Montag, 25. November 2013

Vatikanischer Gesundheitsminister: Sterbehilfe ist eine Schande unserer Zeit

Die Beihilfe zur Selbsttötung ist eine Schande in unserer Zeit. Das betont der vatikanische Gesundheitsbeauftragte, Zygmunt Zimowski. Als Präsident des Päpstlichen Rates für die Krankenseelsorge hat der Erzbischof in dieser Woche über 400 Wissenschaftler, Experten und Krankenseelsorger zur alljährlichen Vollversammlung in den Vatikan eingeladen. Bei den Gesprächen ging es um die Pflege von Patienten mit degenerativen Krankheiten wie beispielsweise Alzheimer. Gerade in westlichen Ländern werde solchen Patienten „nahegelegt“, Suizidbeihilfe zu verlangen. 

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Es ist gang schön anmaßend von dem Herrn in Kutte, anderen Menschen zu unterstellen, ihren Todeswunsch nicht selbstbestimmt fällen zu können!
Diese Menschen haben oft mehr Lebenserfahrung und sicher in der Regel einen klareren Blick auf ihre Aussichten und Prognosen als ein Offizieller des Vatikans.

Wie soll denn so ein 'Nahelegen' aussehen?
Vermutlich fällt nach Meinung der Kirche bereits eine realistische Prognose darunter.

Aber das Interesse der Kirche in dieser Sache ist klar: mehr Sterbehilfe bedeutet weniger hochprofitable Hospiz- und Heimplätze, in denen man das Vermögen der Patienten / Senioren in die Kirchenkasse umleiten kann; ganz zu Schweigen von der Chance, im fortgeschrittenen Zustand der Demenz die Leute auch noch dazu zu überreden, ihr Erbe der Kirche zu überschreiben.

666 hat gesagt…

Ich dachte immer der Vatikan,Religion,Kirche und RTL wären die Schande unserer Zeit !