Dienstag, 22. Januar 2013

BRAVO: Nur noch 239.870 verkaufte Exemplare

Die Ausgabe der 50. Kalenderwoche (12. Dezember 2012) des Schundblattes BRAVO verkaufte sich nur noch 239.870 Mal.

Im Sommer 2012 lagen die Verkaufszahlen noch bei weit über 300.000. Ende der 1990er Jahre erreichte das Blatt sogar Auflagen von weit über einer Million.

Das Merkmal von „Bravo“ waren von Anfang an die äußerst unmoralischen Inhalte. Das Blatt druckte jede Woche Nacktaufnahmen und Bilder von Paaren beim Geschlechtsverkehr. Auch die Berichte über Sänger und Schauspieler waren oft in einer lasziven Sprache verfasst.

Somit war Bravo eines der wichtigsten Verantwortlichen für die Sexualisierung der Kindheit in Deutschland. Nur dank öffentlicher Proteste von Initiativen wie „Kinder in Gefahr“ musste sich das Blatt immer wieder beherrschen und zeitweise die unmoralischen Inhalte deutlich oder sigar ganz reduzieren.

Um die Kinder moralisch zu verderben, nutzt das Blatt inzwischen das Internet. Dort werden reihenwiese Paare beim Geschlechtsverkehr gezeigt. Die Bundeszentrale für jugendgefährdende Medien stellt sich dumm und schreitet (noch) nicht ein – ein Skandal!

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Sicher, die ganze Printbranche sieht sich in schweren Zeiten.

Aber um das mal in Relation zu setzten:
abgesehen von Chrismon wäre jede kirchliche Zeitung euphorisch, so eine verkaufte Auflage zu haben;
...und die Chrismon liegt gratis anderen Wochenzeitungen bei, statt wie die Bravo Geld zu kosten.

Zudem sollte man sich vor Augen halten, das auf jede gekaufte Bravo vermutlich immer noch 6 Leser kommen, während die meisten Gemeindeblätter und krichlichen Publikationen froh wären, auf 6 Adressaten einen echten Leser zu haben.

Anonym hat gesagt…

Prima Hinweis. Hatte ich bisher völlig übersehen.
Danke

WÄCHTER hat gesagt…

Lächerlich

Anonym hat gesagt…

Stimmt: Lächerlich billig im Preis als andere.

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Ich fürchte allerdings, daß Jugendliche ihr Geld für irgendeinen anderen Schund ausgeben. Die Einbußen der herkömmlichen Printprodukte hängt ja auch damit zusammen, daß das Geld in diverse Online-Geschichten investiert wird.