Mittwoch, 25. Januar 2012

„Gólgota Picnic“: Hamburger Christen demonstrieren gegen blasphemisches Theaterstück

(Christliches Forum / Felizitas Küble) In Hamburg haben Christen, vor allem Katholiken, vor ausverkauftem Theater gegen die skandalöse Aufführung „Gólgota Picnic“ protestiert, weil darin der Kreuzestod Christi satirisch und pornografisch verhöhnt wird.

Selbst das linksorientierte NDR-Fernsehen spricht davon, daß das Stück mit „drastischen Bildern provoziert“, die man auf der Bühne des Thalia-Theaters zu sehen bekomme. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil Anzeigen von Christen gegen „Gólgota Picnic“ eingingen.

Unterdessen behauptet der modernistische Jesuitenpater Breulmann von der bischöflichen „Katholischen Akademie Hamburg“, der es offenbar ganz genau weiß, diese Aufführung des christusfeindlichen Stücks lasse Gott durchaus „cool“.

Kein Wunder, daß der NDR genau diese Aussage zum Titel des eigenen Berichts erwählt: solch ein Spruch aus dem Mund eines (Zeit-)Geistlichen kommt doch sehr gelegen.

Wer hier von „Blasphemie“ rede, müsse bedenken, so der Jesuit, daß Christus dann auch ein Gotteslästerer gewesen sei, weil er am Kreuze gerufen habe: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

Offenbar ist dem Theologen noch nicht bekannt, daß Christus hierbei den alttestamentlichen Psalm 22 betete, der mit dieser rhetorischen Frage beginnt, aber inhaltlich von großem Vertrauen auf Gott geprägt ist.

Ebenfalls gab es mehrere E-Mail-Protestaktionen, unter anderem von "Kinder in Gefahr" und Christoferuswerk. Die Theaterleitung sprach von einigen Tausenden Zuschriften.

Bildquelle: Andreas Praefke, Wikipedia

Kommentare:

Arnold hat gesagt…

diese Aufführung des christusfeindlichen Stücks lasse Gott durchaus „cool“.

Und so einer ist Priester? Vertreter der deutschen Bischöfe?
Mensch, beweine deine Sünde groß!

Lieber Herr Jesu, vergib uns unsere Schuld.

Anonym hat gesagt…

Die Aussage des Jesuitenpater zeigt doch, dass die Kirchenleute der Römischen Kirche erst mal in ihrem "eigenen Stall" mit dem Mist aufräumen sollten - bevor sie auf die Strasse gehen! Um es mit den Worten Jesu auszudrücken: Der Balken sollte zu erst entfernt und dann den Splitter aufräumen!
Es ist natürlich NICHT zu verachten, dass die Menschen in Hamburg auf die Strasse gehen und gegen solch eine üble Sachen PROTESTIEREN - unabhängig ihrer KONFESSION!
Übrigens:
Die Aussage Jesu Christi am Kreuz: "Mein Gott - Mein Gott warum hast du verlassen?"
Hat auch der Schreiber des Artikels noch nicht verstanden: Christus starb FÜR meine Sünde, ER hat meine und IHRE Sünde auf sich genommen und an SEINEM LEIB getragen - deshalb konnte GOTT der Vater im Sterben und in der Stundesstunde SEINES Sohnes KEINE Gemeinschaft mehr mit IHM haben. Die Stunde der FINSTERNIS trat und JESUS - GOTT - in Person trug meine und IHRE Sünde.
NUR dadurch hat ER den Weg für uns frei gemacht, Vergebung der Sünden und EWIGES LEBEN zu bekommen.
Wer ein OHR hat zu hören - der höre!

Anonym hat gesagt…

Man stelle sich vor, daß solche Provokationen gegen Homosexuelle, Frauen etc. passiert wären. Welches Geschrei hätte in dem Medien angehoben!?
Was sagt Frau Merkel, die Tochter eines Pfarrers? Nichts! Aber ein Buch von Sarrazin, das sie noch nicht einmal gelesen hat, veranlaßt sie, seinen Posten zu fordern.

Anonym hat gesagt…

Ist das auch so etwas Unanständiges, wenn einer behauptet, er wäre bekennender Katholik und bekennender Marxist? Zwischen einem Katholiken und einem Marxisten ist der Abstand nicht so groß wie zwischen Kommunisten und einem Marxisten.
Beim Schafe hüten Sommer 1975 auf einer Wiese bei Cottbus erörtert zwischen katholischem Meisterschäfer und depperten Lehrling.
Er hääte dazu gesagt, was geht es mich an, wenn es mich nicht angeht?
Blast frenetisch eure letzte Posaune. Hoffentlich kommt ein vernünftiger Ton raus.
Frohes gelingen.
Die Früchte vom Baum der Erkenntnis sind ungerecht verteilt und wohl auch manchmal vermoddert.

Anonym hat gesagt…

Mich interessiert ganz besonders, was passieren würde, wenn es in diesem Theaterstück um den Islam ginge! Weiters interessiert mich, wie das Amtsgericht auf eine Klage reagiert hätte, wenn sich islamische Vertreter durch dieses Theaterstück beleidigt und verleundet gefühlt hätten.
Das nur mal so zum Nachdenken und Vergleichen...