Freitag, 22. Juni 2018

Kein Kinderschutz in Deutschland, dafür Indoktrinierung

Mathias von Gersdorff

Allein heute erhielt ich von Bekannten folgende Nachrichten zugeschickt, die alle einen gemeinsamen Nenner haben:

* Onlinesexsucht entwickelt sich zur Männerseuche des 21. Jahrhunderts. Betroffene zerstören sich selbst und ihre Familien. Auf der Suche nach dem nächsten Kick rutschen manche in die Pädophilie. (EMMA)
* Mit mehrjährigen Haftstrafen hat das Landgericht (Freiburg, Anm. d. A.) am Montag den vielfachen sexuellen Missbrauch und auch Vergewaltigungen von drei Männern an einem dreijährigen Nachbarsjungen geahndet. Die Angeklagten, die zwischen 37 und 79 Jahre alt sind und sich laut Anklage an dem Kind angeblich bis zu dessen fünftem Lebensjahr in einer Vielzahl von Fällen auf die widerlichste Weise vergangen hatten, sollen jeweils HIV-infiziert sein. (Rheinische Post)
* "Ich unterrichte eine Klasse mit 26 Kindern. Wobei von "unterrichten" kaum die Rede sein kann. Ich fühle mich derzeit mehr als Sozialarbeiterin denn als Lehrerin. Denn meine Hauptenergie fließt weniger ins Unterrichten. Ich brauche sie meist dafür, die Kinder so zu erziehen, dass ich sie überhaupt unterrichten kann." (Focus)
* In Deutschland erodiert schleichend das Vertrauen in die Rechtsprechung. Nur noch 55 Prozent der wahlberechtigten Deutschen haben großes oder sehr großes Vertrauen in die Arbeit von Justiz und Gerichten. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts pollytix hervor, die t-online.de vorliegt. (T-Online)

Der deutsche Staat will oder kann unseren Kindern nicht mehr die Rahmenbedingungen sichern, die für ein normales Erwachsenwerden vonnöten wären.

Dabei ist unser Staat alles andere als untätig, was die Einführung riesiger Gesetzestexte angeht:

1. Am Anfang des Jahres wurde das sog. "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" eingeführt, durch welchen soziale Netzwerke wie Facebook unter Androhung von drakonischen Strafen verpflichtet werden, illegale Inhalte und Kommentare binnen kurzer Zeit zu löschen.

2. Im Mai wurde die sog EU-Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) eingeführt, ein wahres Gesetzes-Monstrum, dass durch seine Komplexität und seine Widersprüche nur unter größten Anstrengungen umfassend umgesetzt werden kann.

3. Nun ist man kurz vor der Verabschiedung eines weiteren Monstrums: Die "EU-Copyright-Richtlinie", die dazu verpflichten soll, sämtliche (!) Inhalte, die auf Plattformen wie YouTube hochgeladen werden, auf Urheberrechtsverletzungen zu prüfen. 

Wenn es aber um die Bekämpfung von nachweislich schädlichen Inhalten geht, wie Pornographie oder Gewaltverherrlichung, zeigt sich unser Staat erstaunlich passiv und unwillig, etwas zu tun.

Dabei müsste der Staat bestrebt sein, dass die existierenden Gesetze des Jugendmedienschutzes angewendet werden, die das Zugänglichmachen von Pornographie an Kinder verbietet.

Diese Haltung zeigt uns: Die Bürger Deutschlands müssen selber dafür sorgen, dass die Kinder vor schlechten Einflüssen beschützt werden.

Deshalb haben fordern wir einen "Aktionsplan gegen Pornographie" für Deutschland:

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Die Untätigkeit und das Versagen des deutschen Staates hinsichtlich des Kinderschutzes sind besonders frappierend, wenn man einen anderen Bereich In Augenschein nimmt:

Mit voller Wucht strebt man in praktisch allen Bundesländern danach, aus den Schulen Gender-Indoktrinationsstätten zu machen.

Gender, manchmal getarnt als "Ideologie der sexuellen Vielfalt", soll als Querschnittsfach ab dem ersten Schuljahr behandelt werden.

Gender als Querschnittsfach bedeutet, dass diese Ideologie in allen Fächern behandelt werden soll, um auf diese Weise eine "Akzeptanz sexueller Vielfalt" bei den Kindern zu erreichen, egal, ob diese Ideologie die Vernunft oder die religiösen Überzeugungen angreift.

Der deutsche Staat, der sich in vielen Gebieten als ultra-tolerant gibt, handelt, wenn es um Gender geht, mit äußerster Brutalität.

Gegen diese Aggression auf unsere Kinder müssen wir mit voller Entschlossenheit protestieren.

Deshalb wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unsere "Unterstützungserklärung - keine Experimente mit unseren Kindern!" an Verwandte, Freunde und Bekannte senden würden.

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/unterst%C3%BCtzungserkl%C3%A4rung2/

Bitte empfehlen Sie unsere Aktion "Kinder in Gefahr" weiter:

Allein eine starke und unabhängige Bürgerbewegung wird die Indoktrinierung und die Sexualisierung der Kinder verhindern können.

Das Wichtigste der Woche (10. - 22. Juni)

Sonntag, 17. Juni 2018

Hessen: Schwarz-Grün hinterlässt Chaos an den Schulen

Mathias von Gersdorff

Diese Woche beginnt die letzte Woche des Schuljahres 2017/2018 in Hessen.

Diese Woche tagt auch zum letzten Mal der Hessische Landtag vor der Sommerpause und vor dem Wahlkampf für die Landtagswahl.

Es ist also der richtige Zeitpunkt, auf die wichtigsten Merkmale der schwarz-grünen Schulpolitik aufmerksam zu machen:

  • Im Spätsommer führte das Kultusministerium unter Leitung von Kultusminister Ralph Alexander Lorz die „Richtlinien zur Sexualerziehung“ ein. Diese Richtlinien sind nichts anderes als ein Gender-Lehrprogramm.
  • Schulleiter, Lehrer und Eltern gehen seit Monaten in Hessen auf die Barrikaden, weil ein normaler Schulbetrieb schlicht und ergreifend nicht mehr möglich ist. Hessens Schulen versinken im Chaos. Kultusminister Lorz hat sich bislang taub gestellt.
  • So haben beispielsweise 57 Rektoren sowie 18 Konrektoren aus dem Bereich des Staatlichen Schulamtes einen offenen Brief an den Kultusminister veröffentlicht, der die chaotischen Zustände an den Schulen Frankfurts beschreibt: „Guter Unterricht im herkömmlichen Sinn ist unter solchen Bedingungen nur noch unter erheblichen Abstrichen umzusetzen!“, so das Fazit des Schreibens.

Was die CDU betrifft, so ist es skandalös, wie Kultusminister Ralph-Alexander Lorz (CDU) seine „Richtlinien zur Sexualerziehung“ gegen den Willen des Landeselternrats, gegen den Willen der katholischen Kirche und gegen den Willen von Familienorganisationen, wie etwa unserer Aktion „Kinder in Gefahr“, durchgesetzt hat.

Gegen diesen unsäglichen Gender-Lehrplan richtet sich unsere Petition „Kein Gender an Hessens Schulen!“:
https://www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/

Unsere zahlreichen Artikel zum Thema „Lehrplan Hessen“ können Sie lesen, wenn Sie diesen Link anklicken: https://kultur-und-medien-online.blogspot.com/search/label/Lehrplan%20Hessen

Die Führung der CDU-Hessen hat also seinen Gender-Lehrplan gegen die eigene Basis durchgesetzt.

Kein Wunder, wenn dann laut der neuesten Umfrage nur 22 Prozent der Befragten der Auffassung sind, die CDU hätte Kompetenz im Bereich Schulpolitik.

Die CDU Hessens sollte schnell etwas unternehmen, um die eigene Basis zu besänftigen, denn eine andere Umfrage besagt, dass die Schulpolitik nach der Asylpolitik das wichtigste Thema im Wahlkampf sein wird.

Die Haltung der CDU wird sich aber ohne den Druck der Basis nicht ändern.

Selbst verfassungsrechtliche Bedenken, die reichlich vorgetragen wurden, haben die Führung der CDU in Hessen bislang nicht zu einem Umlenken bewegen können.

Was Schulpolitik und Gender-Indoktrination betrifft, arbeiten CDU Ministerpräsident Volker Bouffier, Ralph-Alexander Lorz & Co. für die Grünen und nicht für das eigene Klientel.

Eltern, Christen und das familienbewusste Bürgertum müssen selber dafür sorgen, dass ihre Interessen respektiert werden, man darf sich auf keine Partei verlassen.

Allein eine starke Anti-Gender Front wird die Indoktrinierung der Kinder in den Schulen verhindern können.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Petition „Kein Gender an Hessens Schulen!“ mit Ihrer Unterschrift unterstützen:

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/

Bitte verbreiten Sie diese Aktion auch unter Verwandten, Freunden und Bekannten.

Freitag, 15. Juni 2018

Christa Meves über die psychischen Ursachen von Übergewicht bei Kindern

Christa Meves

Das Robert Koch-Institut, Berlin, hat mithilfe einer neuen Untersuchung einmal mehr festgeschrieben: Hierzulande sind  15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren  zu dick, 5,9 Prozent sogar fettleibig (1). Die Dunkelziffer ließe sich sicher verdoppeln, wie sich besonders den Aussagen von Grundschullehrern entnehmen lässt.

Haben wir durch das neu installierte Gesundheitsministerium nun vielleicht endlich einmal die Chance, dass dieser verheerenden Zahl nachgegangen wird? Denn das ist der Medizin längst bekannt: Fettleibige Menschen sind im Erwachsenenalter öfter krank, mit Herz-Kreislauf-Bluthochdruck- und Diabetesleiden im physischen Bereich, im psychischen zunehmend vor allem  mit Depressionen. Öffentlich bekannt scheinen bisher allein oberflächliche Ursachen: Die Mehrzahl der Kinder nimmt zu viele Kalorien auf, sie bewegt sich zu wenig. Und eine Überwindung der Fettleibigkeit während des Längenwachstums und im jungen Erwachsenenalter gelingt immer weniger. Auch Spezialeinrichtungen mit Abspeckprogrammen verzeichnen zwar kurzzeitig Erfolg, doch im Allgemeinen wird eine zähe Rückfälligkeit ins alte Körpergewichts nach wenigen Monaten beklagt.

Besorgte Mütter schildern in der psychotherapeutischen Praxis: „Wir haben es nach vielen vergeblichen Versuchen aufgegeben, in dieser Hinsicht bei unseren Kindern etwas zu erreichen. Sie sind zwar keineswegs widersetzlich, sie möchten selbst die Pfunde los sein. Häufig werden sie sogar deswegen gemobbt, sie trinken auch brav Smoothies und nagen an rohen Mohrrüben – aber die Körperrundungen wollen und wollen sich nicht vertreiben lassen.“

Eine gut beobachtende Mutter sagte zu Recht: „Ich habe sogar das Gefühl, dass das ewige Thematisieren beim Essen für die Kinder kontraproduktiv ist. Einerseits werden sie darüber träge und unlustig, und andererseits steigert es die Esslust.“ Über sich selbst enttäuscht resümiert eine andere Mutter: „Das Gegenteil, ein ganz schlimmes stattdessen, habe ich erreicht.“ Sie habe nämlich herausfinden können, dass ihr Sohn am Kiosk neben der Schule heimlich Süßigkeiten kaufe. Darauf habe sie ihn angesprochen. Aber er leugne das hartnäckig. Ihre Recherchen hätten also nicht nur nichts, sondern ein schräges Verhältnis zu ihrem kleinen Sohn erbracht.

Ein solches Verhalten ist typisch für Kinder, die bereits in einer Esssucht gefangen sind. Sie können ihre Abhängigkeit davon nicht zugeben, sie verdrängen stattdessen manchmal sogar das Bewusstsein darüber; denn der damit verbundene Verlust ihres eigenen Willens ist für sie unerträglich.

Analytisch arbeitenden Psychotherapeuten sind die tieferen Ursachen bei einer Vielzahl von fettleibigen Menschen längst bekannt: Es ist der seelische Mangel im Bindungsbereich der so fest prägenden frühen Kinderjahre, der das Bedürfnis nach viel Essen, Naschen und süßen Getränken so übermächtig aktiviert! Es handelt sich bei diesen unerkannten Störungen letztlich um die unbewusste Ersatzbefriedigung eines lebensnötigen seelischen Verlangens. Deshalb bleibt die eigentliche seelische Sättigung aus, ja, im Gegenteil: Sie wird durch die Dezimierung des Ansehens in der Gruppe noch vermindert und das seelische Defizit dadurch geradezu angeheizt. Das Naschen von Chips beim Fernsehen löscht infolgedessen bei diesen Kindern nicht den eigentlichen Durst ihrer Seele!

Es ist besonders verheerend, dass dieser Mangel sich in den ersten drei Lebensjahren einschleicht, in einer Phase, in der die Bindung an die pflegende Hauptperson (und das ist normalerweise die Mutter) einen Reifungsschritt von unermesslicher Wichtigkeit darstellt: Denn durch die erlebte Bindung sprießen im noch unausgebildeten Gehirn die Synapsen. Daraus ergibt sich ein grundlegendes Gefühl von Zufriedenheit. Wenn diese fehlt, entsteht bei unverwahrten Kindern sehr viel öfter eine gesteigerte Esslust und darauf aufbauend Fettleibigkeit. Denn sie haben lange schon versucht, ihre Unzufriedenheit über den Mangel an Gemeinsamkeit mit einem Du auf diese Weise zu beseitigen. Und etwas Verheerendes tritt darüber hinaus als Folge auf, wenn der Weg erst in die Ersatzbefriedigung eingeschlagen ist: Solche Versuche machen nur sehr kurzfristig zufrieden! Sie wecken stattdessen ein Bedürfnis nach mehr, mehr und mehr. Dahinter aber gähnt eine unglücklich machende Falle für das gesamte Leben: Die unbewussten Selbstheilungsversuche machen süchtig, später dann aber in aller Verzweiflung nicht nur mithilfe von heimlich Genaschtem, sondern mit nur scheinbar Besserem: mit Zigaretten, mit Alkohol und schließlich mit einem noch schlimmeren Verfallensein, mit Rauschgiften, also mit einem noch größeren Verlust der Willensfreiheit. Längst lässt sich bei Langzeitbeobachtungen erfahren, dass hier Verläufe mit vielfältigen Aufsplitterungen vorliegen, die ihre Ursache in einer einzigen fundamentalen, das Leben letztlich schwerst beeinträchtigenden Störung haben. Mit dem eigenen Willen ist bei manchen dann längst nichts mehr zu machen, und erst recht ist dann das wichtigste Lebenselement des Menschen kaputt: das eigene Selbstwertgefühl.

Unsere dicken Grundschulkinder suchen in der Tiefe ihrer Seele nicht den Döner, sondern die Liebe, die Anerkennung einer, der EINEN wichtigsten Person! Dass diese sie mag, dass diese sie seelisch satt macht! Dass diese ihnen durch ihre Gegenwart signalisiert: Ich freue mich, dass du da bist, du bist mir wert, du bist mir teuer!

Aber Klassenlehrer mit 20 bis 30 Schulkindern, mit häufigem Wechsel obendrein, können nicht in der Lage sein, solche Defizite bei immer mehr Kindern aufzulösen, zumal die Störung deren Leistungsfähigkeit mindert. Das ist auch mit ein Grund, warum unsere 10-Jährigen dann insgesamt nur ein so jämmerliches Unterrichtsniveau erreichen.

Erfahrene Kinderpsychotherapeuten kennen solchen Hintergrund unruhiger, unkonzentrierter, „fauler“ Kinder längst. Die unerkannte seelische Not unserer scheinbar noch glücklichen Kinder hat bisher in unserer Gesellschaft ungehört zum Himmel schreien müssen; denn im Grunde ist der Mensch „von Kopf bis Fuß auf Liebe programmiert“ - jeder von uns!

Diese Erkenntnis der tiefsten Ursachen bei den meisten fettleibigen Kindern lässt ein weiteres Ergebnis des Robert Koch-Institutes in einem besser erklärenden Licht erscheinen: Die Untersuchungen des Instituts hatten bereits ergeben, dass Kinder aus sozial schwachen Familien eher zu Übergewicht neigen als ihre Altersgenossen aus besser gestellten Familien (2). Nun zeigt sich, dass es vor allen Dingen die weniger direkt bewahrten Kleinkinder sind, die diesen Mangel später durch orale Ersatzbefriedigungen auszugleichen suchen. Und eine weitere Praxiserfahrung lässt sich hinzufügen: Kinder, die in heile Familien eingebunden sind, haben eher Chancen, übersteigerte Esslust auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

Müssen diese  Beobachtungs- und  Forschungsergebnisse denn nun aber nicht endlich einmal zu echt wirksamen  sanierenden Maßnahmen führen?

Bilanz: Ein weiteres Kurieren an den Symptomen wird Zeitverschwendung bleiben. Die Voraussetzung zu einer Heilung dieser Störung im Urbereich des Menschen kann nur

a) mit einer Einstellungsänderung über das Wesen von uns Menschen beginnen.

b) Es bedarf der gesellschaftlichen Voraussetzungen, die es den Müttern möglich macht, bei den Kleinkindern gegenwärtig zu sein, sodass diese den fundamentalen Reifungsschritt zur Bindungsfähigkeit vollziehen können.

c) Denn nur so wird es einer Vielzahl von Vertretern der jungen Generation ermöglicht, gesunde, leistungs- und liebesfähige Erwachsene zu werden.

d) Das setzt voraus, dass es der modernen emanzipierten Mutter nach der „Kinderphase“ durch gesellschaftliche Maßnahmen ermöglicht wird, dass sie  auch ihr Recht auf ein verselbstständigtes Leben durch Erwerbstätigkeit und Rentenversorgung erreichen kann.





(1) https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/FactSheets/JoHM_01_2018_Adipositas_KiGGS-Welle2.pdf?__blob=publicationFile


(2) https://www.mamiweb.de/familie/studie-arme-kinder-sind-haeufiger-dick/1

Donnerstag, 14. Juni 2018

Umfrage: Schule und Flüchtlinge Hauptthemen der Hessen-Wahl

Kutusminister Lorz. Foto Manjit Jari, Pressefoto Kultusministerium
Eine Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen hat ergeben, dass die Flüchtlingskrise mit 36 Prozent und Schulpolitik mit 23 Prozent die wichtigsten Themen der Hessen im Hinblick auf die Landtagswahl am 28. Oktober sind. (Quelle: FAZ 14. Juni 2018)

In der Umfrage sollten ebenfalls die Parteien nach deren Kompetenz, Probleme zu lösen, bewertet werden.

Die CDU, die zusammen mit den Grünen die unsäglichen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ eingeführt hat schneidet im Themengebiet mit 22 Prozent schwächer aus als die SPD (31).

Hier wird deutlich, wie stark Kultusminister Ralph-Alexander Lorz die CDU-Basis mit seinem Gender-Lehrplan irritiert hat. 

Abgesehen davon, wird der Schulalltag in Hessen von Lehrern und Schulleitern als chaotisch beschrieben. Inklusion, mangelnde Sprachkenntnisse, minderjährige Flüchtlinge haben die Schulen Hessen zum Kollaps gebracht. Wer kann, schickt seine Kinder in Privatschulen. Gegen diese agitieren aber SPD und Linke immer lauter.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Hessen vor Landtagswahl polarisiert

Ministerpräsident Volker Bouffier. Pressefoto CDU
Vier Monate vor der Landtagswahl sind die Wähler in Hessen polarisiert. 

Laut der letzten Umfrage wäre eine Fortsetzung der amtierenden schwarz-grünen Koalition nicht möglich. Mögliche Koalitionen wären Schwarz-Rot (56 Prozent) oder Schwarz-Grün-Gelb (52 Prozent).

Allerdings ist die Abneigung gegen diese Konstellationen hoch. Eine Koalition zwischen CDU und SPD fänden 37 Prozent gut aber 42 schlecht. Ein Bündnis zwischen CDU, FDP und Grünen wird von 30 Prozent befürwortet, aber 49 Prozent wären dagegen. 

Würde heute in Hessen gewählt werden, bekämen CDU 31, SPD 25, Grüne 13, AfD 11, FDP 8 und Linke 8 Prozent.

Die Christdemokraten hatten 2013 noch 38,3 Prozent erhalten, die SPD 30,7.

Die Umfrage untersucht nicht die Gründe für das veränderte Wahlverhalten. Doch wie üblich bei Landtagswahlen, spielt die Schulpolitik eine wichtige Rolle. Der Zustand der Schulen ist desolat und die Lehrer völlig überfordert. Laufend protestieren sie gegen die Arbeitsbedingungen und den Zumutungen des Kultusministeriums, doch dieses stellt sich taub. 

Für besonders großen Unmut in der klassischen Wählerschaft der CDU sorgen die „Richtlinien zur Sexualerziehung“ von Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU). Diese Richtlinie ist nichts anderes als ein Gender-Lehrplan, wohl der radikalste in ganz Deutschland. Von diesem Erlass haben bei den Wählern lediglich die Grünen profitiert: Obwohl sie etlichen Projekten im Bereich Wirtschaft zugestimmt hat, die die grüne Basis ablehnte, können sie mit demselben Wahlergebnis rechnen wie 2013.

Dienstag, 12. Juni 2018

Kriminalität gegen Kinder grassierend/Kinderpornographie boomt!

Mathias von Gersdorff

Die vergangene Woche erschienene Kriminalstatistik zu Kindern und Jugendlichen ist erschütternd:

Der Missbrauch von Kindern im Internet hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen.

Es kam zu 16.300 Fällen entdeckter Kinderpornografie.

Die Anzahl kinderpornografischer Seiten im Netz verdoppelte sich in den letzten drei Jahren.

Weltweit gibt es 80.000 bekannte Seiten mit kinderpornografischen Inhalten.

Unsere Politiker sehen sich aber kaum veranlasst, gegenüber diesem Desaster angemessene Maßnahmen zu treffen.

Johannes-Wilhelm Rörig, Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, schlägt Alarm und behauptet:

"Es muss dringend mehr geschehen. Was es in anderen Ländern wie in den USA längst gibt, müsse auch in Deutschland möglich sein: Eine gesetzliche Meldepflicht von Missbrauchs-Darstellungen im Internet."

Was Rörig damit meint: Die Fahndung nach Internet-Pädophilen ist in Deutschland schwierig, weil – man hält das nicht für möglich – hierzulande der Datenschutz Vorrang hat.

Und nicht zu knapp: Ende Mai trat die sogenannte "EU-Datenschutzverordnung" (EU-DSGVO) in Kraft, wodurch praktisch jeder Gewerbetreibende schnell zum Kriminellen werden kann und drakonische Bußen befürchten muss.

Gleichzeitig akzeptieren unsere Politiker, dass sich kriminelle Inhalte wie Pornographie, Kinderpornographien und extreme Gewaltdarstellungen massiv ausbreiten.

Es ist unfassbar: Die normalen Bürger werden zu Kriminellen gemacht, während die wirklichen Kriminellen halbherzig verfolgt werden!

Man ist kaum überrascht, wenn man erfährt dass ein EU-Politiker der Grünen, Jan Philipp Albrecht, Urheber des Datenschutz-Monstrums ist.

Auch der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, fordert Verbesserungen bei der Vorratsdatenspeicherung. Hinweisen aus den USA kann die Kriminalpolizei in Deutschland nicht nachgehen, weil der Datenschutz etwa die Speicherung von IP-Adresse nicht zulässt. 

Doch das ist längst nicht alles, was die Experten bemängeln.

Die Polizei ist gar nicht in der Lage, die Kriminalität zu bekämpfen, weil sie dazu ungenügend personell und technisch ausgestattet ist.

Auf diese Weise kann sich Cyberkriminalität – darunter Pädophilie – problemlos ausbreiten.

Währenddessen sollen in Deutschland aufgrund der EU-DSGVO normale Blogger verfolgt werden, weil deren Datenschutzerklärung nicht ausführlich genug ist.

Die neue Datenschutzverordnung DSGVO zeigt mit aller Deutlichkeit: Wenn unsere Politiker der Meinung sind, drakonische Maßnahmen durchführen zu müssen, tun sie das auf rücksichtsloser Weise.

Doch ihre Prioritäten liegen falsch und sie kämpfen gegen die Falschen, weil ihr Wertekompass nicht mehr korrekt funktioniert.

Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass in Deutschland eine starke Anti-Pornographie-Bewegung entsteht, wie sie schon in Ländern wie den Vereinigten Staaten, Island oder Großbritannien existiert.

Unterstützen Sie bitte unsere Aktion "Deutschland braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie"

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Pornographie ist nicht irgendein, sondern ein existenzbedrohendes Problem.

Kriminologen warnen: Pornographie fördert die Kriminalität, weil sie jegliche moralischen Grundlagen in der menschlichen Seele auslöscht.

Seit Jahren wächst die Zahl von Kindern, die von anderen Kindern sexuell missbraucht werden. Schon Vierjährige (!) imitieren die Szenen aus Filmen und missbrauchen dabei andere Kinder.

Diese Kinder sehen diese Filme und imitieren sie an anderen Kindern.

Zudem besitzt Pornographie einen starken Gewöhnungseffekt: Die Dosis muss immer größer werden, die Szenen und die gezeigten Handlungen immer extremer.

Kämpfen wir zusammen gegen diese Seuche.

Helfen Sie uns, eine starke Front gegen Pornographie aufzubauen, indem Sie unsere Aktion "Deutschland braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie" unterstützen.

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Bitte verbreiten Sie diese wichtige Aktion unter Verwandten, Freunden und Bekannten.

Stellen wir uns schützend vor unseren Kindern und kämpfen wir gegen die Pornoflut in den Medien.

Wir stehen vor einer gewaltigen Herausforderung.

Diese müssen wir meistern, wenn wir nicht wollen, dass die jungen Generationen an der Porno-Welle zugrunde gehen.

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Gewalt gegen Kinder ist ein massives Problem in Deutschland/Kinderpornographie boomt

Nina Stec

Die offiziellen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2017 zeigen in Sachen Kinderschutz in Deutschland ein düsteres Bild. Insgesamt nahm die Gewalt gegen Kinder im Vergleich zu 2016 leicht zu. Täglich werden hier etwa 50 Kinder unter 14 Jahren misshandelt oder sexuell missbraucht, zumindest nach offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher. 

Rund 4200 Fälle von schwerer Kindesmisshandlung wurden angezeigt, 143 Kinder wurden ermordet und 77 Tötungsversuche registriert. Die größte Opfergruppe in der Statistik bilden sexuell missbrauchte Kinder. Mehr als 13.500 Kinder wurden sexuell missbraucht oder vergewaltigt. Während die erfassten Straftaten in den Bereichen Missbrauch und Tötung seit 2016 leicht abnahmen und Fälle von sexueller Gewalt einen Rückgang von 3,64 Prozent aufweisen, gibt es eine drastische Zunahme an kinderpornografischen Delikten, die in der Statistik gesondert von anderen Formen des sexuellen Missbrauchs behandelt werden. Es kam zu 16.300 Fällen entdeckter Kinderpornografie. Die Anzahl kinderpornografischer Seiten im Netz verdoppelte sich in den letzten drei Jahren. Weltweit gibt es 80.000 bekannte Seiten mit kinderpornografischen Inhalten. 

Internettäter sind besonders schwer zu ermitteln, zumal die Vorratsdatenspeicherung trotz polizeilicher Forderungen zur besseren Bekämpfung von Kriminalität im Netz in Deutschland derzeit nicht umgesetzt wird. Die Geräte der Täter können oft nicht identifiziert werden, wenn deren IP-Adresse nicht mehr gespeichert ist oder in einem Hotspot endet. Und selbst wenn die Täter gefunden werden, liegt die Höchststrafe bei Besitz von Kinderpornografie bei gerade einmal 3 Jahren Gefängnis. Kinderpornos weisen oft besonders gewalttätige Inhalte wie Folter auf, die gezeigten Opfer sind zu mehr als der Hälfte unter 10 Jahre alt. 2 % sind gar unter 2 Jahren. 85 Prozent sind Mädchen. 

Auch außerhalb des Internets wird über die Hälfte aller Fälle von Gewalt gegen Kinder nicht aufgeklärt. Besonders wenn der Missbrauch in vertrauter Umgebung, wie innerhalb der Familie oder Institutionen wie Schule oder Sportverein passiert, bleibt er meistens unerkannt und die Täter werden nicht angezeigt, obwohl oftmals Spuren vorhanden sind. 

Hier gilt es aufmerksam zu sein und auf Signale der Kinder zu achten und bei Auffälligkeiten aufmerksam zu werden. Auch wenn ein Kind keine äußerlichen Anzeichen von körperlichem Missbrauch aufweist, aber ein auffälliges Benehmen, wie etwa ein gestörtes Sozialverhalten, Aggressivität, ausgeprägte Unsicherheit oder Angstzustände, sollte nicht weggeschaut werden, sondern ein stärkeres Augenmerk auf eventuelle Unstimmigkeiten am Kind und seinem sozialen Umfeld gelegt und im Zweifelsfall die Polizei oder das Jugendamt verständigt werden. 

Quellen:
O. A., Gewalt gegen Kinder: Experten schlagen Alarm, https://www.zdf.de/nachrichten/heute/gewalt-gegen-kinder-missbrauch-und-pornografie-im-fokus-100.html, o. O. 2018.
O. A., 143 Kinder wurden 2017 bei Verbrechen getötet, https://rp-online.de/panorama/deutschland/kriminalitaetsstatistik-143-kinder-wurden-2017-bei-verbrechen-getoetet_aid-23236063, o. O. 2018.
O. A., Tausende Kinder Opfer von Gewalt, https://www.tagesschau.de/inland/gewalt-gegen-kinder-101.html, o. O. 2018. 
O. A., Zehntausende Kinder Opfer von Gewalt und Missbrauch, https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2018-06/kriminalstatistik-gewalt-kinder-bka-deutsche-kinderhilfe, o. O. 2018. 
O. A., Geschlagen, beschimpft, missbraucht: Gewalt gegen Kinder in Deutschland nimmt zu, https://www.focus.de/familie/mobbing/auswertung-der-kriminalstatistik-2017-gewalt-gegen-kinder_id_9040177.html, o. O. 2018. 
O. A., Kindesmisshandlung erkennen, https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/kindesmisshandlung/tipps/#panel-2313-0, Stuttgart. 

Dienstag, 5. Juni 2018

SPD will Pornos fördern – stoppen wir diesen Wahnsinn!

Mathias von Gersdorff

Ja, Sie haben richtig gelesen: 

Auf dem Landesparteitag hat die SPD Berlins eine Filmförderung für regelrechte Pornofilme beschlossen.

Die SPD begründet die Forderung nach staatlicher Subventionierung damit, dass diese pornographischen Filme „feministisch“ sein und der „Aufklärung“ dienen sollen.

Doch die Wahrheit ist: Man kann sich kaum eine dekadentere und korruptere Politik vorstellen, als so etwas.

Und ich wiederhole, weil man es nicht für möglich hält: Es handelt sich um wirkliche pornographische Filme mit expliziten Szenen. 

Wir dürfen uns auf keinen Fall mit einer dermaßen abstoßenden Politik abfinden sondern müssen entschlossen aktiv werden.

Deshalb möchte ich Sie bitte, unseren „Nationalen Aktionsplan gegen Pornographie“ mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen. 

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Bitte verbreiten Sie diese wichtige Aktion unter Verwandten, Freunden und Bekannten.

Kinder und Jugendliche wachsen in einer zunehmend mit Pornographie verseuchten Welt auf.

Kriminologen warnen: Pornographie fördert die Kriminalität, weil sie jegliche moralische Grundlagen in der menschlichen Seele wegwischt.

Seit Jahren wächst die Zahl von Kindern, die von anderen Kindern sexuell missbraucht werden. Schon Vierjährige (!) imitieren die Szenen aus Filmen und missbrauchen dabei andere Kinder.

Diese Kinder sehen diese Filme und imitieren sie an anderen Kindern.

Zudem besitzt Pornographie einen starken Gewöhnungseffekt: Die Dosis muss immer größer werden, die Szenen und die gezeigten Handlungen immer extremer.

Die Pornosucht und andere mit der Pornographie verbundene Erkrankungen (wie etwa sexuelle Dysfunktionen) breiten sich wie eine Seuche aus, vor allem in der Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist.

Auf diese Weise schlittern Kinder und Jugendliche in eine Welt, aus der sie nur mit Therapien und schwer traumatisiert herauskommen.

Und diese Welt will nun die SPD Berlins noch finanziell unterstützen.

Wir haben es hier mit Politikern zu tun, die kein ethisches Gespür haben, die jegliche Sensibilität verloren haben, was sinnvoll sein kann.

Ein Land, das von solchen Politikern regiert wird, lebt gefährlich.

Deshalb müssen wir eine starke und große Front von verantwortungsbewussten Bürgern schaffen, die gegen die Verrohung der Kinder und Jugendliche durch Pornografie aktiv werden.

Bitte verbreiten Sie diese wichtige Aktion an Ihre verwandten, Freund und Bekannten: 

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/


Stellen wir uns schützend vor unsere Kinder und kämpfen wir gegen die Pornoflut in den Medien.

Von unseren Kampf heute hängt die Zukunft unserer Kinder und unserer Familien ab.

Kein geringerer als Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Missbrauchs, erklärte schon im Jahr 2013: 

„Wir verzeichnen einen Anstieg von sexuellen Übergriffen von Jugendlichen auf Kinder bis hin zu Vergewaltigungen. Das liegt auch daran, dass Kinder und Jugendliche heute durch das Internet leichter an Pornographie herankommen und die Hemmschwellen durch die massenweise Verbreitung in den neuen Medien immer mehr abnehmen.“

Wir stehen vor einer gewaltigen Herausforderung.

Diese müssen wir meistern, wenn wir nicht wollen, dass die jungen Generationen an der Porno-Welle zugrunde gehen.

Deshalb ist es so wichtig, dass sie an dieser neuen Initiative der Aktion „Kinder in Gefahr“ teilnehmen. 

https://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Montag, 4. Juni 2018

Internetpornografie als Bestandteil des Alltagslebens von Kindern und Jugendlichen

Nina Stec

Die Warnungen von Wissenschaftlern werden zunehmend lauter: Immer mehr und immer jüngere Kinder und Jugendliche konsumieren regelmäßig und in steigenden Maße Pornographie: Nach Studien von Sexualforschern beginnt der Durchschnitt im Alter von etwa 12 oder 13 Jahren, Pornos anzusehen. Mädchen beginnen in der Regel etwas später und beschäftigen sich seltener mit Pornografie als Jungen.  Zehn Prozent von ihnen geben an, täglich Sex-Filme zu schauen, zwei Drittel schauen sie mehrmals im Monat, was nicht selten in einer „Pornosucht“, der Abhängigkeit nach immer mehr und härterem pornografischem Material, resultiert. Die Zahl der Fälle von Betroffenen, die stundenlang Pornografie anschauen, ist hoch.

Eine der Ursachen für diese alarmierende Situation ist natürlich das Internet. Es ist selbst für Kinder durch das Internet sehr einfach geworden, an entsprechendes Material heranzukommen. Über Computer und Smartphones mit mobilem Datenvolumen oder Wi-Fi ist Pornografie überall und jederzeit verfügbar und für Jugendliche leicht zugänglich: Altersprüfungen aus Websites, die Pornografie anbieten, können, falls vorhanden, einfach übergangen werden. Jugendliche tauschen sich untereinander aus und wissen genau, welche Websites kostenlos sind. Die Auswahl an Seiten und Inhalten ist enorm: Es gibt über acht Millionen Pornos verschiedenster Kategorien, der Konsument entscheidet durch Eingabe, was genau er sehen möchte. Neben dem aufgezeichneten „gewöhnlichen“ Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau werden auch Filme mit gewalttätigen, zoophilen und pädophilen Handlungen leicht zugänglich. 

Abgesehen von der Befriedigung des eigenen Sexualtriebes schauen Jugendliche Pornos, um sich „aufzuklären“. Sie möchten lernen, wie Sex funktioniert, um auf zukünftige sexuelle Begegnungen im eigenen Leben „vorbereitet“ zu sein. Sie können das Geschehen in den Sexfilmen nicht richtig einordnen und halten die gezeigten Szenen für „echte“ Situationen von Sexualkontakten. Dass Pornodarsteller normalerweise Schauspieler sind, die auf diese Weise ihr Geld verdienen und dass es bei den gefilmten Sexszenen irrelevant ist, ob zwischen den Beteiligten irgendeine Art von Sympathie und zwischenmenschlicher Bindung besteht, ist den jugendlichen Zuschauern meistens nicht klar. Auch dass Pornofilme eine Art von Sexualität zeigen, die vor allem auf die Interessen männlicher Konsumenten ausgerichtet ist und Frauen zu reinen Lustobjekten degagiert, verstehen sie nicht. Somit beeinflusst die Pornografie das Bild von Sexualität und Geschlecht in den Köpfen der Jugendlichen: Die oft sehr grobe Art und Weise, wie die Darsteller miteinander umgehen, wird zum zweifelhaftem Vorbild in Sachen sexuellen Umgang von Mann und Frau miteinander. Gefühle und Werte, wie die Einordnung der Sexualität in die Ehe, Liebe, gegenseitige Rücksichtnahme und Exklusivität bleiben im Porno auf der Strecke. Es sind unwürdige Bilder, die eine unpersönliche, rein auf die eigene Triebbefriedigung ausgelegte Form von zwischenmenschlicher Beziehung aufzeigen, die das Denken der jungen Zuschauer prägen. Gewaltpornos, die eine aggressive, auf Macht und Unterwerfung ausgerichtete Form von Sexualität zeigen, werden nicht selten unter Jugendlichen herumgereicht. Dabei werden Grenzen von Scham und Ekel ausgetestet und überschritten.

Die Jugendlichen haben oft keine Möglichkeit, das Gesehene zu verarbeiten, etwa weil sie sich schämen, etwas vor ihren Eltern zuzugeben, was sie sich angesehen haben, weil sie Angst vor Strafen wie Handyentzug haben, aber auch, weil die gesellschaftliche Akzeptanz mit öffentlich zur Schau gestellter Sexualität und auch Gewalt gestiegen ist und nicht wenige Erwachsene gleichgültig geworden sind, wenn minderjährige jugendgefährdende Produktionen anschauen.

Dabei sind die Folgen des Pornokonsums auf Kinder und Jugendliche gravierend: Studien aus Psychiatrie und Psychologie belegen, dass die oft gewalttätigen und frauenfeindlichen Darstellungen in der Pornografie das Verständnis von Sexualität, Liebe und Beziehung in der Gesellschaft beeinflussen. Genau wie der so leicht zugängliche Porno werden Sexualität und Sexualpartner für Heranwachsende zu etwas Wertlosen, beliebigen und verfügbaren. Darunter leiden vor allem junge Mädchen, denn viele Jugendliche glauben, dass es nicht nötig sei, vor dem Sexualverkehr die Zustimmung des Mädchens einzuholen, was zu Missbrauch unter Jugendlichen bis hin zur Vergewaltigung führt.

Da Jugendliche nicht in der Lage sind, sich selbst vor den schädlichen Einflüssen der Pornografie zu schützen, liegt es an den Eltern, einzugreifen und ihre Kinder nicht alles sehen zu lassen, was sie möchten.  Bestimmte Filtersysteme können etwa in Computern eingerichtet werden, die Kinder vor pornografischen und anderen schädlichen Inhalten fernhalten.  Neugierige, rebellische Kinder und Jugendliche in der Pubertät brauchen eine starke, moralische Leitung durch ihre Eltern, an der sie sich orientieren können, an Stelle von Verunsicherungen durch unangemessene äußere Einflüsse, um sich zu gesunden, zufriedenen Erwachsenen zu entwickeln, die in der Lage sind, verantwortungsbewusst mit ihrer Sexualität umzugehen und auf Liebe, Vertrauen und Beständigkeit ausgelegte Paarbeziehungen einzugehen.  


Quellen: 
Brüning, Anne; Beier, Klaus, Pornografie, "Ein unethischer Menschenversuch", http://www.fr.de/wissen/pornografie-ein-unethischer-menschenversuch-a-1032396, Frankfurt 2010.
Grohm, Patrizia; Martyniuk, Urszula, Wie Jugendliche mit Pornografie umgehen, https://www1.wdr.de/wissen/mensch/pornografie-jugendliche-100.html, o. O. 2017.
Maier, Melanie, Pornosucht, Wenn Porno zur Droge wird, https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.pornosucht-wenn-porno-zur-droge-wird.d377ab0a-c4f5-4f40-b7b7-0c7eb93ecf5e.html, o. O. 2017. 
O. A., Papst macht sich für Kinderschutz im Internet stark, https://www.kath.ch/newsd/papst-macht-sich-fuer-kinderschutz-im-internet-stark/, Rom 2017.
O. A., Wissenschaftlich erwiesen: Pornographie macht süchtig, http://kath.net/news/43149, Cambridge/London 2013.
Tempel, Tatjana, https://www.morgenpost.de/schueler/leben/article213831969/Warum-sich-Jugendliche-per-Porno-aufklaeren-und-Nacktbilder-verschicken.html, Berlin 2018.

Freitag, 1. Juni 2018

Kardinal Müller verurteilt die Gender-Ideologie

(Felizitas Küble/Christliches Forum) In dem Vakuum, das der Zusammenbruch des Nationalsozialismus und des sowjetischen Kommunismus im 20. Jahrhundert hinterlassen hat, ist die Gender-Theorie gleichsam als „neue Religion“ aufgeblüht, erklärt Kardinal Gerhard Müller. Zugleich stecke der Kapitalismus in einer Krise.  

Dies sei eine besondere Chance für die christliche Religion gewesen: „Doch die Menschen zogen es vor, eine neue Religion zu erfinden, die an den Menschen glaubt statt an Gott“, sagte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation gegenüber CNA am 25. Mai.

Der Kardinal sprach vor dem Vortrag von Daniel Mattson an der Päpstlichen Universität vom Hl. Kreuz in Rom.

Müller betonte auch, dass „man in der Gender-Ideologie Dutzende Geschlechter aufzählen kann, der Mensch jedoch als Mann und Frau erschaffen ist: Das ist unsere Natur –  und der Wille des Schöpfergottes ist darin ausgedrückt“. Klassifizierungen nach Genderart seien ein Konstrukt marxistischen Denkens. Der Marxismus behaupte, der Geist erkenne nicht die Wirklichkeit, sondern konstruiere sie.

Der deutsche Würdenträger unterstrich weiter, dass „denen die Stirn geboten werden muss, die sich als ideologische Gruppe organisieren und die gesamte Gesellschaft ändern wollen, ihre Denkweise allen anderen aufzwängen wollen.“

Ideologische Gruppen organisierten sich als Lobby mit dem Ziel, ihre Sichtweise anderen aufzuerlegen. Dabei „greifen sie alle Menschen an, die nicht so denken wie sie es tun, beschimpfen diese, zerstören sogar die menschliche Würde derer, die anders denken als sie“, warnte der Kurienkardinal.

Quelle: https://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-muller-gender-theorie-floriert-im-ideologischen-vakuum-3240

Weiteres Info dazu: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/online/Kardinal-Mueller-Der-Gender-Ideologie-widersetzen;art4691,189180

Originaltext: https://charismatismus.wordpress.com/2018/05/30/kardinal-mueller-verurteilt-die-gender-ideologie/

Donnerstag, 31. Mai 2018

Politik heute: Datenschutz - total, Schutz vor Pornos - null


Mathias von Gersdorff

Seit Wochen diskutiert ganz Deutschland über die neue "Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)".

Kein Wunder: Diese Verordnung der EU zwingt praktisch jeden Gewerbetreibenden, sich mit einem höchst komplizierten und langen Gesetzestext zu beschäftigen, wenn er nicht drakonische Strafen riskieren will.

Man kann nun darüber streiten, ob manches nicht sinnvoll und manches, was die Zeitungen verbreiten, übertrieben ist.

Doch eines ist sicher:

Wenn unsere Politiker das Leben und die Gewohnheiten im Internet ändern wollen, dann sind sie bereit, mit brachialer Gewalt ans Werk zu gehen.

Deshalb ist es ein Skandal, dass diese Politiker seit Jahren hinnehmen, dass das Internet von illegalen, gefährlichen und jugendgefährdenden Inhalten geradezu überschwemmt wird.

Denn sie tun nichts dagegen.

Deshalb möchte ich Sie bitte, heute an diese Politiker zu appellieren und von Ihnen zu fordern, dass sie einen „Nationalen Aktionsplan gegen Pornographie“ aufstellen:

http://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Einige Fakten, um diese wahre Pornoflut fassbar zu machen:

* Allein in Deutschland schätzte man schon im Jahr 2005 – also vor dem Porno-Boom im Internet – die Anzahl von Süchtigen auf 500.000.
* Immer jüngere Kinder werden süchtig und gar kriminell. Schon Vierjährige (!) imitieren die Szenen aus Filmen und missbrauchen dabei andere Kinder.
* Kein Wunder, dass inzwischen Therapeuten und Psychologen Alarm schlagen: Die Pornosucht und andere mit der Pornographie verbundene Erkrankungen (wie etwa sexuelle Dysfunktionen) breiten sich wie eine Seuche aus, vor allem in der Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. 
* Noch zu wenigen Mitmenschen ist bewusst, in welcher Gefahr sich unsere Kinder, unsere Jugendlichen, unsere Familien und eigentlich unsere ganze Gesellschaft befinden.

Die Zahlen, Zeugnisse von Ärzten und wissenschaftlichen Untersuchungen, die den Schaden der Porno-Welle im Internet belegen, sind erdrückend:

Die britische „National Society for the Prevention of Cruelty to Children“ schätzt, dass etwa 10 Prozent der britischen 12- bis 13-Jährigen pornosüchtig sind. Eine Studie der „University of East London“ ergab, dass 20 Prozent der 16- bis 20-Jährigen pornosüchtig sind.

Bei dieser Gefahr für die Kinder geht es nicht nur um einen extremen moralischen Angriff auf die Heranwachsenden (was schon schlimm genug wäre). Nein, es geht um einen schwerwiegenden Angriff auf die körperliche und psychische Gesundheit:

Heute weiß man, dass Pornographie in ähnlicher Weise süchtig macht wie Heroin – mit dem gravierenden Unterschied, dass Pornographie nahezu überall und zu jeder Stunde verfügbar ist!

* Das Max-Planck-Institut fand in Studien heraus, dass sich die Gehirnmasse in der gleichen Weise ändert und reduziert, wie das bei Heroinsüchtigen geschieht.
* Der Verhaltenswissenschaftler Ralph DiClemente, der eine 3-Millionen-US-Dollar Studie an der „Emory Universität in Atlanta“ geleitet hat, sagt unmissverständlich: Pornographie verdirbt die Weltanschauung und die Beziehungsfähigkeit von Kindern.
* Dr. Mark Sossin von der New Yorker Association of Early Childhood and Infant Psychologists erklärt, dass Pornographie dem Kind seine Fantasie geradezu raubt und sie durch die Porno-Bilder ersetzt.

Dass diese Tatsachen zu einer Kriminalisierung führen können, ist hinlänglich bekannt.

Kein geringerer als Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Missbrauchs, erklärte im Jahr 2013:

„Wir verzeichnen einen Anstieg von sexuellen Übergriffen von Jugendlichen auf Kinder bis hin zu Vergewaltigungen. Das liegt auch daran, dass Kinder und Jugendliche heute durch das Internet leichter an Pornographie herankommen und die Hemmschwellen durch die massenweise Verbreitung in den neuen Medien immer mehr abnehmen.“

Unser Aufschrei, unser Alarmruf muss dermaßen laut sein, dass alle Menschen, vor allem solche in entscheidenden Positionen, die Dringlichkeit des vorliegenden Problems erkennen.

Bauen wir zusammen diese große Anti-Porno-Front auf: Unterschreiben Sie bitte heute noch das Bürgermandat „Deutschland braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie“, um das Bewusstsein für die Gefahren, denen wir gegenüberstehen, zu wecken: http://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Freitag, 25. Mai 2018

Das Wichtigste der letzten Woche (18. - 25. Mai)

CDU und Grüne verbrüdern sich – zugunsten von Gender


Mathias von Gersdorff

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), haben bei der Präsentation der Leistungsbilanz der schwarz-grünen Landesregierung kein Zweifel gelassen:

CDU und Grüne wollen nach der Landtagswahl dieses Jahr unter allen Umständen weiter zusammen regieren.

Das Harmonie-Theater zwischen Bouffier und Al-Wazir sollte die Botschaft vermitteln: Es gibt keine Themen, die uns trennen!

Auch nicht die "Richtlinien zur Sexualerziehung", die ab dem ersten Grundschuljahr Gender und die Ideologie der "sexuellen Vielfalt" in allen Schulen vorsehen. 

Dass nach den vielen Protesten die CDU immer noch nicht bereit ist, diesen Gender-Lehrplan einzustampfen oder gar zu verändern, ist ein Skandal.

Oberste Priorität der Hessen-CDU ist offensichtlich, sich gut mit den Grünen zu verstehen.

Dafür opfert die CDU das Erziehungsrecht der Eltern und die Kinder, die einer wahren Gender-Indoktrination in den Schulen unterzogen werden sollen.

Gegen diese Politik auf dem Rücken von Kindern und Elternrechten müssen wir entschlossen und lautstark protestieren.

Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition "Kein Gender an Hessens Schulen!"  https://www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/ zu unterstützen.

Das Friede-Freude-Eierkuchen-Spektakel von CDU und Grünen war dermaßen künstlich, dass die Presse nur gespottet hat:

* Lächeln, nicken, zustimmen – Bouffier und Al-Wazir sind mit sich zufrieden (Frankfurter Allgemeine Zeitung).
* Schwarz-Grün nutzt Selbstlob für neuen Flirt (Hessischer Rundfunk).
* Zwei, die sich verstehen: Ministerpräsident Volker Bouffier und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Frankfurter Neue Presse).

Es ist offensichtlich, was in Hessen inszeniert wird: 

Hessen soll das schwarz-grüne Projekt retten, das auf Bundesebene gescheitert ist.

Dieses Theater ist zwar anachronistisch, doch offensichtlich streben noch genug linke CDU-Politiker nach einer völligen Auslöschung des Christlichen aus ihrer Partei.

Die Leidtragenden dabei sind die Kinder, die Eltern und die christlichen Wurzeln unseres Landes.

Gegen diesen Wahnsinn müssen wir deshalb entschlossen protestieren!

Verbreiten Sie bitte unsere Petition "Kein Gender an Hessens Schulen!" https://www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/

Helfen Sie uns, eine starke Front gegen die Gender-Revolution in den Schulen aufzubauen.

Schaffen wir ein gesellschaftliches Klima, dass linksgrüne Experimente mit unseren Kindern unmöglich macht.

Hinweis: Die Formulare auf unsere Internetseite wurden der neuen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) angepasst. Sie können unsere Petition deshalb bedenkenlos an Verwandte, Freunde und Bekannte weiterleiten oder empfehlen.