Dienstag, 24. April 2018

Journalisten in Deutschland zeigen überwiegend rot-grüne Parteipräferenzen

Felizitas Küble

Das Internetportal „Statista“ veröffentlichte eine Auflistung, die sich mit den parteipolitischen Vorlieben speziell der Politik-Journalisten in Deutschland befaßt. Was z.B. ein Sportreporter politisch denkt, interessiert weniger, da dies mit seiner Berichterstattung nichts zu tun hat. 

Hier der Link zu der erwähnten Statistik:  

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163740/umfrage/parteipraeferenz-von-politikjournalisten-in-deutschland/

36,1 % der befragten Politik-Journalisten behaupten demnach, keiner Partei nahezustehen. 26,9 % stimmen für die Grünen. 15,5% nannten die SPD, 4,2% die Linkspartei – und 9% die CDU sowie 7,4% die FDP.

Daraus ergibt sich eine klare rot-grüne Überlegenheit bei den politisch publizierenden Journalisten, denn die Unionsparteien kommen zusammen mit der FDP nur auf 16,4% – und befinden sich damit weit unter dem Ergebnis, das diese drei bürgerlichen Parteien bei Bundestagswahlen erhalten.

Wobei einschränkend gilt, daß die FDP einen linksliberalen Flügel besitzt, so daß sich unter dem FDP-Dach durchaus auch linkes Gedankengut befindet. Somit sind die ingesamt 16,4% (CDU/CSU und FDP) für „nicht-linken“ Journalismus schon hoch angesetzt. 

Allein die Zahl für die Grünen ist mit 36,1% weitaus mehr als doppelt so hoch wie für Union und Liberale zusammen; dazu kommen die Anhänger von SPD und Linkspartei. (Bei der Bundestagswahl erhielten allein die Unonsparteien dreimal mehr Stimmen als die Grünen.) 

Diese Statistik zeigt die tiefe Kluft zwischen dem Volk auf der einen Seite und Politik-Journalisten auf der anderen Seite. Das Ergebnis überrascht freilich nicht, sondern wird seit Jahrzehnten von ähnlichen Umfragen und Untersuchungen bestätigt. 

Von Prof. Mathias Kepplinger,  Kommunikationsexperte an der Universität Mainz, gibt es z.B. eine Journalisten-Studie aus dem Jahr 2006 („Die Souffleure der Mediengesellschaft“, Universitätsverlag Konstanz), die zu ähnlichen Resultaten gelangt: Dort sind es 36% für die Grünen, 25% SPD, 1% Linkspartei  –  und nur 11% CDU/CSU, 6% FDP.

Der „Spiegel“ (selber links) stellte bereits am 18.4.2013 in seinem Online-Portal die Frage, warum so viele Journalisten hierzulande politisch links orientiert sind. In dem Artikel heißt es wörtlich:

„Nach einer der größten Studien zum Thema, 2005 durchgeführt vom Hamburger Institut für Journalistik unter 1500 Journalisten aller Gattungen, verteilt sich die politische Sympathie der im Meinungsgeschäft Tätigen wie folgt:

Grüne: 35,5 Prozent,
SPD: 26 Prozent,
CDU: 8,7 Prozent,
FDP: 6,3 Prozent
Sonstige: 4
keine Partei: 19,6 Prozent.
Dem bürgerlichen Lager neigen also gerade mal 15 Prozent der in Deutschland arbeitenden Journalisten zu.“

Womit alles gesagt ist.

Montag, 23. April 2018

Werden wir aktiv gegen die ZDF-Gotteslästerung!

Mathias von Gersdorff

Es ist schon ein weltweites Unikat, wie großzügig in Deutschland das staatliche Fernsehen mit Zwangsabgaben alimentiert wird. 

Dass dieses Geld noch vom „Zweiten Deutschen Fernsehen – ZDF“ dazu verwendet wird, das Christentum zu verspotten und die Christen hierzulande zu beleidigen, schlägt den Fass den Boden aus.

Genau das hat das ZDF in der „Heute-Show“ getan: 

1. In einer Nacherzählung der Passionsgeschichte wurde ein Plüschhase statt Jesus ins Bild gesetzt.
2. Beim letzten Abendmahl ist ein Hase im Kreis der Jünger zu sehen.
3. Auch am Kreuz hängt ein Plüschhase.

Diese Verschmähung, Verspottung und Verachtung des Christentums und der Christen in Deutschland dürfen wir uns auf keinen Fall bieten lassen. 

Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass dieser Angriff von einem staatlichen Unternehmen kommt, der durch Zwangsgebühren finanziert wird. 

Die Gotteslästerungen in der „Heute-Show“ sind somit eine staatlich sanktionierte Verachtung des Christentums der der Christen in Deutschland. 

So etwas kennt man nur aus atheistischen Diktaturen, die den Staatsapparat missbrauchen, um das Christentum zu verfolgen. 

Deshalb bitte ich Sie: 

Schreiben Sie heute noch eine E-Mail oder einen Brief an das ZDF und beschweren Sie sich über diese Gotteslästerung. 

Unser Protest ist besonders wichtig, weil das ZDF auf die Kritik, die allerseits geäußert wurde, bislang auf geradezu unverschämter Art und Weise reagiert hat: 

“Wir gehen davon aus, dass durch den Beitrag die Grenzen der Satirefreiheit nicht überschritten wurden.“ 

Auf diese Arroganz müssen wir entschlossen und energisch reagieren: 

Wir werden so lange protestieren, bis sich das ZDF öffentlich entschuldigt und erklärt, in Zukunft auf Schmähsendungen gegen das Christentum zu verzichten. 

Deshalb bitte ich Sie, heute noch zu protestieren und an das ZDF zu schreiben. 

Unser Text-Vorschlag (Sie können selbstverständlich einen anderen Text verwenden):

Betreff: Stopp staatlich subventionierte Verachtung des Christentums und der Christen durch das ZDF 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

am 6. April 2018 strahlte das ZDF die Sendung „Heute Show“ aus. In dieser wurden das Christentum und die Christen verspottet und beleidigt:

• In einer Nacherzählung der Passionsgeschichte wurde ein Plüschhase statt Jesus ins Bild gesetzt. 

• Beim letzten Abendmahl ist ein Hase im Kreis der Jünger zu sehen. 

• Auch am Kreuz hängt ein Plüschhase. 

Diese Verschmähung, Verspottung und Verachtung des Christentums und der Christen in Deutschland ist allein schon inakzeptabel. Es kommt aber hinzu, dass dieser Angriff von einem staatlichen Unternehmen kommt, der durch Zwangsgebühren finanziert wird. 

Die Gotteslästerungen in der „Heute-Show“ sind somit eine staatlich sanktionierte Verachtung des Christentums und der Christen in Deutschland. 

Eine solche staatliche Verschmähung des Christentums kennt man ansonsten nur von atheistischen Diktaturen.

Deshalb fordere ich vom „Zweiten Deutschen Fernsehen“, dass es sich für diese arrogante Entgleisung entschuldigt und in Zukunft auf Schmähsendungen des Christentums verzichtet.

Mit freundlichen Grüßen 
Unterschrift

Kontaktdaten des ZDF: 
Zum Kontaktformular: www.zdf-service.de/kontakt
Telefon: +49 (0) 6131-70-12161 (10:00 Uhr bis 22:00 Uhr) Fax: +49 (0) 6131-70-12170 
Post: ZDF Service GmbH, Zuschauerservice, Otto-Schott-Straße 9, 55127 Mainz


Mit freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

Sonntag, 22. April 2018

Das Wichtigste der Woche (16. - 22. April)


Sprachprobleme bei Kindern durch starken Medienkonsum

Mobbing in Berliner Schulen - "Vom Krankenwagen aus der Schule abgeholt“

Gekreuzigter Hase: Christlicher Medienverbund beschwert sich beim ZDF (Pro)

Strafanzeigen, Programmbeschwerde: Die “heute-show” hat Ärger, weil sie den Osterhasen kreuzigte (MEEDIA)

Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft - Hase ans Kreuz genagelt: Ärger für die "heute show" (DWDL)

Strafanzeige gegen Oliver Welke: Bad Kreuznacher sieht seine religiösen Gefühle verletzt

ZDF: „Verfremdung der Passionsgeschichte war satireüblich“ (IDEA)

"heute show": Satiresendung nagelt Plüschhasen ans Kreuz - mehrere Zuschauer erstatten Anzeige (Focus)

Gekreuzigter Osterhase: Medienverbund legt Programmbeschwerde ein "Glaubensinhalt wird zur Lachnummer" (Domradio)

Osterhasen-Satire im ZDF wird Fall für die Staatsanwaltschaft (Tagesspiegel)


ARD UND ZDF : Die große öffentlich-rechtliche Blockade









Christlicher Medienverbund legt Programmbeschwerde bei ZDF ein "Heute-Show macht zentralen Glaubensinhalt des Christentums zur Lachnummer"

(PM Christlicher Medienverbund) Der Christliche Medienverbund KEP hat Programmbeschwerde zur ZDF-Satiresendung "heute-show" eingelegt. In einem Beitrag der Sendung vom 6. April wird anstelle von Jesus Christus ein Plüschhase am Kreuz gezeigt. "Dies verstößt eklatant gegen den Programmgrundsatz, 'die sittlichen und religiösen Überzeugungen' in der Bevölkerung 'zu achten' und sie nicht herabzuwürdigen", sagt Christoph Irion, Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes.

Im kritisierten Beitrag "werden vielmehr das biblische Passions- und Ostergeschehen selbst und die Person des gefolterten und unschuldig hingerichteten Religionsstifters Jesus Christus trivialisiert und ins Lächerliche gezogen. Der Beitrag der heute-show macht somit den zentralen Glaubensinhalt des Christentums buchstäblich zur Lachnummer", so Irion weiter.

Dem Christlichen Medienverbund liegen mehrere kritische Zuschauereaktionen auf den Beitrag vor, ebenso wie die Antwort des ZDF. Der Sender argumentiert, es habe ferngelegen, "die christliche Osterbotschaft in irgendeiner Art und Weise zu verunglimpfen" und Christen in ihrem Glauben zu treffen. Die "heute-show" habe mit der Darstellung Bezug genommen auf eine Äußerung von AfD-Chef Jörg Meuthen: Der hatte sich darüber mokiert, dass der Schokoladen-Osterhase von Lindt "Traditionshase" statt "Osterhase" heißt, und sah darin eine "Unterwerfung" gegenüber dem Islam. "Die AfD tut hier so, als sei der Osterhase die eigentliche Symbolfigur des Osterfestes. Um dies satirisch zu widerlegen, haben wir diese Idee konsequent zu Ende gedacht und mit den verfremdeten Bildern der Passionsgeschichte deutlich vor Augen geführt", schreibt das ZDF. Das sei nicht über ein "satireübliches Maß hinausgegangen".

Diese Argumentation sei nicht überzeugend, schreibt Irion und verweist dabei auf die Reaktionen, die dem Verein vorliegen: "Zahlreiche Zusendungen unserer Leser haben uns bestätigt, dass das ZDF deren religiöse Überzeugungen nicht nur nicht geachtet, sondern verletzt hat".

Dienstag, 17. April 2018

Gender: Eine radikale, gefährliche und fanatische Revolution

Mathias von Gersdorff

Inzwischen gibt es viele Bezeichnungen für die Gender-Ideologie:

Gender-Irrsinn, Gender-Gaga, Gender-Wahnsinn, Gender-Quatsch etc.

Keine dieser Bezeichnungen ist für mich wirklich zufriedenstellend.

Denn sie beschreiben nicht angemessen das wahre Problem von Gender:

Gender ist eine fanatische und radikale Ideologie und ihre Vertreter führen eine Revolution durch, die diese Ideologie bis zum Paroxysmus durchsetzen will – koste es, was es wolle.

Sie meinen, ich übertreibe?

Schauen wir in die Vereinigten Staaten, wo man hinsichtlich Gender-Ideologie sogar noch weiter ist als hier in Deutschland:

Beim Boston-Marathon am 16. April 2018 durften fünf Männer als Frauen teilnehmen.

Falls Sie mir nicht glauben, können Sie es hier nachlesen: https://edition.cnn.com/2018/04/15/us/boston-marathon-transgender-participants/index.html

Der Boston-Marathonlauf ist nicht irgendeine Sportveranstaltung in dem riesigen Land, sondern eine der Bekanntesten.

Hier wurde offensichtlich eine Show, eine Propaganda-Inszenierung zugunsten von Gender organsiert.

Die banale Tatsache, dass diese Männer einen enormen Vorteil gegenüber den Frauen haben, darf keine Rolle spielen.

Die Ideologie geht vor.

Werden wir bald erleben, dass Männer als Frauen beim Gewichtheben, Fußball und sonstige Sportarten, in denen Kraft und Ausdauer entscheidend sind, auftreten dürfen?

Es wäre ein Fehler und sogar gefährlich, diese groteske Nachricht bloß als „witzig“ zu bezeichnen.

Denn was wir hier erleben ist ein Krieg gegen die Realität. Und ein solcher Krieg muss in die Diktatur führen.

Die Gender-Ideologie ist dermaßen unvernünftig und realitätsverachtend, dass sie nur auf diktatorische Weise durchgesetzt werden kann.

Um das festzustellen, brauchen wir nicht über den Atlantik zu blicken.

Bei uns gibt es genug Beispiele, die zeigen, dass sich langsam aber sicher eine Psycho-Diktatur bildet.

Vom 13. bis zum 15. April 2018 fand in Frankfurt ein Kongress mit dem Namen „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ statt.

Es ging um Themen wie „Am Glück wie am Unglück sind immer beide Partner beteiligt“, „Die vielfältigen Pfade zwischen Trauma, posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und interpersoneller Gewalt“ oder „Eine einfache und effektive interaktionale Unterscheidung zwischen verschiedenen Paartypen, die mit Gewalt leben“.

Trotz solcher recht akademisch klingender Vortragsthemen kam dieser Kongress in die Schlagzeilen.

Der Grund: Einer der Redner, der Soziologe Prof. Dr. Gerhard Amendt, sei „homophob“.

Prompt hat sich eine Allianz gegen diesen Kongress gebildet, die sogar von der Universität Frankfurt, in deren Räumlichkeiten der Kongress stattfinden sollte, eine Stornierung der Raumvermietung forderte.

Wohlgemerkt: Im Kongress an der Universität Frankfurt ging es gar nicht um Homosexualität.

Das war aber den Homo-Aktivisten egal. Sie meinten, Amendt hätte sich kritisch gegenüber Homosexualität und Gender geäußert und deshalb dürfe der ganze Kongress nicht stattfinden.

Amendt ging öffentlich auf die Angriffe ein und konnte erfolgreich etliche Medien abmahnen. Gegenüber dem Hessischen Rundfunk erklärte er: „Wir müssen der politischen Denunziation Einhalt gebieten“.

Erfreulicherweise ist die Universität Frankfurt trotz des massiven Drucks nicht eingeknickt und erklärte: „Im Sinne der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit versteht sich die Goethe-Universität als Ort, an dem kontroverse Themen und polarisierende Positionen offen geäußert werden können.“

Das brachte die Homo-Aktivisten noch mehr in Rage. Sie versuchten den Kongress schließlich durch einen Feueralarm zu verhindern.

Weil man es nicht für möglich hält, zitiere ich die (linksgerichtete) Frankfurter Rundschau: „Die Eröffnungsveranstaltung des Kongresses „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ an der Goethe-Universität in Frankfurt musste am Abend unterbrochen werden. Während der Eröffnungsrede des umstrittenen Soziologen Gerhard Amendt wurde Feueralarm ausgelöst, der Veranstaltungsort musste geräumt werden. Rund 30 Personen protestierten gegen den Auftritt von Amendt. Später wurde der Kongress fortgesetzt.“

Hier geht es nicht um einen isolierten Fall.

Ich könnte mehrere Persönlichkeiten nennen, die aufgrund von Störungen linksradikaler Regenbogengruppen nicht mehr in der Öffentlichkeit sprechen können.

Und aus eigener Erfahrung weiß ich: Wer sich für die „Ehe zwischen Mann und Frau“ und gegen Gender ausspricht, kann nur mit schwerem Polizeischutz öffentlich reden.

Wer heutzutage behauptet, Gott hätte „nur“ Mann und Frau geschaffen, lebt gefährlich.

Unsere Strategie gegenüber diesen ungeheuren Angriff ist in der Öffentlichkeit zu zeigen, dass...

1. ... wir die Mehrheit sind und nicht die winzigkleinen, lautstarken und radikalen Regenbogengruppen, die stets auf Krawall und Hetze aus sind.

2. ... wir die vielen Menschen auf unserer Seite haben, die nicht wollen, dass Kitas und Schulen zu Gender-Indoktrinationsstätten umfunktioniert werden.

3. ... wir vertreten die Wahrheit vertreten und nicht die Gender-Lobby, denn Gender ist nichts anderes als eine riesige Lüge.

Wenn wir viele sind, werden wir auch die Gender-Revolution besiegen können.

Bilden wir eine starke Front gegen die Gender-Revolution zum Schutz der Kinder, der Ehe und der Familie!

Bitte laden Sie Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten ein, an den Aktionen von „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen.

Folgt man diesem Link, so kann man sich in unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ eintragen:

www.aktion-kig.org/kampagnen/unterkl2016/

Montag, 16. April 2018

Helmut Kentler: eine Kultfigur der 68er und sein pädosexueller Irrweg

Der 2008 verstorbene Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Kentler war Gerichtsgutachter und von 1976 bis 1996 Professor für Sozialpädagogik am Institut für Berufspädagogik der Universität Hannover.

Jetzt wurde bekannt, dass er für ein pädosexuelles Projekt verantwortlich war :

„Ende der 60er Jahre wurden mindestens drei Jungen in Berlin vom Jugendamt zu pädosexuellen Pflegevätern vermittelt: Nicht nur mit oraler Befriedigung, sogar mit Analverkehr gingen die Übergriffe einher. Genehmigt wurde das ‚pädagogische Modellprojekt‘ von der Westberliner Senatsverwaltung.

Kentler, damals Abteilungsdirektor des Pädagogischen Zentrums in Berlin, suchte die Väter aus, übernahm die Supervision, machte zweimal die Woche Hausbesuche. . .

Die pädosexuellen Männer seien die einzigen, die die ’schwachsinnigen Jungen‘ gern aufnähmen, weil sie ‚in sie verliebt, verknallt, vernarrt waren‘, argumentiert Kentler 1981, bei einer Fraktionsanhörung vor FDP-Bundestagsabgeordneten.

Homosexuelle Päderasten als Pflege-Eltern vermittelt
Sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern nimmt er bewusst in Kauf: ‚Mir war klar, daß die drei Männer darum so viel für ‚ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten‘, heißt es 1988 in einem Gutachten Kentlers zur Eignung Homosexueller als Pflegeeltern.

Kentler weiß zu diesem Zeitpunkt, dass ihm diese Aussage jetzt nicht mehr gefährlich werden kann. An anderer Stelle schreibt er, er könne jetzt über den Fall berichten, weil die Straftaten aller Beteiligten inzwischen verjährt seien.

‚Ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten‘, heißt es in dem Gutachten weiter. Den Mann, der nicht zögerte, einen Siebenjährigen zu missbrauchen, bezeichnet er als ‚pädagogisches Naturtalent‘.

1988, als er das schreibt, lehrt Kentler längst an der Universität Hannover. Das Auftragsgutachten ist mit ‚Lehrgebiet Sozialpädagogik im Institut für Berufspädagogik Universität Hannover, Universitätsprofessor Dr. Helmut Kentler‘ überschrieben. Pflegeväter konnten mit tatkräftiger Hilfe Kentlers mehr als 20 Jahre lang ihr Unwesen treiben.

1987 wird Kentler wegen umstrittener Positionen zu Pädosex und Päderastie der Magnus-Hirschfeld-Preis in letzter Minute nicht zuerkannt. Dennoch erwähnt Kentler sein ‚Experiment‘ 1989 in seinem Buch ‚Leihväter. Kinder brauchen Väter‘ wieder.

1993 schreibt die Frauenzeitschrift ‚Emma‘ , dass Kentler, der auch Mitglied der geachteten Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) ist, die Unterbringung straffälliger Jungen bei ‚pädagogisch interessierten Päderasten‘ empfehle.“  (Quelle: Hannoversche Allgemeine).

Von Berlin aus bestand auch eine Verbindung zur Odenwaldschule: Damals schickte der Berliner Senat Jungen in das Internat, in dem viele Jugendliche missbraucht wurden

Während die Universität schlief, warnte Christa Meves

Erst jetzt will die Leibnitz-Universität Hannover die Doktorarbeit Kentlers und sein sexualwissenschaftliches Treiben aufarbeiten. Die Hochschulleitung distanzierte sich  inzwischen von Kentler, der sich „in einer aus heutiger Sicht inakzeptablen Weise wissenschaftlich geäußert beziehungsweise seine Forschungen betrieben hat“. 

„Ich bin auch völlig irritiert, dass die Fachcommunity dieses Agieren Kentlers nicht kommentiert, nicht aufgeschrien hat!“, äußerte sich der Präsident der Leibniz-Universität, Prof. Volker Epping jetzt beim Neujahrsempfang der Universität.

Bereits 1971 aber warnte die Psychagogin und Bestseller-Autorin Christa Meves (siehe Foto) vor den Absichten Kentlers und zitierte als Beleg seine Planungen:

„Es kommt darauf an, Sexualerziehung bewusst als politische Erziehung zu etablieren, auf die experimentelle Situation des Sexuallebens einzuwirken , dass das in ihr verborgene gesellschaftliche Veränderungspotential aktiviert wird“ (Kentler, H.: Sexualerziehung 1970).

1982 hatte unser Verein eine kritische Übersicht über die verführerisch neuen Tendenzen der Sexualerziehung in der Familie auf der Basis der Dissertation (1975) Kentlers zusammengestellt.

Jetzt fordert der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ein „Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz“.

Quelle: Verantwortung für die Familie e.V.  –  http://www.vfa-ev.de

Donnerstag, 12. April 2018

Lässt Deutschland seine Kinder verwahrlosen?

Mathias von Gersdorff

Drei Nachrichten aus der letzten Zeit erfordern die besondere Aufmerksamkeit unserer Aktion „Kinder in Gefahr“:

* In Regensburg drehten Kinder zwischen elf und dreizehn Jahren einen pornographischen Film. Dieser Film ist aber nichts weiter als ein weiterer Beweis, dass immer jüngere Kinder Opfer der Pornowelle werden. (Focus vom 24. März 2018)
* Sachsen-Anhalt hat nun einen „Kita-Koffer“ in Umlauf gebracht, der den „Normalitätsbegriff“ bei den Kita-Kindern „ein Stück weit hinterfragen will“, so die Geschäftsführerin des „Kompetenzzentrums für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe“. (Die Welt vom 5. April 2018)
* Hunderte von Schulen aus ganz Hessen haben in den vergangenen drei Jahren Überlastungsanzeigen und Brandbriefe an Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) geschickt. Niemand bekam von diesem Minister eine Antwort. Kultusminister Lorz hat den radikalsten Gender-Schullehrplan Deutschlands erlassen. (News4teachers, ein Blog mit Nachrichten für Lehrer, am 22. März 2018)

Ich erwähne diese drei Nachrichten, weil Sie gut den Zustand in Deutschland wiedergeben, was die Behandlung der Kinder betrifft: 

Kinder werden hierzulande nicht mehr vor moralischer Verwahrlosung geschützt und in den (staatlichen) Schulen schlecht auf die Zukunft vorbereitet. 

Gleichzeitig werden sie einer radikalen Gender-Indoktrinationskampagne unterzogen. 

Mir fehlen die Worte, um diesen Zustand angemessen zu bezeichnen. 

Jedenfalls steht für mich fest: 

Nur eine breite Mobilisierung der Menschen in unserem Land wird dafür sorgen können, dass unsere Kinder in einem normalen Umfeld aufwachsen: 

Frei von Gender, frei von Pornographie, frei von chaotischen Zuständen in den Schulen. 

Aus diesem Grund unternehmen wir zurzeit zwei Kampagnen: 

Deutschland braucht einen „Nationalen Aktionsplan gegen die Pornographieseuche!“, wie er schon in anderen Ländern eingeführt wurde. 

www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die massiven Schäden durch Pornographie sind hinlänglich bekannt und sollten endlich ernst genommen werden. 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: www.kultur-und-medien-online.blogspot.de/2018/03/deutschland-braucht-einen-aktionsplan.html

Wir müssen die Menschen mobilisieren, damit verhindert wird, dass die Gender-Ideologie fester Bestandteil der deutschen Schulen und Kitas wird. 

Helfen Sie uns bitte auch, unsere Kampagne „Keine Experimente mit unseren Kindern! - Keine Gender-Indoktrinierung in den Schulen!“ weit zu verbreiten: 

www.aktion-kig.org/kampagnen/unterkl2016/

Helfen Sie uns bitte, zu wachsen. Wir müssen alle Bürger über die oben beschriebenen Zustände alarmieren. 

Nur durch den Druck der Basis wird sich die Politik ändern. 

Erheben wir unsere Stimme für die Kinder! Schützen wir Sie von Gender-Irrsinn und Pornographie. 

Donnerstag, 5. April 2018

Klären wir die Menschen über die Gender-Indoktrination in den Schulen auf

Niedersachsen, Hessen, Sachsen: Man gewinnt leicht den Eindruck, dass sich Gender in den Schulen Deutschlands unaufhaltsam verbreitet.

Doch das ist nur ein Schein: Wo die Menschen wissen, welch absurde Ideologie Gender ist und dementsprechend reagieren, weicht die Gender-Lobby zurück!

Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen erfahren, was die Gender-Ideologie besagt und mit welcher Hartnäckigkeit man versucht, sie in den Schulen zu verbreiten.

Machen wir den Menschen klar, wie manche Politiker dabei sind, einen wahren Feldzug gegen die Kinder, aber auch gegen die christlichen Wurzeln unseres Landes zu unternehmen:

Bestellen und verbreiten Sie bitte das neue Faltblatt „Kein Gender in Kitas, Kindergärten und Schulen!“. 

LINK: https://www.aktion-kig.org/kampagnen/keine-gender-schule-1/

Wir müssen Alarm schlagen, wir müssen alle Menschen in Deutschland sensibilisieren und zum Widerstand gegen die Gender-Schule mobilisieren.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen 
Mathias von Gersdorff

Landtagswahl Hessen wirft Schatten voraus – werden wir aktiv

Pressefoto Hessischer Landtag. Foto: H. Heibel
Mathias von Gersdorff

Dieses Jahr wählt Hessen einen neuen Landtag.

Diese Wahl ist besonders wichtig für uns, denn die Regierungskoalition zwischen CDU und Grünen hat das radikalste Gender-Lehrprogramm für die Schulen eingeführt.

Zur Erinnerung:

Kultusminister Ralph-Alexander Lorz beschloss unter dem Druck von linken Kräften einen „Lehrplan zur Sexualerziehung“, der für Kinder ab dem ersten (!) Grundschuljahr fächerübergreifend und verbindlich Gender sowie „Akzeptanz sexueller Vielfalt und Geschlechteridentitäten“ vorsieht.

Deshalb bitte ich Sie, unsere Protestaktion gegen diesen Lehrplan mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:

www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/

Was man den Kindern zumuten will, bringt einen zur Weißglut:

-  In der Altersgruppe von 6 - 10 Jahren ist das Thema „unterschiedliche Familiensituationen“ (z.B. Patchworkfamilien und gleichgeschlechtliche Partnerschaften)“ verbindlich vorgeschrieben!

-  „Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität)“ sind verbindliche Themen für die 10- bis 12-jährigen Schüler.

-  Die 13- bis 16-Jährigen erhalten „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“.

-  Für die ältesten Schüler gibt es schließlich die Kurse „Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten - Wandel der Rollenverständnisse in Abhängigkeit von Kultur und Alter“ und „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“.

Diesen Wahnsinn hat CDU-Kultusminister Lorz gegen den ausdrücklichen Willen des Landeselternbeirats und der katholischen Kirche auf den Weg gebracht.

Der Lehrplan erhielt massive Kritik von vielen Seiten, darunter der Philologenverband, Elternverbände und Professoren.

Kultusminister Ralph Alexander Lorz wusste, dass der Lehrplan so unpopulär ist, dass sie ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion dem Volk aufoktroyieren mussten.

Der Gender-Lehrplan vom CDU-Kultusminister ist eine brutale Demonstration der innehabenden politischen Macht, ohne Rücksicht auf die Meinungen dazu in der Gesellschaft.

Wir werden die Landtagswahl in Hessen zum Anlass nehmen für einen monatelangen Feldzug gegen den Gender-Lehrplan von Kultusminister Lorz.

Werden Sie bitte Teil dieses Kampfes zum Schutz der Kinder vor dem Gender-Wahnsinn und helfen Sie uns in der Verbreitung unserer Petition:

www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/

Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ wird unermüdlich kämpfen, damit die Schulen nicht zu Gender-Indoktrinationsstätten umfunktioniert werden.

Darüber hinaus müssen wir zusehen, dass die Schulen überhaupt in der Lage sind, die Kinder für die Zukunft vorzubereiten. 

Laut Umfragen ist die Schulpolitik das Thema, das gegenwärtig die meisten Menschen bewegt. Für 25 Prozent ist Schule das wichtigste Thema überhaupt.

Kämpfen wir zusammen für eine Gender- und Ideologiefreie Schule, die unsere Kinder für die Zukunft vorbereitet.

Nehmen Sie bitte an unserer Aktion gegen die gender-Indoktrination in den Schulen Hessens teil: 

www.aktion-kig.org/kampagnen/kein-gender-an-hessens-schulen/

Empörung über Kita-Pflicht erfolgreich: Ministerin Giffey macht Rückzieher

Christa Meves

Protest an die neu gewählte Familienministerin und an Bundestagsabgeordnete war erfolgreich: 

Die Bemerkung auf der Giffey-Homepage über ihren Plan, eine Kita-Pflicht ab 3 Jahren einzuführen, hat über die allgemeine Empörung darüber die erhoffte Wirkung hervorgebracht: Ministerin Franziska Giffey hat diese anrüchige Andeutung entfernen lassen und einen beschwichtigenden Rückzieher gemacht.

Diese Gegebenheit ist für die Gruppierung von Menschen, die auf dem demokratiefähigen Elternrecht in der Kindererziehung beharren, außerordentlich ermutigend; denn das zeigt erstems, dass die digitale Veränderung, in die wir nun seit ca. 30 Jahren hineingeworfen sind, nicht einfach nur Negatives hervorruft. Es hat sich die hocherfreuliche Tatsache ergeben, dass eine viel stärkere Vernetzung bei Menschen, die das Zeitgeschehen wach verfolgen, möglich geworden ist.

Das kommt in Bezug auf die Familienpolitik einem Befreiungsschlag gleich; denn dies gilt es – auch angesichts der neu geschaffenen Regierung -, ins Bewusstsein zu nehmen bzw. im Bewusstsein zu behalten:

Der ministeriale Ausrutscher lässt doch ahnen, dass der Trend zur Kollektivierung unserer Kinder – stufenweise der immer Kleineren – keineswegs geändert wird: er ist ja auch nicht im mindesten neu. Er besteht vielmehr seit der Mitte der 60er Jahre und ist mit dem Schub der 68er Revolte sogar zu einem fast allen sichtbaren Fanal geworden.

Auf dem Boden von Karl Marx und Friedrich Engels hat sich die Kollektivierung der Massen sogar schon seit dem 19. Jahrhundert wie ein Pilz in die Gesellschaften eingeschlichen. 

Mit dem Beginn der 70er Jahre ist im linken Trend der Regierungen Brandt und Schmidt die Vorstellung von einer möglichst frühen Kollektivierung auch der Kinder schleichend, aber sukzessiv weitergeführt worden.

Aus den örtlichen Kleingrundschulen wurden zentrierte Großschulen, aus dem Vorrang der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder wurde eine Tendenz zur Einführung von Kinderrechten, z.B. mithilfe eines die Eltern entmachtenden Jugendhilfegesetzes.

Nach der Wende wurden die staatlichen Erziehungsmodelle der ehemaligen DDR auch in der Vorschulerziehung absurderweise zu einem Zukunftsmodell. (Konnte es nicht jedermann sichtbar werden, dass die DDR auch dadurch pleiteging?)

Das Familienmodell im Grundgesetz von 1949 geriet hingegen auch in der vereinigten Republik immer mehr in Misskredit. Und nicht nur das: Verantwortungsbewusste Eltern, die diese Entwicklung voller Unruhe als ungut empfanden, wurden, falls sie Einfluss in der Öffentlichkeit zu entwickeln suchten, immer mehr an den Rand gedrängt, ja, einzelne Familien, die auf ihrer Dominanz als Eltern beharrten, wurden von ihrem Umfeld derartig angefeindet, dass diese Phalanx – schon ganz und gar nach der Einführung der digitalen Medien – in der Versenkung verschwand. Es wurde nun existenzgefährdend, dem Zeitgeist zu widerstehen.

Als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin ließ sich die Entwicklung in den frühen 70er Jahren durch die Zunahme der Verhaltensstörungen der Kinder sehr deutlich machen. Glückliche Kleinkinder in der Nähe ihrer Mütter wurden immer seltener.

Hingegen wuchs die Zahl von zunehmend trotzig wütenden, schwer lenkbaren Kindern, die durch immer mehr Unruhe, durch Konzentrationsmangel in der Schule (ADHS), durch Naschsucht, Essverweigerung, Selbstbeschädigungen, Einnässen bis ins Schulalter hinein, Stuhlverhaltungen und Verlangsamung beim Lernen etc. auffielen.

Ich begann ab 1970 zu warnen und Prognosen für das nächste Jahrhundert zu stellen; denn diese Fehlverhaltensweisen sind lediglich die Erstsymptome von Beeinträchtigungen, die sich im Erwachsenenalter als Störungen, besonders in Depressionen, Süchten, Loser-Sein und Aggressionen bis zur Kriminalität auswirken würden. 

Für eine Fachfrau der neoanalytischen Schule lag dafür zwar eine voll strukturierte Psychopathologie längst bereit. Und es ließ sich auf dieser Basis erkennen, dass dieser so schwer und nachhaltig prägende Krankenstand sich vermeiden ließe – vor allem durch viel persönliche Nähe, am besten bei gesunden natürlichen Eltern, die besonders in den ersten sieben Lebensjahren auf dem Posten stehen.

Kinder, die sich in ihrer Vorschulzeit fremd und allein gelassen fühlen, halten das offenbar selten ohne Traumatisierung aus. Aber nun das Erschreckende: Ohne jede Einsicht in die zunehmenden negativen Erfahrungen nahm der kollektivierende Trend ungehindert zu, führte nun zu einer Aufstockung der Kindergärten, zu Ganztagskitas und vor allem zur Einrichtung der Krippen für die 0 – 3-Jährigen.

Nicht dass aufmerksame Eltern ruhig blieben: Verantwortungsbewusste Vereine machten Kongresse und schlugen auf diesen nachhaltig Alarm.

„Man kann doch die Mütter mit ihrer so erfüllenden zentralen Berufung als Frau nicht einfach diskriminieren, nicht Mutterschaft zu einer ‚Falle‘ erklären und den Kindern ihre so maßgebliche Basis für eine gesunde Entfaltung immer mehr entziehen!“, rief ich unablässig in die deutschsprachigen Länder hinein.

Unser Verein „Verantwortung für die Familie e.V.“ begann auf seinen Tagungen Petitionen an die Regierung zu schicken, nach dem Motto: Wer kritisiert, muss etwas Besseres im Köcher haben. 2002 haben wir z.B. auf einer unserer Tagungen eine „Resolution zur Förderung der Familie“ erstellt. Darin heißt es: 

„Die Mehrheit junger Eltern möchte ihre Kinder selbst erziehen. Junge Mütter geraten als ‚Heimchen am Herd‘ ins gesellschaftliche und ökonomische Abseits. Sie haben jedoch kein geringeres Recht als die Männer, gesellschaftlich anerkannt und finanziell unabhängig zu sein.

Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland brauchen also eine Konzeption, die die Familie anerkennt und funktional zur Geltung bringt, ohne dass dies die Frauen in eine Sackgasse führt.“

Folgende Konzeption wurde vorgeschlagen:

„1. Die werdende Mutter kann, sobald ihre Schwangerschaft ärztlich festgestellt worden ist, in eine spezifische Berufsausbildung eintreten, die mit einem Zertifikat abschließt. Pädagoginnen mit Familienerfahrung führen die Ausbildung durch.

2. Nach der Geburt des Kindes erhält die Mutter den Anspruch auf ein Gehalt samt Rentenanspruch.

3. Ihre Erziehungsarbeit wird von Fortbildungen, etwa im 4-wöchigen Turnus, begleitet, an denen auch die Väter teilnehmen können.

4. Bei den Wahlen erhält die Mutter so viele Stimmen, wie sie unmündige Kinder hat.

5. Wird das jüngste Kind 14 Jahre alt, kann sich die Mutter zur Ausbildungsleiterin für junge Mütter und andere entsprechende soziale Tätigkeiten ausbilden lassen. Analog können sich Großmütter betätigen, z.B. als Adoptivgroßmütter in jungen kinderreichen Familien.

6. Zur Entlastung junger Mütter mit mehreren Kindern wird ein ‚Freiwilliges Familien-Jahr‘ eingeführt.

7. Jede Mutter kann aus ihrem Beruf ausscheiden und eine andere Tätigkeit ihrer Wahl ausüben.

Diese Regelungen werden die Gesellschaft qualitativ vorwärtsbringen, die Bevölkerungsimplosion aufhalten und unser Land aus der Existenzkrise auf folgende Weise herausholen:

– Mütter sind mit anderweitig Berufstätigen gleichberechtigt und finanziell unabhängig, auch im Hinblick auf den Tod bzw. die Untreue des Partners.

– Ungeplante Schwangerschaften brauchen nicht so oft zur Abtreibung führen: Der Lebensunterhalt der Mutter ist gesichert, ohne dass sie ihr Kind aufgeben müsste. Ihre Erfahrungen werden gesellschaftlich genutzt und eröffnen ihr auch in der zweiten Lebenshälfte Perspektiven. 

– Durch die begleitenden Fortbildungskurse geht die Zahl schwerer Fehlentwicklungen – und auch die Isolation der ‚Grünen Witwen‘ – zurück.

– Die Arbeitslosigkeit wird reduziert. Kranken- und Sozialhilfekosten gehen deutlich zurück: Kinder reifen im gesunden Umfeld zu seelisch stabilen Erwachsenen.

– Das schulische Leistungsniveau hebt sich, wenn junge Mütter sich, planvoll angeleitet, mit ihren Kindern im Vorschulalter beschäftigen und ihnen z.B. durch Vorlesen die Freude an Büchern und am schulischen Lernen vermitteln.

Die Kosten sind langfristig (erst recht kurzfristig) niedriger als die Beträge, die das flächendeckende Aufstocken und der Betrieb von Krippen, Kinderhorten, -tagesstätten und Ganztagsschulen verursachen.

Da das Familien-Modell psychisch intakte, handlungs- und demokratiefähige Menschen hervorzubringen verspricht, ist es, wenn man Zukunft des christlichen Abendlandes will, vom Ergebnis her eine entscheidende Einsparung“ (im Staatssäckel).

Heute, 16 Jahre später, wäre dieses Modell immer noch sinnvoll – in letzter Stunde gewissermaßen gegen das Schwachkrank- und Unglücklich-Werden in der Bevölkerung, besonders in der jungen Generation.

Es muss weiter nachhaltig gewarnt werden. Der zerstörerische Trend ist einsichtslos weiterhin das zentrale Modell in unserer Gesellschaft. Nicht nur der 50-jährige Kinderschwund, sondern vor allem die psychische Verelendung in der jungen Generation, ihre Minderung von Leistungs- und Liebesfähigkeit muss bei allen Menschen mit einem gesunden Menschenverstand Daueralarm hervorrufen.

Fassen wir neuen Mut!

Per Internet können wir, die Familienbefürworter, nun noch viel mehr Menschen bewegen, wie das zur Änderung im Trend einer demokratischen Regierung nötig ist. Das ist jetzt besser möglich geworden und in höchster Zukunftsgefährdung neu gefragt.

Siehe hierzu auch: Meves, Christa.: Verführt. Manipuliert. Pervertiert. S. 13 ff: Der Staat greift nach den Kindern. 5. Aufl., Gräfelfing 2002.

Samstag, 31. März 2018

Nach Vorfällen: Polizei fordert Statistik zu Gewalt an Schulen

(PM Deutsche Polizeigewerkschaft) Angesichts von Antisemitismus und religiösem Mobbing in Schulen fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) eine bundesweite Statistik für Vorfälle dieser Art. "Wir brauchen ein "Bundeslagebild zur Gewalt an Schulen". Darin müssen alle Fälle verbaler, körperlicher und von Waffen-Gewalt erfasst werden", sagte deren Bundesvorsitzender Rainer Wendt der "Bild"-Zeitung.

Die Zählung müsse nach bundeseinheitlichen Standards erfolgen, damit die Fälle vergleichbar seien. "Nur so bekommen wir auch Klarheit über die tatsächliche Fallzahl", so Wendt.

Weitere Informationen: Polizeigewerkschaft fordert Statistik zur Gewalt an Schulen

Sonntag, 25. März 2018

Das Wichtigste der Woche (Linksammlung 19. - 25. März)

Deutschland braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie

"Kinder in Gefahr" auf einer Demo
Mathias von Gersdorff

In regelmäßigen zeitlichen Abständen lieben es unsere Politiker, sich über das Internet zu empören. Zuletzt war das soziale Netzwerk Facebook dran. 

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) bezeichnete die Sicherheitslücken bei der Speicherung von Daten als eine „Gefahr für die Demokratie“, denn „Meinungen könnten dadurch manipuliert werden.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnt vor der Bildung von „Parallelwelten“ und der „Verbreitung von Verschwörungstheorien“. Innenminister Horst Seehofer ist über Facebook „empört“ und kündigt „rechtliche Konsequenzen“ an.

Diese Panikmache, Heuchelei und Verstellung verschlägt einem die Sprache angesichts der Tatsache, dass diese Politiker seit Jahren hinnehmen, dass das Internet von gefährlichen und jugendgefährdenden Inhalten geradezu überschwemmt wird.

Mit katastrophalen Folgen für die Kinder: Extremste Formen von Pornographie durchdringen aufgrund der Omnipräsenz des Internets immer mehr das Leben immer jüngerer Kinder.

Diese gewaltige moralische Katastrophe spielt sich in unserer unmittelbaren Umgebung ab! 

Deshalb möchte ich Sie bitte, heute an diese Politiker zu appellieren und von Ihnen zu fordern, dass sie einen „Nationalen Aktionsplan gegen Pornographie“ aufstellen:

http://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/

Einige Fakten, um diese wahre Pornoflut fassbar zu machen:

* Allein in Deutschland schätzte man schon im Jahr 2005 – also vor dem Porno-Boom im Internet – die Anzahl von Süchtigen auf 500.000.
* Immer jüngere Kinder werden süchtig und gar kriminell. Schon Vierjährige (!) imitieren die Szenen aus Filmen und missbrauchen dabei andere Kinder.
* Kein Wunder, dass inzwischen Therapeuten und Psychologen Alarm schlagen: Die Pornosucht und andere mit der Pornographie verbundene Erkrankungen (wie etwa sexuelle Dysfunktionen) breiten sich wie eine Seuche aus, vor allem in der Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. 
* Noch zu wenigen Mitmenschen ist bewusst, in welcher Gefahr sich unsere Kinder, unsere Jugendlichen, unsere Familien und eigentlich unsere ganze Gesellschaft befinden.

Die Zahlen, Zeugnisse von Ärzten und wissenschaftlichen Untersuchungen, die den Schaden der Porno-Welle im Internet belegen, sind erdrückend:

Die britische „National Society for the Prevention of Cruelty to Children“ schätzt, dass etwa 10 Prozent der britischen 12- bis 13-Jährigen pornosüchtig sind. Eine Studie der „University of East London“ ergab, dass 20 Prozent der 16- bis 20-Jährigen pornosüchtig sind.

Bei dieser Gefahr für die Kinder geht es nicht nur um einen extremen moralischen Angriff auf die Heranwachsenden (was schon schlimm genug wäre). Nein, es geht um einen schwerwiegenden Angriff auf die körperliche und psychische Gesundheit:

Heute weiß man, dass Pornographie in ähnlicher Weise süchtig macht wie Heroin – mit dem gravierenden Unterschied, dass Pornographie nahezu überall und zu jeder Stunde verfügbar ist!

* Das Max-Planck-Institut fand in Studien heraus, dass sich die Gehirnmasse in der gleichen Weise ändert und reduziert, wie das bei Heroinsüchtigen geschieht.
* Der Verhaltenswissenschaftler Ralph DiClemente, der eine 3-Millionen-US-Dollar Studie an der „Emory Universität in Atlanta“ geleitet hat, sagt unmissverständlich: Pornographie verdirbt die Weltanschauung und die Beziehungsfähigkeit von Kindern.
* Dr. Mark Sossin von der New Yorker Association of Early Childhood and Infant Psychologists erklärt, dass Pornographie dem Kind seine Fantasie geradezu raubt und sie durch die Porno-Bilder ersetzt.

Dass diese Tatsachen zu einer Kriminalisierung führen können, ist hinlänglich bekannt.

Kein geringerer als Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Missbrauchs, erklärte im Jahr 2013:

„Wir verzeichnen einen Anstieg von sexuellen Übergriffen von Jugendlichen auf Kinder bis hin zu Vergewaltigungen. Das liegt auch daran, dass Kinder und Jugendliche heute durch das Internet leichter an Pornographie herankommen und die Hemmschwellen durch die massenweise Verbreitung in den neuen Medien immer mehr abnehmen.“

Unser Aufschrei, unser Alarmruf muss dermaßen laut sein, dass alle Menschen, vor allem solche in entscheidenden Positionen, die Dringlichkeit des vorliegenden Problems erkennen.

Bauen wir zusammen diese große Anti-Porno-Front auf: Unterschreiben Sie bitte heute noch das Bürgermandat „Deutschland braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie“, um das Bewusstsein für die Gefahren, denen wir gegenüberstehen, zu wecken: http://www.aktion-kig.org/kampagnen/aktionsplan-gegen-pornographie/