Donnerstag, 12. April 2012

Bundesärztekammer-Präsident Montgomery fordert striktes Verbot der organisierten Sterbehilfe

Der Präsident der Bundesärztekammer vermutet eine Umgehung des Sterbehilfe-Verbots und fordert ein strikteres Gesetz. Anlass für die Vermutung des Ärztepräsidenten ist das jüngst veröffentlichte „Weißbuch 2012“ der Organisation „Sterbehilfe Deutschland“ des ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch. Laut diesem Bericht unterstützte der Verein im vergangenen Jahr 27 Menschen bei der Selbsttötung.

Die angegebenen Zahlen entsprechen etwa die Ausmaße der begleiteten Suizidfälle in den Niederlanden und der Schweiz. Dort steigen die Fallzahlen seit Jahren.

78 % der Fälle waren Frauen, eine davon war nur 46 Jahre alt. Diese Ärzte operieren streng abgeschirmt. Zwar ist Beihilfe zum Suizid in Deutschland jnoch kein Straftatbestand. Nach dem 2011 verschärften ärztlichen Standesrecht aber ist sie strengstens untersagt. Die schwarz-gelbe Koalition hatte im Jahr 2009 angekündigt, eine verschärfung der Gesetze vorzunehmen. Die FDP will nur gewerbliche Sterbehilfe verbieten, die CSU jede Form.

Motgomery zeigte sich entsetzt darüber, dass es sich meistens um depressive und andere psychisch labile Menschen handelte, Menschen also, dessen freier Wille eingegrenzt sei. Die "Frankfurter Rundschau" vom 10. April 2012 berichtet vom Fall eines "Herrn C" dessen Willensfreiheit „durch die psychische Fehlentwicklung deutlich eingeschränkt“ sei.

Kommentare:

Franz Josef Mandel hat gesagt…

Wenn man als Christ so dieses Drän-
gen auf Lockerung bezw. "Selbstbe-
stimmung" der (noch) gesetzlichen
Festlegung bezgl. "Sterbehilfe" so
bedenkt, so fällt einem schließlich
das richtungsweisende und aufdek-
kende Wort von Bendikt XVI. ein,be-
zogen auf gewisse namhafte Einzel-
personen, Gruppen und/oder ganze
Völker, in dem er mit wenigen Wor-
ten absolut den Nagel genau auf den
Kopf trifft, wenn er feststellt:
"Bei ihnen kommt Gott nicht mehr vor!" Diese, Einzelpersonen wie
entsprechende Völker machen sich selbst zu einem Gott! Es geht hier
um eherne Grundsätze, die Menschen
nicht eigenmächtig wegschieben und
weg-erklären dürfen. Es sind immer
Menschengedanken, die vor Gottes
Gebote und Weisungen sich stellen wollen. Haben wir in Deutschland
schon nach wenigen Jahrzehnten un-
sere eigene Nazi-Ideologie, die
sich vermessen an die Stelle Gottes
setzte vergessen und nicht daraus
die erforderlichen Konsequenzen ge-
zogen und ablehnen, sie zu ziehen!?
Was wird einmal eintreten, was pas-
siert, wenn Gott sich von Menschen,
Volksgruppen, die ihn nicht als ihr
Gott beachten wollen, zurückzieht =
sie sich selbst, mit den entspre-
chenden Folgen, überläßt. Es gibt
wohl keine schlimmere Folge-Kata-
strophe, wenn Gott die Menschen sich selbst überläßt. Aber genau das scheint man ja -in Blindheit-
nicht wahrhaben zu wollen. Man muß
gerade heute nur auf die fatalen Folgen, der Abtreibungspraxis hin-
weisen: stat. erfaßt, seit 1975 sind es ca. 8 Mill., alleine in un-
serem Land; täglich ca. 1000. Es
waren potentielle Personen, die un-
serer Bevölkerung heute bitter feh-
len. Da scheint man aber nicht ger-
ne hören zu wollen. Wer kennt noch
das 5. Gebot Gottes!?

Onkel Kurt hat gesagt…

Bleibt wohl nur die Möglichkeit, ein Krisengebiet aufzusuchen und seinen Body in die vorhandenen Schussbahnen zu halten.
Oder muss man angeben, welcher Lndsmann schießen darf und wer erst seine Regierung nebst Parlament fragen muss?
Die einen sind so spintisiert wie die anderen dumm.
Gut, wenn man sein Wollen planen kann und selbst durchführt.
Gilt für alle Bereiche.
Von einem Gott bin ich in dieser Hinsicht noch nie beraten worden, doch die Lebensweisheit der Völker ist immer beachtenswert und vorhanden.
"Es waren potentielle Personen, die unserer Bevölkerung heute bitter fehlen."
Da kenne ich auch welche, die das heutige Stadium besser nicht erreicht hätten sollen.
Hier wird eine Angst vor Sachen geschürt, die einst bestimmt selbstverständlich und gut sein werden.
Damit es so wird, bitte ich euch, eure Finger davon zu lassen.

Der Chorleiter hat gesagt…

Hier glt alles so wie das zum Inzest geschriebene.
Die Menscheit ist mehr als ein Kreuz:
länger breiter und die Fäche ausfüllend.
Da ist ein Bick in Größe eines Kreuzes nicht umfassend genug.
Das Thema ist auch zu groß und zu umfassend, als ein Ja oder Nein, die hier nur möglich sind.
Als Meinung würde es langen, doch diese zu begründen? Sähe ich als schwierig, fast unmöglich an.