Montag, 2. Juni 2014

Das sicherste Umfeld für Kinder ist eine traditionelle Familie

Wie wichtig es für Kinder ist, bei beiden biologischen Eltern zu leben, zeigt eine Untersuchung aus den USA. Diese Kinder haben das geringste Risiko traumatische Erfahrungen zu machen. Die traditionelle Familie ist für Kinder mit Abstand das sicherste Umfeld. Dies ergab eine Untersuchung der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention.

Die Studie bezieht sich auf Daten, die in den Jahren 2011 und 2012 für eine landesweite Untersuchung der Kindergesundheit erhoben wurden. 70 Prozent der Kinder, die bei beiden biologischen Eltern leben, sind traumatische Erfahrungen erspart geblieben.


Zu den traumatischen Erfahrungen zählen die Wissenschaftler Scheidung oder Trennung der Eltern, Tod eines Elternteils, Inhaftierung eines Elternteils, psychische Krankheiten in der Familie, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, häusliche Gewalt, Kindesmissbrauch, Gewalt in der Nachbarschaft, Rassismus und Armut.


In anderen familiären Zusammensetzungen sieht die Situation wesentlich schlechter aus. 78,3 Prozent der Kinder, die nur bei einem biologischen Elternteil leben, mussten eines oder mehrere dieser traumatischen Ereignisse erfahren. Für Kinder die bei keinem ihrer biologischen Eltern leben, ist die Lage noch ungünstiger. 81,2 Prozent waren von einem oder mehreren traumatischen Erlebnissen betroffen, 30 Prozent dieser Gruppe sogar von vier oder mehr der Ereignisse.

Warum ist Familie wichtig?

Familie ist ein ganz eigenes Zentrum. Zuerst einmal ist sie ein sozialer Raum. Ist dieser einigermaßen intakt, kann jeder in ihr, ob Kind oder Erwachsener, sich angemessen entwickeln und wachsen. Kann Geborgenheit, Vertrauen, Nähe und Intimität erfahren. Für Kinder ist dies elementar, um Kompetenzen zu entwickeln und Handlungspotenzial zu erwerben, welches sie zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben qualifiziert. Neben der materiellen Fürsorge der Eltern für ihre Kinder spielt die Vermittlung von Werten eine wichtige und wesentliche Rolle.

Nicht nur zu Feiertagen pflegen die meisten Familien die üblichen oder auch ganz eigenen Rituale. Ihr Wert – nicht nur für Kinder – ist keineswegs zu unterschätzen. Das gemeinsame Abendessen, das Vorlesen vor dem Zubettgehen, auch der Spaziergang am Sonntagnachmittag vermitteln Halt. Diese immer wiederkehrenden Handlungen geben Orientierung und Struktur, was gerade in Krisenzeiten stabilisierend wirkt.

Wer Kinder fragt, was ihnen am wichtigsten ist, wird in den allermeisten Fällen die Antwort bekommen: Familie und Freunde. Sie haben eine größere Bedeutung als Geld und Besitz.

Mit Material von kath.net

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Scheidung, Trennung und ähnliches sind also alles schonmal einzelne traumatische Erginisse...davon sind logischerweise eine Mehrzahl der Kinder mit nur einem Elternteil oder anderen nicht "traditionellen" Familien betroffen. Sehr aussagekräftig finde ich das nicht gerade. Wie hoch ist denn der Anteil von den 78% der mit diesem Ereignis zusammenhängt?

Auch was waren denn die Auswirkungen dieser traumatischen Ereignisse? Haben die Kinder gelernt damit umzugehen? Wie hoch sind die Prozentzahlen für die anderen erwähnten Beispiele?

Old Geezer hat gesagt…

Warum keine Referenz auf diese Studie?

Ja, das Ergebnis ist im Prinzip korrekt, aber zum einen keineswegs "mit Abstand" und niemand weiß, ob das Resultat eine direkter Effekt ist, oder lediglich eine Seiteneffekt von weniger Diskriminierung, mehr Rückhalt in der Sippe, u.a. Umständen.

Zudem:
Ja, die beste Umgebung ist vielleicht wirklich eine feste Familie aus biologischen Eltern, in der diese gesund und glücklich miteinander sind, keine finanziellen Sorgen haben, beide Jobs habe, die sie lieben und erfüllen, in eine solidarische Großfamilie eingebettet sind und in einer ruhigen, ländlichen, aber gut angebundenen Umgebung leben...
...und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.

Aber dummerweise sind solche Umstände nur bei <1% der real existierenden Menschen Fakt - der Rest muß sich damit abfinden, daß der Partner tot, dauerhaft auf Montage oder im Knast ist, nie Kinder wollte oder schlicht was jüngeres gefunden hat, daß sie beide 12h am Tag mallochen müssen, um die Rechnungen zu bezahlen oder einer kränkelt oder das Kind ist behindert, oder sie kommen nicht aus dem Slum weg oder das Elternteil stellt nunmal fest, daß es eigentlich das gleiche Geschlecht liebt, oder einfach jemand anderen als das biologische Elternteil, usw...
...sprich, der optimalen Märchenwelt kommt wie fast immer die harte Realität in Quere, und die allermeisten der Familien erfüllen dieses Ideal irgendwo nicht.
Nun hat mal die Wahl, dieses zu beklagen und zu versuchen, die Arbeitswelt komplett zu reformieren und Eltern auf Linie zu prügeln, die Vermehrung einer kleine Gruppe vorzubehalten, oder sich mit den Fakten abzufinden, und pragmatisch versuchen, den real existierenden Kindern das Leben zu erleichtern.

Aber ich sehe von Ihnen immer nur die Forderung an die Eltern: "seit doch anders als eure Natur, überwindet individuell die wirtschaftlichen Sachzwänge, opfert eure Vorstellungen vom Leben den letzten paar Prozent zur kinderoptimierten Lebensführung.
Das ist weder realistisch, noch zielführend und verteilt die Lasten sehr einseitig auf die Eltern, sprich, es vergrault sie eher als daß es sich zum Kinderkriegen motiviert.

avo hat gesagt…

Studien, Vergleiche, etc, grundsätzlich from USA and imperium . Warum belegen AUCH die Betreiber DIESER Seiten ihre Einsichten nicht aus ALLER Welt, z.B. Rußland oder überhaupt NUR von UNIVERSELLEN Geistesgrößen ? Warum muß ich ständig meinen jungen russischsprachigen Freund konsultieren um im BRDDR-System mithalten zu können ?
P.S. Gott schütze die NSA-Gewissensinhaber !
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums !