Montag, 14. Mai 2012

Rom: 15.000 im Marsch für das Leben



Etwa 15.000 Personen nahmen an der „Marcia per la Vita“ am 13. Mai 2012 in Rom teil. Zum Marsch hatten viele italienische (Voglio Vivere, Movimento Europeo per la Vita e la Dignità Humana (MEVD), Famiglia Domani, Centro Culturale Lepanto und viele andere) und europäische Organisationen aufgerufen, darunter auch die Aktion „SOS LEBEN“ (Foto), die sich mit einer Delegation beteiligte. Ebenso erhielt die Veranstaltung Unterstützung durch den Bürgermeister Roms, Gianni Alemanno, der persönlich am Marsch teilgenommen hat. Auch nahm Kardinal Raymond Burke am Marsch teil.

Der Marsch erhielt recht viel Beachtung durch die italienische Presse. Linke Blätter warfen den Lebensrechtlern „Polemik und Schuldvorwürfe vor“. Ebenso wurde der Marsch scharf von radikal-feministischen Gruppen attackiert.

In Italien wurde im Jahr 1978 die Fristenregelung eingeführt. In den letzten Jahren ist der Widerstand gegen die Abtreibung erheblich gewachsen. Inzwischen gibt es mehrere größere Lebensrechtorganisationen. Versuche linksgerichteter Regierungen, das Gesetz noch freizügiger zu machen, scheiterten. Ebensowenig konnten bioethisch umstrittene Projekte wie etwa die Stammzellenforschung eingeführt werden. Hiergegen setzte sich insbesondere der ehemalige Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Camillo Ruini, ein.

Kommentare:

Ei hat gesagt…

15000 Menschen: welch ein Schmach für die Wenigen, die unsere Erde vergewaltigen:

http://www.wissensmanufaktur.net/city-of-london

P.S.
http://www.youtube.com/watch?v=Wxc6iqRC-n8

P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums !

Gino hat gesagt…

„Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.“
Bertrand Russel

Der Chorleiter hat gesagt…

"Ebensowenig konnten bioethisch umstrittene Projekte wie etwa die Stammzellenforschung eingeführt werden."
Was ist daran bioethisch umstritten?
Ich sehe nur wenig Wissen in diesem Fall, wie auch wenig Hilfe und Einfühlungsvermögen beim Umgang mit Schwanderschaftsabbrüchen.
Wir haben nichts davon gegen das Falschfahren auf der Autobahn entrüstet aufzutreten. Wir haben die Möglichkeit, darauf vorbereitet zu sein. Doch was nutzt es, wenn fast alle Kraftfahrer ruhig und richtig reagieren und einer dann die freie linke Seite für sich zum fröhlichen Überholen, und das mit Spackes, auslegt?
Ein Marsch für das Leben hilft dann auch nicht.
Doch sollte jeder rechtzeitig an die notwendige Hilfeleistungen denken. Mit selber schuld und Verweigerung ist es nicht getan.
Ich brauchte heut früh, wem auch immer, trotzdem Dank an diese, nicht einzugreifen. Es hat sich, toi toi toi, alles zum Guten gewendet.
Es ist halt immer gut, die Hände teatkräftig am Lenkrad und den Geist auf die Situation zu richten.
Wer beten möchte, sollte es auf später verlegen.
Pausige Entspannung mit warmem Getränk, ist jedem anzuraten.
Das anschließende Gespräch mit weiteren Beteiligten hat durch seine Ruhe und Sanftheit zum Entkrmpfen beigetrage. Leider konnten wir es nicht auf alle übertregen. Doch diesen Aufgebrachten konnte man gut aus dem Wege gehen.
Gleich zu gleich gesellt sich auch hier gern. Is also nicht alles schlecht. Na ja ... .