Dienstag, 18. Juni 2013

Dubiose Studie über “Homo-Kinder” von 2009 ist weder repräsentativ noch wissenschaftlich

Weit über 90% der Befragten urteilten in eigener Sache

Die Befürworter der Freigabe des Fremd-Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Partner zitieren oft eine Studie von 2009. Sie wird nicht nur vom Deutschen Familienverband stark infrage gestellt.(…)

Die linksliberale Sozialdemokratin Zypries gab bei der Universität Bamberg und dem Bayerischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München eine bundesweite Studie über die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Verbindungen in Auftrag.

2007 und 2008 waren 1059 Eltern in homosexuellen Gemeinschaften (866 davon lebten in eingetragenen Lebenspartnerschaften) befragt worden. Das Resultat lautete: Das Kindeswohl (worauf es bei der Adoption entscheidend ankommt) sei bei einem homosexuell lebenden Frauen- oder Männerpaar ebenso gut gewährleistet wie in einer Familie mit Mutter und Vater.(…)

Nur 95  -  zudem ausgewählte  -  Betroffene wurden befragt

Neben den 1059 homosexuellen Erwachsenen wurden seinerzeit 95 Kinder und Jugendliche (Durchschnittsalter: 14) zu zentralen Aspekten ihrer Entwicklung telefonisch befragt.

Hier setzt die Kritik an der Studie an. Sowohl der Deutsche Familienverband als auch das Institut für Jugend und Gesellschaft bemängeln, dass die befragten Kinder und Jugendlichen von ihren homosexuellen Eltern ausgewählt worden seien. 78 Prozent stammten aus einer früheren heterosexuellen Verbindung und hatten durchweg ihre ersten fünf Lebensjahre gemeinsam mit Mutter und Vater verbracht.

Dr. Christl Vonholdt, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin beim Institut für Jugend und Gesellschaft, wendet ein, dass die meisten befragten Kinder ihre leiblichen Eltern kannten. Die Stichproben seien somit nicht übertragbar auf Adoptivkinder, die von Geburt an bei einem fremden, homosexuellen Frauen- oder Männerpaar aufwüchsen.

Siegfried Stresing vom Dt. Familienverband sprach von einer “dubiosen” Studie, die nicht dem Anspruch wissenschaftlicher Neutralität genüge.

Im “Spiegel” wurde zuletzt ein Artikel einer internationalen Fachzeitschrift zitiert, wonach Studien wie diejenige von 2009 auf mehrdeutigen Daten beruhten, oft kurzfristig erhoben seien und zudem meist von homosexuell veranlagten Forschern stammten.
 
Quelle und vollständiger Text von Reinhold Michels in “Rheinische Post-online”:

Kommentare:

Kerkermeister hat gesagt…

wir lernen hieraus: Studien sind nur seriös und repräsentativ, wenn sie die Auffassung der katholischen Kirche vertreten. Amen!

Wolf hat gesagt…

Ich bedaure jeden Tag die Kinder, die nicht mit Vater und Mutter aufwachsen.
Wenn gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürften, wie sollen diese Kinder ein ausgewogenes Leben kennen lernen und von den unterschieden von Vater und Mutter profitieren.
Bevor hier Änderungen beschlossen werden, sollte lieber die Altersgrenze angehoben werden

Alexander hat gesagt…

Ich bedaure die Kinder, die sich trotz Gemeinschaft der Familie allein fühlen.
Sollten wir sagen können, nur eine Familie mit Vater und Mutter, also männlich und weiblich, gibt den Kindern die Ausgewogenheit und das innige Gefühl des behüteten Heranwachsens, dann könnten wir neu überlegen, ob andere Familienformen, die das auch bieten, nicht in unserem Sinne sind. In unserem Sinne ist größer zu fassen als nur religiös.
Ein Blick in die Welt um mich zeigt, es ist nicht immer für die Kinder profitabel, vom Unterschied Vater und Mutter zu lernen.
Was gut und recht ist geht oft eigenwillige Wege, die manche Personengruppen mit nicht wandlungsfähigen Ansichten oft nicht erkennen können oder wollen.
Die beschließenden Stellen sollte immer auf dem aktuellsten Stand der Entwicklung sein und sich ihr umfassendes Bild nicht trüben lassen.
Von den Studien über ein Gebiet ist es leicht möglich, eine zu wählen, die am besten die eigene Meinung stärkt. Das ist dann aber nicht der Weg zur Erkenntnis.