Dienstag, 21. Juli 2015

Betreuungsgeld: Manuela Schwesig jubelt über Urteil und fordert mehr Kitas

Unfassbar: Mitteilung der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig über ihren Twitter-Konto nach Bekanntgabe des Urteils des BVerfG.

O-Ton Schwesig in der FAZ: „Das Betreuungsgeld ist der falsche Weg und hat keine Zukunft“

Kommentare:

Fritz - Ulrich Hein hat gesagt…

Der Frau #Schwesig wird das Jubeln vergehen, wenn sie nicht die erforderlichen Mittel an die Länder überweist. Denn der Ausbau der Kitas muss von den Ländern gesteuert werden und der Bund darf voll zahlen. Wo aber das Personal hernehmen, wenn die Bezahlung miserabel ist, aber ein Studium verlangt wird? Darum hat Horst #Seehofer Recht mit der Weiterzahlung des Betreungsgeldes. Schließlich gilt in der Bergwelt noch ein Bewohner-Zusammenhang. Zudem sind viele Dörfer so klein, dass sich Kitas nur im Umkreis von 20 Kilometern lohnt. Wer die Taldörfer kennt, wird mir zustimmen.

Heinz Hoppstädter hat gesagt…

Damit haben die Sozis erreicht , dass bei uns genauso wie in dem ehemaligen Arbeiter und Bauernstaat Kleinkinder schon früh ideologischer Indoktrination nach staatlicher Vorgabe ausgesetzt sind. Mütter bzw. Eltern die in den ersten Lebensjahren lieber persönlich für ihre Kinder präsent sein wollten werden das wegen dem fehlenden Geld wahrscheinlich nicht mehr so einfach tun können. Das werden wahrscheinlich überdotierte Politker die den Wert von 150.-Euro
für eine junge Familie nicht wertschätzen können nicht kapieren. Persönlich kann ich keine Partei mehr wählen , die die finanzielle Beihilfe für Familien verächtlich als Herdprämie bezeichnet und damit die Arbeit vieler Mütter die sich ausschließlich am Kindeswohl orientieren durch derart dämliche Bezeichnungen geringschätzt.
Von einer Ministerin die für Familien zuständig ist , dürfte man mehr Kompetenz die sich am Kindeswohl orientiert erwarten.

Gerd Quedenbaum hat gesagt…

Eine für die Familien zuständige Ministerin sollte wenigstens etwas Lebenserfahrung besitzen und den Unterschied zwischen Erziehung im Elternhaus einerseits und im Kindergarten andererseits einzuschätzen wissen. Frau Schwesig gehört zu der jüngeren Generation, die da meint, alle Weisheit dieser Welt mit dem Löffel gefressen zu haben. In dieser an sich blödsinnigen Amtsbesetzung offenbart sich die Unfähigkeit der SPD (eigentlich ja aller politischen Parteien), reife Menschen für verantwortungsvolle Positionen zu finden. Naja - welcher reife, erfahrene und entsprechend angesehene Mensch kann und möchte es sich wohl erlauben, mit dem ewig unwürdigen Kladderadatsch der politischen Großmäuler identifiziert zu werden.
Unseren Politikern fehlt das nötige Wissen, die Fähigkeit rückschauend wie vorausschauend zu denken, die amtsnotwendige Geduld bei politischen Entscheidungen, die nötige Unbefangenheit und das ehrenwert verantwortungsvolle Handeln gegenüber Staat und Gesellschaft.-

Heinz.H. hat gesagt…

Von einer sogenannten Familienministerin dürfte man auch erwarten , dass sie die wissenschaftlichen Publikationen kennt , die immer wieder unabhängig voneinander darauf hinweisen , dass der ständige körperliche und emotionale Kontakt des Kleinkindes zur leiblichen Mutter in den ersten 2-3 Lebensjahren wichtig für die weitere Entwicklung des Kindes ist. Statt in unserem kinderfeindlichen Umfeld in Deutschland ein Zeichen zu setzen , bestraft diese Regierung unter Federführung der ideologisch subjektiven SPD- Ministerin alle Mütter bzw. auch Väter ,die ihre Karriere zu Gunsten heranwachsender Kinder hinten an stellen.
Wie wäre es denn , wenn Kitas finanziert würden und gleichzeitig auch die Eltern , die zu Gunsten der Kinder in den ersten Lebensjahren zu Hause bleiben. Diese Koalition verschleudert unsere Steuereinnahmen mit finanziellen Unterstützungszusagen in der ganzen Welt. Nur für soziale Ausgaben im eigenen Land ist nie ausreichend Geld vorhanden.Anhand der niedrigen Geburtenrate, müßten bei dieser Regierung doch sämtliche Alarmglocken angehen. Stattdessen wird nichts getan , um Familien mit Kindern wirklich nachhaltig zu fördern. Das Gequatsche um den Kitaausbau geht am Problem vorbei , weil immer noch viele zukünftigen Eltern ihre Babys nicht in " fremde Hände " geben wollen und lieber auf berufliche Ambitionen verzichten , um in der ersten Entwicklungsphase ihrer Kinder hautnah dabei zu sein. Wann kann man wirklich eine positive Veränderung dieser vollständig verkorksten Familien - und Sozialpolitik erwarten? Was in kleineren Ländern möglich ist , müßte doch auch bei dem Wirtschaftsriesen Deutschland möglich sein , wenn man es denn auch wirklich will.

Feigenbutz hat gesagt…

Typisch Schleswig. Die wird noch mal Bundeskanzlerin.

Franz Josef Mandel hat gesagt…

Wen man zugrunde legt, unter welcher sozialistischer Ideologie Frau Schwesig 40 lange Jahre aufgewachsen ist und sie offenbar nichts anderes bezgl. erzieherischem Vorgehen und Einfluß erfahren hatte, auf was man hier doch wohl aufmerksam machen u. erinnern darf, so müßte einem bei ihrem typ. Verhalten u. Reagieren folglich ein Licht aufgehen.
Aber dürfen wir bei diesem Erkennen stehen bleiben, bezw. sollten wir nicht, wie andere schnell und eifrig auch davon Gebrauch machen, nämlich diese Erkenntnisse öffentlich kundtun und die Hintergründe um die familienministerlichen Bevorzugungen der KITAs offendecken!

anita meister hat gesagt…

Ich finde es entsetzlich, dass das Betreuungsgeld wieder abgeschafft werden soll. Für ein Kleinkind ist die Mutter die wichtigste Bezugsperson und 150 Euro ist wenig genug als Ausgleich dafür, dass die Mutter zu Hause bleibt und ihr ind selbst erzieht, anstatt arbeiten zu gehen. Viele KITAs sind nur Verwahranstalten, wo das Kind weder individuell gefördert wird, noch Anstand und Respekt lernt. Ab dem 3.Lebensjahr ging mein Sohn in den Kindergarten, er brachte manchmal Sprüche/Schimpfwörter mit nach Hause, das war unglaublich und ich möchte diese Wörter nicht wiederholen...

Gschneider hat gesagt…


Statt Jubel über das Urteil wäre es dringend gebotent das Betreuungsgeld zu erhöhen. Frau Schwesig Ihre Familienpolitik ist ein heuchlerischer Weg. 1998 haben Karlsruher Richter im Betreuungsurteil die Aufwertung der Erziehungsarbeit gefordert, ebenso die Gleichbehandlung von öffentlicher und privater Betreuung. Bis heute warten Eltern das diese Urteile umgesetzt werden, vergebens.
Es könnte sein, dass ihnen eines Tages das Jubeln vergeht. Heute schon steigt die Zahl psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher. Die Zahl wird weiter steigen. Wenn sie wirklich das Wohl unserer Kinder wollen, dann unterstützen sie das elterliche Erziehungs- und Bildungsrecht gemäß dem Grundgesetz, finanziell und ideell. Ein Kind braucht Mutter und Vater, keine wechselnde Betreuer.
Ermöglichen sie Eltern und Kindern ein selbstbestimmtes, "freies" Leben und schenken sie ihnen die Anerkennung die ihnen gebührt.

Gertrud Schneider, Wirges