Montag, 17. Juni 2013

Irland: Ärzteversagen schuld am Tod Savitas

Die Inderin Savita Halappanavar ist wegen Ärzteversagen gestorben. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchungskommission, die den Tod der 31-jährigen Schwangeren von Oktober in einem Krankenhaus im irischen Galway überprüft hatte. Der am Donnerstag veröffentlichte Abschlussbericht der Kommission übt scharfe Kritik an den Ärzten des Universitätsklinikums, die der Patientin eine Abtreibung verwehrt hatten. Dass sie letztlich an einer Blutvergiftung gestorben sei, sei auf eine ungenügende Kontrolle ihres Gesundheitszustandes und eine Verkennung des Ernstes der Lage zurückzuführen. Daher ruft die Kommission die Regierung in ihrem Abschlussbericht auf, rechtliche Klarheit für Abtreibungen in medizinischen Notfällen zu schaffen. Zuletzt hatte die Regierung in der Nacht auf Donnerstag einen Gesetzentwurf für eine geplante Abtreibungsreform verabschiedet. Demnach sollen Abtreibungen bei Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt sein, wozu auch Suizidabsicht zählt.

Quelle: Radio Vatikan

1 Kommentar:

Dantalion hat gesagt…

Richtiges Urteil mehr gibts nicht zusagen. Oder soll man die Frauen sterben lassen, wen so ein Fall eintritt.