Freitag, 15. März 2013

Buchpräsentation auf der Leipziger Buchmesse: Der Kampf ums Leben: Abtreibungslobby contra Lebensrechtler

16. März 2013 | 13:30 – 14:00 Uhr
 

Ort: Leseinsel Religion, Halle 3, Stand A200

Mitwirkende: Mathias von Gersdorff (Autor)
Moderation: Jürgen Schlicksupp

Veranstalter: Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur DVCK e. V.
Art der Veranstaltung: Präsentation
Genre: Politik, Sachbuch


Weitere Informationen: Leipzig Liest

Der Kampf ums Leben: Abtreibungslobby contra Lebensrechtler

Das Buch ist ein Aufruf, das Bewusstsein für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder zu schärfen.

Unsere Kinder sind Überlebende einer Abtreibungsgesellschaft. Diese in Worte zu fassen, ist die Absicht dieser Schrift. Doch in der Abtreibungsgesellschaft, in der wir leben, gibt es auch die Stimme derjenigen, die sich nicht öffentlich töten lassen, sondern ihre Stimme erheben, um zu sagen: Ihr tötet unschuldige Menschen!

Dieses Buch handelt von Verrenkungen, abstrusen und irrsinnigen Ideologien, Selbstbetrug, Verdrängung, Leiden, Heldentum, Ausgrenzung, Anfeindungen, Hetze.

Wir leben in einer Abtreibungsgesellschaft, in der ungeborene Kinder massenhaft getötet werden. Wenn wir aufstehen und auf die Straßen gehen, sehen wir, dass die Autos fahren, die Bäcker frische Brötchen anbieten, die Zeitungen die neuesten Nachrichten übermitteln, die Obst- und Gemüsehändler frische und unverdorbene Ware für die Kunden bereithalten. Doch diese Ordnung verdeckt, dass man am selben Tag auch viele Kinder töten wird. Wieso? Weil sie existieren und ihre Existenz stört. Es gibt keinen weiteren Grund.

Kinder werden getötet, weil sie nerven. Doch das menschliche Gewissen kann mit dieser schlichten Wahrheit nicht leben, und so sehen wir seitens der Ideologen des radikalen Feminismus´ den Versuch, Gedankensysteme aufzubauen, um ihre Taten zu rechtfertigen, und zwar mittels abstruser Ideologien, welche die elementaren Wahrheiten des Menschen und des Menschseins verkennen. Andere gehen lieber den Weg der Verdrängung und versuchen, das getötete Kind weg zu abstrahieren.

All dies sind Symptome einer Gesellschaft, die aus den Fugen geraten ist, die keine Orientierung hat und nicht mehr weiß, woher sie kommt und wohin sie sich bewegen will.

Wer gegen diese „Un-Kultur des Todes“ Widerstand leistet, hat es nicht einfach. Die Botschaft des Lebens wird als unerträglicher Skandal verstanden und dementsprechend brutal ist die Maschinerie, die sich in Bewegung setzt, um diese Botschaft zum Verstummen zu bringen, sie auszugrenzen, zu diskriminieren, zu eliminieren. „Du nervst!“ Das hört der Lebensrechtler immer wieder. Es ist der Zuruf desjenigen, der die Botschaft des Lebens gesellschaftlich entsorgen will. Es ist auch der grausame Zuruf, der die ungeborenen Kinder in den Tod schickt.

Immer raffinierter und anonymer werden die Methoden der Vernichtung ungeborener Kinder. Das Pestizid Migefyne eliminiert Kinder in grausamer Weise, ohne dass dies jemand mitkriegt, in aller Anonymität und Stille – es bleiben keine Reste von ihnen übrig, ihr Tod ist komplett, auch in der Erinnerung.

Das ist die Mentalität der Abtreibungsgesellschaft. Diese in Worte zu fassen, ist die Absicht dieser Schrift. Doch in der Abtreibungsgesellschaft, in der wir leben, gibt es auch die Stimme derjenigen, die sich nicht öffentlich töten lassen, sondern ihre Stimme erheben, um zu sagen: Ihr tötet unschuldige Menschen!

Diese Auseinandersetzung, dieser Kampf, wird vor den Augen Gottes ausgetragen. Seine Entscheidung, wen oder was Er am Ende gewinnen lässt, steht schon fest: Das Leben. Die Lebensrechtler sind zwar Protagonisten dieses Kampfes, aber nicht die Regisseure. Wie der Sieg schließlich kommen wird, wie sich die Kultur des Lebens gegenüber der „Un-Kultur des Todes“ durchsetzen wird, wissen wir nicht und dies liegt letztendlich nicht in unseren Händen. In unseren Händen liegen bloß das Beten, der aktive Einsatz für das Leben und das geduldige Warten auf den Sieg des Guten über das Böse und auf die Rettung der Ungeborenen.

Ort: Leseinsel Religion, Halle 3, Stand A200

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