Dienstag, 19. Januar 2016

USA: 58.586.256 Abtreibungen seit Liberalisierung

Seitdem in den Vereinigten Staaten die Abtreibung vom Verfassungsgericht freigegeben wurde (Roe vs. Wade Urteil), kamen 58.586.256 ungeborene Kinder auf diese Weise ums Leben.

Die Zahl wurde von der Lebensrechtsorganisation „National Right to Life Comittee (NRLC)“ errechnet und am 14. Januar in einem umfangreichen Bericht über die Lage des Lebensrechts in den Vereinigten Staaten vorgestellt.

Der Bericht soll die Öffentlichkeit für das Thema angesichts der Wahlen im November dieses Jahres sensibilisieren.

Abtreibung ist in den Vereinigten Staaten ein sehr wichtiges und intensiv diskutiertes Thema. Praktisch jeder Kandidat muss seine Haltung dazu kundgeben.

In den letzten Jahren sank die Abtreibungszahl, im Jahr 2015 um 4,2 Prozent, so der Bericht. Die Erhebung der Zahlen endete allerdings bevor bekannt wurde, dass Planned Parenthood Körperteile von abgetriebenen Embryonen verkaufte. Diese Nachricht erzeugte eine gewaltige Polemik, die wochenlang andauerte. Die Details über den Organhandel waren dermaßen grauenhaft, dass dadurch die Zahl von Abtreibungen möglicherweise sank.

Umfragen, deren Ergebnisse im Bericht enthalten sind, ergaben, dass sich über die Jahre die Einstellung der US-Amerikaner zum Leben der ungeborenen Kinder verbessert hat. Dies geht auf die Arbeit der großen Lebensrechtsbewegungen zurück. Diese erhalten im Gegensatz zu deutschen Lebensrechtsbewegungen wichtige Unterstützung von vielen namhaften Politikern, die sich zum Lebensrecht der ungeborenen Kinder bekennen.

1 Kommentar:

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Das sind ja weit mehr Tote, als der 2. Weltkrieg an Todesopfern verursacht hat!