Mittwoch, 19. März 2014

20 Minuten Facebook am Tag fördern Essstörungen

(Pressetext/pte018) - Nachdem Facebook über all die Jahre bereits für Depressionen, Isolation und Eifersucht verantwortlich gemacht wurde, zeigt nun eine neue Studie, dass weibliche Facebook-User auch ein größeres Risiko tragen, an Essstörungen zu erkranken. Die Forscher der Florida State University http://fsu.edu unter der Führung von Pamela Keel haben hierzu 960 Fälle ausgewertet. 20 Minuten Facebook-Konsum sollen bereits kritisch sein.

Große Jagd auf "Likes"

Den US-Wissenschaftlern nach ist die Wahrscheinlichkeit an Essstörungen zu leiden umso größer, je mehr Zeit User mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+, Twitter und Co verbringen. Neben dem Zeitfaktor steigt das Risiko bei Frauen, die sehr bedacht waren, mehr "Likes" und Kommentare für ihre eigenen Posts zu erhalten.
"Facebook stellt einen spaßigen Weg dar, mit Freunden Kontakt zu halten, aber es konfrontiert die Frauen auch mit dem dünnen Ideal, welches das Risiko für Essstörungen erhöht", meint Keel. Laut der Studie reichen schon 20 Minuten täglich im Facebook-Universum, um signifikant einem höheren Essstörungsrisiko zu unterliegen.

Teufelskreis stellt sich ein

Facebook vereint die Einflüsse von sozialen beziehungsweise Peer-Gruppen mit denen traditioneller Medien. "Jetzt sind es nicht nur Topmodels auf dem Cover von Hochglanzmagazinen, sondern deine Freunde, die sorgfältig ausgewählt Fotos ins Netz stellen, die sie von ihrer besten Seite zeigen." Neid und Konkurrenz führen laut den Fachleuten in einen Teufelskreislauf, der dabei zu schweren und lebensbedrohenden Essstörungen führen kann.
"Essstörungen gehören zu denjenigen Krankheiten mit der höchsten Sterblichkeitsrate unter den psychischen Krankheiten", erklärt Keel. Um sich gegen diese Folgen von Facebook zu schützen, könnte aber auch eine App helfen, die Ernährungsvorsätze einzuhalten rät und den Fokus auf eine bewusste und gesunde Ernährung legt.

Kommentare:

el_vizz hat gesagt…

Und ich kotze nach fünf Minuten hier.

Ein Teufelskreis, weil man Idioden nicht im Glauben lassen sollte, eine Mehrheitsmeinung zu vertreten.

Lupusmagnus hat gesagt…

In den USA und insbesondere in Florida kein Wunder.

Was erwartet man von einem Land in dem ein Grossteil der Bevölkerung glaubt die Erde ist um die 6000 Jahre alt und die Sonne dreht sich um die Erde.

Ganz ehrlich finden sie eine Studie zu dem Thema mit deutschen Kindern. Der Kenntnisstand meinerseits ist nämlich, dass Facebook immer unwichtiger wird.

Auch riecht das doch sehr nach Strohmann wo man von anderen Problemen wie der selbstmörderischen Fastfoodliebe der Amis ablenken will.

Dantalion hat gesagt…

Na ja die Menge macht es eben aus. FB hat natürlich auch Nachteile sowie vieles wen man es übermäßig konsumiert, es hat aber auch einige Vorteile zb. Kontakte pflegen... usw.

Zuviel "Glauben" ist übrigens auch nicht gut, solcher führt zu Hirnerweichung und Radikalisierung.