Donnerstag, 22. November 2012

CDU-Bundesparteitag Anfang Dezember: 13 Abgeordnete wollen Debatte über Gleichstellung homosexueller Paare mit der Ehe erzwingen

13 MdBs der CDU wollen beim Bundesparteitag der CDU Anfang Dezember 2012 per Initiativantrag eine Debatte über die finanzielle Gleichstellung homosexueller Paare mit der normalen Ehe erzwingen.

Ein Initiativantrag – zumal mit einer dermaßen absurden und grotesken Forderung - gilt als ungewöhnliche und sogar aggressive Methode, denn er nimmt der Parteiführung die Regie über den Parteitag ein Stück weit aus der Hand.

In der Tat ist der Antrag harter Tobak, denn er berührt einen besonders sensiblen Punkt. Sollte die CDU hier einknicken, wäre sie für viele in Deutschland definitiv keine christliche Partei mehr. Eine Entscheidung zugunsten homosexueller Paare hätte somit langfristige Folgen, die kaum abzuschätzen sind.

Möglicherweise würde die CDU ein Paar Stimmen mehr von Homosexuellen bekommen. Mit Sicherheit wird die Entfremdung der christlich-motivierten Wähler mit der CDU steigen. Viele dieser Wähler – klassisches Wählerreservoir der Union – sind bei der letzten Bundestagswahl einfach zu Hause geblieben. Insofern hat der Antrag der 13 etwas Selbstmörderisches.

Der Antrag der 13 kommt auch aus wahltaktischen Gründen ungünstig. Die Parteiführung wollte keine neue politische Linie einschlagen, doch nun wird sie möglicherweise dazu gezwungen.

Kommentare:

extra hat gesagt…

wen man danach geht sollte diese Wähler wirklich zu hause bleiben.

Anonym hat gesagt…

Homo, Homo über alles, über alles in der Welt. Der Faschismus hat viele Gesichter.

Anonym hat gesagt…

hallo, 10.19
kann dir nur zustimmen. ein kluger sagte, er fürchte weniger den faschismus, als den faschismus, der unter dem gewande der demokratie daherkäme... wie wahr.
ich sehe den neurotischen beck förmlich vor mir. dass sich die welt nicht um ihn und seinesgleichen dreht, hat er noch immer nicht verstanden, in anbetracht der vehemenz, mit der er und seinesgleichen es durchzudrücken sucht.
eine grenzenlose verachtung liegt in diesen fanatikern.
denn wer denkt er, zahlt im seine üppige pension? erarbeitet hat er schlicht nichts, sondern andere für ihn und seinesgleichen.
seine kinder werden wohl kaum einen nützlichen beitrag für die gesellschaft leisten... denn seine praxis gibt keine her.
mir stört besonders die eifernde gier jener, die deshalb vehement eine gleichstellung mit den ohnehin schon oft viel zu schwer belasteten familien wollen, denn es geht nur um die gier.