Donnerstag, 19. Januar 2012

Brüssel: Pro-Abtreibungsplattform gegründet


Laut einem Bericht des Humanistischen Pressedienstes vom 18. Januar 2012 hat sich in Brüssel eine „Plattform für das Recht auf Abtreibung“ gebildet – wegen der Aktionen von Lebensrechtlern.

Aufgrund der „zunehmenden Angriffe religiöser Organisationen“ organisierte der „Centre d´Action Laique (CAL)“ in Belgien eine internationale Plattform. „Das Recht auf Abtreibung, d.h. die Freiheit der Frauen, eine Schwangerschaft fortzusetzen oder nicht, ist eine unverzichtbare Errungenschaft, die nicht infrage gestellt werden darf“, so Juliet Pernet vom CAL.

Die Plattform beklagt die 1000-Kreuze Aktionen in Städten wie Berlin und Brüssel, sowie Aktionen auf Europäischer Ebene, wie zum Beispiel gegen die Resolution des Europäischen Parlaments vom 1. Dezember 2011. In dieser wird eine „Recht auf Abtreibung“ zwecks AIDS-Bekämpfung (sic!) gefordert. Dagegen gab es Proteste, darunter auch seitens der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur“ und ihre beiden Initiativen „SOS Leben“ und „Kinder in Gefahr“.

Die Plattform hat eine Charta für das Recht auf Abtreibung veröffentlicht und sammelt Unterschriften für diese. Ebenso wird zu einer Demonstration am 24. März 2012 für das Recht auf Abtreibung aufgerufen. An diesem Tag findet in Brüssel auch ein Marsch für das Leben statt.

Die „Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK e.V.)“ hat im Rahmen seiner Initiative SOS Leben in den letzten Jahren diverse Aktionen auf europäischer Ebene in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Lebensrechtsgruppen unternommen. Diese neue Plattform der Abtreibungslobby zeigt die Effizienz dieser Initiativen, denn ansonsten würden sie sich nicht veranlaßt sehen, sich zu organisieren.

Es ist bemerkenswert, daß die Abtreibungslobby, die in den letzten Jahrzehnten viele ihrer politischen Ziele durchsetzen konnte (was zum Tod von Hunderttausenden von ungeborenen Menschen geführt hat), offenbar Angst hat, eine Wende könne eintreten. Und sie hat Recht: Der Tod der ungeborenen Kinder ist ein ständiger Appell an das Gewissen aller Menschen, der nicht verstummen wird solange die Abtreibung nicht verboten wird.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es wäre besser für uns alle, Verbote durch gelebte Erkenntnisse zu ersetzen.
Doch so weit reicht euer Glaube nicht.

Anonym hat gesagt…

gelebte Erkenntnisse wären gut. das hieße für mich, dass Menschen aus eigener Erfahrung/Überzeugun gar nicht erst abtreiben wollten, dann bräuchte es gar kein Verbot!

andre vollbrecht hat gesagt…

Romani imperii salutat!:

http://wirtschaft.t-online.de/hedge-fonds-wollen-menschenrecht-auf-rendite/id_53313500/index

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

Lothar Walter hat gesagt…

Ich frage mich wie so ist die Abtreibung (Tötung eines Menschen)eine unverzichtbare "Errungenschaft"die nicht in Frage gestellt werden darf. Das töten eines,hier Schutzlosen Menschen, muß immer Infrage gestellt werden dürfen.
Dieses "Recht auf Abtreibung zwecks AIDS Bekämpfung" ist für mich eine Lüge.
Niemand hat das recht ein Kind Abzutreiben.

Aladin hat gesagt…

Keiner hat ein Recht eines anderen Recht wegen seines vermeintlichen Rechts zu keinem Recht umzukippen.
Diese Gesellschaft schafft das "Recht", seine nicht nutzbaren Rechre so zu gestalten, dass sie einem anderen Nutzer nichts nützen.
Wenn ich perdönlich mit etwas nicht klar komme, denke ich nicht, dass es der Rest der Menschheit auch nicht kann.
Ihr macht es.
Was dabei raus kommt sieht man.
Jeder treibt etwas anderes ab, gibt es aber nicht zu.
Wie soll man jemanden raten, der andere verrät?