Donnerstag, 18. Juni 2015

EAK Baden-Württemberg kritisiert Aktionsplan "Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg"

Sabine Kurtz befürchtet Überbetonung des Themas Sexualität an Schulen

(PM EAK) Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Baden-Württemberg kritisiert den von der grün-roten Landesregierung beschlossenen Aktionsplan "Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg".

"Der Aktionsplan schießt über das nachvollziehbare Ziel, Toleranz gegenüber Minderheiten zu fördern und Diskriminierungen abzubauen, weit hinaus", erklärt die EAK-Landesvorsitzende Sabine Kurtz. "Es besteht die Gefahr, dass er stattdessen ideologische Gräben aufreißt und die Gesellschaft spaltet." 

Besonders problematisch ist nach Ansicht von Sabine Kurtz die vorgesehene Verankerung der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung (LSBTTIQ) in den Bildungsplänen der allgemein bildenden Schulen. "Unsere Befürchtung, dass Grün-Rot das Thema "Akzeptanz sexueller Vielfalt" mit dem Aktionsplan durch die Hintertür wieder in die Bildungspläne einführt, hat sich damit leider als richtig erwiesen", so die EAK-Landesvorsitzende. Nach massiven öffentlichen Protesten gegen eine derartige Ausrichtung der Bildungspläne sei die Landesregierung zunächst zurückgerudert. "Nun besteht die Gefahr, dass die ursprüngliche Überbetonung des Themas wieder Einzug in die Bildungspläne halten wird", befürchtet Sabine Kurtz. Die Sorge vieler Eltern, dass die Kinder mit dem Thema Sexualität an den Schulen überfordert werden, sei vollkommen nachvollziehbar. "Dieses Thema sollte aufgrund seines persönlichen Charakters in allererster Linie in den Familien besprochen und im Unterricht in sorgfältiger Absprache mit den Eltern aufgerufen werden", so die EAK-Landesvorsitzende.

Kritisch betrachtet der EAK auch den Aufbau einer Geschäftsstelle des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg. "Dies ist ein Wahlgeschenk von Grünen und SPD an die LSBTTIQ-Gemeinschaft, das zu Lasten der Steuerzahler geht", so Sabine Kurtz.

Kommentare:

Lehrer i.R. hat gesagt…

Es darf nicht sein, dass das so weitergeht: Die Lobby derer, welche die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ unbedingt durchsetzen will, verhält sich immer unverschämter: Obwohl nur eine verschwindend kleine Zahl - gemessen an der Gesamtbevölkerung - erstritten sie sich durch ihr aufgesetzt-leidendes-ultimativ forderndes Gehabe die Unterstützung gewisser politischer Kreise und eines großen Teiles der Medien.

Wenn man die diesbezügliche Entwicklung der letzten Jahre analysiert, so lässt sich dieser „Fortschritt“ zur Durchsetzung der Interessen dieser Gruppe eindeutig belegen. Dabei spielt schon längst keine Rolle mehr, in wieweit die Gefühle und Rechte der leider immer noch zu oft schweigenden Mehrheit mit Füßen getreten werden. Denn was in den rot oder grün-rot geführten Bundesländern in die Gesetzgebung und in die Bildungspläne Einzug hält, zeugt von einem geradezu abartig-immensen von eigentlich nur wenigen inszenierten Gewaltakt. Und genau das, was sie anderen vorwerfen - nämlich intolerant gegenüber Andersdenkenden zu sein, praktizieren sie selbst - allerdings weitaus aggressiver und ultimativer.

Kein Zweifel allerdings sollte im folgenden Punkt bestehen: Die Lebensart des Anderen ist verleumdungslos zu tolerieren, solange er Mitmenschen und der Gesellschaft keinen Schaden zufügt. Die Bewertung der Auswirkungen individuellen Verhaltens allerdings ist ein äußerst schwieriges Kapitel, zumal sie immer von höchst subjektiven Anschauungen geprägt wird. Insofern wird es in vielen Punkten bei abweichenden Meinungen bleiben.

Von Psychologen wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es höchst schädlich sein kann, wenn Kinder und Jugendliche mit einseitig indoktrinierender „Sexualpädagogik“ angeblich „aufgeklärt“ werden. Welche Ziele verfolgen solche „Aufklärer“? Nun, sie handeln ausschließlich „in eigener Sache“, indem sie ihren Lebensstil anpreisen und die Kleinsten schon dazu auffordern, an ihren ureigensten natürlichen sexuellen Vorgaben zu zweifeln. Ein solches Ansinnen ist zutiefst menschenverachtend, denn es versucht hartnäckig, natürliche sinnvolle Vorgaben „umzuprogammieren“. Solche Versuche überschreiten die Schwelle der Toleranz gegenüber der Lebensweise anderer Menschen eindeutig - hier geschieht genau das, was diese „Unternehmer“ anderen vorwerfen: Sie sind „phob“!

Dieses diktatorische Verhalten muss unbedingt relativiert werden, und die Medien sollten endlich aufhören, sich zum modebestimmten Unterstützer einer derartigen Machtergreifung machen zu lassen!

Auch gewisse Landesregierungen sollten damit rechnen müssen, dass sie bei nächster Gelegenheit abgewählt werden. Dazu aber wäre nötig, dass die Stimmen bewusst Konservativer deutlicher in die Öffentlichkeit getragen werden - auch gegen den verleumderischen Trend der Medien, die alles als „rechtsradikal“ verleumden, was zum konstruktiv-kritischen Nachdenken anregen will. Zu viel Bewährtes schon wurde über Bord geworfen, und Größe und Anzahl der Rettungsboote müssen unbedingt deutlich wachsen!

A Bullerbü Life hat gesagt…

Warum wird eine im Vergleich zu anderen Minderheiten so kleine Gruppe von Menschen so bevorzugt und über andere Minderheiten wird kaum gesprochen (und zwar obwohl diese in der Gesellschaft deutlich stärker benachteiligt sind)?
Warum muss eine gesellschaftliche Minderheit in den Bildungsplänen verankert werden, während wesentlich größere Minderheiten komplett ignoriert werden?
Wollte man sich wirklich mit dem Thema Diskriminierung gesellschaftlicher Minderheiten auseinandersetzen, müsste man auf alle größeren gesellschaftlichen Minderheiten eingehen (bspw. ethnische, religiöse, etc.) und viel allgemeiner auf das Thema Diskriminierung eingehen. Sich einseitig sexuelle Minderheiten herauszupicken und in den Bildungsplänen zu verankern spottet eigentlich jeder ernst zu nehmenden Erklärung. Das hat nichts mit Vielfalt und Toleranz zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend Ideologie und Indoktrinierung.
Schade.

Anonym hat gesagt…

Den beiden Kommentaren von Lehrer i.R. vom 18. Juni 2015 und von Bullerbü Life … 18. Juni 2015.ist dankenswert zuzustimmen. Von einer wachsenden Mehrheit von Bürgern wird dieser Aktionplan abgelehnt. Die inhaltlichen Forderungen schießen über das Ziel hinaus, sind mit normalem Menschenverstand nicht nachvollziehbar. Außerdem muss das Parlament seine Kompetenzgrenzen einhalten. Es sollte sich wirklich der Probleme annehmen für die es zuständig ist.
Die kontroversen Sichtweisen von etwa 340 Abgeordneten können nicht als Konsens für Europa gelten.

NikoBelik1 hat gesagt…

Lehrer i.R,wie immer eben, es wird sich an alten Werte/Moralvorstellungen festgehalten die lange überholt sind, sie bringen immer die selben Argumente von der "Schönen alten Zeit" und keine seriösen Quellen für ihre Behauptungen ! Es wird auf vieles eingegangen,z.b werden überall Moscheen gebaut oder Gebetsräume, es werden auch Asylbewerber angenommen und ihnen geholfen u.v.m ! *wachsenden Mehrheit* wo ist die ? Die Zahlen der der BP Gegner schrumpft doch weiter, in den Medien macht man sich schon lustig über die BP Gegner und deren immer gleichen Verschwörungstheorien (.z.b in der Heute Show )!

Anonym hat gesagt…

HeuteShow - genau das ist dein Niveau, Niko! Mehr braucht man dazu nicht zu sagen!

NikoBelik1 hat gesagt…

Klar,weil echte Argumente fehlen und man nicht in der Lage ist Satire zu verstehen, die Kirche&Co kann Kritik eben nicht ertragen,dafür aber immer nur schön austeilen !

Lehrer i.R. hat gesagt…

NicoBelik1, wie nennt sich das Forum, in welchem Sie ständig ihre Kommentare abgeben?

„Kultur und Medien online
Mitteilungsblatt der Aktion Kinder in Gefahr / Eine Initiative
der Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur - DVCK e.V.“

Sie allerdings beschränken das Forum immer nur auf den Begriff „Kirche“ bzw. „Katholische Kirche“. Diese Einengung wird den Zielen und Absichten der hier konstruktiv Aktiven in keiner Weise gerecht, denn der Begriff „Christliche Kultur“ ist umfangreicher und durchaus nicht indoktrinierend eingeengt, als wenn Sie ihn nur im Rahmen „Kirche“ ansiedeln.

Da Sie als erklärter Atheist eine ausgesprochene Kirchen-Phobie entwickelt haben, reduzieren Sie alles, was im Rahmen „christlich“ abläuft, als von den Kirchen kommend und damit ablehnenswert. Ihre Grundeinstellung diesem Forum gegenüber ist also von Grund auf nachweislich falsch orientiert, und man sollte von jemandem, der lesen kann, verlangen, dass er auch gründlich zu verstehen bemüht ist, was ein Text wirklich meint.

Bitte berücksichtigen Sie das doch in Zukunft!

NikoBelik1 hat gesagt…

Die Absichten und Ziele dieser Seite sind klar erkennbar,jeder soll zum wahren "Glauben" bekehrt werden und alles Moderne soll bekämpft werden (siehe Aktionen wie Verbot der Bravo u.ä),die Beiträge sind einseitig und darauf ausgelegt alles was nicht den Christlichen Werten und Glauben entspricht schlecht zu machen und zu bekämpfen bis hin zum Verbot und Abschaffung ! Schaut man sich hier weiter um stellt man fest das hier echt in erster Linie um die Interessen der Katholischen Kirche geht und die der streng Religiösen ! Ich habe keine Kirchen-Phobie,ich lehne sie nur ab,im 21sten Jahrhundert ist sie überflüssig, wir können alles erreichen ohne den Leuten dabei ständig Märchen von Göttern,Hölle,Satan und Co zu erzählen oder sich auf "Christliche Werte" zu berufen !