Freitag, 20. Dezember 2013

Studie: Abtreibungen erhöhen Brustkrebs-Risiko signifikant

Abtreibungen steigern erheblich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranke. Das ergibt eine Studie, die im „Journal for Cancer Causes & Control“.

Je höher die Anzahl der Abtreibungen, desto höher das Risiko, und zwar signifikant: Mit einer Abtreibung steigt das Risiko um 44 Prozent, nach zwei Abtreibungen schon um 76 Prozent und nach drei dann um 89 Prozent.

Die Studie wurde in China vorgenommen. Aufgrund der sog. „Ein-Kind-Politik“ ist die Anzahl von Abtreibungen gigantisch, was inzwischen zu fast seuchenhaften gesundheitlichen Folgen führt.

Die Erkenntnisse aus China sind nicht ganz neu. Eine vergleichbare Studie von Joel Brind aus dem Jahr 1996 wurde im Epidemiologie-Journal der British Medical Association veröffentlicht.

Allerdings zeigt die neue Studie aus China, dass die Korrelation zwischen Abtreibung und Brustkrebs viel größer ist, als früher angenommen.

Man kennt auch die Ursache für das erhöhte Brustrisiko: „Bei der Schwangerschaft komme es zu einem ansteigenden Östrogenspiegel, der das Risiko für Krebs erhöhe. Allerdings werde die Brust zum Ende der Schwangerschaft durch bestimmte Hormone des embryonalen Gewebes teils krebsresistent. Mit einer Abtreibung komme es aber nicht zu dieser Schutzwirkung - das Risiko bleibe erhöht“, so die Internetzeitung News.ch, die sich auf „World News Net“ beruft.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wo bleiben Lupulus, Grandloser, Old Geezer, irgendwas mit 666 im Namen und Konsorten?
Gibts diesmal nix zu meckern? Keine Schnappatmung zu hören - vielleicht kommt sie ja noch...

Old Geezer hat gesagt…

Trainieren Sie Ihre Fähigkeiten in Copy&Paste, lieber Anonym?

Es gibt keinen Grund zur Aufregung über eine Studie, wenn diese korrekt ausgeführt wurde; was hier noch zu prüfen wäre.
Dann warten wir auf eine Bestätigung mit einer andere Methodik.
Und darauf, ob es sich auf andere Staaten mit anderen Verfahren übertragen läßt.

Intuitiv vermute ich, daß diese Studie nur für Fälle in einer Klasse chinesischer Kliniken hält, und daß dort die Abtreibungen mit starken Östrogen- (oder verwandten Hormonen) Behandlungen ausgeführt oder unterstützt werden.
Damit würde dies Studie nämlich 'nur' die schon bekannten Risiken von (hochdosierten) Antibabypillen und der Hormonersatztherapie für eine Klasse von Brustkrebs bestätigen und wäre keineswegs überraschend.