Dienstag, 23. August 2011

Erbprinz von und zu Liechtenstein wird Fristenlösung ablehnen


Prinzregent von Liechtenstein bezieht klare Position für das Leben

Vaduz (kathnews). Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein hat am gestrigen Liechtensteiner Staatsfeiertag, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, angekündigt, dass er ein Gesetz zur Fristenlösung ablehnen würde. Dieses Recht wird dem Staatsoberhaupt des Fürstentums durch die im Jahr 2003 verabschiedete Verfassung eingeräumt. Seit dem 16. August 2004 hat Erbprinz Alois die Regierungsgeschäfte von seinem Vater, dem Fürsten von und zu Liechtenstein, übernommen. Demnach kommt seither ihm dieses Vetorecht zu.

Auch wenn das Gesetz zur Fristenlösung im September durch eine Volksabstimmung grundsätzlich befürwortet würde, könnte das Inkrafttreten des Gesetzes durch ein Veto aus dem Fürstenhaus also noch verhindert werden. Aktuell ist die Abtreibung im Fürstentum Liechtenstein verboten und wird mit einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr bestraft. Mit seiner klaren Aussage stellt sich Erbprinz Alois von zu Liechtenstein erneut klar auf die Seite der Lebensschützer.

Das angekündigte Veto des Prinzregenten und seine klare Stellungnahme haben im Fürstentum größtenteils positive Reaktionen hervorgerufen: "Der Erbprinz hat seine Meinung gesagt, die auch nicht überraschend ist. Vielmehr ist es konsequent, da er bereits in der Vergangenheit bei verschiedenen Anlässen diese Meinung vertreten hat", erklärt Regierungschef Klaus Tschütscher, gegenüber der Internetseite „Volksblatt Online“. Einzig die „Demokratiebewegung“ sprach von einem „massiven Beeinflussungsversuch“ und einer „Machtdemonstration“ seitens des fürstlichen Hauses.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Prinzregent von Liechtenstein bezieht klare Position für das Leben"

Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.

Was so alles noch Fürst wird?

Nelson Fragelli hat gesagt…

Gott erhalte Alois den mutigen Prinz! Hoch als Herrscher, hoch als Weiser steht er in des Ruhmes Glanz.

ich hat gesagt…

2 feststellungen, 1 abwegig. siehe 3. zeile von anonym.
da kann auch der erste herr nicht wirklich helfen, denn ...

Anonym hat gesagt…

Als Fürst grossspurig das Wort für alle, Gelder in die eigene Schatulle. Das ist eine klare Position.
Und mit dem eigenen Geldhaus andere zu finanziellem Friedensbruch anhalten.
Wer soll diesen Herrn als weise und rühmlich halten?
Gernegross und selbstherrlich trifft es wohl eher.

Erbschelm hat gesagt…

Einer für Seins - alle Anderen Keins.

Bei uns hatte Erich, der eine wie der andere, immer Recht.
Schön, dass es anderen auch so geht.

Wozu denn nur Demokatie?
Leitbulle - Heerde; wie beim Vieh.
Man erbt stets Titel, Macht - nie Wissen.
Und ohne Weisheit wird's bes-
timmt nicht schön.

Anonym hat gesagt…

Ach der Herr Prinz will dem Volk seine Güte zeigen?
Weisheit isses nich.
F befiehl wir folgem dir.
Schöööön.
Da kommt Freude auf.