Dienstag, 1. Oktober 2013

Die Versender von Sexting per MMS werden immer jünger

Das Phänomen, das junge Menschen per Mobiltelefon Nacktfotos von sich verschicken, um Anerkennung zu finden oder dem Partner zu gefallen, wird immer schlimmer. Schulen, nicht nur in den USA, kämpfen täglich mit dem Problem das schon 11-Jährige betrifft. Sie werden mit dem Bildmaterial erpresst, was irreparable Folgen mit sich bringt.

Fakten über den Austausch von erotischen Handyfotos unter Jugendlichen:

Im Juni 2009 schickte die 13-Jährige Hope aus dem ländlichen Florida ihrem Freund ein „Oben-Ohne-Foto“ auf sein Handy. Dort wurde es von einem anderen Mädchen entdeckt und an sechs Bekannte weitergeleitet. Schließlich zirkulierte das Foto sogar an den benachbarten Schulen. Hope wurde auf dem Schulhof von allen Seiten beschimpft und übel Tituliert. Auf der sozialen Netzwerkplattform My Space tauchte eine Seite der „Hope-Hasser“ auf. Kurz darauf erhängte sich das Mädchen.

Hope Witsell ist nicht der einzige Fall mit großer Medienresonanz, bei dem das Versenden von freizügigen Handy-Fotos – das sogenannte Sexting –mit Mobbing und Suizid endete. Dass es sich bei Sexting um ein riskantes Mediennutzungsverhalten handelt, über dessen Folgen Jugendliche der Internet-Generation zu wenig nachdenken, ist die vorherrschende Deutung des Phänomens.

Es werden immer mehr Mädchen überredet Jungen explizite Bilder von sich zu schicken. Danach werden sie durch den Austausch und die Veröffentlichung bei Facebook und Co. erpresst.

Eine Studie des NSPCC berichtet, dass bis zu 40 Prozent der jungen Leute, vor allem unter dem Druck anderer Schüler, am Sexting beteiligt sind.

Jo Coleman, Assistent der Schulleitung an der Westleight High School in Leigh, berichtet: „Wir haben Beispiele für Opfer des Sexting in unserer Schule, die 11 oder 12 Jahre alten Schüler werden jedes Jahr jünger. Ein großer Teil davon sind Teenager-Mädchen die nach der Beziehung von ihrem Ex-Freund mit der Drohung erpresst werden, die Fotos im Internet zu verbreiten. Viele Jugendliche sind sich gar nicht bewusst, dass ihre Fotos nicht nur weiter verschickt, sondern auch für immer im Internet erscheinen können“.

Schockierende Aussage eines sieben Jahre alten Jungen: Ich liebe die Spiele Grand Theft Auto, weil man da Menschen vergewaltigt.

In diesem Spiel strebt ein männlicher Protagonist mit einer kriminellen Vorgeschichte eine Verbrecherkarriere an. Aufgrund der dargestellten kriminellen und gewalttätigen Handlungen stehen die Spiele häufig in der Kritik, die den Verkaufszahlen von ungefähr 114 Millionen Exemplaren keinen Abbruch tut und die eine der erfolgreichsten Computerspiele-Serien ist.
Experten glauben zunehmend an den Zusammenhang von sexualisierten, brutalen Medien und Videospielen und dem Sexting. Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen.

Kommentare:

Grandloser hat gesagt…

Wieder ein schlechter und fehlerhafter Artikel, der auch noch von einer nicht neutralen Organisation redet.

Der auffälligste Fehler ist aber das Zitat des Jungen:
Schockierende Aussage eines sieben Jahre alten Jungen: Ich liebe die Spiele Grand Theft Auto, weil man da Menschen vergewaltigt.

Falsch man konnte noch nie irgend jemanden in GTA vergewwaltigen. Entweder hat der Junge keine Ahnung, oder es ist wie oft ein erfundenes Zitat, oder "zufällig" wohlwollend übersetzt.

Und die Verknüpfung Videospiel und Gewalt und bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen worden.

Von daher schlecht recherchiert, tendenziös und einfach falsch. Wie wahr das mit dem Zeugnis ablegen?

666 hat gesagt…

Wie RTL und Bild,einfach nur Sinnloser und Inhaltsloser Schwachsinn ! Wieder schön gefakt für die Auflage bzw Quote ! Das GTA wieder herhalten muss war fast klar,das Spiel ist ab 18 und gehört auf keinen Fall in Kinderhände und Eltern die ihr gut erziehen wissen das !

Anonym hat gesagt…

Die wissenschaftlich nachgewiesene Verknüpfung von Videospiel und Gewalt wird bis in Ewigkeit von denen geleugnet werden, die es nicht wahrhaben wollen. Man wird auch immer einige Pseudos finden, die das Gegenteil "beweisen" können. Was man nicht sehen WILL, sieht man auch nicht, bekämpft es aber trotzdem. Spieler von Gewaltvideos: Wacht endlich auf!

Lebensfreude hat gesagt…

@ Grandloser

Ihre Beiträge sind einfach unerträglich. Sie sind doch selbst Medienabhängig (s.u.).
Es ist hier wie beim Alkohol. Hilfe gibt es nur, wenn man aufhört zu leugnen.

@ 666

Ihre Aussage, dass das Spiel erst ab 18 ist, beweist doch die Tragödie.
Wie sollen, bzw. können Eltern verhindern, dass ihre Kinder dem Gruppenzwang nicht erliegen? Sie sind nach meiner Beobachtung entweder naiv oder aber bösartig.
-----------------------------
Ich bin so traurig, dass immer wieder Freaks wie Grandloser, Chorleiter oder Old Geezer ihre destruktiven Kommentare abgeben.
Letztere beiden erwarte ich in Kürze, weil sie es einfach nicht lassen können. Ich wünsche ihnen wirklich Heilung von der Streitsucht.

Anonym hat gesagt…

@Grandloser

"Falsch man konnte noch nie irgend jemanden in GTA vergewwaltigen."

Diese Behauptung weist darauf hin, dass Sie selbst dieses Spiel betreiben und wohl versucht haben zu vergewaltigen, allerdings erfolglos.
Was soll man von Leuten halten, die selbst der Spielsucht verfallen sind und sich dann natürlich gegen diesbezügliche Kritik wehren, um sich vor sich selbst zu rechtfertigen, falls da noch ein Rest Gewissen sein sollte.
"Und die Verknüpfung Videospiel und Gewalt und bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen worden."
"Von daher schlecht recherchiert, tendenziös und einfach falsch. Wie wahr das mit dem Zeugnis ablegen?"

Ihre Aussage in Ihrem letzten Satz trifft genau auf das zu, was Sie davor geschrieben haben.
Natürlich ist es längst wissenschaftlich nachgewiesen, dass es deutliche Zusammenhänge zwischen Videomaterial und menschlichem Folge-Verhalten gibt! Schauen Sie doch einfach mal im Internet unter entsprechenden Stichworten nach. Neben dem Computerspielen werden Sie vielleicht noch ein wenig Zeit dafür aufbringen können!

Lebensfreude hat gesagt…

Lieber Grandloser,

Wikipedia:

"Rampages (Amokläufe) können an bestimmten Orten gestartet werden. Der Spieler muss dann innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit einer festgelegten Waffe eine bestimmte Anzahl von rivalisierenden Gangmitgliedern töten. Diese Nebenmissionen sind üblicherweise in der deutschen Version der Spiele entfernt."

Noch Fragen?

Dantalion hat gesagt…

Lebensfreude außer Unterstellungen und Diffamierungen hört man von ihnen auch wenig sinnvolles, vielleicht so lege ich ihnen als wahrer Menschenfreund jetzt nahe sollten sie mal über ihre Art der Kommentare nachdenken. Oder rät ihnen ihr Gott nicht du sollst kein falsch Zeugnis reden ...? Grandloser hat nun mal Recht die genannte Szenen gibt es nicht und hat es nie in GTA gegeben und das ist Tatsache. Wen sie schon einen Grund suchen, wieso gehen sie nicht auf die Folterszenen im aktuellen GTA ein? Hier müssen sie wenigstens nichts erfinden und man könnte zumindest im Ansatz an den Informationsgehalt des Artikels glauben. Somit wieder gezielte Falschinformation, an der sich wieder ein paar "Radikale" laben können.

Lupusmagnus hat gesagt…

Wenn diese Spiele so gewalttätig machen wieso ist dann die Verbrechensrate in Japan insbesondere in bezug auf Schusswaffengebrauch so niedrig? Dort wird wenigstens genauso viel gespielt wie hier wenn nicht gar mehr. ..

Anonym ihre idee bezüglich der vergewaltigung im spiel zeigt nur, dass sie keinerlei Ahnung haben wie solche Spiele funktionieren. Denn um eine Vergewaltigung zu starten müsste eine entsprechende Funktion angezeigt werden. Dies ist nicht der Fall und die Aussage das es nicht möglich ist könnte genauso gut vom Programmierer selbst stammen weil immer wieder unwahre Behauptungen als Tatsachen dargestellt werden.

Wie sollen Eltern das kontrollieren? Zum Beispiel indem sie admin rechte auf dem pc des minderjährigen haben der dann nichts installieren kann ohne den Eltern Bescheid zu geben oder sich einfach die spiele die der sohn besitzt ansehen und ungeeignete einziehen...wirklich schweeeer....

Dann was soll der wikipedia verweis? Er beweist doch nur das wir einen funktionierende Kontrolle haben und sagt weder etwas über Gewaltverherrlichung noch psychologische Schäden aus.

Anonym hat gesagt…

An den Kommentaren sieht man, wie notwendig solche Beiträge sind!

Grandloser hat gesagt…

An Lebensfreude: Spiel ab 18 elterliche Verantwortung, das das Kind nur spielt was für sein alter Freigegeben ist.

Anonym 7,57: Dann verlinken Sie mir doch bitte mal eine dieser Studien, müssten sie ja parad haben oder?
Ja Rampages sind bis mindesten GTA San Andreas drin, aber noch nie Vergewaltigungen von daher bleibt der Artikel immer noch falsch und tendenziös.

An Anonym 8.49: Bitte tun Sie mir denn gefallen und bilden Sie sich in Bezug auf die GTA Spiele, dann werden Sie merken was für ein Stuss Sie hier verzapfen.

So dann Suchte ich mal weiter, muss ja schließlich noch bei Tetris Amoklaufen.

Anonym hat gesagt…

Es macht ganz den Eindruck, als seien Grandloser, 666, Dantalion und Lupusmagnus derselben WG entsprungen: Allesamt vom gleichen Ungeist geprägt, der leider viele andere Mitglieder unserer gegenwärtigen Gesellschaft repräsentiert.
Besonders schlimm: Immerfort leugnen sie Probleme, die sich zerstörend auf das Zusammenleben der Menschen auswirken! Sie gehören eben mit zum Kern der Fehlgeleiteten, Selbst wenn sie es noch so laut beschreien: das macht deren Tun und Treiben auch nicht besser!

Grandloser hat gesagt…

An Anonym 9,47: Wo leugnen wir denn? Es wurde festgestellt das der Artikel mindestens eine flasche Aussage hat. Das diese erkenntnis ihnen nicht gefällt hat nicht mein Problem zu sein. Schöner Versuch einer Nebelkerze, die trotzdem nichts daran ändert das die beiden Aussagen über Videospiele mehr als zweifelhaft sind. Wenn Sie sich nämlich mit der FSK beschäftigen würden wüssten Sie das diese meist übermäßig pingelig ist schon für weniger Sachen auf den Index gesetzt hat oder realistisch ausgedrückt: die Freigaben werden oft per Würfel getroffen.
Das GTA kein Kinderspiel ist klar, aber das Versagen der Eltern einen leblosen Objekt anzulasten ist der klassische Sündenbock

Lebensfreude hat gesagt…

Auch, wenn die Aussagen im Artikel nicht 100% korrekt sind, stimmen sie vom Wesen her doch genau.

Den Gewaltverharmosern möchte ich folgende Lektüre ans Herz legen:

1. Könige - Kapitel 18 Verse 21 -40

Ich wünsche mir, dass Sie hier auch erst lesen und recherchieren, bevor sie in die Luft gehen.

Ich kann nur sagen; Gott würfelt nicht.

Grandloser hat gesagt…

Sexting wird sich nicht absolut verhindern lasse, aber man kann als Eltern seiner Verantwortung gerecht werden indem man einerseits seine Kinder aufklärt, andererseits aber auch seiner Aufsichtspflicht nachkommt. Und die Bibel die von Vergewaltigung bis Völkermord so ziemlich jede Gewalttat enthält als moralische Erbauung gegen Verrohrung zu präsentieren hat was leicht satirisches.......

Lebensfreude hat gesagt…

Grandloser

Leider ist Ihre Abstraktionsfähigkeit wesentlich geringer, als ich dachte.

Die Eltern sind in unserer Gesellschaft leider längst entmündigt worden. Begonnen hat es mit der antiautoritären Erziehung und weiter geht es mit dem Griff mach den Kindern ab dem ersten Lebensjahr (Ganztagsbetreuung).

"Und die Bibel die von Vergewaltigung bis Völkermord so ziemlich jede Gewalttat enthält als moralische Erbauung gegen Verrohrung zu präsentieren hat was leicht satirisches.......

Ich staune, dass Sie nach Erbauung und nicht nach Ermahnung suchen.
Wenn Sie das nämlich tun würden, könnte es sein, dass Ihnen die Tomaten von den Augen fallen.

Lupusmagnus hat gesagt…

Die Tomaten die bei ihnen verdecken das die Bibel steinigung von aufmüpfigen Kindern als legitimes Mittel auffährt?

Man kann sich jedwede Meinung aus "heiligen" Büchern herauslesen die man möchte. Das macht sie ja so praktisch.

Was ihre Sicht der deutschen Bildungs und Erziehungslandschaft betrifft scheinen sie in einer Parallelwelt zu leben. Es wird niemand gezwungen sein Kind antiautoritar zu erziehen und der Staat kommt auch nicht und steckt jedes Neugeborene in die Krippe.

Gehen sie mal raus und gucken sie sich die echte Welt an anstatt sie nur über Portale religiöser Spinner und Verschwörungstheoretiker zu sehen.

Grandloser hat gesagt…

Ach Lebensfreude, Sie lenken schon wieder ab, und geben jemand anders die Schuld. Sie haben die Wahlfreiheit, wie Sie ihr Kind betreuen wollen (lassen), wenn Sie mit den Angeboten Möglichkeiten aus persönlichen Gründen nicht klarkommen, kann es schlecht das Problem der Gesellschaft sein. Aber wieder schön vor der Verantwortung drücken. Hier werden immer die Elternrechte bemüht, aber anscheinend wollen die meisten diese gar nicht wahrnehmen. Aber was will ich, einmal am Tag zugeben das Sie sich geirrt haben ist schon ein richtiger Schritt zum kritischen und viel wichtiger zum selbständigen Denken.

Old Geezer hat gesagt…

Und wieder das Phänomen, daß generelle Aussagen aus den subjektiven Beobachtungen einzelner abgeleitet werden.

Bringen Sie doch mal Fallzahlen, statistische Fakten, belastbare Datenmaterial; ...das irgendwer der jüngste sein muß, und das sich das Alter des jüngsten überführten Täters / Opfers nur nach untern entwickeln kann, ist zwangsläufig und erlaubt keinerlei Rückschlüsse.

In Ihrem einleitenden Beispiel beschreiben Sie einen Mobbing-Fall, nicht mehr.
Es ist nicht die Schuld der Technik, daß diese Versuch, beim Partner der Wahl zu landen, nach hinten losging, ebensowenig, daß sich das Objekt der Begierde als wertlos erweist, und schon gar nicht, das Gleichaltrige skrupellos darin sein können, jemanden fertigzumachen.
Daß das Smartphone hier den Liebesbrief auf Papier, das Polaroidfoto und den Kopierer ersetzt, hat keinen Einfluß auf die Bewertung dieses tragischen Vorfalls und abstoßenden Sozialverhaltens der Betreffenden.

"Experten glauben zunehmend an den Zusammenhang von sexualisierten, brutalen Medien und Videospielen und dem Sexting."

Welche 'Experten', was macht sie zu 'Experten', welches sind die Gegenpositionen, und die wichtigste Frage von allen: Auf welche Indizien stützen diese Experten ihren Standpunkt und welche gibt es dagegen?
In diesem Artikel boten sie bisher KEIN Argument jenseits "Es gibt diese Fälle", die ich mal mit dem Gegenargument "Die gab es schon immer, und weiter?" beantworte.
Es wäre nun an Ihnen zu belegen, daß es a) in relevantem Maße mehr und schlimmere sind als früher, b) diese eine tatsächliche Entwicklung ist, und dann evtl. noch c) einen "Schuldigen" für diese Entwicklung zu benennen.

"Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen."

Wenn Sie zusätzliche Fakten und Argumente bietne können, die diese Position stärken, sollten Sie sie nennen; wenn nicht, die diese individuelle Meinung irrelevant.

Lebensfreude hat gesagt…

Es tut mir Leid Old Geezer,

aber Sie schreiben ausgesprochen schlecht und dabei wird mir auch schlecht.
Ich weiß, das ist ein Ablenkungsmanöver von mir und natürlich subjektiv.

Lieber subjektiv als blind.

Durchblick hat gesagt…

Subjektiv ist Blind

Lebensfreude hat gesagt…

Lieber Durchblick,

dann möchte ich Ihnen zu Ihrer These mal ein Beispiel nennen.

objektiv
=
USA, GB und die Koalition der Willigen: Der Irak hat Chemische Waffen und wir müssen dem durch einen Krieg begegnen.

subjektiv
=
Sehr viele Menschen haben vor dem Krieg gewarnt und hielten die "Beweise" für fragwürdig.

Verstehen Sie, warum subjektiv manchmal richtig(er) sein kann?

Jetzt sind ganze Gebiete im Irak durch den Einsatz amerikanischer Uranmunition für lange Zeit verseucht und es werden laufend verkrüppelte Kinder geboren.

Ich verstehe die Herzensblindheit einiger Forum-Teilnehmer einfach nicht.

Lupusmagnus hat gesagt…

Oh was für ein Schlag fühle mich jetzt richtig schlecht.

Spaß beiseite wieder ein Sprung zu einem neuen Thema das hier weder was mit dem Artikel noch der vorherigen Diskussion zu tun hat.

Plus die Unterstellung, dass man kein Mitleid mit leidenden Kindern hat oder alles glaubt was der große Ami sagt wenn man hier es wagt zu zeigen das hier Unsinn geredet und behauptet wird.

Sie können mir glauben ich habe gegen diesen Krieg demonstriert und bin ebenso gegen Gewalt gegen Kinder wie jeder andere normale Mensch auch.

Allerdings ist mein Herz ist tatsächlich blind denn es pumpt Blut und sonst nichts. Lebensfreude sollte ihr Herz etwas anderes nebenher tun suchen sie besser schnell einen Arzt auf

Durchblick hat gesagt…

Objektiv hat das jeder erkannt, Blindfisch

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

"Die wissenschaftlich nachgewiesene Verknüpfung von Videospiel und Gewalt "

Große Worte...
Haben Sie dafür auch BEWEISE?
Oder auch nur INDIZIEN?
Z.B. Studien, die es in anerkannte Fachpublikationen geschafft haben?
Dazu müßte es es doch massig Links geben, wen dem so wäre.

"Man wird auch immer einige Pseudos finden, die das Gegenteil "beweisen" können."

"einige"?
Nur die überwältigens Mehrheit aller dazu gemachten Studien findet kein oder nur minimale Zusammenhänge, und davon zeigt auch noch die Mehrheit eine negative Korrelltion auf.

"Was man nicht sehen WILL, sieht man auch nicht,"

...das alte Dilemma der Religionen: wer unbedingt ehen will, der sieht auch: Heiligengesichter in Schweiflecken, Wunder in Zufällen, Fügung in Glück und eben auch Zusammenhänge die zwer nicht existieren, wohl aber ins Weltbild passen.

Old Geezer hat gesagt…

@Lebensfreude:

Im normalen Umfeld gilt es als unangemessen, einen anderen zu persönlich anzugreifen, wenn dieser lediglich völlig korrekt auf Fehler in einem Artikel hinweist.
Ist das in Ihrem christlichen(?) Sozitop anders?

Fühlten Sie sich mit der Aufgabe überfordert, seiner Kritik mit Argumenten zu begegnen?

Old Geezer hat gesagt…

@Lebensfreude:

Ist es wirklich destruktiv, dem Autor und offenbar einem guten Teil der Kommentatoren Grundlagen von Recherche, Argumentation, Logik, unsere Rechtauffassung und das "über den Tellerrand blicken" gerade in Hinsicht auf weniger "im Glauben gefestigte" Leser beizubringen?
Ich denke nich - ich halte dieses für ein vermutlich aussichtsloses, aber nichts desto trotz ausgesprochen konstruktives Unterfangen.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

"Diese Behauptung weist darauf hin, dass Sie selbst dieses Spiel betreiben und wohl versucht haben zu vergewaltigen, allerdings erfolglos."

Nun bin ich aber mal neugierig, wie Sie zu diese Schluß gekommen sind?
Kommen Sie, nciht so schüchtern, diese Herleitung würde sicher auch Sherlock Holmes Neid abringen.

"Natürlich ist es längst wissenschaftlich nachgewiesen"

Sagt wer?

"Schauen Sie doch einfach mal im Internet unter entsprechenden Stichworten nach."

Aha, "Das Internet"...
...was für eine Referenz.
Dann ist ja klar, daß Fraum Merkle eine menschfressen Echse aus dem All ist (sagt das Internet).
Also nochmal für die bildungsfernen Kreise hier (alle andenre wiesse das ja eh):
Wer eine Behauptung aufstellt, muß sie beweisen, nicht der Leser.
Jede bedeutender oder revolutionärer die Hypothese, desto besser muß die Beweisführung sein.
"Das Internet" ist GAR KEIN Beweis - für nichts.
Sollten Sie hingegen mit einer Suchmaschine einen Link auf ein Indiz für Ihre Behauptung finden, die in sich selbst die Anforderungen an ein solches erfüllt (z.B. eine korrekt ausgeführte, statistisch relevante, fachlich geprüfte Studie, welche im Netz veröffentlicht wurde), dann nennen Sie uns den Link.

Old Geezer hat gesagt…

@Lebensfreude:

Was hat ein Amoklauf (was es ja eigentlich auch nicht ist) mit Vergewaltigung zu tun?

Was hat der Spielinhalt eines Spiels für VOLLJÄHRIGE, welches in Deutschland zensiert auf den Markt kam, mit em Thema "Sexting von Kindern" zu tun??

Wie glaubwürdig erscheint ein Artikel, der als einer von zwei oder drei "Belegen" für seine These auf eine Fehlbehauptung eines prahlerischen Kindes hereinfällt, welches zudem das betreffende Spiel von Rechts wegen hätte überhaupt nicht spielen dürfen (und vermutlich nicht hat)???

Grandloser hat gesagt…

Ich stelle wiederum fest,
es kommen keine Argumente, Links oder vernünftige Thesen, unserer unchristlichen Freunde.
Daher muss ich Subjektiv feststellen das diese Website wieder einmal nur heiße Luft, absichtliche Fehlinformation und engstirniger Menschenhass gelebt wird.
Eine weiter deutliche Niederlage für die vorgeblichen christlichen Werte konservativen.

Pauker hat gesagt…

@ Lebensfreude
"Die Eltern sind in unserer Gesellschaft leider längst entmündigt worden."
Es ist nur ein Ausspruch von Ihnen, doch auf ihre Grundgedanken gesetzt.
Nicht alles was gut ist, bringt uns weiter. Nicht alles was schlecht ist bringt uns Unheil.
Was gut und schlecht ist entscheiden erst einmal die jeweiligen Gedanken des Feststellenden.
Doch die Ereignisse um mich herum zeigen: Streit, eigene Überschätzung, kein Nachgeben und Verdächtigungen sind unser größtes Problem.
Ich möchte über diese Diskussionen nur den Kopf schütteln. Doch das würde den Dingen nicht gerecht.
Der Kopf bleibt unbewegt. Doch den Körper schüttelt es mächtig.
Und so treten wir unseren Kindern gegenüber: Du darfst das, du darfst jenes nicht, das gehört sich nicht, das mag NN nicht, so wird aus dir nichts. Und so weiter.
Das, was ich in meiner Zeit als Lehrer kennen gelernt habe, zu bessern suchte, mich stets enttäuscht hat - ohne mich zu entmutigen - den Großsprechern, trotz ersichtlichen Nachteil für unsere kleine Gruppe, auch noch Belobigungen brachte und Beifall, wird hier deutlich ersichtlich.
Und da wollt ihr gegen Gefahren für Kinder die Grundsubstanz liefern?
Versucht erst einmal mit euch selbst selbst klar zu kommen.
Wo soll man aus einem Buch, einer Historie, nur etwas Gutes heraus lesen, wenn Völkerschaften anderen Denkens einfach vernichtet werden. Das noch als gerechte Strafe deklariert wird. Abartiges von eigenen Anhängern mit DuDu belegt wird. Und nie mehr als ein Weg des Vorankommens zugelassen werden soll. Obwohl die Entwicklung zeigte und zeigt, es können viele richtige Ansichten in einer stecken.
Schürt ruhig weieter das Gegeneinander, das Unversöhnliche. Braucht ihr euch nicht die Arbeit zu machen, nach Gemeinsamkeiten zu suchen.
Da fast alle Eltern sind, sind wir sowieso fast alle entmündigt. Also regiert nur ein Regime anderer Gedanken über uns.
Und da spiele ich nicht mehr mit.
Es ist für uns Menschen schwer, Gedanken zum Ausdruck zu bringen, die der Lächerlichkeit preis gegeben werden. Doch es wird immer wieder Menschen geben, die an den Menschen, das Gute im Menschen glauben. Ob mit oder ohne Glauben. Ob mit oder ohne einen schwebenden Geist.
Ich bitte um Nachsicht für alle und die nötige Einsicht.
In den Diskussionen zu den Pausen wurde man immer vom Klingeln erlöst. Es hielten sich nicht alle schlauen Gedanken bis nach der Stunde.
Für einen Lehrer war es immer gut, verschwundene Gedanken doch sich insgeheim zu analysieren.
Errare humanum est bleibe uns erhalten.

Lebensfreude hat gesagt…

"Old Geezer hat gesagt…"

Da ist er ja, wie ich weiter oben schon vorausgesagt tatte. Jetzt fehlt nur noch der Chorleiter, dann sind die Online- und Streitsüchtigen wieder komplett.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym vom 2. Oktober 2013 09:47:

Warum sollen wir die Abwesenheit eines Problems belegen das Sie sehen,, wenn Sie nicht einmal in der Lage sind, echte Indizien für die Existenz des Problems anzubringen.
Was sie uns anbieten sind lediglich Kinder, die sich mit den Mittel ihrer Zeit wichtig zu tun und ihren Spielkameraden oder ihrem Schwarm gegenüber zu produzieren.
Dieses Verhalten ist so alt wie die Menschheit, und ich als unbeteiligter Zuschauer ziehe Sexting dem Schreien und auf die Brust Trommeln oder dem Rumprügeln vor.

Oder wollen Sie uns versuchen zu beweisen, daß 13jährige mit Liebeskummer, Jugendliche die wegen Liebeskummer ins Wasser gehen oder Mobbing unter Jugendlichen bzw. Hänseleien unter Kindern eine Erfindung der Neuzeit ist?



Lebensfreude hat gesagt…

Old Geezer, von Ihrer eigenen Sucht haben Sie nun gar nichts geschrieben.

Grandloser hat gesagt…

Lebensfreude jetzt reißen Sie sich mal zusammen, und verhalten sich mal wie ein Erwachsener Mensch, statt rum zuheulen und mit den Fuß aufzustampfen, könnten Sie mla ihre ominösen Studien und Links bringen.

So sind Sie einfach nur ein schlechter Verlierer und das als vorgeblicher Christ. Eigentlich müssten Sie noch hier schreien, oder wie war das mit der anderen Wange?

Lebensfreude hat gesagt…

http://www.keinkonsum.de/Computersucht.htm

http://www.danielplaikner.com/computersucht-statistik/computersucht-statistik.html

http://www.stern.de/panorama/studie-zu-internetsucht-wenn-surfen-suechtig-macht-1907185.html

Denken Sie einfach selbst über die von Ihnen verharmlosten Gefahren nach.
Tipp: Kontrollieren Sie sich einfach selbst und schließen dann auf die gesellschaftliche Dimension!
Tipp 2: Leugnen nützt nichts, sie verschiebt die Problemlösung nur.

Old Geezer hat gesagt…

@Lebensfreude:
Na geht doch.
Muß ich mir mal ansehen.
Der erst Link verweis auf eine rechst scheußliche Bangemach-Seit, die außer den offiziellen Notrufnummern keine Fakten oder Daten anbietet, aber zum Thema "Computersucht" auf einem 'Selbsttest' verweist.
Dieser erweist sich als eine optisch deutlich besser gemachte (aber technisch mangelhaft ausgeführte, bisher konnte ich den Test nicht zum laufen kriegen) Seite.
Allerdings ist dieses ein 1-Mann-Unternehmen, und die einzige Qualifikation des Betreibers ist die, daß er selbst auf eine irgendeine Art "computersüchtig" war; sowie daß seine Referenzen (Links) zum großen Teil aus (eher reißerischen und der Yellow-Press zuzuordnenden) Sendungen ´des Privatfernsehens zu stammen scheinen.
Aber er unterschiedet zwischen den verschiedenen Anbhängigkeiten, übernimmt die Lehrmeinung, daß zumindest bei den nicht-stofflichen Abhängigkeiten das Suchtmittel selbst (Onlinespiele, Glücksspiele, Arbeit, etc.) nicht das Ziel der Sucht ist, sondern nur als Ersatz für etwas anderes dient.

Ich konnte allerdings bisher nirgendwo die hier diskutierten Horrorzahlen entdecken; aber ich muß diese Seite erst nochmal näher ansehen.

Ihr zweiter Link zeigt auf dieselbe Seite und verweise auf keine Aussage, wie häufig "Computersucht" in der Gesellschaft vertreten ist, sondern stellt lediglich die relative Häufigkeit der Unterformen dieser Sucht dar, also wieviele der Computersüchtige spezifisch süchtig nach Onlinesex sind.

Ihr letzter Link schließlich diskutiert das Thema sachlich, aber knapp.
Allerdings wird hier auch von 2% der Bürger (in der relevanten Altersgruppe) gesprochen, nicht von 20% oder gar 80% wie hier im Forum suggeriert wird - also eine Mengen, die nicht über, sondern eher unter der anderer Konsumentengruppen liegt.
Zudem bekennt der Artikel "Der Begriff der Internet-Sucht ist jedoch wissenschaftlich umstritten."

Wobei auch dieser Artikel wieder versucht, offensichtliches als Erkenntnis zu verkaufen:

"Vor allem Männer, Ledige, Arbeitslose und Migranten haben demnach ein erhöhtes Risiko, internetsüchtig zu werden. Sie vernachlässigen dann ihr soziales Leben "offline", [...]"

Meine Güte, die HABEN kein Sozialleben 'offline' und hatten es auch zuvor ohne Internet nicht, weil sie nicht die Mittel haben, an diesen teilzunehmen, es an der Sprachefertigkeit mangelt, sie schüchtern, dick, häßlich oder behindert sind und sich die übliche Zurückweisung deswegen nicht mehr antun möchten. 'Online' ist praktisch kostenlos, die Handicaps sind nicht offensichtlich und Zurückweisung aufgrund der Anonymität weit weniger verletzend.

Old Geezer hat gesagt…

@Lebensfreude:

Ich wollte ja noch etwas zu dem Aufsatz von Daniel Plaikner sagen:

Der Text ist recht lesbar geschrieben und bemüht sich, trotz der Vorbelastung des Autor eine objektive Position zu beziehen, ist aber doch recht oberflächlich geblieben, argumentiert wenig und nutzt nur eine Metastudie ohne die schwankenden Ergebnisse zu klären.
Abzüge gibt es auch für Lügen in der Hintergrundbeschreibung: Sport- , Renn- und Partyspiele sowie Aufbausimulationen und Jump- and Runs völlig unter den Tisch fallen zu lassen, obgleich ganze Konsolen von einzelnen dieser Genres lebten und leben ist schon gewagt; ebenso wie nicht alle Rollenspiele Online stattfinden, ja viele nichteinmal einen Computer benötigen.
Ebenso kann man schlecht mit neurophysiologischen Experimenten im Vergleich Alkohol / Onlineaktivität argumentieren, ohne entsprechende Untersuchungen anderer nicht-stoffgebundener Suchtmittel abzuklären und die unterschiedlichen Online- und verschiedenen Offline-Computeraktivitäten zu vergleichen.
Schließlich fällt auf, daß er das ganz vornehmlich aus dem Blickwinkel von Oberschülern betrachtet (Eltern gibt es noch als Machtposition, kommen aber nicht mehr mit und wissen nicht was vorgeht; Schulprobleme und solche mit der Clique sind das Zentrum der Existenz), aber ausblendet, daß diese evtl. schon vorher Außenseiter gewesen sein könnten.
(Das Ganze ist halt mehr Oberstufenaufsatz als Proseminar.)
Aber auch er kommt auf Zahlen, die den offiziellen viel näher liegen als der hier gerne gewählten Panikmache.
Und er leugnet auch nicht, daß diese Technologien aus der modernen Zeit und dem Leben der kommenden Generation nicht mehr wegzudenken ist.