Freitag, 21. Juli 2017

Schleswig-Holstein: LSBTIQ-Workshops an Schulen verfassungswidrig?

Kieler Foerde. Foto: Mathias v. Gersdorff
(PM Verein „Echte Toleranz“, Kiel, 20. Juli 2017) Bildungsministerin Karin Prien (CDU) nimmt den Verdacht, dass die schwul-lesbischen Aufklärungsworkshops an den öffentlichen Schulen Schleswig-Holsteins verfassungs- und schulgesetzwidrig sind, ernst. Wie ihr Ministerbüro auf Anfrage des Vereins „echte Toleranz e.V.“ gestern mitteilte, prüft das Ministerium aktuell den Sachverhalt „sorgfältig“. Wann ein Ergebnis vorliegt, blieb offen.

„Wir freuen uns, dass endlich eine Überprüfung der sog. Queeren Bildung an den Schulen des Landes stattfindet.“, erklärt Peter Rohling, Vorstand des Vereins „echte Toleranz e.V.“. „Im Juni 2016 bezeichnete das Bildungsministerium unter Britta Ernst (SPD) unsere Anfrage zu den SchLAu-Workshops noch als missbräuchlich. Seit Karin Prien die Behörde leitet, hat sich dort offenbar ein Bewusstseinswandel vollzogen – zugunsten von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz. Das begrüßen wir sehr.“

Art und Dauer der Prüfung unklar

Auf welche Weise die oberste Schulaufsichtsbehörde Schleswig-Holsteins aktuell prüft, ob die an den Schulen des Landes durchgeführten SchLAu-Workshops der Vereine „Haki e.V.“ und „lambda::nord e.V.“ mit dem Grundgesetz und dem schleswig-holsteinischen Schulgesetz vereinbar sind, ist unklar. „Diese Frage hat uns das Ministerbüro leider nicht beantwortet; ebensowenig, wann ein Prüfungsergebnis vorliegen wird.“, so Vorstand Rohling.

Auslöser für den Verdacht verfassungswidriger Sexualerziehung
Der Verdacht, dass die „SchLAu-Workshops“ in Schleswig-Holstein verfassungs- und schulgesetzwidrig sind, gründet sich auf zwei Aspekte:

zum einen auf das Rechtsgutachten des Hamburger Staatsrechtlers Prof. Dr. Christian Winterhoff vom August 2016. Dieses kommt zu dem Ergebnis, dass staatliche Sexualerziehung, die auf Akzeptanz und nicht nur auf Toleranz sexueller Vielfalt gerichtet ist, mit dem Grundgesetz und mit dem schleswig-holsteinischen Schulgesetz unvereinbar ist;

zum anderen auf den Umstand, dass trotz intensiver Recherche bis heute nicht geklärt ist, wie die „SchLAu-Workshops“ der o.g. Vereine im Detail tatsächlich ablaufen: von 343 Schulen, 14 Schulämtern und zwei Ministerien, die der Verein bis heute angefragt hat, gab es in 80 Prozent der Fälle keine Antwort – trotz gesetzlicher Auskunftspflicht (§ 5 Absatz 1 Informationszugangsgesetz SH); in allen anderen Fällen nur solche, die oberflächlich, unvollständig oder nichtssagend waren. Auch die ausführenden Vereine „haki e.V.“ und “lambda::nord e.V.“ ließen alle Anfragen des Vereins bislang unbeantwortet.

„Wenn die SchLAu-Workshops an den öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein tatsächlich rechtmäßig sind, warum mauern dann die Schulen, Aufsichtsbehörden und Ministerien, anstatt für die gesetzlich vorgesehene Transparenz zu sorgen?“, wundert sich Vorstand Rohling.

„Die mangelnde Auskunftsbereitschaft der Akteure und die Ergebnisse des Winterhoff-Gutachtens zeigen, wie dringend notwendig es ist, die Sach- und Rechtslage an den Schulen in Schleswig-Holstein bzgl. „Queerer Bildung“ zu überprüfen. Hoffen wir, dass diese Prüfung so sorgfältig erfolgt, wie vom Bildungsministerium versprochen.“, meint Vereinsvorstand Rohling abschließend.

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Warum Vorlesen für Kinder so wichtig ist

Foto: J. V. Saidl
Christiane Jurczik

Nach einer Studie der Universität Chicago wirkt sich das Vorlesen bereite bei 20 Monate alten Kindern Positiv aus: Kinder, denen vorgelesen wird, haben in diesem Alter einen um ca. 131 Wörter größeren Wortschatz. Schon nach zwei Jahren beherrschen sie sogar ca. 300 Wörter mehr als Kinder ohne Gute-Nacht-Geschichten. 

Lesen ist der Schlüssel für Bildung, Wissen und Kommunikation

Kinder, die gut lesen können, haben es im Leben leichter. Lesekompetenz ist die beste Grundlage für eine gute Entwicklung der Kinder, sowohl für ihre Konzentrationsfähigkeit als auch für ihre Vorstellungsgabe, ihr logisches Denken und ihr Einfühlungsvermögen. Kinder, denen schon in frühen Jahren vorgelesen wird, haben es später beim Lesen lernen um ein Vielfaches leichter.

Bücher sind die ersten Medien im Leben eines Menschen. Bücher überlassen es ganz dem Leser, in welcher Geschwindigkeit die Inhalte aufgenommen werden. Das ist gerade für Kinder so wichtig, weil sie zum Lernen und Verstehen oft mehr Zeit brauchen. Beim Betrachten von ruhigen Bildern und beim Zuhören von Geschichten vollziehen die Kinder mit ihrer eigenen inneren Anschauung ein konstruktives Verstehen, das viel kreativer ist als das passive Anschauen von Filmen oder anderen beweglichen Bildern. Die vermeintliche Reizarmut von Büchern ist zugleich ihre große Qualität.

Das Bücherlesen ermöglicht den Kindern ein tiefes und befriedigendes Verstehen. So schaffen es Bücher immer wieder, zu den Lieblingen von Kindern zu werden. In einem schnelllebigen Familienalltag können Bücher den Kindern zu Momenten der Ruhe, der Entspannung und der inneren Besinnung verhelfen, was kein anderes Medium vermag.

Zum Vorlesen gehört eine gemütliche Atmosphäre. Für die Kinder kann es gerne kuschelig sein. Wichtig ist es, das Buch dabei so in den Händen zu halten, dass die Kinder entspannt die Bilder anschauen können. Daher ist es oft am besten, nebeneinander zu sitzen. Zudem fördert Lesen die Konzentration und Merkfähigkeit. 

Kinder mögen es, ihre Lieblingsbücher wieder und wieder, Abend für Abend vorgelesen zu bekommen. Dreißigmal dasselbe Buch – keine Seltenheit. Kinder lieben beim Vorlesen das Ritual, es ist für sie ein großer Spaß ihre Lieblingsgeschichten in- und auswendig zu kennen. So werden Bücher zum festen geliebten Bestandteil ihres Lebens. Eltern sollten sich nie abwertend über die Lesewünsche ihrer Kinder äußern.

Wer als Vorleser innerlich mit den eigenen Gedanken ganz woanders ist, darf sich nicht wundern, wenn auch die Kinder ihm nicht zuhören. Ein Vorleser, der die vorgelesene Geschichte mit seiner eigenen inneren Anschauung mitvollzieht, wird auch die Zuhörer für die Geschichte gewinnen können.

Eltern können auch ganz bewusst andere Orte und Zeiten aussuchen, an denen Kindern durch Vorlesen Bücher nähergebracht werden: in der selbstgebauten Spielhöhle, im Wartezimmer beim Arzt und auf Reisen.

Kinder werden zu Lesern, wenn auch die Eltern lesen. Kinder orientieren sich an ihren Eltern als Vorbilder.

Mit Informationen aus www.schule-und-familie.de

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Psychologen beklagen zunehmende jugendliche Enthemmung und Brutalität durch Internet-Pornographie

Foto: Gemeinfrei, Lizenz CCO, Wikimedia Commons
Christiane Jurczik

Die Einstellung zur Sexualität ändert sich zunehmend, sagt der Neuropsychologe Erich Kasten. Unter jungen Menschen sei es heute normal, sich Hardcore-Pornos aus dem Internet anzuschauen, in denen extreme Verhaltensweisen wie 'Gang-Bangs' oder 'Natursekt-Partys' als scheinbar völlig übliches Verhalten dargestellt würden. "Letztlich wird menschliche Sexualität immer weiter entwertet, das sog. Pussy Slapping ist ein Ausdruck dieser Entwicklung."

Man hält es kaum für möglich: Sich gegenseitig leichte Schläge im Schambereich zu verpassen – eine neue Modeerscheinung unter Mädchen! Auf Schulhöfen und im Freundeskreis soll das sogenannte „Pussy Slapping“ in Mode sein Selbstverständlich wird das Ganze mit dem Handy gefilmt und im Internet verbreitet. Da findet man "Pussy-Slap-Wettbewerbe" und sogar "Pussy-Slap-Kriege“.

Psychologen sind der Auffassung, dass diese Praktiken aus Porno-Filmen im Internet übernommen werden.

„Für mich ist das ein sehr befremdliches Verhalten“, berichtet ein nicht näher genannter Lehrer laut die Bloggerin Juno Vai in „Spiegel Online“. Was in den Videos größtenteils spaßig wirkt, sei eigentlich böswillig, meint der Lehrer. Bei den Schlägen würden auch gezielt die Handrücken und Knöchel eingesetzt. „Sie tun sich gegenseitig richtig weh, das ist für mich völlig unverständlich.“

Der Neuropsychologe Erich Kasten sieht das ähnlich. Seiner Ansicht nach ist der „Pussy Slap auch ein Akt der Dominanz, mit dem ein junges Mädchen quasi symbolisch versucht, das Sexualorgan ihrer Nebenbuhlerin zu schädigen“, schlussfolgert der Arzt in einem Gespräch mit „Spiegel Online“. Die Jugendlichen seien regelrecht abgestumpft.

Solche Praktiken können zu einer regelrechten Mode werden und Hypes in den sozialen Netzwerken provozieren. Die Trendsetter des abgewandelten „Pussy Slapping“ könnten vier junge Australierinnen sein. Sie nennen sich „83 Squad“ und verdienen mit viralen Videos ihr Geld – als „Jackass“ (Vollidiot) für Mädchen sozusagen. Sie beschmieren ihre Gesichter mit rohen Eiern, reißen sich am Strand die Bikini-Oberteile runter – oder hauen sich gegenseitig in den Schritt. Gut möglich, dass sich ihre millionenfach angeklickten Videos inzwischen auch in Deutschland verbreiten. Ob das „Pussy Slapping“-Phänomen jetzt wirklich flächendeckend auf deutschen Schulen um sich greift, ist noch unbelegt.

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Mittwoch, 19. Juli 2017

Plant das Bundesfamilienministerium eine ernsthafte Verbesserung des digitalen Jugendmedienschutzes?

Katarina Barley. Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler
Mathias von Gersdorff

Cybermobbing, sexuelle Belästigung, finanzielle Risiken und Suchtgefahren durch exzessive Nutzung des Internets. Das sind die Problemfelder, die Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) nennt, wenn es um die Anpassung des Jugendmedienschutzes an den neuen Umgang Heranwachsender mit Medien geht.

Hierfür ist ein Fachbereich „Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes“ bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als Thema vorgesehen.

In der Tat sind die Zahlen über Internet- und Pornographiesucht in den letzten Jahren rasant gestiegen. Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Missbrauchs, warnt seit Langem, dass immer mehr Kinder durch Jugendliche sexuell missbraucht werden würden: „Wir verzeichnen einen Anstieg von sexuellen Übergriffen von Jugendlichen auf Kinder, bis hin zu Vergewaltigungen. Das liegt auch daran, dass Kinder und Jugendliche heute durch das Internet leichter an Pornographie herankommen.“

Ebenfalls ist seit Jahren bekannt, dass Pädophile über das Internet an ihre Opfer kommen.

Zum Gefahrenkatalog kommt auch die Sucht nach Online-Spielen, die Zunahme von Adipositas bei Kindern, die mangelhafte Entwicklung von Sprachfähigkeiten etc. - der Katalog ist lang.

Insofern ist zu begrüßen, dass sich das Bundesfamilienministerium auf diese (gar nicht so) neuen Gefahren einstellen will.

Ist das Vorhaben ernsthaft? Man darf Zweifel erheben.

Zum einen läuft das Ganze unter dem Stichwort Kinderrechte. Bartley: „Kinderrechte müssen auch unter den digitalen Bedingungen konsequent durchgesetzt werden.“

„Kinderrechte“ ist das neue Modewort linker Gesellschaftspolitik und strebt eine weitere Auflösung des Familienbundes an. Im Grunde versucht man, die Kinder den Eltern zu entreißen und als völlig von den Eltern autonom lebende Personen einzustufen. Der Staat würde hierdurch noch mehr Einfluss in das Familienleben erhalten.

Doch abgesehen davon, sind die oben genannten Probleme nicht neu. Auf Pornographieflut, Gewaltverherrlichung, Spielsucht wird seit Jahren hingewiesen.

Die forensischen Berichte sind aber inzwischen dermaßen alarmierend, dass unsere Politiker vielleicht inzwischen doch entschlossener gegen diese Gefahren vorgehen wollen.

Zuallererst braucht Deutschland einen wahren Aktionsplan gegen Pornographie. Dieses ist gegenwärtig das allergrößte Problem im Medienschutz. Damit verbunden sind die Gefahren der Sucht und auch die steigende Anzahl von Kindern, die andere Kinder missbrauchen.

Andere Länder – insbesondere angelsächsische wie Großbritannien und Australien – haben diese Probleme vor Jahren erkannt und sind in der Bekämpfung dieser Gefahren schon viel weiter. Auch in den Vereinigten Staaten, einem Land mit sehr liberalen und schwachen Jugendmedienschutz, ist das Bewusstsein über die Gefahren des Internets für Kinder und Jugendliche wesentlich höher.

Es ist höchste Zeit, dass Deutschland nachzieht und ernsthafte Maßnahmen ergreift, um die Kinder im digitalen Zeitalter besser zu schützen.

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Montag, 17. Juli 2017

Studie: Spielfilme haben großen Einfluss auf Konsumverhalten Jugendlicher

Foto: deror_avi, Wikimedia Commons Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Studien konnten nachweisen, dass es einen engen Zusammenhang zwischen dem Beginn des Rauchens bei Jugendlichen und die positive Darstellung von Rauchszenen in Spielfilmen besteht.

Die Studie führte die Organisation „Breathe California“ durch.

Zudem konnte die Studie nachweisen, dass in den letzten Jahren die Szenen in erfolgreichen Spielfilmen, die das Rauchen positiv darstellen, um 72 Prozent gestiegen sind.

Um 43 Prozent stieg die Anzahl der Raucher in Filmen mit der Einstufung PG-13 (Empfohlen für Kinder ab 13 Jahren, darunter mit Begleitung der Eltern).

Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder oder Jugendliche nach dem Schauen solcher Spielfilme mit dem Rauchen anfangen, steigt um das Zwei- bis Dreifache.

Es wird deshalb empfohlen, die Altersfreigabe solcher Spielfilme zu erhöhen.

Indessen zeigte eine Studie in Chile, dass 80 Prozent der Raucher hiermit beginnen, wenn sie jünger als 13 Jahre sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Rauchen zur Sucht wird, steigt je früher man damit beginnt.

Dies würde erklären, wieso sich die Tabakindustrie bemüht, in Spielfilmen für diese Alterszielgruppe das Rauchen positiv darzustellen.

Die Studien zeigen eindrucksvoll, welchen Einfluss erfolgreiche Spielfilme auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen ausüben. Gegenwärtig ist Mode geworden, die unglaublichsten Formen „sexueller Orientierungen“ zu zeigen. Es sollte untersucht werden, ob die steigende Zahl von Kindern oder Jugendlichen, die sich „im falschen Körper fühlen“, nicht auf Spielfilme oder Fernsehserien zurückgehen.

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Samstag, 15. Juli 2017

Millennials ersetzen zunehmend Sprache durch Emojis (Smileys)

Laut einer Studie von „Harris Poll“ sind Emojis (Smileys, Emoticons oder Bildschriftzeichen) für 36 Prozent der US-amerikanischen Millennials (Personen im Alter von 18 bis 34) geeigneter, um Gedanken oder Gefühle auszudrücken, als die geschriebene Sprache.

Für 80 Prozent sind Emojis eine ausgezeichnete Ergänzung der geschriebenen Sprache.

Wissenschaftler versuchen ein differenziertes Bild über diese Entwicklung zu geben.

Carlos Calvo von der „Universität Diego Portales“ in Chile erklärt, dass Gesten, Gesichtsausdrücke, Bewegungen der Arme etc. durchaus zur Kommunikation gehören. In den sozialen Netzwerken (WhatsApp, Facebook, Twitter, Instagram usw.) übernehmen die Emojis diese Funktion.

Die immer intensivere Verwendung von Emojis hat aber auch mit der Geschwindigkeit der Kommunikation in den sozialen Netzwerken zu tun. Emojis sind einfache Bilder, die unmittelbar eine Botschaft mitteilen.

Außerdem ist das Gehirn wesentlich schneller in der Lage, Emojis zu bearbeiten als geschriebene Sprache.

Der Technologiekonzern 3M fand heraus, dass unser Gehirn Bilder 60.000 Mal schneller verarbeitet, als Texte!

Außerdem schränken Emojis die Möglichkeit ein, missverstanden zu werden.

Das soziale Netzwerk WhatsApp – besonders bei Jugendlichen beliebt – plant aus diesen Gründen, den Zugriff auf Emojis stark auszuweiten. Zudem sollen in die Tastatur Funktionen eingefügt werden, um eine Vielzahl von Emojis zu einem bestimmten Gemütszustand zu ermöglichen. Tippt ein Nutzer beispielsweise „jaja“ ein, so sollen viele Varianten eines lachenden Bildchens erscheinen.

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Freitag, 14. Juli 2017

Kinder brauchen gemeinsame Mahlzeiten als Familienritual

Foto: J. V. Saidl
Christiane Jurczik

Für Kinder sind gemeinsame Mahlzeiten ein wichtiges Ritual das die ganze Familie stärkt und zusammenhält. 

Deshalb sollten alle so oft wie möglich gemeinsam an einem Tisch zusammenkommen. Feste Essenszeiten helfen: Wenn klar ist, dass es beispielsweise immer um 18.30 Uhr Abendbrot gibt, können sich Kinder und Eltern darauf einstellen. Das Essen zusammen zu beginnen und zu beenden, stärkt das Ritual gemeinsamer Mahlzeiten.

Wenn zu Hause der Duft der Lieblingsspeise durch die Wohnung zieht fühlen sich Kinder besonders wohl und geborgen. Vor allem besondere Anlässe wie der Geburtstag des Kindes sollte zu einem Ritual werden bei dem das Lieblingsessen gekocht wird.

Wenn Eltern und Kinder gemeinsam kochen, ist das für alle bereichernd. Eltern können vielleicht den Reiz des Experimentierens neu entdecken, Kinder lernen bei diesem Ritual den richtigen Umgang mit Schneebesen und Kochlöffel. Wenn Kinder in der Küche helfen, wird eine gute Basis für gemeinsame Rituale geschaffen.

Rituale können bestimmten Tagen spielerisch einen eigenen Charakter geben. Zum Beispiel: Samstag ist, wenn Papa und die Kinder Brötchen holen. Freitag ist, wenn es Fisch gibt. Mittwoch ist "gesunder Salat"-Tag. Samstag ist Vegetarischer-Tag.

Genauso wichtig wie der Inhalt der Kochtöpfe ist die Atmosphäre beim Essen. Gemeinsam lachen, und sich gegenseitig die Höhepunkte des Tages erzählen und ein gewisses Maß an Tischmanieren – so wird der Familientisch erst richtig lebendig. Grundsätzliche Probleme sollten bei Tisch aber nicht gewälzt werden. Aber wer sich beispielsweise in der Schule über etwas geärgert hat, sollte das ruhig ansprechen dürfen.

Familien, die gemeinsam essen, leben gesünder als solche, die es nicht tun. Zu diesem Ergebnis kamen Professorin Barbara Fiese und ihr Forscherteam der Universität von Illinois. Sie werteten Daten von insgesamt mehr als 180.000 Kindern und Jugendlichen aus. Das Ergebnis: Wer gemeinsam mit der Familie isst, nimmt mehr frische Früchte, Gemüse sowie faser- und calciumreiche Nahrungsmittel zu sich.

Kinder, die mit ihrer Familie mehr als dreimal wöchentlich essen, greifen seltener zu ungesunden Produkten wie Süßigkeiten, Limonaden und Fast Food. Die US-Forscher aus Illinois fanden heraus, dass diese Kinder außerdem ein zwölf Prozent geringeres Risiko für Übergewicht haben.

Mit Informationen aus www1.wdr.de

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Donnerstag, 13. Juli 2017

Rasanter Anstieg des funktionalen Analphabetismus aufgrund Digitalisierung

Christiane Jurczik

Immer mehr amerikanische Schulen haben ein neues Lernziel für ihre Schüler: Lesen lernen mit dem neuen Schulfach „Deep Reading“

Klingt komisch aber durch die vielen Stunden, die Kinder und Jugendliche vor dem Bildschirm oder ihrem Smartphone verbringen, haben sie verlernt einen langen Text oder ein Buch, nicht nur zu lesen, sondern auch den Inhalt im Wesentlichen zu erfassen.

Die Kinder können sich nicht länger auf einen Text konzentrieren, können kein Buch lesen – es fehlt ihnen schlichtweg an Übung, Durchhaltevermögen, innerer Ruhe und einer ablenkungsfreien Zeit.

Mit Deep Reading sollen Kinder das Lesen eines längeren Textes oder eines Buches wieder oder neu erlernen. Es gibt nämlich große Differenzen zwischen lesen können und „vertieftem Lesen“. Anscheinend müssen Begriffe wie Lesefähigkeit und Lese- und Rechtschreibfähigkeit neu definiert werden. Denn nicht jeder Schüler der lesen kann, kann auch ein Buch lesen. Das Lernziel „vertieftes Lesen“ ergibt also durchaus einen Sinn. 

Einer Umfrage nach, erreichten die Amerikaner im August 2016 ein Rekordtief: 57 Prozent aller Erwachsenen haben nicht ein Buch im Jahr gelesen. Bei den 18-24 Jährigen ist der Anteil an Buchlesern am stärksten gefallen. Eine Zeitung liest nur noch jeder Fünfte. Da ist es kaum verwunderlich, dass die Kinder auch kein Buch mehr lesen - Eltern haben Vorbildfunktion.

Das Angebot an Lesestoff auf elektronischen Geräten steigt ständig an. Doch die Lektüre am Bildschirm unterscheidet sich maßgebend von der auf Papier. Die Firma Chartbeat hat das Leseverhalten auf diversen Internetseiten untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass eindeutige parallelen der Nutzer zeigte: Die Mehrheit der „Online-Leser“ fangen bei längeren Texten erst gar nicht an zu lesen. Eine weitere Gruppe verlässt den Bildschirm wenn es Zeit wird herunter zu scrollen, um über die erste Seite hinaus zu lesen. Nur eine kleine Minderheit liest einen Text bis zum Ende.

Weitere Untersuchungen ergaben: Für das kontinuierliche Lesen längerer Textstrecken ist der Bildschirm einfach ungeeignet, weil er zu viele Ablenkungsmöglichkeiten bietet.

Amerikanische Schulen bieten unterschiedlichen Unterricht an. Die einen sind voll digitalisiert und haben jedes Klassenzimmer mit elektronischen Smartboard und Tablets ausgestattet – die anderen legen Wert auf traditionellen Unterricht und humanistische Bildung. 

Maryanne Wolf, Professorin an der Tufts Universität in Massachusetts und Befürworterin des Deep Reading an amerikanischen Schulen ist für eine klare Trennung zwischen Lektüre auf Papier und Arbeit am Bildschirm: „Am Bildschirm sind wir mit unseren Gedanken immer schon bei der nächsten Frage, beim nächsten Thema. Für langsames lineares Lesen fehlt am Bildschirm die Motivation.“ Deshalb sind die Regeln des neuen Fach sehr einfach: Texte und Bücher werden auf Papier gelesen. Auch das Führen eines „Lesetagebuchs“ ist darin enthalten, in den Ferien werden Bücherlisten abgearbeitet. Danach folgt eine Prüfung über das Gelesene. 

Mit Informationen aus der der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 09.07.17

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Freitag, 7. Juli 2017

Erklärung der „Aktion „Kinder in Gefahr – DVCK e.V.“ zur Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare

Bundesrat. Foto: Pressebild Bundesrat
Am 30. Juni 2017 hat der Deutsche Bundestag die die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. Der Bundesrat stimmte der Gesetzesvorlage am 7. Juli zu.

1. Mit der Öffnung der Ehe maßt sich der Staat an, die Natur und den Begriff der Ehe selbst nach seinem Gutdünken zu definieren. Ein solcher Akt ist willkürlich und nicht anders als despotisch zu bewerten. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist nämlich die Grundlage der Familie. Die Familie ist wiederum die Grundlage der Gesellschaft. Die katholische Soziallehre bezeichnet sie als die „Keimzelle der Gesellschaft“. Dies bedeutet, dass die Ehe nicht nur eine immens hohe zivilisatorische Bedeutung besitzt, sondern auch (historisch und philosophisch) vor dem Staat existiert. Es steht deshalb dem Staat nicht zu, den Begriff der Ehe umzudefinieren.

2. Durch ihre Natur kann die Ehe nur eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau sein. Ihre vorranginge Aufgabe ist die Fortpflanzung sowie die Erziehung der Kinder. Die Beliebtheit von Ehe und Familie ist in den letzten Jahren systematisch gestiegen. Eine umfassende Befragung des Axel Springers Internetportal Celepedia hat ergeben, dass für 70 Prozent der 12 bis 24-Jährigen die Familie der wichtigste Bezugspunkt in ihrem Leben ist, weit mehr als Freunde oder Kontakte in den sozialen Netzwerken.

3. Umfragen, die die gegenwärtige Einstellung der Bürger zu dieser Frage wiedergeben, zeigen, dass in der Tat eine Mehrheit für die „Ehe für alle“ ist. Politik kann sich aber in einer dermaßen wichtigen Materie wie die Ehe nicht nach vergänglichen Stimmungen richten. Außerdem relativiert sich diese „Mehrheit“, wenn man andere Einstellungen der Wähler betrachtet: Wenige sind beispielsweise für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare und eine massive Mehrheit erachtet die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau als die erstrebenswerte Form des Zusammenlebens.

4. Die „Ehe für alle“ ist ein Angriff auf die christlichen Wurzeln unseres Landes und auf das christliche Menschenbild, das Leitbild aller Politik sein sollte. Die sog. „Ehe für alle“ folgt einer neomarxistischen, dekonstruktivistischen und poststrukturalistischen Pseudo-Moral die sowohl Individuum und Staat vergöttert und dazwischen liegende Institutionen, wie eben die natürliche, traditionelle Familie, missachtet.

Aus diesen Gründen ist die Entscheidung des Bundestags höchst bedauerlich. Sollte das Bundesverfassungsgesetz die sog „Ehe für alle“ nicht kassieren, muss sich die christliche Basis Deutschlands auf einen langen Kampf einstellen, um diese Parodie der wahren Ehe wieder zu beseitigen.


Für die DVCK - Aktion "Kinder in Gefahr"
Mathias von Gersdorff

Donnerstag, 6. Juli 2017

Grüne Jugend: Nach der „Ehe für alle“ muss der „Familienvertrag“ kommen

Mathias von Gersdorff

Man kann der „Grünen Jugend“, also der Nachwuchsorganisationen von „Bündnis 90/ Die Grünen“, nicht vorwerfen, sie würden die Zeit verplempern: Schon am Tag der Abstimmung im Bundestag zur sog. „Ehe für alle“ forderten sie, man müsse noch viel weiter gehen.

Ziel müsse nämlich der „Familienvertrag“ sein.

Die Vorstandmitglieder der „Grüne Jugend Thüringen“ sind der Auffassung, „dass alle Formen von Liebe die gleichen Rechte und die gleiche Anerkennung verdienen. Die klassische, romantische Zweierbeziehung zwischen einem Mann und einer Frau betrachten wir daher nur als eine von vielen möglichen Formen des Zusammenlebens.“ (Quelle: Thüringische Landeszeitung Online vom 30 Juni 2017)

Janine Schäfer, Bundessprecherin der „Grünen Jugend“, postete stolz in Twitter, dass der „Spiegel“ über ihre Forderung nach einem „Familienvertrag“ berichtet: „Bundesprecherin Janine Schäfer kann sich einen „Familienvertrag“ vorstellen, der Patchwork-Familien die Möglichkeit, gäbe >ihren Familien einen rechtlichen Rahmen zu geben – unabhängig vom konkreten Modell“. Das könnten Freunde sein, die gemeinsam Kinder aufziehen, ohne Liebesbeziehung. Oder Menschen, die „polyamour“ leben, also gleichzeitig mehrere Beziehungen führen.

Das Thema ist eigentlich gar nicht so neu. Am 13. Februar schrieben Gesine Agena (damals Bundesvorstand und Frauenpolitische Sprecherin der Grünen) und Sven Lehmann (NRW-Landesvorsitzender der Grünen) einen längeren Aufsatz in der „Frankfurter Rundschau zu dem Thema. Da heißt es: „Gerade in der Familienpolitik lohnt sich das Weiterdenken, auch für uns Grüne. Wir müssen – auch rechtlich – diejenigen Familien in den Fokus rücken, die bisher mangels Trauschein benachteiligt sind: Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern, Ein-Eltern-, Adoptiv- oder Pflegefamilien, Regenbogen- und Patchwork-Familien oder familiäre Netzwerke, die über Generationengrenzen hinweg auch Menschen ohne verwandtschaftliche Bindung einschließen – all sie haben täglich mit Benachteiligungen zu kämpfen. Alleinerziehende und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern machen inzwischen sogar über ein Viertel der Familien aus.“

Die Lösung für diese Partnerschaftsformen wäre der „Familienvertrag: „Ein Familienvertrag als neues familienrechtliches Institut neben Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft würde selbstbestimmte Verhältnisse für Eltern und Kinder schaffen. Gerade wir Grüne müssen den Familienvertrag in den nächsten Jahren als Konzept weiterentwickeln, wenn es uns um Freiheit und selbstbestimmte Lebensformen geht.“

Wer lange genug die Debatte um das „Lebenspartnerschaftsgesetz“ und die „homo-Ehe“ verfolgt, ist nicht überrascht. Von vornherein ging es um viele mehr: Die komplette Zerstörung von Ehe und Familie.


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Langzeitstudie: Fernsehwerbung macht Kinder übergewichtig

Christiane Jurczik

Die europaweite Studie "I.Family" hat 16.000 Kinder in acht europäischen Ländern über fünf Jahre wissenschaftlich begleitet. So wurde auch entdeckt, dass es viele Einflüsse auf das Gewicht der Kinder gibt, die die Familien allein nicht kontrollieren können. Die Wissenschaftler sehen hier die Politik in der Pflicht.

Der Anteil an übergewichtigen Kindern in Europa ist sehr unterschiedlich verteilt. In Süditalien sind beispielsweise 40 Prozent der Kinder zu dick, in Schweden oder Belgien sind es nur 10 Prozent. Deutschland liegt im Mittelfeld. Untersucht wurden dabei Gesundheitszustand, Ernährungsverhalten, körperliche Fitness, lokale Umgebung sowie die Einflüsse des Freundeskreises und der eigenen Familie auf die Kinder. An I.Family beteiligt waren 17 Forschungseinrichtungen in 12 Ländern. Koordiniert wurde I.Family vom BIPS und der Universität Bremen.

Einer der stärksten Einflussfaktoren neben Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten ist der soziale Stand der Familie, ganz gleich in welchem Land.

Studienkoordinator Wolfgang Ahrens sagt: „Ein weiteres Feld, auf dem die Politik handeln muss, ist die auf Kinder als Konsumenten abzielende Werbung für ungesundes Essen mit viel Zucker und Fett. Diese Werbung – etwa im Fernsehen – ist sehr verbreitet und hat großen Einfluss auf Kinder, so dass es sogar für sehr gesundheitsbewusste Eltern schwer ist, den Konsum dieser Nahrungsmittel einzuschränken“.

Die wichtigsten Ergebnisse:

- Der sozio-ökonomische Status hat großen Einfluss auf die Anteile für Übergewicht/Fettleibigkeit.

- Im Rahmen der mehrjährigen Studie konnte festgestellt werden, dass etwa doppelt so viele Kinder mit niedrigem oder mittlerem sozio-ökonomischen Status im Laufe des Heranwachsens übergewichtig wurden, als Kinder mit hohem sozio-ökonomischen Status.

- Mädchen sind häufiger übergewichtig als Jungen.

- Weniger als ein Drittel der Kinder sind sportlich aktiv.

- Kinder, die TV-Werbung konsumieren, konsumieren auch häufiger gezuckerte Getränke, unabhängig von den Normen der Eltern oder der täglichen Dauer des Fernsehens.

- Fernsehen während des Essens, ein TV-Gerät im Kinderzimmer sowie Fernsehkonsum von mehr als 1 Stunde pro Tag sind Faktoren, welche die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht deutlich erhöhen.

- Die Mitglieder einer Familie ähneln sich bei Körpergewicht, ebenso bei Risiken für Krankheiten und dem Ernährungsverhalten. Kinder ähneln dabei mehr ihren Müttern als den Vätern.

- Das Körpergewicht von Kindern und Teenagern hängt mit dem Körpergewicht der Individuen im Freundeskreis zusammen. Teenager greifen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu ungesundem Essen, wenn es auch der Freundeskreis tut.

Politik soll eingreifen

Wolfgang Ahrens fordert daher eine stärkere Reglementierung von speziell auf Kinder zugeschnittener Reklame. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen für verantwortungsvollere Werbung seitens der Industrie wirkten nicht. Der gleichen Meinung ist auch die Verbraucherorganisation Foodwatch. Dass die Werbung das Essverhalten von Kindern stark beeinflusst, konnten die Forscher eindeutig in ihrer Studie belegen. Kinder greifen demnach häufiger zu Softdrinks und süßen oder fetten Speisen, wenn sie zuvor Werbung angeschaut haben - und zwar auch dann, wenn ihre Eltern das eigentlich verbieten. Und sie nehmen sogar Essen zu sich, das sie eigentlich nicht mögen, bloß weil sie die Werbung dafür gesehen haben.

Eltern sollten zum Beispiel den Fernseher aus dem Zimmer ihrer Kinder verbannen. Und selbst auch nicht so viel schauen, denn sie haben eine Vorbildfunktion.

Mit Zahlenangaben des Leibniz-Institut und MDR Wissen


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Dienstag, 4. Juli 2017

Exzessive Nutzung digitaler Medien führt bei Kindern schnell zu Entwicklungsstörungen

Christiane Jurczik

Die neue BLIKK-Studie über Mediennutzung Kinder und Jugendlicher zeigt deutlich welche Folgen eine zu frühe und ungeregelte Nutzung von Bildschirmmedien bei Kindern und Jugendlichen auftreten können: Sprach- und Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und erhöhtes Körpergewicht.

Das Projekt „BLIKK‐Medien“ hat 5.573 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt und gleichzeitig im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen die körperliche, entwicklungsneurologische und psychosoziale Verfassung umfangreich dokumentiert. Die Studie geht weit über die üblichen Befragungen zu Mediennutzung hinaus.

Zur Analyse der Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung durch digitale Medien haben die Forscher Daten zum Medienverhalten in den Familien erfragt. Zum ersten Mal wurden Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt und ausführlich dokumentiert. Dadurch sollen Eltern bei Fehlentwicklungen zielgerichtet und präventiv beraten werden.

Das alarmierende Ergebnis: 75 Prozent der Kinder im Alter zwischen zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten unbeaufsichtigt mit einem Smartphone. Über 60 Prozent der Neun- bis Zehnjährigen schaffen es nicht, sich länger als 30 Minuten ohne digitale Medien zu beschäftigen. Die Folgen sind gestörte Sprachentwicklung, Aufmerksamkeitsschwächen und Schlafstörungen, dies bestätigen auch Ärzte von 84 Kinder- und Jugendpraxen, die zu diesem Thema befragt wurden. Darüber hinaus gibt es vom siebten Lebensjahr an eindeutige Zusammenhänge zwischen Lese- Rechtschreibschwäche und ADHS.

Der Bedarf an weiteren Forschungen und Langzeitstudie wächst. Denn mehr als 23 Prozent der Eltern fühlen sich bei diesem Thema unzureichend informiert.

Schon jetzt gelten mehr als 600 000 junge Menschen als medienabhängig. Jedes Jahr erkranken 20 000 Kinder mehr an „Mediensucht“.

Forschung kostet Geld. Paradoxes Erstaunen ruft dabei die Bildungsministerin Johanna Wanka hervor. Sie hat fünf Millionen Euro für Hardware an Schulen versprochen. Aber nicht einmal die Hälfte dieser Summe in weitere Erforschung der Folgen übermäßiger Mediennutzung zur Verfügung gestellt.

So ergibt sich eine zwingende Notwendigkeit für die Zukunft: Medienpädagogen sollten sich zusammen mit Ärzten und Psychologen neu orientieren anstatt Kinder immer früher an das Arbeiten am Bildschirm zu gewöhnen. Konzepte entwickeln in denen Eltern und Kinder einen angemessenen Umgang mit Medien erlenen können. Und zudem mehr Geld für die unerlässliche Forschung auf dem Gebiet zur Verfügung stellen, denn Kinder sind unsere Zukunft.

Zahlenangaben aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 03.07.17

Freitag, 30. Juni 2017

Familiendemo am 25. Juni 2017 gegen Gender-Lehrplan: Die besten Fotos


Cornelia Kaminski




Wiesbaden, Luisenplatz

Leni Kesselstatt

Gegen-Demo


Rechts: Ludovine de la Rochére (Manif pour tous)


Mathias von Gersdorff

Hedwig von Beverfoerde


Johannes Elverfeldt




Birgitt Kelle













Ende der Demo

Auf Wiedersehen, bis zur nächsten Demo

Bundestag begräbt Ehe und zerreißt CDU/CSU

 Mathias von Gersdorff

Die Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer öffentlichen Veranstaltung der Zeitschrift „Brigitte“ lösten eine Lawine von Stellungnahmen, Analysen und Überlegungen aus. In der Presse wurde oft die Frage erörtert, ob Merkels neue Positionierung ein „Ausrutscher“ oder taktisches Kalkül war.

Als die Abstimmung im Bundestag am 30. Juni 2017 über die Gesetzesvorlage zur Öffnung der Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare (und damit faktisch dem Ende der Zivilehe) feststand, war klar dass hierfür zumindest eine einfache Mehrheit zustande kommen würde. Die Stimmen von SPD, Grünen und Linken reichten, um das Gesetzesprojekt erfolgreich passieren zu lassen.

Die Fragen, die noch offen standen, waren, ob für eine neue Definition der Ehe eine Verfassungsänderung vonnöten sei. Dafür hätte man eine Mehrheit von zwei Drittel gebraucht. Diese Frage ist noch offen, einige Abgeordnete der Union erwägen den Gang nach Karlsruhe.

Auch hat man sich gefragt, wie denn die Union zu „Ehe für alle“ steht. Viele fragten sich, wie stark der Kursschwenk Merkels eine Überrumpelung der CDU-CSU-Bundestagsfraktion darstellte.

Und hier muss man mit Bitterkeit feststellen: Die Tatsache, dass 75 Abgeordnete der Union – also 25 Prozent! – FÜR die Öffnung der Ehe votierten, zeigt, wie stark auch bei den Christdemokraten der wahre Begriff der Ehe demoliert wurde.

Hinzu kommt, dass alle vier Enthaltungen von der Union kamen. Und fünf Abgeordnete der Union gaben keine Stimme ab.

Sieben CSU-Abgeordnete stimmten mit JA - also 12,5 Prozent.

Unter den Ja-Stimmen sind etliche Prominente: Bundesministerin Ursula von der Leyen, CDU-Generalsekretär Peter Tauber, Kanzleramtsminister Peter Altmaier und Präsidiumsmitglied Jens Spahn. Selbst in der Parteispitze gab es also kein klares Nein zur „Homo-Ehe“. Eine wahre Katastrophe.

Skandalös ist das Votum mancher Mitglieder des „Zentralrats deutscher Katholiken“: Außenamtsstaatsministerin Maria Böhmer (früher eindeutig zum konservativen Flügel gehörend) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters stimmten ebenfalls mit Ja.

Man kann nun auf Angela Merkel schimpfen, weil sie die Einführung der Homo-Ehe ermöglicht hat. Doch man muss auch konstatieren, dass es in diesem Thema auch innerhalb der Union längst keinen Konsens mehr gab.

Das Votum vom Freitag ist nicht nur schlimm für die Ehe und damit für Deutschland. Es ist auch schlimm für die CDU. Das Wahlverhalten der C-Abgeordneten hat klar gemacht, dass die Union keine Partei ist, auf die man sich irgendwie verlassen kann. Die Köpfe vieler C-MdBs wurden offenbar zu großen Teilen von der grünen neomarxistischen Weltanschauung okkupiert. Darin hat das christliche Menschenbild keinen Platz mehr.


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Liste der Unions-Abgeordneten, die mit Ja zur "Ehe für alle" gestimmt haben


Pressefoto CDU. Foto: Lawrence Chaperon

Besonders wichtig zu wissen: Generalsekretär Peter Tauber stimmte mit ja zur Abschaffung der Ehe!

Stephan Albani

Peter Altmaier

Maik Beermann

Sybille Benning

Maria Böhmer

Gitta Connemann

Alexandra Dinges-Dierig

Bernd Fabritius

Astrid Freudenstein

Thomas Gebhart

Cemile Giousouf

Klaus-Dieter Gröhler

Monika Grütters

Herlind Gundelach

Fritz Güntzler

Matthias Hauer

Mark Hauptmann

Mechthild Heil

Mark Helfrich

Marion Marga Herdan

Heribert Hirte

Thorsten Hoffmann

Hendrik Hoppenstedt

Bettina Hornhues

Anette Hübinger

Andreas Jung

Xaver Jung

Stefan Kaufmann

Roderich Kiesewetter

Jürgen Klimke

Rüdiger Kruse

Roy Kühne

Katja Leikert


Ursula von der Leyen 

Jan-Marco Luczak

Andreas Mattfeldt

Jan Metzler

Hans Michelbach

Mathias Middelberg


Carsten Müller (Braunschweig)

Philipp Murmann

Andreas Nick

Ingrid Pahlmann

Martin Pätzold

Anita Schäfer (Saalstadt)

Nadine Schön (St. Wendel)

Ole Schröder

Kristina Schröder (Wiesbaden)

Uwe Schummer

Christina Schwarzer

Tino Sorge

Jens Spahn

Wolfgang Stefinger

Peter Stein

Sebastian Steineke

Johannes Steiniger

Dieter Stier

Gero Storjohann

Lena Strothmann

Michael Stübgen

Sabine Sütterlin-Waack

Peter Tauber

Antje Tillmann

Michael Vietz

Johann Wadephul

Kai Wegner

Marcus Weinberg (Hamburg)

Sabine Weiss (Wesel I)

Karl-Georg Wellmann

Kai Whittaker

Oliver Wittke

Dagmar G. Wöhrl

Tobias Zech

Matthias Zimmer

Gudrun Zollner


Nicht abgegebene Stimmen aus der Union: Peter Beyer, Marlene Mortler, Volker Mosblech, Matthäus Strebl, Oswin Veith

Enthaltungen aus der Union: Uda Heller, Silke Launert, Albert Weiler, Elisabeth Winkelmeier-Becker


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