Dienstag, 26. April 2016

28 Prozent der Bundesbürger für bundesweite CSU

Deutsche Parteilandschaft im Umbruch: Ganze 28 Prozent der Bürger würden eine bundesweite CSU begrüßen, so informiert ein Studienbericht des Instituts für Demoskopie Allensbach, der in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 20. April 2016 abgedruckt ist.

Die Studie des Allensbach Instituts konnte teils dramatische Veränderungen in den Vorlieben der deutschen Wähler feststellen.

Das Potential der sog. Volksparteien ist in den letzten sechs Monaten dramatisch gesunken.

So ist das Potential der Union auf 31 Prozent im Jahr 2016 geschrumpft, im August 2015 lag es noch bei 44 Prozent. (Mit Potential sind die Personen gemeint, die prinzipiell bereit sind, die Union zu wählen, ohne sich sicher zu sein.)

Das Potential der SPD ist im Jahr 2016 auf 25 Prozent gesunken (2013: 37, 2015: 32).

Interessanterweise stellt die Studie aus Allensbach fest, das auch die potentiellen Wähler der Grünen und der Linken weniger geworden sind. Der Erfolg der Grünen in Baden-Württemberg verdeckt, dass diese Partei in den anderen Bundesländern an Popularität verloren hat.

Der Anteil derjenigen, die gar keine Angabe machen, ist 12 Prozent im Jahr 2013 auf 28 Prozent im Jahr 2016 gestiegen.

Lediglich FDP und AfD sind in der Wählergunst gestiegen. 8 bzw. 10 bis 11 Prozent würden zurzeit diese Parteien wählen.

Diese neue Vielfalt im deutschen Parteienspektrum wird von den Wählern begrüßt.

Was die CSU angeht, wünschen sich vor allem AfD- und FDP-Wähler eine bundesweite Ausdehnung, doch auch überdurchschnittlich viele CDUler.

46 Prozent der Wähler begrüßen es, dass die AfD erfolgreich bei den letzten Landtagswahlen war. Eine sehr hohe Zahl, die in Kontrast zu der meist negativen Medienberichterstattung steht. Allerdings ist der Anteil der eigentlichen Sympathisanten mit 11 Prozent viel niedriger. Die AfD sei notwendig als Denkzettel für die anderen Parteien und wird als Protestpartei wahrgenommen, so die Studie. Die Tatsache, dass die Politik der etablierten Parteien zur Flüchtlingskrise nicht von der Mehrheit der Wähler unterstützt wurde, kam insbesondere der AfD zugute.

Ob sich auch langfristig die Einstellung der Wähler ändern würde, könne aus den letzten Umfragen nicht abgeleitet werden. Die Zustimmung für Union und SPD lag im Jahr 2009 bei nur 56,8 Prozent. Das ist fast genau der aktuelle Wert von 56 Prozent.

Kommentare:

Nordsee hat gesagt…

Das wäre der einzige Lichtblick in unserer derzeitigen politischen Landschaft! Bundesweit die CSU!
Bis dahin: Man kann auch aus anderen Bundesländern als FÖRDERER der CSU beitreten. Leute: Rührt euch!

Anonym hat gesagt…

Und was würde eine bundesweite CSU bringen?
Da würden doch noch mehr Wähler auf die markigen Sprüche und Wahlversprechen reinfallen und an der Politik würde sich nichts ändern.

Flo hat gesagt…

Genau! Bundesweite CDU, und der Seehofer tingelt dann mit markigen Sprüchen durch die Bierzelte der GESAMTEN Republik! Gibt's dann auch Freibier?

Trau keiner Umfrage, die du nicht selbst gefälscht hast.

(Winston Churchill)

Leo Trotzki hat gesagt…

Das System muß grundlegend umgekrempelt werden! Wählt die PSG (Partei für Soziale Gleichheit), deutsche Sektion des IKVI! Ein gesellschaftlicher Fortschritt zum Wohle der Arbeiterklasse kann nur international aufgebaut werden. Nieder mit der korrupten EU, es leben die VSSE!

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Man muss ernsthaft fragen, was eine bundesdeutsche CSU soll, die - z. B. in Sachen Gender - denselben Unfug macht, den die CDU schon nicht machen dürfte!

Leo Trotzki hat gesagt…

@Jörg Guttenberger

Exakt. Sie haben das gut erkannt. Die Union ist komplett nach links abgerutscht, und zwar nach pseudolinks. Die Pseudolinken verachten die Arbeiterklasse. Zur Vertiefung empfehle ich Ihnen dieses Buch, das übermorgen auf Deutsch erscheint:

http://www.mehring-verlag.de/gesamtkatalog/geschichte-philosophie-und-politik/die-frankfurter-schule-die-postmoderne-und-die-politik-der-pseudolinken/

Jörg Guttenberger hat gesagt…

z Leo Trotzki:

Herzlichen Dank für den Literaturhinweis!

Daniel hat gesagt…

Ich hab auch noch etwas Literatur anzubieten: https://www.good.is/articles/spare-the-rod-have-a-well-adjusted-child

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Wählt meine Partei die Partei Bibeltreuer Christen, wir werden wieder Ordnung schaffen wie sie vor 68 war !

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Wer hat hier wieder meinen Namen misbraucht? Vom 1. Mai 5.50 Uhr früh bis zum 7. Mai etwa 19.30 Uhr war ich, wie bereits an anderer Stelle festgestellt, verreist und kann diesen Artikel vom 6. Mai um 23.51 Uhr überhaupt nicht verfasst haben. Ich sehe hier nun zum 2. mal eine strafbare Handlung.

Eine Frage an die Redaktion: Wie sieht es bei Ihnen mit dem Persönlichkeits- und Autorenschutz aus. Das Mindeste, das ich erwarten darf, ist die Löschung der mir unterschobenen Artikel.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Ich vermisse hierzu eine Stellungnahme der Redaktion!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Ich verrmisse immer noch jede Stellungnahme der Redaktion, ich habe etwas dagegen, dass hier jedes Arschloch meinen Namen missbrauchen darf.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Ivh vermisse immer noch die Löschuzng der mir untergeschobenen Beiträge. Die Redaktion sollte sich mehr um Vermeidung eines allzu beschissenen Eindrucks bemühen!