Mittwoch, 18. Dezember 2013

Psychologie Heute: Glaube schützt vor Sucht/Atheisten haben die größten Suchtprobleme

(Kultur und Medien Online) Die Zeitschrift „Psychologie Heute“ berichtet in der Ausgabe vom Januar 2014, religiöse Menschen hätten wesentlich weniger Suchtprobleme.

Eine Studie unterteilte die Probanden in folgende Kategorien: Die "Religiösen" glauben an Gott und gehen in den Gottesdienst, die "Spirituellen“ glauben an eine höhere Macht ohne eine bestimmte Religion zu praktizieren, die "Unsicheren“ sind sich eben unsicher, ob es Gott gibt, die Agnostiker behaupten, man könne nicht wissen, ob es einen Gott gibt und schließlich meinen die Atheisten, es gäbe keinen Gott.

Das Ergebnis der Studie. Je schwächer die Religiosität, desto größer sind die Suchtprobleme. 


Am schlimmsten geht es den Atheisten: Sie nehmen mit Abstand am meisten Drogen wie Ecstasy (sechs Prozent) oder Kokain (5 Prozent), 51 Prozent rauchen Tabak, 36 Prozent rauchen Cannabis. 

Weniger als ein Prozent der Religiösen hatte innerhalb eines Jahres Ecstasy oder Kokain konsumiert. Die anderen Gruppen lagen zwischen den religiösen und den Atheisten.

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Interessante Studie ein paar Fragen dazu...
WO wurde sie durchgeführt?
WIE VIELE Personen wurden insgesamt befragt bzw den einzelnen Gruppen zugeordnet?
Wurden als religiös nur christen gewertet?
Ab wann geht man von einer Sucht bzw einem Suchtproblem aus?

Old Geezer hat gesagt…

Wie ich schon zuvor sagte: Das ist nur logisch, hat doch er Gläubige bereits seine Methode zur Realitätsflucht gefunden - und oft genug zu Sucht ausgebaut, so daß sie ihm wichtiger ist als seine Familie, sein Beruf oder seine Gesundheit.

Old Geezer hat gesagt…

@Lupusmagnus:

und: ab welcher Neigung zum Okkulten gilt man als religiös?
Reicht es schon, lediglich irgendetwas übernatürliches für möglich zu erachten, wurden nur Gemeindemitglieder als religiös gezählt, ober mußte man dazu sein Leben dem Glauben unterordnen?

Lupusmagnus hat gesagt…

Mal ganz abgesehen davon das der Unterschied lächerlich gering ist...95 zu 99 % die nichts nehmen....oder es nicht zugeben...

Und wieso keine Werte bei Gläubigen zum Tabak oder Cannabis? Ich glaube kaum das die Zahl zumindest bei den "normalen" Rauchern so groß unterschiedlich ist...und selbst wenn liegt das dann am glauben oder an der Erkenntnis Rauchen ist schädlich?

Winston Churchill (Raucher und Trinker)
Traue nur der Statistik die du selbst gefälscht hast!

666 hat gesagt…

Na klar wenn alle wieder an Märchen von Gott und Hölle glauben haben wir weniger Probleme ! Klar das solche Leute wie die Betreiber dieser Seite sich diese Studie so zurecht drehen wie es ihnen in den Kram passt,das macht die Kirche ja schon immer so !

Grandloser hat gesagt…

Nicht religöse Menschen sind halt nicht von Verboten gesteuert und daher auch offener für Experimente. Das legt sich aber später bei den meisten.

Old Geezer hat gesagt…

@Lupusmagnus:

Die vier Prozentpunkte sind vermutlich genau die Portion, die bereits religionsabhängig ist, und darum keine weitere Sucht entwickelt; und beim Rest ist schlicht keinerlei Unterschied zwischen gläubigen und vernünftigen Menschen in Hinsicht auf Suchtverhalten festzustellen.

Anonym hat gesagt…

An dieser Stelle sei nun Old Geezer, Grandloser, Lupulus, 666 etc... mal wieder der Dank gebracht:
Mit euren Kommentaren entschließt man sich noch viel mehr, dem Artikel zuzustimmen. Bestätigt sich doch mit euren Kommentaren fast haargenau das, was darin beschrieben bzw. kritisiert wird.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

Gerne geschehen!
Aber ich bin sicher, falls Sie sich zeitweise aus dem LaLaLand der Religion lösen können und selber nachdenken, evtl. einmal solche "Studien" selber prüfen (es gibt exzellente Fachliteratur zur statistischen Analyse auf Grundstudiumsniveau), dann können Sie auch ohne unsere Hilfe die Propaganda durchschauen.