Dienstag, 10. Januar 2012

Niederlande: Euthanasie ohne Einwilligung des Patienten

Laut Informationen von „Idea“ wurde jüngst eine Alzheimer-Patientin in den Niederlanden ohne Einwilligung getötet. Dort ist seit 2002 die Euthanasie legal, falls eine Einwilligung des Betroffenen vorliegt.

Die 64-Jährige hatte zwar früher den Wunsch zu sterben geäußert, doch am Ende sei sie nicht mehr in der Lage dazu gewesen. Einstimmig urteilet die Ärzte, die Patientin sei nicht mehr einwilligungsfähig.

Dieser war keineswegs der erste Fall von „Tötung ohe Verlangen“. Drei von der niederländischen Regierung gegebene Studien kamen zum Ergebnis, dass etwa ein Viertel aller Patiententötungen ohne „Verlangen“ geschehe. Als Motive gäben die Ärzte an, dass die Nächsten das Schicksal des Patienten nicht mehr ertragen könnten oder dass die Lebensqualität zu gering sei.

Währenddessen soll das Euthanasieverbot in Großbritannien gelockert werden, wie eine „Kommission für Sterbehilfe“ fordert.

Genauso wie im Falle der Liberalisierung der Abtreibung, wird auch hier nach der Salamitaktik das Recht auf Leben abgeschafft.

Kommentare:

Christoph Rebner hat gesagt…

Salamitaktik muss erklärt werden: Wie sieht die Strategie aus? Wer sind die treibenden Mächte?

Zoltán Georgius Mayer v. Borsowicky hat gesagt…

Je mehr die Hitlerei zurückliegt, um so mehr werden Praktiken des Nationalsozialismus wach.
Das ist einer der wenigen Unerschiede zum Kommunismus: letztere liess gesunde Bauern in der Ukraine verhungern (Holodomor), Geistessgestörte wurden aber nicht gezielt getötet, vielmehhr herrschten Primitive und Psychopathen.
Aber auch das NS-Regimen hat solche Ideen aus Grossbritannien hergeholt, was wenigere wissen.
Aus dem religiösen - auch christlichen - Welbild, wo die "Seele" (ursprünglich die oberflächlich-falsche Beobachtung des letzten Atemzuges oder des blutleeren Hauptaders bei Secierung eine vom Leib trennbare Substanz sei; ist ein Körper, der (endgültig) keine seelische Tätigkdeit zeigt, schon tot (Nekrobiose) und daher "tötbar". Früher gab es den christliche Sophismus dazu, dass im Falle des lebensunwerten Lebens die Pflegenden eine Möglichkeit zur Charitas und ins Himmelgehens hättens (eine katholische Auffassung wohl). Die sind aber zumeist seelisch-körperlich überfordert und sterben daran nicht selten selbst.
Es handelt sich um eine unlösbare "Aporie".

Anonym hat gesagt…

Ein Leben ohne eine persönliche Beziehung zu GOTT dem Schöpfer macht aus jedem Menschen ein "echter" Humanist: ein Mensch der sich selbst zum GOTT macht - daraus resultiert auch der Gedanke des Rechtes auf Selbstbestimmung des Sterbens.
Der helle Wahnsinn kommt auf uns zu - wenn nun andere Menschen - wie diese HALBGÖTTER in Weiß und sogenannten Ärzte als scheinbare "Wohltäter" das ENDE des menschlichen Lebens beschließen.
Was da noch auf uns zu kommt ist der Abschaum der Menschheit und das Ende der Kultur des "christlichen" Abendlandes in der die Menschen KEINE persönliche Beziehung zu GOTT mehr suchen:
GENAU in diese heutige Zeit passt die Botschaft des SOHNES GOTTES - JESUS CHRISTUS - "Wenn Ihr nicht umkehrt und Buße tut - werdet Ihr umkommen wie diese!"

Anonym hat gesagt…

Viele ältere Menschen tragen in den Niederlanden einen Button am Revers oder einen Zettel in ihrer Brusttasche mit der Aufschrift: Doktor, maak mij niet dood.

Anonym hat gesagt…

Welches Recht hat dich geritten, Menschen, die an keinen Gott glauben, zu einem Selbstgott zu erheben?
Ich bin Mensch und möchte in meiner Menschenfreiheit nicht beschimpft werden. Vor allem nicht von solchen Kleingeistern.

Old Geezer hat gesagt…

Wo ist da das Problem?

SELBSTVERSTÄNDLICH ist man mit fortgeschrittener Demenz nicht mehr in der Lage, solche Entscheidungen zu treffen oder zuzustimmen;
das ist ja gerade der Grund dafür, daß man vorher, solnage man noch in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, eine entsprechende Patientenverfügung ausstellt.

Manchmal ist die Kritik aus der christlich-fundamentalistischen Ecke schon sehr obskur...
...wo soll der Unterschied zu einer Patientenverfügung liegen, die lebensverlängernde Maßnahmen im aussichtslosen Fall nach einem schweren Unfall untersagt?
Auch ein Komapatient kann dieser Entscheidung mehr zustimmen.

Alexander hat gesagt…

Schauen Sie einmal auf die irren Gesetze. Wer heiratet denkt, dass ihm auch in schweren Stunden durch den Partner geholfen werden kann.
Pustekuchen. Durch die Schleimbeutel von Vordenkern, die ihr abweguges Tun anderen Leuten unterstellen, waren wir genötigt, uns schriftlich abzusichern. Das hatten wir voraus gesetzt. Doch nichts. Wie alles in Dt. nur Schein. Also wieder ein Schein. Und ihr spielt die Familie so hoch, die doch ohne Geschreibsel ein Nichts ist.
Manches sollte geklärt sein, doch wer bei der Heirat mit einem Ehevertrag aufwartet, der sollte im U-Boot leben. Wieder 2 Klassen von Ehen. Sicherheit mit Vertrauen ist out, Schlechtes unterstellen ist in. Und ihr eiert drinnen rum. Wollt auch nur eure Sicht anderen aufdrängen.
Wenn alles Gute von Engeln verkündet wird, gab es das in den letzten 2010 Jahren nicht.
Da sollte euer Denken beginnen.
Stellt mal den Vergleich, nach eurer Sicht, von Wollen und Nichtwollen auf, denn wisst ihr, woran es fehlt und was nicht gebraucht wird.
Und jetzt das Ganze zwischen eurer Meinung und der Meinung Anderer.
Da seht ihr dann den Abgrund ohne Brücken.
Jeder Schritt nach vorn ist ein Schritt in den Abgrund.
Oder meint ihr, wie Engel fliegen zu können?