Weise kolossal missbraucht werden und ist zu einer ideologischen Waffe geworden.
Deshalb bitte ich Sie: Schaffen Sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab.

Mit freundlichen Grüßen

Kontaktdaten:

E-Mail Bundestag: angela.merkel@bundestag.de
Kontaktformular Bundeskanzleramt:
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html

Briefanschrift
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Infotelefon Bundesregierung: 030 18 272 2720

Betreff: NetzDG muss weg!

Sehr geehrter Herr Schulz,

das am Ende der letzten Legislaturperiode eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist eine Einladung an Internet-Aktivisten jeglicher Couleur gegen politische Gegner vorzugehen, um die Löschung von Beiträgen oder gar ganze Profile zu erreichen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kann auf diese Weise kolossal missbraucht werden und ist zu einer ideologischen Waffe geworden.

Deshalb bitte ich Sie: Schaffen Sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab.

Mit freundlichen Grüßen

Kontaktdaten:

Herrn
Martin Schulz MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel: 030 / 227 77545 | Fax: 030 / 227 70545

E-Mail: martin.schulz@bundestag.de

Samstag, 6. Januar 2018

Christa Meves: Adipositas bei Kindern Folge von Bindungsstörungen

Christa Meves

Am 29. Dezember 2017 gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgende Meldung heraus, die von der öffentlich-rechtlichen ARD in der Tagesschau übernommen wurde: "Jedes 14. Mädchen in Deutschland ist fettleibig - und sogar jeder 9. Junge. Die WHO fordere deswegen klarere Beschränkungen für Süßigkeiten und Junk-food-Werbung. Die freiwillige Selbstkontrolle funktioniere nicht."

Das ist nun allerdings eine viel zu späte Erkenntnis. Und es lässt sich voraussagen, dass auch der neue Schrei nach Werbungsbeschränkung für Süßigkeiten im Hinblick auf eine weitere Zunahme der Fettleibigkeit bei Kindern wirkungslos bleiben wird. Denn das Problem ist ebenso alt wie all die falschen Ansätze, um die Adipositas (Fettsucht) in der westlichen Menschheit zu bewältigen.
Die Meldung gibt über die Ausbreitung des Phänomens nun sogar einigen Einblick: 1980 waren es bei den Jungen nur 4% gewesen. Bis zu 2017 hatte sich diese Zahl also mehr als verdoppelt. Interessant sind auch die internationalen Statistiken über fettleibige Jungen, z.B. in den USA 23,3% und Indien 2,4%!

Diese Meldung ist allerdings in sich unzureichend, da die Altersangaben fehlen und unverständlicherweise die noch viel höheren Vergleichszahlen für die Mädchen ebenso. Dennoch ist die Eröffnung dieses gesundheitlichen Desasters, speziell in der westlichen Welt, immerhin das Eingeständnis eines jahrzehntelangen Versäumnisses der Beachtung dieses internationalen Phänomens. Eins ist gewiss: Die Kinder nehmen vom Kleinkindalter ab zu viele hochkalorische Nahrung zu sich, und zwar nicht erst allein, seit sie selbst in der Lage sind, mehr oder weniger heimlich Süßigkeiten zu ergattern: Es beginnt bereits im frühen Kindesalter, und deshalb hat sich über Jahrzehnte hinweg die Vorstellung verfestigen können, dass es sich dann in diesen Fällen allemal um eine genetisch bedingte Disposition zur Fettleibigkeit handle. Sogar ein Forschungsprojekt eines Instituts in Hessen gab diese Vorstellung als ihr Endergebnis bekannt. Man hatte eine Gruppe von übergewichtigen Grundschulkindern zu einem mehrwöchigen stationären klinischen Aufenthalt eingeladen und eine Zeitlang mit viel Ballaststoffen ernährt. Das Ergebnis: Relevante Gewichtsabnahmen waren nicht zu verzeichnen. Ein damit nicht zufriedenes Elternpaar war aber danach mit ihrer adipösen Tochter, die darüber tief unglücklich war, zur Beratung bei mir angereist. Und dieses Mädchen verriet mir - nachdem wir uns einige Stunden lang miteinander vertraut gemacht hatten - ein Geheimnis: Dass ALLE diese Kinder (auch sie selbst) sich täglich neu Süßigkeiten ergattert und heimlich vernascht hätten! "Da ist man eben so drin", sagte dieses Kind, "es geht eben gar nicht mehr anders." Aber diese Wahrheit war gar nicht in die Mutmaßungen der Forscher vorgedrungen!

Nun, diese Geschichte ist mehr als zwanzig Jahre her. Sie lässt sich in der Praxis aber immer neu bestätigen. Mittlerweile gibt es sogar therapeutische Spezialinstitute, die ihre langfristige therapeutische Unwirksamkeit eingestehen: Sie erreichen zwar bei den meist bereitwilligen Patienten beiderlei Geschlechts mit gekonnter Methode zunächst eine erhebliche Gewichtsabnahme während des stationären Aufenthalts; aber nach der Rückkehr in den Alltag beklagen die Patienten einige Wochen später einen sie selbst beschämenden Rückfall fundamentaler Art: Sie schaffen es nicht auf die Dauer, ihre unbändige orale Lust - besonders auf Süßes - zu bezähmen!

Spätestens aus solchen Ergebnissen müsste nun aber allgemein in Fachkreisen die Erkenntnis heranreifen, dass im Hinblick auf die Adipositas die Berechtigung vorhanden ist von einer "FettSUCHT" im wahrsten Sinne dieses Wortes zu sprechen. Denn nicht nur naschsüchtige Kinder, sondern auch Halbwüchsige mit anderen oralen Ersatzobjekten wie Alkohol, Zigaretten und Rauschgiften büßen durch maßlose Gewöhnungen daran die Fähigkeit ein, davon wieder zu lassen. Die Fachwelt müsste aufgrund dieser Erfahrungen aber nun endlich erkennen: Diese epidemische Zunahme der Adipositas in den westlichen Nationen bedarf zwar als Voraussetzung eines gewissen Wohlstands als Grundlage, aber die eigentliche Ursache liegt tiefer: Sie beruht - wie bei allen Süchten - auf einem unbewussten, nicht zu bändigenden mächtigen Bedürfnis ihrer Seele!

Bei der Adipositas handelt es sich meist um unser aller Urbedürfnis am Lebensanfang: durch Einverleibung von natürlicher, vom Säugling unbewusst erwarteter Nahrung in einer zufriedenstellenden Weise satt, zufrieden und glücklich zu werden! Den Hinweis, dass ein orales Defizit (von OS= lateinisch "der Mund" abgeleitet) die Ursache späterer seelischer Störungen sein könne, hat bereits Sigmund Freud vor mehr als einem Jahrhundert gegeben, und eine seiner Schulen hat das besonders für die Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie nutzbar gemacht, wie z.B. die neoanalytische Schule mit Annemarie Dührssen, Werner Schwidder und Fritz Riemann. Wir wissen also bereits aus dem vorigen Jahrhundert, dass sich aus den unnatürlichen, nicht befriedigten Sättigungs- und Bindungserlebnissen des Säuglings und Kleinkindes seelische Defizite in das Gehirn einprägen. Dadurch können sich charakterliche Unausgeglichenheiten und in übelsten Fällen lähmende orale Süchte entwickeln. Dieses Erfahrungswissen ist nun heute sogar durch die neue Hirnforschung untermauert worden!

Als in den sechziger Jahren der familienfeindliche Trend losbrach, konnte ich deshalb voraussagen, dass sowohl seelische Verwahrlosung als auch Essstörungen in epidemischen Ausmaßen entstehen würden. Diese Störungen bekommen zwar durch die Verschiedenartigkeiten der Umwelt eine spezielle Färbung, aber sie haben letztlich eine ganz eindeutige seelische Ursache: eine in sie eingeprägte unbewusste fundamentale Unzufriedenheit! Diese wurzelt sehr oft in einer obligatorischen, aber dennoch unzureichend durchgeführten Nähe des Neugeborenen zu seiner Mutter in seinen ersten drei Lebensjahren! Am besten geschieht das mithilfe der leiblichen Nähe und einer natürlichen Fütterungsweise eben durch die Frau, die dieses Kind geboren hat. Wer dieses Urmodell mit seinem Kleinkind als Mutter durchhält, erntet reife Frucht: Naschsüchtigkeit bleibt ebenso aus wie quengelndes Suchverhalten nach allem und jedem und als Folge davon dann unruhiger Unkonzentriertheit schon in der Grundschule!

Der Mensch ist ein in die Natur eingebettetes Wesen. Diese Natur hohnlachend durch angemaßte Künstlichkeiten oder Schreinächte allein im Dunkeln zu ersetzen, bewirkt grundsätzlich auf der ganzen Linie, dass sich die gesamte Gesellschaft schließlich elende oral getönte Süchte einhandelt! Durch Überforderung der Gesundheitssysteme wächst so auf die Dauer unweigerlich Niedergang; denn nur allzu leicht entsteht im Heranwachsenden dann aufgrund endloser negativer Erfahrungen mit dem eigenen Unzureichendsein schließlich ein resignierter Charakter und im übelsten Fall eine dann nur noch schwer löschbare Depression! WHO: Heute ist jeder dritte Europäer in dieser Weise angefochten!!! Einer der Großmacht Natur trotzendes Verhalten der eben beschriebenen Art erweist sich damit als eine ihrem Schöpfer gegenüber ungehorsame Grenzüberschreitung! Wir brauchen also ganz dringend neue gesellschaftliche Maßnahmen, die es den Müttern ermöglichen, zunächst bei ihren Winzlingen zu bleiben, bis diese Kleinkinder Gemeinschaft mit Gleichaltrigen überhaupt ertragen können! (Realisierbare Modelle dafür sind längst vorhanden.) Um seelisch zu gesunden, brauchen wir also auch im Hinblick auf die Ökologie des Menschen in später Stunde eine Umkehr, die den Urbedürfnissen der Kleinkinder gerecht wird! Ein gott-gehorsames "retour à la nature" also! Denn trotz all seiner Geduld, lässt Gott seiner dennoch gewiss nicht endlos spotten!

Donnerstag, 4. Januar 2018

E-Mail-Aktion: Zentralisierung der Schulpolitik verhindern

Foto: Bundesregierung/Bergmann
Vor den schwarz-roten Sondierungsgesprächen, die diese Woche beginnen, pocht die SPD auf eine Aufhebung des sog. Kooperationsverbots.

Das Kooperationsverbot besagt, dass es in der Bildungspolitik keine Kooperation zwischen Bund und Ländern gibt. Die Bundesländer sind also autonom, die Schulpolitik ist dezentralisiert.

Die SPD will die Zentralisierung, weil diese eine ideologisch-gesteuerte Schulpolitik wesentlich erleichtern würde.

Für SPD und ihren Lieblingspartner, die Grünen, ist Schulpolitik praktisch dasselbe wie Gesellschaftspolitik. Für diese beiden Parteien ist Schule in erster Linie ein Instrument der Gestaltung der Gesellschaft entsprechend ihren sozialistischen und linksgrünen Vorstellungen.

Denn für SPD, Grüne und Linke sind die Schulen im Grunde nichts anderes als Laboratorien für linke gesellschaftspolitische Experimente und Gender-Indoktrinationsstätten.

Deshalb müssen wir uns entschlossen gegen eine Zentralisierung der Schulpolitik einsetzen und von CDU/CSU klar fordern, dass sie in diesem Punkt nicht aus purem Machtkalkül nachgibt.

Die bildungspolitischen Vorstellungen der SPD provozierten schon vor der Bundestagswahl allgemeines Entsetzen.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 29. August 2017 kommentierte: „Das oberste Ziel sozialdemokratischer Bildungspolitik ist derzeit die Abschaffung des sog. „Kooperationsverbots“ zwischen Bund und Ländern. Nur so lassen sich die finanziellen Zusagen der SPD für eine „nationale Bildungsallianz“ einhalten, die vor allem SPD-Kommunen zugutekommen, nämlich den finanzschwachen. . . . Es wird nicht beim Geld bleiben, sondern mit dem Lehrplan enden.“

Auch der Deutsche Landkreistag warnte vor dem SPD-Bildungskonzept. Dieser würde das Ende der länderbetriebenen Bildungspolitik einläuten. Im Kampf um Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten würden die einzelnen Bundesländer auf Dauer den Machtkampf mit dem finanziell viel stärkeren Bund nicht bestehen können.

Man muss sich nur vorstellen, was dies bedeuten würde, wenn eines Tages Rot-Rot-Grün an die Macht käme:

Verantwortungsbewussten Eltern bliebe nur noch, ihre Kinder in Privatschulen zu schicken. Doch auch gegen diese Schulen beginnt die SPD Stimmung zu machen und fordert eine Deckelung des Schulgeldes!

Das Ziel linksgerichteter Schulpolitik ist also offensichtlich: Die Kinder sollen ganz unter der Obhut des Staates gestellt werden.

Dazu sagen wir: Nein!

Bitten Schreiben Sie vor Beginn der Sondierungsgespräche am 7. Januar 2018 eine E-Mail an Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordern Sie die Beibehaltung der Autonomie der Bundesländer in Sachen Schule und Bildung.

E-Mail-Text an Bundeskanzlerin Angela Merkel (es handelt sich um einen Vorschlag, den Sie selbstverständlich verändern können):

E-Mail Bundestag: angela.merkel@bundestag.de

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

die SPD fordert hartnäckig und penetrant im Hinblick auf die Sondierungsgespräche zur Bildung einer Regierungskoalition die Preisgabe des sog. Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern in der Schul- und Bildungspolitik.

Die Zentralisierung der Schulpolitik würde es der SPD erheblich erleichtern, eine Ideologie-gesteuerte Schulpolitik zu betreiben. Für SPD und ihren Lieblingspartner, die Grünen, ist die Schule in erster Linie ein Instrument der Gestaltung der Gesellschaft entsprechend ihren sozialistischen und linksgrünen Vorstellungen. Am liebsten würden sie die Schulen zu Laboratorien für linke gesellschaftspolitischer Experimente und Gender-Indoktrinationsstätten umfunktionieren.

Die Union darf jetzt aus Machtkalkül auf keinen Fall in der Schulpolitik einknicken, wie schon in Hessen und Sachsen geschehen ist, wo sie Gender-Lehrpläne unterstützt hat.
Die Schulpolitik von CDU/CSU muss vielmehr auf das Kindeswohl, auf das Erziehungsrecht der Eltern und auf eine Erziehung, die linke Experimente verhindert, fokussiert sein.
Deshalb bitte ich Sie, auf keinen Fall das Kooperationsverbot anzutasten.

Mit freundlichen Grüßen

Kontaktdaten:
E-Mail Bundestag: angela.merkel@bundestag.de


Briefanschrift
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Infotelefon Bundesregierung: 030 18 272 2720


Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

Montag, 1. Januar 2018

Bischof Gregor Maria Hanke: Ehe und Familie verteidigen

Foto: Bistum Eichstätt
Die Bedeutung der Ehe sowie des Ehesakramentes würden in der westlichen Welt vielfach nicht mehr verstanden, so Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Silvesterpredigt.

„Das Wesen der Ehe ist weit mehr als die Verantwortungsgemeinschaft zweier Personen“, sagte Hanke im Hinblick auf die sogenannte „Ehe für alle“. Diese sei ein „weiterer und einschneidender Schritt in der Gesellschaft, die Begründung der Ehe als Institution von ihrer Verwurzelung in den Vorgaben der Schöpfung und in der natürlichen Verwiesenheit von Mann und Frau aufeinander loszulösen.“ 

Quelle: Bistum Eichstätt


Montag, 11. Dezember 2017

Gesunde Ernährung? Wie sich immer mehr Deutsche ernähren wollen und warum dabei die Kinder zu kurz kommen

Christiane Jurczik

Nicht einmal mehr in einem Viertel der Haushalte wird noch täglich warm gekocht. Trotzdem wollen sich alle ausgewogen ernähren. Ob das mit Hilfe von Insekten-Fleisch gelingt, ist nur eine der Fragen auf der gerade eröffneten Messe Anuga.

Immer mehr Deutsche legen Wert auf eine gesunde, nachhaltige Ernährung, wie die Forscher der GfK in einer Studie ermittelt haben. Der Anteil solcher Haushalte, die etwa eine hohe Affinität zu biologischen, fair gehandelten oder regionalen Produkten aufweisen, sei in den vergangenen zehn Jahren von 22 auf 29,3 Prozent geklettert, berichtete Robert Kecskes von der GfK in Köln. 

„Verbraucher wollen sich zunehmend ausgewogener ernähren“, sagt auch Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Häufiger gefragt sind auch Free-From-Produkte, also Produkte ohne Laktose, Zucker oder Gluten. Ebenso hoch im Trend die sogenannten Superfoods, die den Konsumenten einen gesundheitsfördernden Zusatznutzen versprechen.

Gleichzeitig haben Bio-Produkte inzwischen praktisch alle Haushalte erreicht, wie Kecskes berichtete. „Bio ist inzwischen Mainstream und wird von den Verbrauchern nicht mehr hinterfragt.“ Der Bio-Anteil an den Lebensmittelausgaben hat sich innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt auf 5,7 Prozent. Zuletzt wurde mit Bio-Lebensmitteln ein Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro erzielt. Stärkerer Beliebtheit erfreuen sich auch vegetarische und vegane Produkte.

Zu oft bleibt die Küche kalt

Bei aller Gesundheitsorientierung bleiben die deutschen Küchen immer häufiger kalt. Nicht einmal mehr in einem Viertel der deutschen Haushalte wird noch täglich warm gekocht. Als Gründe gelten der steigende Außer-Haus-Verzehr und der Ausbau der Übermittagsbetreuung in Kindergärten und Schulen.

Die Essgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch feste Essenszeiten finden in vielen Familien seltener denn je statt. Anstelle selbst zubereiteter Speisen werden Burger, Riegel und Chips gegessen. Forscher warnen vor gesundheitlichen Folgen.

Man mag es kaum glauben – während viele Fernsehsender täglich Kochsendungen übertragen, verliert das gemeinsame Essen zu Hause immer mehr an Bedeutung. Burger, Döner, Riegel und Chips – die neue Esskultur der jungen Generation ist nicht mehr an feste Plätze gebunden.

Es wird nahezu pausenlos gekaut und überall gegessen (und getrunken!), auf der Straße, in Bussen und Bahnen, nebenbei beim Fernsehen und besonders gern im Kino. Experten warnen vor den Folgen der beunruhigenden Entwicklung.

„Wenn es das gemeinsame Abendessen in der Familie nicht schon gäbe – man würde es rasch erfinden, so gut funktioniert es!“, sagt Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm.
„Man sitzt beisammen, die Nahrungsaufnahme sorgt für lustvolle Stimmung und gedämpfte Aggressivität, und weil man ohnehin zusammen ist, kann man das tun, was Menschen ohnehin täglich mehrere Stunden tun (sollten), nämlich miteinander reden“.

Spitzer verweist im Fachblatt „Nervenheilkunde“ auf die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie, bei der 18.834 Schüler im Alter zwischen 12 bis 18 Jahren anonym befragt wurden. Die Fragen bezogen sich auf psychische Probleme, Raufereien, Komasaufen und auf den Stress der Jugendlichen durch aggressives Mobbing in der Schule oder im Internet sowie auf die Häufigkeit gemeinsamer Mahlzeiten mit der Familie.

Die jungen Amerikaner fanden sich im Schnitt lediglich an 4,4 Tagen zu einem gemeinsamen Abendessen mit ihrer Familie ein. Je öfter aber gemeinsam gegessen wurde, desto geringer waren die Auswirkungen des Mobbings.

Spitzer berichtet: „Nimmt man alle psychischen Probleme (psychische Störungen und Drogenmissbrauch) zusammen, kann man eine Art Dosiseffekt des gemeinsamen Familienabendessens zeigen. (...) Die Autoren heben hervor, dass es hierbei nicht einfach um das Essen geht, sondern darum, dass der junge Mensch über sich und seine Probleme sprechen kann, dass ihm jemand zuhört. Es geht um das elterliche Nachfragen und Kümmern, also ganz allgemein um die soziale Unterstützung.“

Mit Informationen aus der  FAZ vom 07.10.17

Der Umgang mit dem Smartphone kann leicht zur Sucht werden – deshalb sind feste Regeln für Kinder sinnvoll

Christiane Jurczik

Viele Kinder und Jugendliche legen ihr Smartphone kaum noch aus der Hand. Feste Regeln für einen guten Umgang mit dem Handy sind deshalb sinnvoll – für alle in der Familie. 

Dem Kind nicht zu früh ein eigenes Handy geben

„Kindergartenkinder brauchen kein eigenes Smartphone. Auch Grundschulkinder sind noch nicht reif für die unbegrenzte Nutzung des Smartphones", sagt Ulrich Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Er rät Eltern deshalb, die Anschaffung des Geräts möglichst lange hinauszuzögern und dann klare Regeln für dessen Nutzung aufzustellen. Die Medienberater von Klicksafe, einer staatlichen Initiative für mehr Sicherheit im Netz, empfehlen Kindern frühestens mit zwölf Jahren ein eigenes Smartphone zu überlassen. Oder dann, wenn Eltern den Eindruck haben, dass ihr Kind damit sicher und verantwortungsvoll umgehen kann. Eine Kontroll-Liste bietet unsicheren Eltern dabei eine erste Orientierung.

Die sensiblen Daten des Kindes schützen

Gerade bei der mobilen Kommunikation ist ein umsichtiger Umgang mit persönlichen Daten besonders wichtig. Dazu gehören sichere Passwörter aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen, die sich Eltern und Kinder am besten gemeinsam überlegen. Wichtige Regeln sind auch, private Daten wie Handynummer, Standort oder Bilder von sich nicht an Unbekannte weiterzugeben, unbekannte Kontakte zu blockieren und Downloads oder Anmeldungen zumindest in der Anfangszeit nicht ohne die Eltern durchzuführen.

Feste Nutzungszeiten vereinbaren

Nach der jüngst veröffentlichten BLIKK-Studie zum Konsum digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche, die das Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegeben hatte, nutzen 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich. Viele kleine Kinder machen das zudem unkontrolliert, also ohne die Anleitung oder Begleitung von Erwachsenen und landen dabei zufällig manchmal auch auf Seiten im Netz, deren Inhalte sie nicht verstehen oder die für Kinder völlig ungeeignet sind. „Wie beim Verhalten im Straßenverkehr brauchen Kinder auch für die Mediennutzung klare Regeln, die Eltern dem Alter und der wachsenden Medienkompetenz ihrer Kinder anpassen können", sagt Uwe Büsching vom Vorstand des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Deshalb empfehlen er und andere Experten Eltern, kleinen Kindern feste Handyzeiten zuzugestehen und mit älteren Kindern am besten einen Vertrag über Dauer und Zeiten der Nutzung sowie über Konsequenzen bei Nichteinhaltung abzuschließen. Ideen für Vertragsregeln und Anleitungen fürs Verfassen bietet die Internetseite Klicksafe.

Wissen was das Kind mit dem Smartphone macht

„Es bringt nichts, das Smartphone zu verteufeln. Dann nutzen die Kinder es heimlich oder bei Freunden. Es geht vielmehr darum, mit Kindern medienkompetent mit den Geräten umzugehen und zu verstehen, warum die Handys sie so sehr faszinieren", sagte die Medienpsychologin Astrid Carolus in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Dazu gehöre auch, gemeinsam zu besprechen, wofür das Kind das Handy nutzen möchte und so miteinander in Kontakt zu bleiben. Nicht nur für die Medienexpertin Astrid Carolus ist das die beste Methode für Eltern, mehr von der Medienwelt zu erfahren, in der sich ihre Kinder wie selbstverständlich bewegen. 

Handys nicht als Erziehungsmittel benutzen

Grundsätzlich sollten Eltern einen Handy-Entzug nicht als Mittel zur Erziehung einsetzen und damit auch zur Bestrafung – umgekehrt darf aber auch die Handynutzung keine Belohnung sein. Bricht ein Kind aber ständig die ausgemachten Regeln für die Handynutzung, könnten die Eltern das Gerät kurzzeitig an sich nehmen – bis eine Lösung gefunden ist.

Für genügend handyfreie Zeiten und Zonen sorgen

Handyfeie Zeiten sind wichtig, damit Kinder und Teenager sich auch einmal bewusst aus dem Modus der ständigen Erreichbarkeit zurückziehen und wieder aufmerksam im Hier und Jetzt sind. In vielen Familien geben die Kinder deshalb ihre Smartphones bei den Mahlzeiten oder während der Erledigung der Hausaufgaben ab. Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Essen oder spätestens Schlafengehen sollte das Gerät aber auf jeden Fall weggelegt werden, da sind sich die Experten einig. Darüber hinaus können sich Eltern und Kinder auch auf eine Art Handy-Knigge einigen, der handyfreie und Situationen festschreibt – z.B. so: Wenn man gemeinsam spielt, sich unterhält, fernsieht oder am Familientisch isst, legen Eltern und Kinder ihre Handys weg.

Vorbild sein!

Nicht nur kleine Kinder beobachten ihre Eltern genau und merken sehr wohl, wenn die es mit der Mediennutzung übertreiben oder für alle geltenden Regeln nicht ernst nehmen. Eltern sollten deshalb darauf achten, beim gemeinsamen Spielen und Essen nicht ständig aufs Handy zu schauen und bei jeder Nachricht gleich zu reagieren. Wenn Eltern nicht als gutes Vorbild vorangehen, können wir kaum erwarten, dass die Kinder beim Essen keine Nachrichten schreiben oder während einer Unterhaltung nicht ständig aufs Smartphone schauen.

Mit Informationen aus uriba.de

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Der Schutz der Kinder und der Familie braucht viele Mitstreiter

Ein besonders intensives Jahr geht bald zu Ende:

* Wir haben dieses Jahr über 2 Millionen E-Mails mit Petitionen oder Informationen verschickt.
* Wir waren an jedem Tag in den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook, mit Petitionen, Nachrichten und Hintergrundinformationen präsent.
* Zu praktisch allen wichtigen Ereignissen die Kinder und die Familie betreffend haben wir uns positioniert.

Dies konnten wir nur dank Ihrer Hilfe und Unterstützung leisten. Hierfür möchte ich Ihnen herzlich danken.

An diesem Jahresende müssen wir aber auch nach vorne blicken und uns auf die Aufgaben, die auf uns zukommen, vorbereiten.

Nur die wichtigsten Punkte:

1. Die Gender-Lobby versucht weiterhin hartnäckig, diese Ideologie in die Schulen (und in die gesamte Gesellschaft) einzuführen. 

2. Eine Studie aus den Vereinigten Staaten hat erneut festgestellt, dass das Alter der sex-süchtigen Personen immer weiter fällt und schon Kinder unter zehn Jahren dabei sind. Kinderärzte schlagen Alarm.

3. Die Qualität der Schulen in Deutschland ist weiter in freiem Fall: Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen, so die IGLU-Studie, die diese Woche veröffentlicht wurde.

Deutschland befindet sich am Scheideweg und muss sich entscheiden, ob es diesen Weg weiter gehen will oder sich für eine Wende entscheidet.

Für mich steht fest: Unser Land besitzt die Kraft und den Willen, unseren Kindern und unseren Familien eine gute Zukunft zu sichern.

Doch dafür brauchen wir viele Mitstreiter.

Deshalb möchte ich Sie heute bitten, unsere Aktion noch viel größer und bekannter zu machen.

Bitte laden Sie Ihre Verwandten, Freunde und Bekannte ein, uns kennenzulernen und sich an den Internet-Initiativen von "Kinder in Gefahr" zu beteiligen:

Verbreiten Sie bitte unser Willkommens-Formular "Für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands".

Klicken Sie bitte HIER: 

https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Wir müssen wachsen, um wirksam die Angriffe auf die Kinder, die Familien und die christlichen Wurzeln unseres Landes abwehren zu können.

Mein Ziel ist, schnell ein Teilnehmerkreis von 100.000 Mitbürger zu bilden und mit ihnen zusammen eine große Bürgerbewegung für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands zu bilden.

Bitte helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen.

Verbreiten Sie bitte unser Willkommens-Formular "Für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands":

https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

Dienstag, 5. Dezember 2017

Peru: Eltern und Familienorganisationen erzwingen Ende von Gender in den Schulen

Foto: #Conmishijosnotemetas
Unter dem Motto „Hände weg von meinen Kindern“ gingen Millionen Peruaner in den letzten Monaten auf die Straßen gegen die Einführung der Gender-Ideologie in den Schulen zu demonstrieren – und waren erfolgreich!

Das Kultusministerium Perus hat bekannt gegeben, dass der Lehrplan von 2009  nicht mehr durch einen neuen, der Gender beinhaltet, ersetzt werden soll. 

Der Schritt wird als großer Erfolg der Protestbewegung, die von der katholischen Kirche und den Lehrerverbänden unterstützt wurde.

Die Protestbewegung Perus ist zum Modell für andere Länder Lateinamerikas geworden, wie etwa Ecuador, Costa Rica oder Uruguay, in welchen auch versucht wird, Gender in die Schulen einzuführen. 

Mittwoch, 29. November 2017

Weihnachten: Zu viele Geschenke für Kinder verringern das Selbstwertgefühl

Christiane Jurczik

Berge von Geschenken unter dem Weihnachtsbaum! Kinder träumen davon, aber für ihre Entwicklung sind diese Spielzeugmassen eher ungünstig.

Jedes Jahr vor Weihnachten steigen die Umsatzzahlen der Spielzeugindustrie. Immer teurer werden die Geschenke für die Kleinen – und: Es werden immer mehr. Früher gab es zum Geburtstag oder zu Weihnachten Holzspielzeug und vielleicht ein bisschen Lego, heute Tablets und Smartphones – zwischendurch.

Aus psychologischer Sicht sind sehr viele Geschenke eher nicht gut für das Kind. In dem Magazin “Psychology Today“ hat der Psychotherapeut Sean Grover beschrieben, was passiert, wenn Kinder zu viele Geschenke bekommen – sei es an Weihnachten oder an anderen Festtagen.

Sean Grover ist Psychotherapeut seit 20 Jahren und Autor von When Kids Call the Shots, schreibt von den drei Gründen, warum Eltern wirklich aufpassen sollten, bevor sie ihr Kind mit Zeug überschütten. (Die Zitate sind bymonk.de entnommen):

1. Es kann schlecht fürs Selbstwertgefühl sein
Eltern wollen ihren Kindern mit den Geschenken zeigen, wie wertvoll es für sie ist. Ja, das mag sein. Aber merkt das Kind das wirklich anhand der zehn teuren Playmobil-Sets oder dem neuesten Smartphone? Oder doch eher im Alltag, durch liebevolle Gesten und Gespräche? Es gibt viele Umfragen, die zeigen dass materieller Besitz keinen Einfluss auf das Glück und das Selbstwertgefühl eines Menschen hat. Gleichzeitig fanden Studien heraus, dass Kinder mit wenig Besitz, aber guten Beziehungen zu den Eltern das beste Selbstwertgefühl haben.

2. Es fördert destruktives Verhalten
Wer viele Geschenke bekommt, spürt ein ungeheures Glücksgefühl. Doch das ist nur von kurzer Dauer – durch die schiere Masse geht der Wert des einzelnen Geschenks verloren und schnell ist das Verlangen nach NOCH mehr da. Das gilt vor allem, wenn mit den Geschenken zwischenmenschliche Defizite ausgeglichen werden sollen. Forscher der Universität Missouri haben laut Grover sogar herausgefunden, dass Kinder, die über die Maßen beschenkt wurden, noch im Erwachsenenalter darunter leiden. Sie neigten eher zu Schulden, Glücksspiel und Kaufsucht.

3. Es kann dafür sorgen, dass sie weniger empathisch sind
Wenn ein Kind daran gewöhnt ist, alle Wünsche erfüllt zu bekommen, wird es das Bekommen von Geschenken wahrscheinlich mehr wertschätzen als das Geben von Geschenken. Doch die Forschung zeigt, dass es Menschen mehr befriedigt, anderen etwas zu schenken, als selbst Geschenke zu bekommen. Wenn man sein Kind also reich beschenkt, sollte man darauf achten, dass es gleichzeitig auch lernt, wie schön es ist, andere zu beschenken. "Wenn Eltern ihren Kindern zu Großzügigkeit verhelfen, wird es einen gesunden Sinn für Verbundenheit und persönliches Glück entwickeln", so Grover.

Grover empfiehlt Eltern, eine Zahl an Geschenken festzulegen. Viele Familien schwören zum Beispiel auf die 3-Geschenke-Regel. Das führt auch dazu, dass sich Eltern mehr Gedanken darüber machen, was sie ihren Kindern schenken. Außerdem sei es gut, Dinge zu schenken, mit denen sie neue Talente entdecken können - etwa Musikinstrumente, Sportgeräte oder Spielzeug, das die Kreativität fördert. 

Erinnern Sie sich an das was Sie als Kind erlebt haben und Weihnachten für Sie unvergesslich gemacht hat - geben Sie es Ihren Kindern weiter damit das Fest nicht zum Fest der Geschenke wird. Das schönste Geschenk ist eine entspannte und gemütliche Atmosphäre; machen Sie Kerzen an, backen Sie Plätzchen mit ihren Kindern und sagen Sie ihnen wie sehr Sie sie lieben!

Freitag, 24. November 2017

Die konservative Entkernung der CDU unter Merkel - quo vadis, CDU?

Quelle CDU Deutschland. Foto: Lawrence chaperon
Tobias Großbölting

Solange Kanzlerin Merkel ein Garant für Wahlerfolge war, hielt sich offene Kritik aus der CDU an ihrem Regierungsstil in Grenzen. Nur in der CSU wurde gepoltert; das ist seit eh und je aber mehr bayrischer Freistaatsfolklore geschuldet als dem Bemühen, substanzielle Kurskorrekturen auf Bundesebene durchzusetzen. Die Fraktionsehe, wie es der Parteiforscher Hans-Peter Schwarz einmal formulierte, stand nie auf dem Prüfstand. Das war weder bei der Abschaffung der Wehrpflicht, der Energiewende nach Fukushima, dem Ausbau der Krippenplätze in Kitas, der Einführung des Mindestlohns noch der Durchsetzung der Gender-Doktrin oder der „Ehe für Alle“ der Fall – und auch nicht bei der Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen. 

Konservative und christliche Wähler wurden in den strategischen Planspielen in der CDU-Parteizentrale systematisch vernachlässigt und wählten folgerichtig den Weg in die innere Emigration. Oder sie entschieden sich, meist im Stillen, der Partei ganz den Rücken zu kehren. Merkels Strategie, die CDU immer weiter nach links auszurichten, diente bislang stets dem Ziel, die SPD aufzureiben und durch Verzwergung dauerhaft als Kanzlerpartei auszuschalten. Die CDU, so das Kalkül, sichert sich dadurch als stärkste Partei dauerhaft die Kanzlermehrheit – zumindest solange, wie sie selbst nicht im gleichen Maße wie die SPD vom Niedergang der Volksparteien betroffen ist und ihr die starke Wählergruppe der über 60jährigen demographisch noch erhalten bleibt. Die eigene Schrumpfung durch den Verlust von Wählern vor allem an die AfD – und das womöglich dauerhaft – wird auf dem eingeschlagenen Weg der „Sozialdemokratisierung“ und „Durchgrünung“ der CDU bewusst in Kauf genommen. Nahtlos in dieses Bild fügt sich daher auch Merkels Antwort auf die Frage, wie es mit der CDU nach den historisch hohen Stimmenverlusten der Bundestagswahl 2017 weitergehen solle: “Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten.”

Doch in der CDU rumort es. Merkels Neuausrichtung der Partei „links der Mitte“ trifft auf mehr und mehr Widerspruch. Ihr „erklärungsarmer Pragmatismus“ (Karl-Rudolf Korte) lässt die Kanzlerin zwar für manche präsidial-überparteilich, für andere aber auch rätselhaft abgehoben erscheinen. Es verstärkt die Wahrnehmung von Merkel als Technokratin der Macht. Hinzu kommt das „Auf-Sicht-Fahren“ der Kanzlerin, womit sie sich von einem kurzfristigen Erfolg zum nächsten rettet. In ihrer außenpolitischen Gipfeldiplomatie wird dies ebenso deutlich wie in ihrem medial inszenierten Krisenmanagement. Manche legen es ihr wohlwollend als abwartenden, ausgleichenden Stil des Moderierens aus, den die Vorsitzende eines „Kanzlerwahlvereins“ als Fähigkeit schlichtweg mitbringen müsse; andere deuten das schon eher als gefährliches Treibenlassen der Dinge, das durch Unterlassen herbeigeführt werde – ob nun beim Abservieren politischer Gegner oder bei der Durchsetzung umstrittener Vorhaben. Erst wenn der innerparteiliche und mediale Druck so groß ist, dass eine Entscheidung unumgänglich ist, ringt sich die „Physikerin der Macht“, wie Merkel sich gerne selbst sieht, zur Entscheidung durch und spricht das abrupte Machtwort einer alternativlosen Entscheidung. 

Darin drückt sich zum einen das Bild eines Meinungsbildungsprozesses aus, der stärker als früher über die Medien ausgehandelt wird – übrigens, auch ein Grund, dass linke politische Ideen die CDU immer stärker beherrschen; zum anderen zeigt es auch, dass die Entscheidungsprozesse innerhalb der CDU immer stärker zentralisiert worden sind. Der traditionell föderal organisierte Willensbildungsprozess in der Partei hat sich vor allem in der Serie verlorener Landtagswahlen zwischen 2010 und 2013 (NRW, Baden-Württemberg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen) stark verschoben: Der Kreis der CDU-Ministerpräsidenten war so dramatisch geschrumpft, dass aus rein arithmetischen Gründen das innerparteiliche Gewicht sich nun wieder mehr auf Parteipräsidium und CDU-Bundesvorstand und zunehmend auch auf die Kanzlerin selbst konzentrierte. Für Konservative bedeutete vor allem das Wegbrechen Baden-Württembergs aus der föderalen Machtphalanx der CDU im Jahre 2011 den Verlust ihrer wichtigsten Stimme auf Bundesebene. Einher ging dieser Zentralisierungstrend in der Entscheidungsfindung mit der Überzeugung, die CDU müsse sich verstärkt einer jüngeren und urbanen Klientel öffnen, die man vermeintlich links der Mitte verortete. 

Konservative Kräfte hingegen wurden schrittweise aus wichtigen Positionen in der Parteiführung und aus der Bundestagsfraktion herausgedrängt. Dies kam Merkel umso mehr zupass, als vor allem aus konservativen Reihen die Kritik an ihren weitreichenden Entscheidungen heftig ausfiel – Entscheidungen, die überdies nur mangelhaft durch innerparteiliche Diskussionen abgesichert waren und in kleinem Kreise getroffen wurden (Eurorettungspolitik seit 2010, Wehrreform und Ausstieg aus der Kernkraft 2011 u.a.). Jene konservativen Kritiker passten weder in das Bild der neuen Parteiharmonie noch in das medial von Merkel gewünschte Außenbild einer „durchgrünten“ CDU. Demoskopen rieten der CDU-Führung folgerichtig: „Ein Rollback zur klassisch-konservativ geprägten Partei, wie es mitunter in der Auseinandersetzung mit der AfD gefordert wird, kann es für die CDU nicht geben: Die Wählerschaft der CDU stammt klar aus der Mitte der Gesellschaft.“

Innerparteiliche Kräfte, die sich „rechts der Mitte“ verorten, haben aber inzwischen den Kampf aufgenommen und wollen die Repräsentationslücke an der rechten Flanke der CDU nicht dauerhaft der AfD überlassen. Dies zeigt die Gründung der „Freikonservativen Aufbruchs“ der „WerteUnion“; es lässt sich an den „Freiberger Thesen“ ostdeutscher Politiker ablesen, die sich an der AfD orientieren; es manifestiert sich in dem rebellischen Gestus immer größerer Teile der einst streng kanzlertreuen Jungen Union; und es lässt sich auch an den angekündigten Rücktritten der Ministerpräsidenten Tillich und Seehofer in Sachsen und Bayern festmachen, wo bei den Bundestagswahlen die  Stimmverluste an die AfD besonders hoch ausfielen. 

Die großen Umbrüche stehen aber noch bevor. Sollte sich Merkel am Ende auf ganzer Linie in der CDU durchsetzen, könnte der Partei der unterlegene rechte Flügel ganz von der Fahne gehen. Aber derzeit ist im Kampf um die Parteiausrichtung alles offen. Merkel wird zunächst versuchen, nachdem sie schon Wolfgang Schäuble weggelobt hat, andere Politiker, die ihr gefährlich werden könnten, stärker einzubinden. Jens Spahn könnte sie neutralisieren, indem sie ihm etwa den Posten des Generalsekretärs andient. Elegant könnte sich Merkel so auch des bei Parteikonservativen verhassten Peter Tauber entledigen. Aber dieses „Auf-Sicht-Fahren“ der Kanzlerin, womit sie sich von einem kurzfristigen Erfolg zum nächsten rettet, und ihr gleichzeitiges Treibenlassen der Dinge durch Unterlassen – ob nun beim Abservieren politischer Gegner oder bei der Durchsetzung umstrittener Vorhaben – kann nicht über die langfristigen Probleme der Partei hinwegtäuschen: Die CDU unter Merkels Führung hat ihren Markenkern bewusst ausgehöhlt, und es zeigen sich erste Erosionserscheinungen. Klaus von Beyme beschrieb das in den 1990er Jahren im Hinblick auf den Verfall der italienischen Christdemokratie so: „Systeme in der Krise entwickeln eine Tendenz zum Verschleiß von Eliten.“ Dementsprechend bleibt Merkel nach alter französischer Devise „se soumettre ou se demettre“ – sich zu unterwerfen oder zurückzutreten. Da sie vom Rücktritt keinen Gebrauch gemacht hat, ist davon auszugehen, dass sie sich, wenn auch nur widerwillig und zögerlich, den neuen Verhältnissen unterwerfen und im Bedarfsfall der Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft zustimmen wird. Aus diesem in der letzten Zeit wieder auffällig oft diskutierten Modell hat die CSU bereits ihre Konsequenzen gezogen. Dagegen spricht im Falle Merkels freilich ihre Zähigkeit, Dinge auszusitzen – darin Helmut Kohl nicht ganz unähnlich. Unterliegt sie, wie ihr politischer Ziehvater nach der Bundestagswahl 1994, am Ende der Illusion eines „gefährlichen Sieges“ (Heiner Geißler) – also der Versuchung, über einen Pyrrhussieg nicht nachdenken zu müssen und es zu unterlassen, unangenehme Konsequenzen zu ziehen? Sollte, wider Erwarten, doch noch eine Große Koalition aus gerupfter CDU/CSU und marginalisierter SPD zustandekommen, steht genau das zu befürchten.



Montag, 20. November 2017

SPD-Niedersachsen: Es werde kein Rollback in der Bildungspolitik geben

Stephan Weil Quelle: Staatskanzlei Hannover, Foto: Philipp Ditfurth
„Eine politische Wende findet nicht statt", verkündete Stephan Weil, Landesvorsitzender der SPD beim Landesparteitag der niedersächsischen SPD. Die Delegierten stimmten mit großer Mehrheit einer Koalition mit der SPD zu.

Vor allem was die Bildungspolitik angeht, betonte Weil, dass es kein Zurück in der Bildungspolitik geben würde.

Die Aussage ist von Gewicht, denn gerade in der Schulpolitik wurde ein dezidiert linker Kurs gefahren. Frauke Heiligenstadt (SPD), Kultusministerin in der vergangenen Legislaturperiode, betrieb eine ideologische und vor allem nivellierende Schulpolitik. Bei den Strukturdebatten fühlte man sich in die 1970er-Jahre zurückversetzt. Neuer Kultusminister ist Grant Hendrik Tonne (SPD). 

Die CDU, der Koalitionspartner der SPD, konnte fast keine Akzente in der Schulpolitik setzen. Im Wesentlichen wird die betont linke Politik der vorherigen rot-grünen Koalition fortgesetzt.

Radikalfeministinnen gegen SOS-LEBEN-Büro: Wir werden immer und überall angreifen

(Pressemitteilung der Aktion SOS LEBEN - DVCK e.V., Frankfurt am Main 18. November 2017) Eine linksextreme Gruppe, die sich „Einige autonome Feminist*innen“ nennt, hat sich schriftlich zum Angriff auf das Büro der Aktion SOS LEBEN bekannt.

Das Schreiben wurde in Indymedia.org veröffentlicht. Die radikalen Feministinnen bekunden ausdrücklich, weiterhin zu Gewalttaten bereit zu sein: „Wer sich unserer Selbstbestimmung in den Weg stellt, muss immer und ueberall damit rechnen gestoert, aufgehalten und angegriffen zu werden!“

Der Angriff auf SOS Leben wird begründet als Racheakt für die Beteiligung der Aktion an den „40 Tagen für das Leben“ vor der Frankfurter Beratungsstelle von „Pro Familia“ im Frühjahr und im Herbst dieses Jahres. Ein weiterer Grund sind diverse Hausdurchsuchungen der Polizei im linksautonomen Milieu Frankfurts im November.

Der linksradikale Angriff auf das Büro fand am 16. November um ca. 2:30 Uhr statt. Die Polizei stellte die Straftatbestände Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch fest und leitete Ermittlungen ein. Der Fall wurde von einer polizeilichen Stelle übernommen, die sich mit politischer Kriminalität befasst.

Eine Wand des Hauses wurde komplett mit der Farbe Pink beschmiert, samt Fenster und Holztäfelung. Dafür wurde ein Feuerlöscher mit Farbe verwendet. An alle drei Außenwände wurden anarchistisch-feministische Graffitis gesprüht, sowie Slogans wie „Gott ist tot“ und „My Body, my choice“ angebracht.

Die Frankfurter Rundschau berichtete ausführlich über die Aggression und gab folgende Einschätzung von Mathias von Gersdorff, Lebensrechts-Aktivist bei SOS LEBEN, wieder: „Mathias von Gersdorff, Mitglied der DVCK, der nach eigenen Angaben selbst in dem beschmierten Haus wohnt, sagte der FR, man wolle ihn ganz offensichtlich einschüchtern und in seiner Nachbarschaft „richtig an den Pranger stellen“. Während die Diskussion um Abtreibungen früher mit politischen Argumenten ausgetragen worden sei, würden gerade christliche Abtreibungsgegner seit einigen Jahren immer massiver angegangen. „Die Aggressivität ist immer größer geworden“, sagte von Gersdorff. Er werde sein langjähriges Engagement gegen Schwangerschaftsabbrüche dennoch nicht aufgeben.“

Für Rückfragen: Mathias von Gersdorff 069 957 805 14

Links

Bildgalerie mit Fotos des Angriffes: https://aktion-sos-leben.blogspot.de/2017/11/angriff-auf-sos-leben-buro-mit.html

FR-Artikel vom 18. November: http://www.fr.de/frankfurt/farbattacke-in-frankfurt-farbe-gegen-abtreibungsgegner-a-1390230

Bekennerschreiben der “autonomen Feminist*innen“: https://de.indymedia.org/node/15235