Sonntag, 6. Dezember 2009

Fragen an Kultur und Medien: Tabuzonen in der Homo-Debatte

Frage: Wenn ich in Konversationen die These "Homosexualität ist eine Krankheit" nur Ansatzweise aufstelle, regt sich meist sofort großer Widerstand, man wird von jenen Entsetzten mehr oder weniger mundtot gemacht etc. Was soll man da machen?

Antwort

Diese Behauptung ist weitgehend tabuisiert und daher die Empörung. Es ist auf Anhieb auch nicht klar, was mit „Krankheit“ gemeint sein könnte. Früher gab es noch Wissenschaftler, die Homosexualität als eine genetisch bedingte Krankheit ansahen. Ich weiß nicht, ob diese These in dieser Form noch von vielen verteidigt wird. Gewöhnlicher ist heute die Behauptung, daß Homosexualität durch psychologische Einflüsse entsteht, wie beispielsweise eine traumatische Beziehung zum Vater usw.

Der Begriff "Krankheit" ist tatsächlich problematisch, denn er schaltet im Grunde genommen die moralischen Aspekte aus, die ja gerade aus christlicher Sicht ausschlaggebend sind. Das bedeutet, daß jemand, der homosexuell lebt, sich klar dafür entscheidet, obwohl er die Möglichkeit hatte, anders zu leben, auch dann, wenn er einen gewissen Hang zur Homosexualität verspürt. Das ist stark vereinfacht die katholische Lehre.

Der Hang zur Homosexualität kann aber sehr wohl durch psychologische Einflüsse verstärkt werden.

Der Begriff Krankheit, sowie die Therapierbarkeit von Homosexualität werden von Homo-Aktivisten äußerst scharf bekämpft. Die sog. Ex-Gay Gruppen, also Gruppen von Personen, die nicht mehr homosexuell leben, aber es taten, werden angegriffen, als ob sie "Verräter" seien. Sie können sich in http://www.exgaywatch.com/wp/ darüber informieren. Der Grund für diesen Widerstand liegt in der impliziten Behauptung, daß Homosexualität eben nicht angeboren sei. Man kommt nicht als Homosexueller auf die Welt, sondern als Mann oder Frau und man wird homosexuell - aus freiem Willen.

Das können die Profi-Homosexuellen nicht hören und sie gehen sofort auf die Barrikaden.

Das ganze Thema "Homosexualität" und "Homo-Rechte" ist voller Tabuzonen und die Homo-Lobby hat sich seit Jahren bemüht, eine "Stasi im Kopf" einzurichten. Diese Selbstzensur zerbröckelt zunehmend. Das ist wohl auch der Grund, wieso man anhand von Gesetzen, vor allem auf der Ebene der EU versucht, die Religions- und Meinungsfreiheit zu diesem Thema zu begrenzen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Also ich hätte da erstmal drei Fragen:

1. Wer stellt die fiktive Frage?
2. Wieso ist dieser Eintrag mit dem Label "Homo-Ehe" versehen?
3. Wieso redest du in deiner Antwort die ganze Zeit, ohne etwas zu sagen. Dem Fragesteller bist du eine Antwort schuldig geblieben.

Dirk hat gesagt…

Der letzte Absatz enthält offenbar einen Druckfehler. Hier die korrigierte Version:

Das ganze Thema "Homosexualität" und "Homo-Rechte" ist voller Tabuzonen und die Anti-Homo-Lobby hat sich seit Jahren bemüht, eine "Stasi im Kopf" einzurichten. Diese Selbstzensur zerbröckelt zunehmend. Das ist wohl auch der Grund, wieso man anhand von Gesetzen, vor allem auf der Ebene der EU versucht, die Religions- und Meinungsfreiheit zu diesem Thema zu schützen.

Chorleiter hat gesagt…

Da kann ich nur zustimmen.
Nichts wissen, nur Vermutungen, seien eigenen Standpunkt aber als bestimmend und wahr darstellen.
Vielleicht ist die Erde doch eine Scheibe?! Jetzt ist sie erst mal bei euch zu sehen.
Wer so etwas schreibt oder als Antwort türkt, sollte wissen (Tschuldigung), was er damit anrichtet. Babel läßt grüßen.
Chorleiter

Chorleiter hat gesagt…

Meine Meinung war zu Anonym 1.
Wenn von eine
" "Stasi im Kopf" einzurichten "
wieder mal gefaselt wird, ohne auch nur ansatzweise eine Definition zu bringen, wird einer Lüge der Platz bereitet. (Was ich nicht widerlegen kann, versuche ich zu verwirren.)

"die Religions- und Meinungsfreiheit zu diesem Thema zu schützen"
ist doch wohl die Höhe!
WAS NICHT BEWIESEN IST, KANN AUCH NICHT GESCHÜTZT WERDEN!!!
Ihr versteckt euch nur dahinter um eure Meinung unangreifbar zu machen.
Die Zeit wird euch eines besseren belehren.
Sprüche 21,21 hat das schon erkannt.
Chorleiter

Johannes hat gesagt…

@Chorleiter:

Da Sie sich offensichtlich gerne auf die Bibel und dort auf das Weisheitsbuch der Sprüche beziehen, sei es mir gestattet, auch mal andere Passagen zu zitieren (aus Schlachter 1951 Übersetzung):

1.) Sprüche 14, 34:

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; die Sünde aber ist der Völker Schande.

2.) Sprüche 28, 13:

Wer seine Missetaten verheimlicht, dem wird es nicht gelingen; wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen.

3.) 1. Korinther 6, 9-10:

9 Wisset ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.

Sünde bekennen und lassen ist zielführend und anderen Menschen dazu zu verhelfen, ihre Sünde, in diesem Fall also ihre Homosexualität zu erkennen und zu lassen, ist genau der richtige Weg.

D.E.W. hat gesagt…

Wenn man (die) Kommentare von Dirk oder Chorleiter liest – nicht nur diejenigen von heute – wird einem immer wieder deutlich, wie sehr eine einseitige Festlegung eine objektive und damit gerechtere Bewertung von Vorgängen in unserer Gesellschaft der jüngsten Jahrzehnte verhindern kann.
Meine eigene Lebenserfahrung (ich bin jetzt fast 70 Jahre alt) hat mich zur Erkenntnis gebracht, dass Homosexualität keine naturgegebene, also genetisch vorgegebene Festlegung ist, sondern vielmehr durch ganz bestimmte Lebensumstände und Lebenserfahrungen sehr stark bestimmt wird: Es gibt eine große Fülle entsprechender Beispiele. Durchaus gerechtfertigt erscheinen auch jene Ansätze, die betroffenen jungen Menschen beratende Hilfe anbieten, um sich letztlich richtig entscheiden zu können. All jene Aufschreie aus Kreisen von Homosexuellen gegen solche redliche Bemühungen sind offenbar in erster Linie getrieben von Wut und Hass. Eine derartige Motivation weiß oft nicht, wofür oder wogegen sie sich eigentlich richtet, verstellt den klaren Blick für die tatsächlichen Zusammenhänge. Ich bin ganz klar dagegen, dass man homosexuelle Menschen diskriminiert und brandmarkt, denn ein solches Verhalten ist unchristlich und damit auch unmenschlich. Das heißt aber andererseits nicht, dass man völlig verblendete Auswüchse aus jener Szenerie genauso hinnehmen und akzeptieren müsste, denn sie nutzen keinem etwas! Besonders schlimm aber ist jenes Verhalten, das versucht, „Unentschlossene“ unbedingt in die eigenen Kreise „hinüberzuziehen“ – quasi als Alibi-Funktion für die eigene Einstellung: Woher nimmt man das Recht, selbst jenes Fehlverhalten zu praktizieren, das man der „anderen Seite“ unterstellt? Dafür gibt es keine echte Rechtfertigung, man kann ein solches Verhalten eigentlich nur erklären, sich also klar machen, von welchen Zusammenhängen und Umständen es bestimmt wird.
Fast alle Kommentare von Chorleiter, die ich gelesen habe, sind einseitig, denn sie sind grundsätzlich geprägt von einer fixen Ablehnung bis hin zu Hass-Tiraden gegenüber allem „Christlichen“, wobei dieses Attribut hauptsächlich in Zusammenhang mit kirchlichen Institutionen, meist der katholischen, gebracht wird. Natürlich hat „die Kirche“ in der Vergangenheit Fehler gemacht, die zum Teil geradezu unchristlich waren, gemessen an den Vorgaben der Bibel, besonders an jenen des Neuen Testaments. Dies hat, unter anderen, ja bekanntlich Martin Luther zum Reformator werden lassen! Doch muss man sich immer wieder klar machen, dass die dem Menschen am meisten zugewandten Moral-Vorstellungen aus jenen Lebenslehren erwachsen sind, die Jesus Christus uns vorgelebt und gegeben hat: Sie haben von ihrer zeitlosen Gültigkeit nichts, aber auch gar nichts eingebüßt!
Wer gegen das Christentum polemisiert, muss sich fragen lassen, was von dessen Substanz er eigentlich recht verstanden hat, ob er sich wirklich bemüht (hat), wahrhaftig christliche Grundsätze zu verstehen und deren segensreiche Tragweite für die Menschheit zu ermessen. Voraussetzung ist natürlich, dass man jenen christlichen Geist begreift, den Jesus versuchte den Menschen zu geben – nicht also unbedingt all jene Lehren, die irgendwelche kirchlichen Institutionen daraus gemacht haben, denn sie sind zum Teil irrendes Menschenwerk.
Zum Schluss noch zu dem aktuellen Artikel und der Umdeutung, die Dirk von einem Abschnitt gegeben hat: Wenn man die Entscheidungen des Europäischen Parlamentes sowie der Europäischen Gerichtsbarkeit zu bestimmten gesellschaftlichen Fragen und Problemen der jüngeren Vergangenheit genauer betrachtet, muss man zur Erkenntnis kommen, dass sich auch hier – ganz eindeutig – gesellschaftsschädigende Tendenzen durchsetzen. Alle ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Analysen, die sich mit unserer gesellschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte befassen, zeigen ganz klar auf, dass dies so ist!
Insofern ist besagte Umdeutung des Artikels ein glatter Fehlgriff!

Anonym hat gesagt…

Also dass Homosexualität, d.h. auch die entsprechenden Gefühle, eine freie Entscheidung jedes einzelnen ist, stimmt so nicht. Wer das behauptet ist unbarmherzig. Gefühle sind erst einmal einfach da und ein komplizierter Mix aus Anlagen und Prägung.

Und auch das berühmte DIJG weist immer wieder darauf hin, Therapien sind längst nicht immer erfolgreich. Eher das Gegenteil!

Die Frage ist göeiochwohl, wie wir das werten und wie wir damit umgehen.
M.E. ist der Behinderungsbegriff wesentlich besser: Es gibt manche Leute, die trotz ernsten Wollens einer Änderung diese Gefühle behalten - und jeder, der am Leitbild der Familie und Ehe zwischen Mann und Frau festhält, wird dann eben darin eine Behinderung sehen.

Dieser Zugriff würde auch leisten, dass es nun mal wie viele andere Behinderungen auch diese emotionalen existieren, sie nicht unbedingt schön sind und alles nur kein Maßstab sein sollten.

Trapin hat gesagt…

Im Wort Gottes steht, dass jeder Mensch In Anfechtungen lebt und widerstehen(und Bekennen) sollte.

Homosexualität ist mMn weder Krankheit noch Behinderung, sondern eine Attacke im gefallenen Menschen durch die Abkehr von Gott.

Das bitte jetzt aber nicht wieder als Diskriminierung verstehen: Wir alle unterliegen mannigfaltigen Anfechtungen. (An den Früchten sieht man dann, wie man damit umgegangen ist)

Um in Korrektur überhaupt einen Sinn zu sehen, muss ich einen Maßstab haben der für alle gültig ist. Das ist für Christen das Wort Gottes.

Menschen die nachhaltig Wiederherstellung erfahren durften, wissen, dass sie nunmehr im Willen Gottes leben..


Aber gerade diejenigen, die es wagen sich als "Widerhergestellt" zu outen, werden von laut schreienden Homoaktivisten verbal niedergeknüppelt.

Ich sehe hier einen geistlichen Kampf. Wer am Ende Sieger ist steht ewig fest.

Chorleiter hat gesagt…

@D.E.W.
Verwechseln Sie bitte nicht einseitige Feststellung und eine Feststellung. Die andere ist wohl hier vorhanden, allmächtig und bestimmend.
Wenn in Ihrer Tätigkeiten die Kirche als Prellbock statt als Partner auftritt, bin ich gespannt, wie Sie dazu stehen.
Wenn Gemeinsamkeiten vorrangig zur Selbstdarstellung einer Seite, hier, der kirchlichen, benutzt werden, ist das Tuch zerrissen.
Ich habe nun einmal andere Ansichten aus der menschlichen Entwicklung gewonnen, die das Religiöse, egal wie betitelt, in einem anderen Licht erscheinen lassen. Doch wenn Ihnen das als Haß erscheint, sehe ich bei Ihnen eine gewisse Angst vor Andersdenkenden; denn eine Meinung ablehnen ist kein Haß, auch nicht, wenn es laut geschieht.
Ich habe, soweit ich denken kann, dieses Gefühl nie bemüht, auch wenn andere Gutmütigkeit für Schwäche hielten und versucht haben dies auszunutzen. Ich stehe zu mir.
Doch was die hier gemachten Aussgen zur Gleichgeschlechtlichkeit betreffen:
Unakzeptabel!
Wollen ist nicht Haben und Unbewiesen bleibt letzlich nur Gedacht, Geglaubt, Gemeint.
Ein abschließendes Urtei darüber steht noch aus. Und so sehe ich es: Abschließende Urteile sind nur ein Wollen, kein Können.
Und wenn ein geistlicher Kampf zu existieren scheint, dann behaupte ich: Das ist der Kampf um die Köpfe. (höchstens geistig)
@ Johannes
Es sind die gleichen Argumente, die mir früher bei der Nennung von Marxzitaten entgegengebracht wurden.
Ich weiß, warum und wann ich ein Zitat, ein Spruch gebrauche.
Es ist zwar nicht schön, wenn deren Wirkungen verpufften oder verpuffen, doch mancher wird die richtige Antwort dazu finden.
Ich bin zwar nicht gläubig, doch ich glaube an das Gute, und die Hoffnung, und das Lernen, und das Wissen, und die Gemeinschaft.
Gegenteiliges hat sich bis heute meist selbst verabschiedet. Leider oft mit viel Schaden. Und zur Zeit sieht es wieder mal danach aus.
Solange die religiöse Seite von sich behauptet, das Wahre zu sein, das Richtige zu vertreten, ist mein Standpunkt auf der anderen Seite, denn Wissen muß Glauben ersetzen.
Der Bessere wird gewinnen.
Chorleiter

Old Geezer hat gesagt…

@Johannes:

...wer sagt, was Schade ist? Liebe vorzutäuschen um einer Norm zu genügen oder wirklich zu lieben und damit die Norm zu verletzten?

...und wer definert, was Misstaten sind - vor allen, was die größere Misstat ist: der Nächste zu sein der nicht ins Konzept paßt, oder seinen Nächsten zu drangalieren?

...hmmm, mit Götzendienern dürften alle orthodoxen, mit Knabenschändern weite Teile der katholischen Priesterschaft, mit Weichligen alle, die sich an das Friedensgebot halten, verdammt sein - also Tabula Rasa auch unter der Christenheit.

Old Geezer hat gesagt…

D.E.W.:

Und diese Erfahrungen sind auch auf die gesammte Menschheit, alle Kulturen und weite Teile der Fauna verallgemeinerbar?

Und sorgen per Reireise für den nachgewiesenen Zusammenhang mit der relativen Konzentration einiger Hormone während der Schwangerschaft?

"All jene Aufschreie aus Kreisen von Homosexuellen gegen solche redliche Bemühungen sind offenbar in erster Linie getrieben von Wut und Hass"

Wohl eher Angst!
Schließlich lehrt und die Geschichte, wie schnell solche 'Heilsversuche' zu Ausgrenzung, Entrechtung, in Anstalten, im reinigenden Feuer,etc. endeten.

Old Geezer hat gesagt…

"Wer gegen das Christentum polemisiert, muss sich fragen lassen, was von dessen Substanz er eigentlich recht verstanden hat, ob er sich wirklich bemüht (hat), wahrhaftig christliche Grundsätze zu verstehen und deren segensreiche Tragweite für die Menschheit zu ermessen"

..oder er hat den Laden durchschaut und die 'segensreiche TRagweiste' mit den Gräueltaten und Vergrechen dieses Klutes/Unternehmens/kriminellen Organisation (je nach Lesart) vergleichen, und für zu leicht, neine, geradezu irrelevant, befunden?

Ohne die organisierte christliche Kirche hätte vermutlch Kolumbus nicht Amerika, sondern den Mars 'entdeckt' und Koch statt dem Tuberkulin die finale Gentherapie gegen Krebs entdeckt.
Aber sicher läßt sich an 1000 Jahre interlektueller Stagnation um des Machterhalts willes auch etwas gutes finden...

Old Geezer hat gesagt…

"ganz eindeutig – gesellschaftsschädigende Tendenzen durchsetzen."

Es ist also gesellschaftsschädigend, wenn Menschen so leben und lieben dürfen, wie sie wollen (und wie Ihrer Meinung nach Gott sie erschaffen hat), solange sie damit niemanden anderen (mehr als allgemeines menschliches nebeneinander erfordert) einschränken?

D.E.W. hat gesagt…

@ Old Geezer und Chorleiter

Heute habe ich keine Zeit mehr, mich um Ihre Antworten differenziert zu kümmern, werde dies aber morgen nachholen.

Johannes hat gesagt…

@Old Geezer


...wer sagt, was Schade ist? Liebe vorzutäuschen um einer Norm zu genügen oder wirklich zu lieben und damit die Norm zu verletzten?


Der Text, in dem das Wort "Schande" vorkam, auf das Sie sich wohl beziehen, stammt aus der Bibel. In der Luther 1912 Übersetzung wird die Stelle wie folgt wiedergegeben:

(Sprüche 14): 34 Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.

Kurz: die Sünde ist der Leute Verderben. Das Wort "Sünde" bedeutet entweder eine Tat ("die Missetat"), eine Macht ("unter die Sünde verkauft sein") oder ein Zustand ("das Fehlen von Gerechtigkeit"). Wenn Sie es noch genauer wissen möchten, dann müssen Sie sich an einen berufenen Bibellehrer wenden - ggf. kann ich Ihnen einige nennen, von denen ich denke, dass sie wahrhaftig sind.


...und wer definert, was Misstaten sind - vor allen, was die größere Misstat ist: der Nächste zu sein der nicht ins Konzept paßt, oder seinen Nächsten zu drangalieren?


Missetaten sind in dem Zusammenhang zu sehen als sündige Tat(en) - gemäß der ersten Bedeutung von Sünde oben. In einer sehr bekannten Prophezeihung Jesajas zwischen 810 und 721 v. Chr. über Jesu Sühnetod kommt auch das Wort "Missetat" vor (Jesaja 53, 4-5):

4 Doch wahrlich, unsere Krankheit trug er, und unsere Schmerzen lud er auf sich; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt;
5 aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.


...hmmm, mit Götzendienern dürften alle orthodoxen, mit Knabenschändern weite Teile der katholischen Priesterschaft, mit Weichligen alle, die sich an das Friedensgebot halten, verdammt sein - also Tabula Rasa auch unter der Christenheit.


1. Ganz sicher kann kein Mensch ohne die Vergebung Jesu Christi in den Himmel kommen. Das haben Sie richtig erkannt. Aber nötig ist dazu: wer seine Sünde bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen!

2. Lassen Sie mich einmal raten: Sie lesen die Bibel ganz genau, und untersuchen die Bedeutung verschiedener Wörter wie zum Beispiel "Weichling", versetzen einige Textpassagen in einen anderen Kontext, "der ja wohl viel richtiger ist" (z.B. 3. Mose 18, Römer 1), und am Ende kommt heraus, dass Homosexualität biblisch ist? Und weil dem dann so ist, muss es ja für alle Menschen verpflichtend werden, jetzt muss es jeder wissen, mitmachen und zustimmen (oder für immer schweigen), denn sonst könnte ja herauskommen, dass auch das nicht glücklich macht, sondern in tiefe Abhängigkeit der Sünde führt.

Es ist nie zu spät umzukehren (solange man lebt).

Beratung auch ganz gezielt in die Richtung, von Homosexualität frei zu werden, damit Menschen, die diesen Weg gegangen sind und davon frei werden möchten, ist nicht nur der richtige Weg, sondern dringend notwendige Hilfe, die für Betroffene bereitgestellt werden muss - auch wenn sie die Hilfe am Ende ausschlagen.

Anonym hat gesagt…

Der Urknall, was ist Gleichgeschlechtlichkeit, ist noch nicht erfolgt. Diese Rumstocherei ist doch fade. Und wenn sie den Zufall ständig erwähnen und anpreise - es wird keine Gesetzlichkeit draus.
Schlimm, wer es nicht sehen will, denn es ist zu sehen.
Die Kurzform des hier gesagten: Geht woanders spielen.

D.E.W. hat gesagt…

@ Chorleiter

Wenn ich Ihre Einlassungen auf meinen Text lese, habe ich den Eindruck, dass Sie da öfters nicht genau gelesen haben. Bei mir heißt es:
„ … dass Homosexualität keine naturgegebene, also genetisch vorgegebene Festlegung ist …“
Bei Ihnen heißt es: … „Verwechseln Sie bitte nicht einseitige Feststellung und eine Feststellung. Die andere ist wohl hier vorhanden, allmächtig und bestimmend.“ …
Außerdem ist aus Ihrem letzten zitierten Satz nicht klar zu erkennen, was genau Sie eigentlich meinen.

Aus Ihrem folgenden Absatz geht wieder Ihre grundsätzliche Ablehnung gegenüber allem „Kirchlichen“ hervor, doch habe ich von der Bibel und insbesondere vom Neuen Testament gesprochen und weiterhin erklärt, dass Menschen innerhalb der christlichen kirchlichen Institutionen in bestimmten Zusammenhängen immer wieder irrten.

Wenn man sich die Reaktionen von homosexuellen Gruppierungen noch einmal ins Gedächtnis ruft, wie sie im Zusammenhang mit dem „Christival“ (2008 in Bremen) oder dem Psychologenkongress (2009 in Marburg) auftraten, kommt man zwingend zur Ansicht, dass hier ein riesiges Hass-Potential wirkt, das manche dieser Leute dazu bringt, Sachbeschädigungen und tätliche Angriffe gegen Personen zu unternehmen. Als führender Initiator für ein solches Verhaltens ist in beiden Fällen ein bestimmter „hochrangiger“ Politiker aus den Reihen der „Grünen“ zu sehen. Es gibt noch etliche weitere Beispiele, die in die gleiche Richtung weisen. Ihnen dagegen habe ich mit keinem Wort eine Haltung unterstellt, die von Hass getrieben sei!
Was in diesem Zusammenhang stört, ist die Dreistigkeit und Unverschämtheit, mit der manche Homosexuelle ihre „Rechte“ einklagen und so mehr oder weniger mit Gewalt erzwingen wollen, was ihnen vermeintlich zusteht. Dies schürt nur den Widerstand ihrer Gegner und fördert eine tolerierende Haltung anders Denkender gewiss nicht.

Es geht mir nicht darum, ein abschließendes Urteil über die Ursache(n) von Homosexualität gefällt zu wissen. Unbestreitbar allerdings ist, dass es Menschen, namentlich junge gibt, die in ihrer Haltung schwanken, ihre Gefühle nicht genau einordnen können und durchaus dankbar für beratende Hilfe sind. Das heißt nicht, dass solche Hilfsangebote nur darauf ausgerichtet sind, die Betreffenden auf die „richtige“ Seite zu ziehen oder sie „umzupolen“. Die angewandte Praxis zeigt dies immer wieder ganz deutlich! Also sind die Vorwürfe der Einseitigkeit aus der Homosexuellen-Szene solchen Bemühungen gegenüber auch nicht gerechtfertigt – im Gegenteil: Hier zeigt sich durchaus verständnisvoll-tolerantes Verhalten der Agierenden.

Immer wieder muss man die Gesamtzusammenhänge gesellschaftlicher Entwicklung sehen, und da gibt es durchaus Grund zur Besorgnis, was die Lebensausrichtung allzu vieler Menschen betrifft, einschließlich der Reaktionen von Politikern und Regierungen, was sich letztlich auch in deren Gesetzgebungs-Maßnahmen niederschlägt. Wichtig sind deren Auswirkungen auf die Lebensart der Menschen! Die Homosexualität ist dabei nur eins von vielen Themen!

D.E.W. hat gesagt…

@ Old Geezer

„ … "All jene Aufschreie aus Kreisen von Homosexuellen gegen solche redliche Bemühungen sind offenbar in erster Linie getrieben von Wut und Hass"

Wohl eher Angst!
Schließlich lehrt und die Geschichte, wie schnell solche 'Heilsversuche' zu Ausgrenzung, Entrechtung, in Anstalten, im reinigenden Feuer,etc. endeten. … “

Lesen Sie hierzu bitte das, was ich Chorleiter geantwortet habe. Außerdem möchte ich klarstellen, dass es mir nicht um ‚Heilsversuche’ (oder besser: ‚Heilungs-Versuche’) geht, sondern darum, dass sich Menschen um Menschen kümmern, um ihnen zu helfen, nicht um sie zu vernichten! Eine christliche Haltung schließt Letzteres sowieso aus!

Das Christentum ist kein „Laden“ oder „Unternehmen“ oder gar eine „kriminelle Organisation“, wie Sie sagen, auch wenn „in seinem Namen“ in weiter zurückliegenden Zeiten Schlimmes geschah durch Menschen, die ein Verhalten praktizierten, wie es das Wort Gottes der Bibel als Grundlage des Christentums eben nicht erlaubt! Auch das „Ausbremsen“ zutreffender wissenschaftlicher Erkenntnisse durch kirchliche Institutionen gehört doch längst der Vergangenheit an und es ist nicht fair oder sinnvoll, dieses Vehikel immer weiter zu transportieren.

Johannes hat gesagt…

@D.E.W.

Vielen Dank für Ihre sehr ausgewogenen Kommentare!

Sie schrieben:


Auch das „Ausbremsen“ zutreffender wissenschaftlicher Erkenntnisse durch kirchliche Institutionen gehört doch längst der Vergangenheit an und es ist nicht fair oder sinnvoll, dieses Vehikel immer weiter zu transportieren.


Und genauso ist es. Wenn ich daran denke, welche und wieviele segensreiche, wissenschaftliche Erkenntnisse durch die neo-marxistische 68-er Bewegung unterdrückt wurden und werden (erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema pro-autoritäre Erziehung, geschlechterwissenschaftliche Erkenntnisse zu den Unterschieden zwischen Mann und Frau, naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde bestätigen (http://www.0095.info/de/index_thesende3_allethesen.html) u.v.m.), dann fällt dagegen nicht weiter ins Gewicht, dass im Mittelalter die Erde als Scheibe angesehen wurde.

Außerdem sollte bei diesem Vorwurf, die Erde als Scheibe zu lange als Wahrheit angesehen zu haben, stets mitberücksichtigt werden, dass zur damaligen Zeit auch überzeugte Christen (z.B. Kepler) entscheidend mit zum kopernikanischen Weltbild beigetragen haben.

Gino hat gesagt…

Gino weiß nicht wer es sagte, doch hier ist es passend:
Der Sieger hat ein Ziel, der Verlierer immer eine Ausrede.

Anonym hat gesagt…

hey old geezer, wenn du selbst bekennst, ungläubig zu sein, was willst du dann auf dieser seite. Ich denke, einzig und allein stänkern. Deine beiträge triefen nur so davon.

Anonym hat gesagt…

Wer "nicht in diesem Sinne gläubig" mit ungläubig überstzt muß sich wohl die Prädikate
"unwissend, anmaßend, verbort" gefallen lassen. Usw. usf.!
Ich kenne mehr Religionen als Wahrheiten.
Steig in die Tonne und verschließe sie.
Lerne andere verstehen.
Weißt du wie das geht?

Chorleiter hat gesagt…

@D.E.W.
Meine Feststellung ist auch meine Meinung. Punkt.
Das gilt auch bei Gleichgeschlechtlichkeit.
Diese wird, weil sie nicht endgültig geklärt ist, zum Spielball der Fronten genutzt, beileibe nicht zur Klärung, doch zur Erlangung eines eigenen, größeren Vorteils. Jeder meint, sein Sagen ist das Sagen überhaupt.
Ihr schaukelt euch gegenseitig nur hoch, schafft nichts von allen Seiten zu akzeptierendes, kein annähern klärendes. Das führt zu keiner Verständigung. Die Äußerungen sind entsprechend, nicht weise und daher provokant: Die einen werfen mit Worten, die die Gegenseite provozieren, der Sache nichts nützen – die anderen Farbbeutel und schlimmere Sachen, die auch der Sache nicht nützen.
Man muß sich nicht erst erschießen lassen, um zeigen zu können, die andere Seite ist dazu fähig.
Ich habe gelernt, wenn ich eine Äußerung mit einer bestimmenden Aussage höre, dazu Ja oder Nein zu sagen, für mich begründet, bei Zweifel oder Unklarheit weiterforschend und das auch ausdrückend. Die Antwort Ja, Aber … ist von vornherein abzulehnen, führt zur Verfälschung, ist auch nur Ausrede, weil man nichts besseres weiß, das vertuschen will. Und dabei bleibe ich, denn es ist so. Punkt.
Deshalb: Die Gleichgeschlechtlichkeit ist nicht geklärt. Punkt.
Streitet weiter, wenn ihr meint. Für die Menschheit Gutes ist dabei nicht zu erwarten.
Chorleiter

Dirkpeactid hat gesagt…

@D.E.W.

>Zum Schluss noch zu dem aktuellen Artikel und der Umdeutung, die Dirk von einem Abschnitt gegeben hat: ... Insofern ist besagte Umdeutung des Artikels ein glatter Fehlgriff!

Es handelt sich nicht um eine Umdeutung, sondern um Satire. Ich wollte dummes Geschwätz dadurch entlarven, dass ich gleich dummes Geschwätz mit gegenteiligem Inhalt gegenüberstelle. Auch Ihre Aussge

> Wenn man ..., muss man zur Erkenntnis kommen, dass sich auch hier – ganz eindeutig – gesellschaftsschädigende Tendenzen durchsetzen.

fällt in diese Kategorie. Wenn'en Sie nicht, tun Sie! Und belegen Sie, was Sie sagen. Und dann kann man darüber diskutieren. Was ist für Sie "gesellschaftsschädigend"?

Dirk hat gesagt…

Sorry, captcha ins falsche Feld geraten...

Dirk hat gesagt…

Bei Johannes weiss man wenigstens, was für ihn "richtig" ist:

>Beratung auch ganz gezielt in die Richtung, von Homosexualität frei zu werden, damit Menschen, die diesen Weg gegangen sind und davon frei werden möchten, ist nicht nur der richtige Weg, sondern dringend notwendige Hilfe,

Wenn jemand von Homosexualität frei werden möchte, dann bedarf er ganz ewiss nicht Ihrer Hilfe, denn dann ist er nicht mehr homosexuell.r

Dirk hat gesagt…

@D.E.W.

> Auch das „Ausbremsen“ zutreffender wissenschaftlicher Erkenntnisse durch kirchliche Institutionen gehört doch längst der Vergangenheit an und es ist nicht fair oder sinnvoll, dieses Vehikel immer weiter zu transportieren.

Wie schwer die Kirche sich imer getan hat, noch heute tut, wenn die Realität ihr gegen den Strich geht, kann man, kabarettreif, zB hier lesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,450125,00.html

> Voraussetzung ist natürlich, dass man jenen christlichen Geist begreift, den Jesus versuchte den Menschen zu geben – nicht also unbedingt all jene Lehren, die irgendwelche kirchlichen Institutionen daraus gemacht haben, denn sie sind zum Teil irrendes Menschenwerk.

Ich glaube, da nähern wir uns dem Kern. Es kann also schon aus Gründen der Nächstenliebe gar nicht gut sein, dem jungen Menschen, der entdeckt, dass er schwul ist, einreden zu wollen, er sei krank. Und andersherum natürlich auch nicht, einen alten Hetero wie mich zum Schwulsein zu "versuchen". Gut tut nämlich beides nicht. Aber was macht man mit jemandem der gerade daran ist, herauszufinden, was für ihn gut ist? Den litauischen Weg gehen? Nein, das kann man nur tun, wenn man den eigenen Begriff von "richtig" über die Nächstenliebe stellt.

Aber eigentlich ist das hier schon wieder alles zuviel und man müsste in ein Forum auseichen, um die Gedanken hier noch halbwegs nachverfolgen zu können. Wenn die Beteiligten wollen, kann ich gern ein solches Forum anlegen und dann diskutieren wir das Thema nochmal von Grund auf, und hoffentlich etwas konstruktiver...

Anonym hat gesagt…

@ Trapin:

"Homosexualität ist mMn weder Krankheit noch Behinderung, sondern eine Attacke im gefallenen Menschen durch die Abkehr von Gott. [...]

Um in Korrektur überhaupt einen Sinn zu sehen, muss ich einen Maßstab haben der für alle gültig ist. Das ist für Christen das Wort Gottes.

Menschen die nachhaltig Wiederherstellung erfahren durften, wissen, dass sie nunmehr im Willen Gottes leben..


Aber gerade diejenigen, die es wagen sich als "Widerhergestellt" zu outen, werden von laut schreienden Homoaktivisten verbal niedergeknüppelt.

Ich sehe hier einen geistlichen Kampf. Wer am Ende Sieger ist steht ewig fest."


Ich sehe in deiner Argumentation einen gravierenden Fehler, der dich daran hindert das Thema neutral zu betrachten.
Ich reiße es mal kurz an:

Ein Wissenschaftler betrachtet die Welt und macht ein Modell, um sie vereinfacht erklären zu können.

Ein Christ hat ein Modell (Religion in deinem Fall) und erklärt die Welt aus diesem heraus.

Dass, das nicht funktionieren kann brauche ich wohl nicht weiter zu erklären, oder?

Old Geezer hat gesagt…

@Johannes:

Das haben Sie aber eine Menge um eine klare Absteckung von
'Missetat' und 'Sünde' herumgeredet, ohne sich festzulegen - Ihnen ist aber schon klar, daß sich unter Ihrer Definition jeder etwas ganz anderes draunter vorstellen kann als sein Nachbar; selbst fundamentalistische Bibeltreue Christen können sich so noch über die Auslegung ihre jeweils bevorzugten Bibel-Übersetzung trefflich in die Haare kriegen.


Und was soll das für Indizien und Funde sein, die die von Ihnen postulierte "neo-marxistische Bewegung" unterdrückt hätte?

Sie gaben ja einen Link:

"Die Veränderung von Lebewesen über die Artgrenze hinaus (Makroevolution) durch die Bildung neuartiger Organe oder Strukturen wurde noch nie beobachtet und ist absolut unbelegt."

Erster Punkt und sofoert eine so alte, fette und Dicke Lüge, dass sie selbst von Vatikan nicht mehr angeführt wird...
...der hat wenig Probleme damit, Paläontologische und Molekulargenetischen Speziesübergänge zu sehen.

Ich verzichte dann mal darauf, dieses Sammelsurium von haltlosen Märchen weiterzulesen, besser wird nämlich wohl nicht werden.


"Was in diesem Zusammenhang stört, ist die Dreistigkeit und Unverschämtheit, mit der manche Homosexuelle ihre „Rechte“ einklagen und so mehr oder weniger mit Gewalt erzwingen wollen, was ihnen vermeintlich zusteht. Dies schürt nur den Widerstand ihrer Gegner und fördert eine tolerierende Haltung anders Denkender gewiss nicht."

Zum einen finde ich "gleiches REcht für alle" gar nicht mal so weit hergeholt, zum anderen können wird gut aus der Geschichte lernen, daß warten, bis einem die anderne etwas freiwillige geben, durchaus Jahrhunderte dauern kann;
gerade die Kirche hat die Knechtschaft der Menschen unter der Aristokratie und Tyrannei ja lange genug mit erhalten - kein Wunder, daß man ihr da heute wenig Gutes zutraut.

Und ob von homosexuellen Aktivisten Gewalt ausgegangen ist ist noch die Frage - Man könnte ihnen wohl wie einigen Fundamentalistischen christengruppierungen in den USA das "Picketing2 vorwerfen, aber Ärzte erschießen, Kliniken zerbomben, psychisch Kranke in grausigen Exorzizmus-Riten töten, Kranken elendig verrecken lassen oder er Ausbreitung von Epedemien zutragen wie wir es von den Kirchen kennen, davon habe ich noch nichts gehört.

Old Geezer hat gesagt…

"Um in Korrektur überhaupt einen Sinn zu sehen, muss ich einen Maßstab haben der für alle gültig ist. Das ist für Christen das Wort Gottes."

...welche Übersetzung und Interpretation darf es denn Ihrer Meinung nach als Maßstab sein?
King James? Neue Welt? Luther Original? Nur das Buch Moses oder durch die Bank über Mohammed bis Mormon? Zählen Sie nur den Kanon oder auch die Apokryphen? Stehen gnostische Erkenntnisse auf eine Stufe mit den Drogentrips aus dem Kanon oder ghören sie ebenso raus wie die offensichtlichen Fehler und erst Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung fabrizierten Fälschungen?

Ich meine, woraus ein 30jähriger Krieg, eine Batholomäusnacht und Vertreibungen von Rußland bis Amerika heraus resultierten kann doch nicht einfach so übergangen werden, oder?

Und wo wir schon dabei Sind - wenn Sie esso genau nehmen werden sie sicher am Sabbath kalt essen und zu Fuß zur Kirche gehen, dort ihr Haupt bedeckt halten und ihre Frau zum Schweigen anhalten?
Sicher werden Sie weder ihr Schläfenhaar schneiden noch Kleidung aus gemischten Stoffen tragen, oder?
Wer von anderen forder, ein Gebot zu halten, sollte selbst kein anderes brechen, nicht wahr?

Anonym hat gesagt…

als Heterosexueller sage ich: DAS ist der dümmste Text, den das Internet zu bieten hat. Aktion "Kinder in Gefahr..." - Kinder sind in Gefahr, wenn solche Haßprediger aktiv sind. Man entscheidet sich nicht, homosexuell zu leben, sondern ist einfach so geprägt. Und wenn jemand diese Neigung (ist jetzt sicher auch der falsche Ausdruck) hat, dann besteht doch kein Grund, diese zu ändern, nur weil die Schwulenhaßorganisation "Kinder in Gefahr" das gern möchte... Ich bin gegen Zensur im Internet, aber "Kinder in Gefahr" gehört auf den Index!

Anonym hat gesagt…

Ob Homosexualität angeboren ist, wird sicherlich noch lange die Psychologen beschäftigen. Religion ist zum Glück heilbar.