Dienstag, 26. April 2016

Bundesregierung will weiter Tabakwerbung einschränken

Ein Gesetzentwurf des Gesundheitsministers Christian Schmidt (CSU) sieht ein Werbeverbot in Kinos für Tabakprodukte in Kinos vor. Damit soll die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geschützt werden. Das Verbot wird für Filme, die für Zuschauer unter 18 Jahren freigegeben sind gelten.

Das Gesetz wird in vier Jahren in Kraft treten, falls es vom Bundestag verabschiedet wird.

Schon heute gibt es Beschränkungen für Tabakwerbung. So dürfen Zigaretten nicht vor 18 Uhr beworben werden. Auch in Zeitschrift ist diese Werbung untersagt.

Kritiker des Gesetzes befürchten, dass Werbebeschränkungen für Alkohol, Zucker und Fette folgen sollen.

Auch ist unverständlich, wieso man so entschlossen gegen Tabakprodukte vorgeht, aber nicht gegen erotisierende Werbung. Wenn schon die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen gefährdet ist, sollte auch der Jugendmedienschutz ernster genommen werden. Erotisierende Werbung ist desorientierend und ist auch der Einstieg in Konsum von Pornographie.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Ein Verbot der Tabakwerbung ist zu begrüßen,wird aber nicht viel helfen,wer einmal angefangen hat hört so schnell nicht wieder auf ! Das Thema hatten wir schon mal und viel hat sich nicht geändert,der Einfluss der Firmen auf die Politik ist sehr groß !
Mal abgesehen davon leben Kinder/Jugendliche "gesünder" als noch vor ein paar Jahren!

http://diepresse.com/home/leben/gesundheit/4946617/Weniger-Alkohol-und-Zigaretten_Kinder-leben-gesunder

Was genau ist "Erotisierende Werbung" ? Selbst wenn Kinder mal eine solche Werbung sehen h.d.n das danach zum Porno Konsument werden, selbst wenn sie sich solche Filme ansehen ist das nicht schlimm,hier muss man aufklären und mit den Kindern sprechen !
Wir leben eben nicht mehr in den 50ziger Jahren wo alles was mit Sexualität zu tun hatte zensiert oder verboten war !

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Dafür leben wir heute im Zeitalter des Sexofaschismus. Alles läuft auf möglichst ungezwungene versorgungsrelevante Kontaktpflege unter der Bettdecke hinaus.

Flo hat gesagt…

Tabakwerbung erst ab 18 Uhr? Häh? Wie soll das gehen? Deckt man vorher die Werbeflächen der Bushaltestellen mit 'ner Burka ab?

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Laut einer neuerlichen Verröffentlichung in "DIE WELT" verursachen Raucher bei den Krankenkassen deutlich weniger Kosten, als Nichtraucher. Das wird mit der deutlich niedrigeren Lebenserwartung der Raucher begründet.

NikoBelik1 hat gesagt…

Jörg zeigt einen Anflug von Humor, es besteht also doch noch Hoffnung ! Es gibt auch Dinge die über der Bettdecke stattfinden,aber wenn dann nur mit Gummi ! Aber immer daran denken,der liebe Gott sieht alles,er petzt aber selten !

Anonym hat gesagt…

Ach lach doch mal, du Arsch.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Na, NikoBelik1, dann richten Sie sich mal danach!

Grandloser hat gesagt…

Leider versucht der Artikel Sachen zu suggerieren die so nicht vorkommen. Das Tabak und Alkohol gesundheitlich schädlich sind ist erwiesen, bei "erotisierender" Werbung von der wir nicht wie der Autor diese definiert ist zumindest körperlich nichts bekannt, und psychisch nur einige Indizien aber noch nichts aussagekräftiges.

Besonders da seit einigen Jahren die Präsenz von eindeutiger Werbung ala Ruf mich an stark zurückgegangen ist. Der Rest ist in der Regel so verpackt das man gewisse Vorkenntnisse haben um diese eindeutig in den Bezug zu setzen. Ich sage nur mal Eis.de
Explizite Werbung ist zumindest im Fernsehen auf die späten Nachtstunden verbannt.

Somit ist Eltern also rechtlich und praktisch durch den Werberat alles gegeben um Ihrer Verantwortung Nachzukommen.

Wer Beispiele für die entsprechenden Ausnahmen nennen kann, nur her damit somit würde es mir leichter fallen den schwammigen und ungenauen Begriff erotisierend einordnen zu können sowie die daraus abgeleitete Forderung.

Grandloser hat gesagt…

Im ersten Absatz fehlt: Werbung von der wir nicht wissen wie der Autor diese definiert...

NikoBelik1 hat gesagt…

Das Ganze ist wieder mal viel heiße Luft, hier geht es um Werbung auf Plakaten und Kinowerbung !

Zigarettenwerbung auf Plakaten und im Kino soll von Juli 2020 an verboten werden. Nach dem am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf von Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) soll das Tabakwerbeverbot auch sogenannte E-Zigaretten einschließen und sich auf Außenflächen wie Plakatwände oder Litfaßsäulen erstrecken. An Fachgeschäften sowie in Verkaufsstellen wie Trinkhallen oder Tankstellen wird Tabakwerbung weiter erlaubt sein. In Kinos soll das Werbeverbot bei allen Filmen gelten, die für Zuschauer unter 18 Jahren freigegeben sind.



http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zigaretten-auf-plakaten-und-im-kino-kabinett-beschliesst-tabakwerbeverbot/13474598.html

Herrn von Gersdorff Traum von einer Sexfreien Welt dürfte sich also zerschlagen !
"Erotisierende Werbung" (was auch immer das ist) wird also weiter hin zu sehen sein !

Anonym hat gesagt…

Ihr seid die grösten vollidioten in diesrm land. Ihr seid gegen das ungefährliche cannabis aber pro für werbung zu einer droge die jährlich 100.000 tote fordert und dann veranstaltet ihr naiven christen auch noch märsche fürs leben. Merkt ihr die doppelmoral oder dass ihr hier eindeutig sprachrohr von firmen mit ich schätze mal bis einer milliarde euro gewinn im jahr. In eurem bekloppten fantasybuch steht meines wissens nach übrigens dass man nicht habgierig sein soll