Freitag, 20. Dezember 2013

Neuer CDU-Generalsekretär setzte sich für eine Verschärfung des § 218 ein

Der neue Generalsekretär der Bundes-CDU, Peter Tauber, setzte sich für eine Versachrärfung des Abtreibungsparagraphen 218 StGB ein, als er Vorsitzender der Jungen Union Hessen (2003-2009) war. So berichtet die Zeitschrift IDEA vom 18. Dezember 2013.

„Ein straffreier Schwangerschaftsabbruch solle nur noch nach einer Vergewaltigung oder bei einer dauerhaften Gesundheitsgefährdung der Frau gewährt werden“, so IDEA. Damit wollte Tauber eine Debatte um das Thema anregen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wo bleiben Lupulus, Grandloser, Old Geezer und Konsorten?
Gibts diesmal nix zu meckern? Keine Schnappatmung zu hören - vielleicht kommt sie ja noch...

Anonym hat gesagt…

Sehr erfreulich, was Herr Teuber damals wollte. Aber was will er denn heute ? Setzt er sich für seine früheren Ziele immer noch so engagiert ein ?

Ich möchte hinweisen auf die Beratungsmöglichkeit für Frauen mit dem Problem ungewollter Schwangerschaft : www.diebirke.org und www.profemina.org

Leute, schreibt Euch diese Adressen zum Weitergeben auf !

#JR

Wächter hat gesagt…

vielen Dank, Anonym, für die Adressen
Aber warum anonym?
Hoffentlich knüpft HerrTeuber an seine damalige Haltung an.
Die Gesellschaft ist doch hysterisch und scharf drauf, wenn Frauen "benachteiligt"werden.

Wie ist denn das?: Wenn ein mädchen abgetrieben wird, beginnt da nicht schon die Unterdrückung der Frau, denn es wird ihr ja jede Chance auf Teilhabe von Vorn herein verwehrt, unwiederbringlich?
wie ist dieser Gedanke?

Old Geezer hat gesagt…

Danke, daß wir Ihnen so fehlen, aber diese Seite zu frequentieren ist bei mir nur etwas für die Mittagspause, daher mußten Sie über die Feiertage auf mich verzichten...
...schön zu wissen, daß es selbst in Fundi-Kreisen noch Leute gibt, den der gleichgeschaltete Meinungsbrei sonst zu dröge ist.

Dem Herrn Tauber sei seine Meinung gegönnt; man muß sie ja nicht teilen.
Es ist nur wieder mal bezeichnend, daß er ANDERE dazu zwingen will, Dinge mit sich geschehenen zu lassen, die ihm nie zustoßen können, als Mann wie als hinreichend gut gestellte Person, der seinen Affären im Zweifelsfall die private Abtreibung in den Niederlanden finanzieren kann.
Außerdem ist es wiedermal typisch, daß seine Lösung nicht etwa darin besteht, Verbesserungen für Mütter und Kinder einzuführen, die Abtreibungen aus wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Gründen seltener macht (das könnte GELD kosten und Aufwand von Seiten seiner Stammwähler und Förderer erfordern), sondern ihm mal wieder ausschließlich Repressalien einfallen.

Ich sehe nicht ganz ein, warum eine körperliche Schädigung schlimmer sein soll als ein wirtschaftlich ruiniertes Leben;
auch nicht, warum ein - nach Eurer Definition - Mensch auf einmal kein Lebensrecht mehr haben sollte, nur weil sein Vater (für den er ja nichts kann) ein Vergewaltiger ist, oder warum sich der Ekel der einen Frau vor einem Kind aus einer Vergewaltigung generell bedeutender sein sollte als der einer anderen vor einem behinderten Kind oder der Schwangerschaft als solcher.
Ich würde auch nicht drauf wetten, daß sich eine Übereinstimmend Definition finden läßt, was "dauerhaft körperlich schädigend" sei - in Polen galt in einem solchen Fall auch schon mal Erblindung als nicht hinreichend; und bei welcher Sterblichkeitswahrscheinlichkeit diese Kausel greifen mag, möchte ich nicht raten müssen.
Und im Geiste von "reicht man ihnen den kleinen Finger, nehmen sie gleich den ganzen Arm" und angesichts ähnlicher Fälle in Irland, Indien und Afrika werden sich auch hier bald Vegewaltigungsopfer als Brutmaschinen wiederfinden, weil sie sich nicht ausreichend gewehrt haben, es 'nur' Mißbrauch war, Vergewaltigung in der Ehe Ehe keine ist und auch Inzest irgendwie nicht darunter fällt, etc.