Mittwoch, 18. Dezember 2013

Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart: Multikultifest statt Weihnachtsfeier

Das Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart hat statt einer traditionellen Weihnachtsfeier dieses Jahr zu einer „Multikulturellen Feier zum Fest der Werte“ eingeladen. Am letzten Schultag vor Weihnachten werden sich die Kinder in der Liebfrauenkirche in Bad Cannstatt unter dem Motto: „Der vierte Faden – was macht uns frei?“ versammeln.

Zu diesem Anlaß hatten sich Schüler des evangelischen und des katholischen Religionsunterrichtes sowie des Ethikunterrichtes Gedanken zum Thema Freiheit gemacht, informierte ein Mitteilungsschreiben der Schule, welches das Internetportal Politically Incorrect veröffentlichte. Das Ergebnis ihrer Überlegungen wollen die Schüler auf dem multikulturellen Gottesdienst in der katholischen Kirche präsentieren.

Organisiert wird die Veranstaltung von Vertretern der ökumenischen Fachschaft Religion und Ethik. Am Gymnasium „lernen Menschen aus über 20 verschiedenen Nationen“, heißt es auf der Internetseite der Schule. „Wir akzeptieren keine Form von Rassismus, Frauenfeindlichkeit oder anderer Diskriminierung. Wir achten auf angemessenen sprachlichen Umgang.“ Unklar ist, warum die Schule statt einer Weihnachtsfeier ein „multikulturelles Fest“ ausrichtet. Die Schulleitung war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. 

Quelle: Junge Freiheit Online am 17. Dezember 2013

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Es ist ein Gymnasium - wieviele werden da an einem 'Weihnachts'fest überhaupt noch irgendein Interesse haben?
Doch nur diejenigen, die sowieso in so einer AG tätig sind, und von denen werden wohl auch viele dem Konsumkult, Coca-Cola-Weihnachtsmann, oder dem von älteren Kulturen gekaperten Fest durchaus kritisch gegenüberstehen.

Anonym hat gesagt…

Junge Freiheit und die PIPI-News? Keine weiteren Fragen.

Lupusmagnus hat gesagt…

Die Schule hat die Veranstaltung auf Grund eines shitstorms abgesagt...wen wundert es auch wenn pi news über so etwas schreibt...

Old Geezer hat gesagt…

@Lupusmagnus:

Interessant, wie dieses Mobilisierungsschema funktioniert:

Kaum wird angedeutet, daß irgendeine Handlung aus Rücksichtname auf Moslems geschieht, schon steht die Volksfront - egal wie weit hergeholt das ist; und die meisten der Figuren, die dann auf Protest gebürstet sind, sieht man mit Glück einmal im Jahr in der Kirche, sind ganz ausgetreten, und schere sich um christliche Gebote sonst auch nicht.

Eine Studie in Gruppendynamik, 'wir' gegen 'die'; ohne jede bewußte Reflektion der 'wir'-Fraktion, ob und warum sie sich zu den 'wir's zugehörig fühlen.

george hat gesagt…

die bemerkung finde ich in ordnung,..ein weihnachchtfest wäre in ordnung,so lange wir noch christen sind.or sollten wir uns in einer moschee gehen in namen einer multikulti geselschaft.