Freitag, 18. Mai 2012

Annaberg-Buchholz: Schweigemarsch für das Leben am 14. Mai mit 400 Teilnehmern

(Thomas Schneider, Breitenbrunn) Etwa 400 Menschen haben sich am 14. Mai im sächsischen Annaberg-Buchholz an einem Schweigemarsch für das Leben beteiligt. Mit dabei waren mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Vertreter von verschiedenen Lebensrechts-bewegungen. 

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im sächsischen Landtag, Steffen Flath (Dresden), dankte den Teilnehmern, „dass sie in einer so unbequemen Frage ein öffentliches Bekenntnis abgeben“. `Du sollst nicht töten` sei ein Gebot Gottes, und Menschen seien gut beraten, die Gebote Gottes zu halten. Jesus Christus habe aber auch gesagt: Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Deshalb sei der Schweigemarsch keine Anklage gegen Menschen, die schuldig geworden sind, sondern ein „Werben für das Leben“. An die Männer gerichtet, betonte Flath, dass es unanständig sei, eine Schwangere im Stich zu lassen. Und wer einer Schwangeren rate abzutreiben, der belade sich mit Schuld. Eltern und Großeltern bat der Landespolitiker, werdenden Müttern Mut für das Leben zu machen und Hilfen anzubieten.

“Du bist mein Kind und ich liebe dich über alles”. Die Studentin Janin Uhlig (Chemnitz) verlas auf dem Annaberger Marktplatz einen Brief, den sie an ihr eineinhalbjähriges Kind geschrieben hat. Als allein lebende 19jährige sei sie nach Bekanntwerden der Schwangerschaft unter der schweren Last der Entscheidung zusammengebrochen. Sie sei noch nicht bereit gewesen, “eine Mama zu sein”. Vieles habe gegen das Kind gesprochen. Einen Beratungsschein, der eine Abtreibung ermöglicht, hatte sie bereits in der Tasche. Ihr Kind Emilia würde heute nicht mehr leben, so Uhlig, wenn ihr die Eltern von Emilias Vater nicht Mut gemacht hätten ein Gespräch mit einer Schwangerenberaterin von “Kaleb” zu suchen. Es sei, so Uhlig, „keine Schande, Hilfe anzunehmen“ und es sei “die beste Entscheidung ihres Lebens” gewesen, ihr Kind zur Welt zu bringen.

Der Bundesvorsitzende von “Kaleb e.V.”, Gerhard Steier (Berlin), machte Mut, “die Stimme für die Stummen” zu erheben, die das nicht können. Er sei dankbar für medizinische Versorgung, zugleich aber “sehr traurig und betroffen” über Ärzte und medizinisches Personal, “die von ihrem Recht, Abtreibungen zu verweigern, keinen Gebrauch machen”. Barbara Witzgall (Dresden) von der Aktion „1000plus“ verlas mehrere Zeugnisse von Frauen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich auch in diesem Jahr wieder mehr als eintausend Frauen nach erfolgter Beratung für das Austragen ihres Kindes entscheiden. 

Der Mitorganisator der Demonstration, Joachim Hadlich (Elterlein), mahnte, dass sich weder eheliche noch außereheliche Probleme lösen ließen, „indem man das eigene Kind auf dem Altar des Modegötzen Selbstverwirklichung“ opfere. Viele Frauen litten jahrelang unter ihrer Schuld, das eigene Kind im Mutterleib abgetrieben zu haben. Mit dem Beginn einer Schwangerschaft habe Gott einem neuen Menschen das Lebensrecht verliehen. Dieses Wissen sei so alt wie das Wissen von Gott. Das Grundgesetz der Bundesrebublik Deutschland garantiere “jedem neuen Menschen das Lebensrecht von Anfang an und ohne jede Einschränkung”. Journalisten, Politiker, Juristen und Theologen hätten sich, so Hadlich, dazu verabredet, “in Falle ungeborener Kinder die Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes zu umgehen, die jedem Menschen, selbst dem Massenmörder, unverletzliche Menschenwürde garantieren”. Das vom Gesetztgeber flächendeckend organisierte System, das die massenhafte und institutionalisierte Tötung ungeborener Kinder ermögliche, sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 

Der evangelische Pfarrer Eberhard Schmoldt (Albernau) verwies auf Sprüche 14 in der Bibel und betonte, dass der Mensch überhaupt kein Recht habe „zu entscheiden, den oder die nicht annehmen zu können“. In Deutschland habe sich, so Schmoldt, „eine Ideologie breitgemacht, die nicht mehr Gottes Recht achtet, sondern Selbstbestimmung zum obersten Maßstab erhoben hat“. 

Organisiert hatte den Schweigemarsch die Vereinigung „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) im Erzgebirge unter Vorsitz von Thomas Schneider (Breitenbrunn, CDL-Erzgebirge.de)

Kommentare:

ich hat gesagt…

was ist gottes recht?
der mensch hat ein recht mensch zu sein und das ohne ausrede über eine gedankenwolke. wo der mensch hinten an steht werden es auch seine probleme sein. jeder glaube trichtert dem menschen seine wahrheit ein doch immer zu gunsten einer heiligkeit. so der widerspruch vom meine kinder sollen es besser haben und sollen so werden wie ich bin. elender nonsens. soll ich so werden wie meine eltern kann ich nicht besser sein. wenn ich das erkennen lerne werde ich mich bessr in der welt zurechtfinden doch nur wenn ich nicht nur darüber rede oder sagen lasse.
dass ich dingen unterworfen bin sagt nicht dass ich diese nicht bestimmen kann. wenn ich sie ändere ist das nicht gleich ihrem verbessern.
lehrt die menschen ihren und anderer nutzen anzustreben dann schafft ihr die dinge zu bewegen die über uns stehen. nennt diese dinge allah, gott, buddha oder einfach das leben. wer angst vor fehlern hat wird die bestimmt öfter machen als andere.
lebensrechtler nennt ihr euch?
für ungeborenes leben ist gut streiten doch das existierende vor unbilden schützen ist dafür wichtig und die voraussetzung.
nicht anders. da walte gott.

Anonym hat gesagt…

Was soll eigentlich dieses "Geschwurbel" von ich?
Es ist lobenswert, dass sich mutige Menschen dem unseligen Zeitgeist entgegen stellen und sich auch für das ungeborene Leben einsetzen!!!

E.Winkler hat gesagt…

Lieber "Ich",

weißt Du, dass Du nur deshalb lebst, weil der lebendige Gott Dich wollte? Würdest Du es gut finden, abgetrieben worden zu sein? Vielleicht denkst Du: Dann wäre ich eben nicht da. Darin irrst Du aber. Einmal gezeugtes Leben ist unvergänglich, und wir Menschen haben kein Recht, es in den Müll zu werfen.
Ich wünsche Dir, dass Du nicht Allah, Buddha odere andere Erfindungen kennenlernst, sondern den einzigen Gott. Er liebt Dich und hat einen wunderbaren Plan für Dich. Er allein hat die Macht, Deinem Leben einen Sinn zu geben.
Es grüßt Dich unbekannterweise
Ekkehard

ich hat gesagt…

verstehen tuts ihr beiden nicht. meine gebürt ist tatsache mein sein ist tatsache meine frau hat zwei kinder vor der geburt verloren st tatsache mein nachbar ist mit drei kindern allein weil seine frau nicht auf den arzt hörte und dem heiligen mehr glauben schenkte ist tatsache im ergeschoss in der zweiraumwohnung lebt eine 18 jährige mit zwei kindern der erzeuger 250 kmm bei ner schickse ist tatsache.
so könnte es weiter gehen denn das leben ist mehr als es sich euer geist ausmalt und zugesteht.
die totalablehnung einer sache für die menschen sich stark machte ihr leben ließen ist nicht geeignet wie die falsche handhabung. eines gegen das andere ausspielen ist nicht geeignet uns voran zu bringen.
ich bin aus der liebe meiner eltern entstanden und durch sie. da spielte gott keine rolle. ist nun mal meine unsere ansicht. dafür gibt es wenigstens echte beweise mit aussagen von lebendigen wesen belegt. ihr glaube ist uns noch viele beweise und das bessersein schuldig.
dass das was sie wollen ne dufte sache ist she ich wohl doch das drumherum führt nicht zum ziel. hören sie sich mal die bemerkungen der begegnenden an wenn eine familie mit mehr als 3 kindern sich auf der straße zeigt. auch von denen ihres glaubens.
da gibt es noch viel zu tun.
da helfe ich meinem nachbarn und der jungen mutter mit den kindern ohnezu gackern. auch wenn ich dabei oft genug scheele blicke aus dem haus erhalte. es muss ja alles seine (ihre) ordnung haben. sie haben sie steril so dass andere immer stören.
gesitteter protest auf der straße ohne dagegen wäre gut. doch selbst was praktisches geistiges zu tun ist besser.
daher lebensrechtler? wie doktor für eine gewisse dissetation.

andre vollbrecht hat gesagt…

Ich finde es erstaunlich, daß sich WENIGE "Volksvertreter" in die Reihen der Lebensschützer im Erzgebirge einreihen !
Geht es um ungeborenes GELD, also NICHTEXISTENZ, wird ANDERS reagiert.
P.S. für das kauderwelschende "ich" gerne folgendes:

http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/ritueller-kindesmissbrauch-satanismus-und-okkultismus-video/

P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

ich hat gesagt…

kauderwelsch klingt gut wie auch die videogeschichte. was das mit dem hier zu tun hat finde ich doch höchst fraglich. ist wohl der ritus einmal so und einmal so. jeder schafft sich sein umfeld aus seinem wissen oder nichtwissen oder glauben oder meinen. ich kann zwar nicht die ganze welt beschützen - wer sollte das wie können - doch in meinem umfeld tue ich das was ich kann. es schließen sich auch mal welche aus doch selten um etwas besser zu machen.
es ist schon verwunderlich wenn leute fürs beten die trauben abräumen die doch des gärtners fleiss und geschick durch ständige fürsorge hervorbrachte.
ich gehe auch nicht bei sachen auf der straße mit die nur ihrem wollen dienen sollen doch anderes mir wichtiges störend ablehnen.
nichtausgegorener wein ist nicht immer das ziel. es kann aber das endprodukt sein was die einen mögen und andere ablehnen und aus unkenntnis schlecht machen. doch ist immer die feststellung erlaubt für die raupe gibt es ein ende der welt welches wir schmetterling nennen. und jeder hat für sich recht.
es finden in den kirchen der region abwechseln veranstaltungen für senioren/innen statt und das seit der wende. nur eine hat sich nur ein mal beteiligt. bei den notwendigen vorgesprächen ist diese nur vertreten um für sich selbst propaganda zu machen. soll ich mich in ihre darbietungen einreihen weil das doch so eine schöne verkündigung ist?
ein freundliches nein wird sofort in eine böse missachtung gewandelt.
da ist man froh wenn nicht der begriff falschheit über die zunge kommt und das lächeln dazu nicht zum grinsen ausartet.
wenn gott das universum geschaffen hat wird es so etwas wie die menschheit nur ein mal geben. nach diesem missversuch wird er wohl von weiteren experimenten abgesehen haben. das würde er denen nicht noch ein mal antun die seinem bilde gleich sind. denn er ist gütig.
wie wollen wir uns verstehen wenn wir des anderen gesicht verunzieren und unseres immer mit schminke zeigen?
gleiche sicht für alle. muss nicht zu gleicher ansicht führen. kreuz des südens ist nicht gleich kleiner wagen. doch als sterne schon in gewisser weise gleich.

Gino hat gesagt…

„Eine entschlossene Person mit festem Glauben ist stärker als 99 andere, die lediglich Interesse für die Sache haben.“ John Stuart Mill

Wolfgang Adler hat gesagt…

…ich war schon lange nicht mehr hier im Forum.
Ach ja, einer neuer Mensch mit dem Namen „ich“
setzt das hier schon bekannte philosophische Geschwätz
in Kleinschreibeform emsig fort. ….oder ist dieser Mensch doch nur ein
alter Bekannter von hier, welcher sich nur mal schnell
eine neue Maske übergestülpt hat, um damit seinen Fantasien nur einen
neuen/anderen Anstrich zu geben ???...ich weiß nicht, ich weiß nicht. Gebe
aber zu, dass die Zeichen auf deren Stirnen gut getarnt sind!! Doch einer
wird sie immer erkennen…………………………….

Gino hat gesagt…

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein

Der Chorleiter hat gesagt…

Von dem einfachen Holland unter Arbeit auf Urlaub im komplizierten Freizeit haben in Deutschland.
Ist man längere Zeit nicht da, wird der Freundeskreis erquickender.
Nach den störenden stillen Tagen zu Ostern wäre etwas gesittettere Form zum abstoßenden Männertag doch gut. Gibt es kein Gesetzt für und es ist mit diesen Auswüchsen zu leben.
So ist es halt, wenn man eine Haltung proparieren will und nicht sieht, daß dazu mehr gehört.
Da braucht es keine Zeichen auf der Stirn, denn das Veralten spricht Bände. Nur beim Umgang sollte man den Unterschied von gefaltet und geballt unbedingt befolgen. Gefalteten Händen kann man, noch, aus dem Wege gehen, wenn sie denn störend sind. Den geballten Fäusten rechtzeitig ausweichen, mit besseren Argumenten selbst operieren, doch nicht ins Gebet verfallen.
Die einen bremst kein Gott, noch Kaiser und Tribun. Mir und anderen hat da auch kein Gott und Gebet geholfen.
So werde ich mich Pfingsten, hoffend auf Grillwetter, in die unbestänkerten Bereiche zurückziehen.
Leben ist was schönes, wenn jeder auf den anderen achtet wie auf sich. Nicht zu laut. Und nicht zu leise. Nicht störend durch Nichtstören.
Schön ist, wir haben Milane. Und keine Adler.
Ein schönes, gesittetes Pfingsten. Wie überhaupt.