Mittwoch, 30. Januar 2013

Angriff auf christliche Feiertage: SPD und Grüne wollen Tanzverbot lockern

SPD und Grüne in Bremen wollen das sogenannte Tanzverbot an Feiertagen lockern. Am Karfreitag, dem Volkstrauertag und dem Totensonntag sollen die Diskotheken in Bremen länger öffnen dürfen. Tagsüber gilt dem Gesetzentwurf zufolge weiterhin verordnete Feiertagsruhe. Für Sportveranstaltungen oder Jahrmärkte gilt die Lockerung nicht. Auf diesen Kompromiss einigten sich die Fraktionen von SPD und Grünen. Die Landtags-Abgeordneten müssen dem Antrag noch zustimmen.

Quelle: Radio Bremen vom 25. Januar 2013



Kommentare:

Der Chorleiter hat gesagt…

Sucht einen geeigneten Tag aus, den jeder Bürger nutzen kann und sollte, um den gewesenen Mitbürgern zu gedenken, das eigene Leben zu überdenken, mit den engsten Verwandten und lieben Freunden, Verwandten und Bekannten in beschaulicher Zeit zu sitzen.
Ohne auf seine weltanschaulichen Gegebenheiten zu blicken. Will sagen: Wer in glaubender oder nicht glaubender Runde sitzt, soll dieser gerecht werden. in gemischter Runde zählt das Zusammensein.
Das würde keiner der Richtungen schaden oder widersprechen, wenn sie es denn akzeptieren, und sich nicht in den Vordergrund spielen.
Wer solche eine gemeinsame Zeit nur sporadisch nutzen kann ist froh, sie nicht oft mit Dingen zu belasten, die einen Umgang mit der eigenen Lenssphäre behindern.
Es gibt genügend Menschen, die in das 7-Tage-Konzept nicht passen und dadurch schon genügend behindert sind. Da sollte man verlangen können, daß auch religiöse Anforderungen auf diese Rücksicht nehmen.

DEWo hat gesagt…

Wieder einmal wird deutlich: Bremen ist überall das Schlusslicht der Nation (dank über 60-jähriger Regentschaft der SPD!), z. B. in der Bildung: schrecklich ...

Nun macht man sich vorne hin mit einer Veränderung, die eine betont oberflächliche Lebensart weiter stärkt: Das Prinzip der Lusterfüllung hat dort Vorrang vor allem anderen!

Wahrscheinlich hofft man darauf, dass diese Maßnahme möglichst viele Jungwähler auf die rot-grüne Spur locken wird. Da kann man nur sagen: Wenn ihr so weitermacht, kommt ihr aus diesem Sumpf überhaupt nicht mehr raus!

Man kann nur hoffen, dass sich eine solche Seuche nicht über weitere Flächen unseres Landes ausbreitet und dass die Medien den Wähler in einem solch wichtigen Wahljahr nicht noch weiter verdummen mit ihrer rot-grün-lastigen Einstellung!

Grandloser hat gesagt…

Und wo ist das Problem wenn die Menschen in Diskos der Öffentlichkeit entzogen Tanzen? Meine Götter die Toten werden vom trauern auch nicht lebendig.
Aber mal im ernst, worin besteht der Sinn dieser Regelung? Wenn es um das Gedenken geht, dürfte das Fernsehen nicht senden, Flugzeuge nicht fliegen etc..... daher wer Gedenken will macht es an eine dafür bestimmten Ort und wer nicht den kann man davon auch nicht abhalten.

Anonym hat gesagt…

Wer was Neues will oder alte Riten verlassen will, soll sich Gedanken machen, ob es zu Oberflächlichkeit führt. Es gibt eine Schicht, die behauptet es glatt.
Würde diese Schicht mal selbst zu Eonsichten gelangen, die manche unnötige Spassbremse für alle auf ihre Notwendigkeit untersucht, käme man auf ein Basis zur Diskussion.
Unverständlich bleibt, warum sich ein Staat ohne Staatsreligion durch diese Schicht Feiertage und andere Riten zum Nachteil vieler diktieren lässt. Das Leben zeigt uns eine andere Ruhegestaltung, andere Punkte zum Nachdenken und Feiern.
Wer leben will, der lebe. Ich lasse mich dabei von nichts und niemanden stören. Wenn ich es kann, können es andere auch.

Old Geezer hat gesagt…

Dieses stellt selbstverständlich keineswegs einen "Angriff auf christliche Feiertage" dar, sondern lediglich auf die Verpflichtung aller Nichtchristen, diese Feiertage mitzufeiern!
Niemand will Christen verpflichten, auf ihre Feiertage zu verzichten und gerade dann Feiern zu gehen.
Auch die großen, öffentlichen, Open-Air-Veransaltungen sollen ja an diesen Tagen aus Rücksichtnahme unterbleiben.
Also ergibt sich für dem stillen Gedenken zugeneigte Christen keine Veränderung, und für den Rest wird eine unsinnige Einschränkung entfernt.
Ergo ist diese Gesetzesänderung zu begrüßen.

Old Geezer hat gesagt…

@DEWo:

"Wahrscheinlich hofft man darauf, dass diese Maßnahme möglichst viele Jungwähler auf die rot-grüne Spur locken wird. Da kann man nur sagen: Wenn ihr so weitermacht, kommt ihr aus diesem Sumpf überhaupt nicht mehr raus!"

Sie schließen hier mit Kanonen auf Spatzen.
Bereits jetzt konnte ja jeder am Buß- und Bettag wahlweise Orgien feiern sich due Huck zusaufen, LEben ddes Brian in der Entlosschleife spielen, etc.

Wer den 'Sumpf' wollte, hatte ihn schon.

Es erleichtert nur die Organisation von Events alle außer den tiefgläubige Christen an diesem sonst wenig brachbaren freien Tag.

Was das mit 'Verdummen' zu tunhaben soll, oder wie das tatsächlich eine meßbaren Einfluß auf das Wahlverhalten haben könnte, müssen Sie noch erläutern.

Old Geezer hat gesagt…

@Grandioser:

Zumal keiner diese Feiertage (außer vielleicht dem Karfreitag) als Biblischer Feiertag gelten kann, denn alle diese sind den Assimilierungsbemühungen des expandierenden Christentums geegenüber den dort zuvor etablierten älteren Religionen geschuldet.
Der EINZIGE in der Bibel verpflichtend festgeschreibene Feiertag ist der Sabbath, welcher so mandatorisch ist, daß der wahre Gläubige seinen Nachbar bei der Gemeinde anzuzeigen und gemeinschaftliche zu steinigen hat, wenn er diesen bei der Verletzung der Sabbathruhe erwischt.

Und ich möchte bezweifeln, daß bei DEWo & Co. tatsächlich (je nach Kult) am Freitag, Samstag oder Sonntag weder gekocht, noch Autogefahren, noch Licht eingeschaltet, noch der Rasen gemäht, etc. wird.