Sonntag, 4. September 2011

Marsch für das Leben 2011 in Berlin


Der Marsch für das Leben steht unter dem Motto:
Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!
Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig von Eigenschaften und Umständen.

Menschenrechte gelten für alle – auch für ungeborene Kinder. Abtreibung löst keine Probleme, sondern schafft neue. Wir fordern Schutz und wirksamere Hilfen für Schwangere und Familien in Not.

Mit dem Marsch für das Leben gedenken wir der Kinder, die Tag für Tag in Deutschland noch vor ihrer Geburt getötet werden. Gleichzeitig erinnern wir an die unzähligen Frauen, Mütter, Männer, Väter und Familien, die darunter leiden.

Niemand kann sagen: „Wir haben von nichts gewusst.“ Wir fordern Politik und Gesellschaft auf, das schreiende Unrecht der Abtreibung zu beenden, Tötung durch Selektion zu verhindern und das erneute Aufkommen der Euthanasie zu stoppen.

Bitte werden Sie aktiv. Unterstützen Sie den öffentlichen Protest! Wir laden Sie ein zu einem entschiedenen Ja zum Leben!



Ablauf am 17.09.2011

13:00 Uhr: Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt (Willy-Brandt-Straße, 10557 Berlin), anschließend Beginn des Marsches.

15:30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz (Hedwigskirchgasse, 10117 Berlin), anschließend Stehkaffee (geplant)

Kommentare:

Gunnhild Fenia hat gesagt…

Schön, das Ihr der Kinder gedenkt, welche dank eines Arztes den Mutterleib verlassen haben. Leider sieht nicht jeder, der bei einer Pro - life Veranstaltung z.B. mitmaschiert, das es sich dabei um ein während seiner Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenes beerdigungsswürdiges Kind sich handelt. Mit anderen Worten: mir fehlt der Weitblick, das die meisten als Zellen und Gewebe definierten Kinder, welche dank Ärztlicher Kunst den Mutterleib verlassen haben, in Gewebebanken landen, hier von Biothechfirmen abgerufen werden können, etwa zur Herstellung von Medikamenten, Impfstoffen, zu Forschungszwecken, Implantierungs- und Transplantationszwecken usw. Und von der Medizin nicht mehr gebrauchte Leibesfrüchte = im Mutterleib verstorbene Kinder werden anschließend noch immer keinem Begräbnis auf einem Friedhof zugeführt - sondern landen immer noch in Müllverbrennungsanlagen. Wie sieht für Sie ein Pietätvoller, ein würdevoller Umgang mit Verstorbenen aus? Und: sollte den Frauen vor dem medizinischen Eingriff vor Augen geführt werden, was Ärzte hinterher mit ihrem Kind machen werden? Sollte man Frauen vorher aufklären, das Ihnen - vorrangig vor Ärzten! - das Recht dazu haben, von Zeugung/ Empfängnis weg ihr verstorbenes Familienmitglied beerdigen zu dürfen! Sollte man Angehörige vorher informieren, das Sie mit Ihrem Bestattungswunsch bei Ärzten ev. auf Widerstand treffen werden? Im grassensten Fall sagen Ärzte den Angehörigen"was wollen Sie: ihr während seiner Schwangerschaft, Geburt und kurz danach (vor Ausstellung seiner eigenen Sozialversicherungsnummer) Verstorbene - war doch noch gar kein Kind, sondern nur Zelle und Gewebe, denn die Definition Kind gilt aus Sicht dieser Ärzte erst nach dem der lebend geborene Mensch die Ausstellung seiner Sozialversicherungsnummer persönlich er- bzw überlebt hat!
Das ein Ungeborenes ab der 8. Schwangerschaftswoche vollkommen ausgebildet ist, auch äußere Geschlechtsmerkmale zu sehen sind (Namensgebung!)
Wir sollten anfangen, von Zeugung/ Empfängnis weg den letzten Weg unserer vorausgegangenen Familienmitglieder selbstbestimmter zu gestalten, denn klar ist eines: Ärzte lügen, wenn sie dabei bleiben, das als Vater und Mutter du erst nach der lebend erfolgten Geburt existierst. Angehörige von während ihrer Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinder belegen aus eigenenm erleben: (Groß-) vater und (Groß-) Mutter bis du von Zeugung/ Empfängnis an für dieses Kind, unserem Familienmitglied. Im Todesfall wollen wir - die Angehörigen - unser Familienmitglied selbstbestimmt entweder einem Begräbnis oder einer Gewebebank zur Verfügung stellen - und nicht wie bisher: weil wir einem Eingriff durch die Hand eines Arztes zugestimmt haben, deswegen werden wir verlustig, unser während seiner Schwangerschaft, Geburt und vor Ausstellung seiner Sozialversicherungsnummer verstorbene Kind keinem Begräbnis zuführen zu dürfen.
Ärzte erwarten Dankbarkeit und heroisches Verhalten von Angehörigen, deren Kind in Gewebebanken und im Klinikmüll gelandet ist, denn ihr Kind durfte bis zum äußersten der Gesellschaft dienen. Als Dank dafür wereffen Ärzte würdelos, respektlos die von Ihnen nicht mehr benötigten sterblichen Reste auf den Müll (statt auf den Friedhof). Ich glaube an die universell gültige Ordnung der Liebe laut Bert Hellinger. In diesem Sinne frage ich mich: wer begeht das größere Verbrechen: die Frau, die aus Liebe zu ihrem Kind (und sich selbst) sich für den Abbruch ihrer Schwangerschaft sich entscheidet - oder jener Arzt, der das während seiner Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kind dem Klinikmüll - statt einem Begräbnis auf einem Friedhof) zuführt.

Anonym hat gesagt…

Besser is: Erschieén und andere nette Killmethoden.
Damit genügend Nachschub kommt - nich gleich zu Anfang wegputzen.

Wem sollte man diese Arten der so schönen Lebensbeendigung vorführen?

Protector Fidei hat gesagt…

Gunnhild: Wie man nach etwas Mühe erlesen kann, haben Sie das Anliegen, dass Leibesfrüchte, die den Mutterleib leblos verlassen, wie Verstorbene bestattet werden sollten. Warum sagen Sie es dann nicht einfach? Der Wunsch ist mir zwar religiös nur dann verständlich, wenn die Leibesfrucht bereits eindeutig "gelebt" hat, d.h. eine gewisse Reife erreicht hatte, aber in einer Zeit, in der auch Katholische feuerbestattet werden können, sollte man das sicher nicht so eng sehen, und eine generelle Beerdigungsmöglichkeit eröffnen. Das wäre ein schönes Thema für einen solchen Marsch, da stimme ich Ihnen zu...

andre vollbrecht hat gesagt…

...Ich sehe es WIEDER!:

http://www.youtube.com/watch?v=IOkxf_ZmSCI

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!
P.P.S. Gott schütze die Aktionisten FÜR den Marsch des Lebens 2011 in Berlin! - UND die Polizisten, die sie, bezahlt von UNSEREN Steuergeldern, beschützen müssen!!

Pauker hat gesagt…

Es wäre gut, wenn man über sich und das Leben mehr nachdenkt und dann etwas durchsetzt, mit allem Für und Wider, weil man sich nicht allein fühlt.
Schaut euch die Leute auf den Fotos für die Verbote an: Sie haben im Großen eine andere Zeit erlebt, ihren Gedanken fehlt (oft) das Heute.
Wenn ich das Heute auf Morgen schiebe, werde ich kein Heute haben und das Morgen ist fraglich; für mich und alle anderen.
Zum Nachdenken:
http://www.youtube.com/watch?v=-retapJSkA4
Sich ein Kreuz umschnallen kann jeder, man kann in der Schule aus Daffke oder ernsthaft anderer Meinung sein, doch das Warum sollte keiner außer acht lassen.
Leben ist mehr als Streiten, doch Streit ohne Ergebnis mit Gewinn für alle ist Nichts, Veränderung für und mit Verbesserung ist erst was Komplettes.

andre vollbrecht hat gesagt…

Sehr geehrter Herr oder Frau "Pauker", gewaltige Worte, werfen ihre Schatten voraus; ich erbitte folgendes zu bedenken!: NIE habe ich mir ein Kreuz, Davidstern oder Halbmond zu eigen gemacht:

http://www.youtube.com/watch?v=uhR6lrbw35I

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universiums !

P.P.S.:http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=24208&mode=play

Pauker hat gesagt…

Es ist schön,hier die gleichen Reaktionen wie in der Klasse zu finden: Das ist nicht mein Problem, ich jedenfalls nicht, ist das ein Problem?, denken sie doch mal ...
Schön. Doch die Veranstalter haben schon einen Titel gewählt der vorrangig populistisch ist, eigene Ansprüche vor andere setzen soll. Mit der Keule zuschlagen - wird schon tredden.
Wenn die marschierenden meinen, es wäre das Ding, um etwas für DAS Leben zu tun, so ist es nicht so.
So etwa führt zu: Deutschland ist Papst! Und ähnliche Verarsche.
Schüler bekommt man durch so eine Art von Übertreibung auch aus der Reserve. Doch die Wirkung verpufft, der Widerstand wird größer, wenn nicht ein kleiner Erfolg zu spüren ist.
Hier stinkt es nach VERBOT.
Ein Verbot u. ä. hat immer zum Widerspruch geführt, kaum bis nie zu Vernunft. Doch das sind Erfahrungen aus der Schule. Wir hier sind ja erwachsen, Na da aber ...
Und geschützt haben wir als Lehrer und mithelfende Eltern unsere Kinder selbst und wirksam. Auf ein Wunder warten wäre oft nicht von Erfolg gekrönt, dir Tat zur Selbsthilfe besser als der Ruf danach.
Die meisten vergessen danach etwas für die Normalität des Adrenalinspiegels zu tun. Das würde mit der Ruhe des Betens erreicht werden können. Na ja.