Sonntag, 31. Oktober 2010

Münchner 1000 Kreuze Marsch 2010: Eindrucksvoller Einsatz für das Lebensrecht der Ungeborenen

Auch in diesem Herbst wurde die Münchner Innenstadt zum Schauplatz eines mächtigen Bekenntnisses zum Lebensrecht der Ungeborenen und zur Kultur des Lebens. Organisator war die in München ansässige Organisation Europrolife und ihr Leiter Wolfgang Hering (Lebenszentrum München).

Der Demonstrationsmarsch setzte sich am Sendlinger Tor in Bewegung und zog über die Innenstadt bis zum Odeonsplatz und Theatinerkirche. Mehrmals mußten Blockaden von Anarchisten von der Polizei aufgelöst werden. Die blasphemischen Sprüche und Pöbeleien linksradikaler Chaoten konnten den Glanz des Marsches nicht mindern. Im Gegenteil: Ihr geradezu bestialisches Auftreten verstärkte durch ihren Kontrast die christliche Botschaft der Kreuztragenden.

Mit etwa 500 verteilten weißen Kreuzen war die Teilnehmerzahl erheblich höher als in den Vorjahren. Die Münchner in den Straßencafes, in den vorbeifahrenden Autos, auf den Bürgersteigen, in den Gärten und Parks blieben gegenüber diesem mutigen Zeugnis nicht indifferent – entsprechend haßerfüllt waren die Reaktionen der Gegner. Am Marsch beteiligten sich neben den Organisatoren namhafte Lebensrechtler und Lebenrechtsinitiativen wie Prof. Hubert Gindert (Forum deutsche Katholiken), Gero Winkelmann (Euopean Doctors pro Life), Benno Hofschulte (SOS Leben der DVCK), Mathias von Gersdorff (Kinder in Gefahr der DVCK), Gabriele Kuby, Michael Ragg, Aktionsgemeinschaft katholischer Laien und Priester im Bistum München und andere.

Es kamen auch Teilnehmer aus England: Greg Clovis, Präsident von „Family Life International“ aus London und sein Bruder Linus (römisch-katholischer Priester) hielten vor dem Marsch ein Referat zum Thema: „Die Wurzeln der Abtreibungsideologie und ihre Folgen für Westeuropa”.


Wolfgang Hering (Lebenszentrum München)

Greg Clovis, Präsident von „Family Life International“ aus London und sein Bruder Linus (römisch-katholischer Priester)

Benno Hofschulte

Mathias von Gersdorff

Gero Winkelmann

Prof. Hubert Gindert
Michael Ragg


Linksradikale blockierten mehrmals den Marsch









Kommentare:

Dirk hat gesagt…

> entsprechend haßerfüllt waren die Reaktionen der Gegner

Da scheint der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen zu sein, denn...

> Tanzen, lautes Singen und feministische Sprechchöre ... Anarchiefahne gehisst und ein umgedrehtes Kreuz der Christ*innen mit Lufschlangen behängt.“

Also was nun: hasserfüllt oder singend?

Und warum heisst es nicht Crist+innen? ;-)

Der Anonyme hat gesagt…

Es ist eben leichter sich für die rechte ungeborener einzusetzen.
Mit einem verbot und viel tam tam drum ist alles getan.
Doch einem lebenden menschen das zu geben, was er zum leben braucht. Und das gegen andere durchzusetzen - mit anstand und sitte - die sich mehr davon nehmen, als ein mensch braucht:
Das ist viel schwerer und verlangt einsatz.
Auch ist es gut bei seinem tun für etwas, nicht von den gedanken und den eigenen wünschen des betanen in irgendeiner weise etwas wahrzunehmen, beeinflusst zu werden.
Wo kämen wir denn dahin, wenn wir im vorfeld, sprich: vor dem machen des fakts, auf die betroffenen mit vernunft, einfühlung und passender hilfe zugehen und gehör finden würden?
Ich habe zwar im leben schon schutzengel gehabt, doch diese haben sich (aus gutem grund) nicht selbst gezeigt.
Und meine erziehung ist nicht durch verbote und angedrohte repressalien in eine positive richtung gegangen.
Es ist bei strafe verboten, mit unangepasster geschwindigkeit zu fahren. Und was nützt hier die strafe, das angedrohte?
Manches kittet ein guter anwalt oder väterchens mammon zur eigenen beweihräucherung besser als eine eigene einsicht das wahre bringt.
Eindrucksvoller einsatz?

Ich bitte sie. Da hatten die brüder grimm nettere methoden.

Anonym hat gesagt…

Wenn alle nur singen und lachen, warum muss dann die Polizei die Abtreibungsgegner schützen?

Anonym hat gesagt…

Wenn die Gegendemonstranten "bestialisch" waren sprechen sie denen aber das Menschsein ab. Pfui!