Sonntag, 15. Dezember 2013

Österreich: Euthanasie-Verbot rückt offenbar näher

Ein Euthanasie-Verbot in dem Land rückt offenbar näher: Die neue Bundesregierung bekenne sich zum Verbot der Sterbehilfe, berichten Medien unter Verweis auf das SPÖ-ÖVP-Regierungsprogramm für die kommenden Jahre: Sie plane einen parlamentarischen Prozess, an dessen Ende die verfassungsrechtliche Verankerung eines Verbotes dieser Praktik stehen könnte. 

Bezüglich des Grundrechts auf Sterben in Würde hält die Koalitionsvereinbarung fest, dass „Sterbebegleitung, Hospiz und Palliativversorgung bis zuletzt ein hohes Maß an Lebensqualität ermöglichen können“ und die rechtlichen Rahmenbedingungen auch in Zukunft ein würdevolles Sterben ermöglichen müssten. „Zugleich soll ein nachhaltiges Bekenntnis zum Verbot der Tötung auf Verlangen abgegeben werden“, heißt es weiter. Andere Punkte im Regierungsprogramm umfassten Neuerungen bei der Familienförderung und im Pflegebereich sowie Pläne zur Aktualisierung des Islamgesetzes. 

Quelle: kap ind Radio Vatikan

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Kann man daraus schließen, das die Sadisten in Österreich mehr politischen Einfluß bekommen haben?
Oder ist es nur wieder Mode, di Selbstbestimmung von Menschen zu unterminieren, wo immer man dieses mit einer an den Haaren herbeigezogenen esoterische Begründung durchsetzen kann?

Old Geezer hat gesagt…

Den Passus
'hält die Koalitionsvereinbarung fest, dass „Sterbebegleitung, Hospiz und Palliativversorgung bis zuletzt ein hohes Maß an Lebensqualität ermöglichen können“'
kann wohl mit gutem Gewissen als Schönreden von Politikern ohne Kontakt zur Realität betrachten.