Donnerstag, 14. Mai 2009

Pietistenpfarrer spricht vom totalitärem Meinungs- und Psychoterror der Homo-Lobby

Der Leiter der Tagungsstätte der der Pietisten, Pfarrer Martin Westerheide, spricht von einem wahren Meinungsterror seitens der Homolobby und warnt vor einem Kippen des Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Christliche Positionen, die nicht mit dem allgemeinen Gesellschaftstrend konform sind, werden ohne Erbarmen terrorisiert.

Martin Westerheide sagt dies vor allem im Hinblick auf den Kongreß für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg (20. – 24. Mai 2009). Doch schon anläßlich des Christivals im Jahr 2008 fanden extreme Anfeindungen statt: „Unter hunderten Seminaren war ein Seminar für junge Menschen geplant, die Probleme mit einer homosexuellen Orientierung haben. Dagegen zettelte der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck eine Protestkampagne an. Vor allem Autonome sowie der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) drohten massive Störungen an. Das Seminar wurde abgesetzt, um nicht die ganze Veranstaltung zu gefährden. Trotzdem kam es am Rand des Christivals zu gewalttätigen Protesten.“

Anläßlich des Marburger Kongresses sagt Martin Westerheide: „In diesem Jahr findet in Marburg vom 20. bis 24. Mai ein Fachkongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge statt. . . . Und wieder gibt es ein Aktionsbündnis von LSVD, Bündnis90/Die Grünen, DIE LINKE und anderen. . . .. Eine riesige Kampagne gegen den Kongreß wird in regionalen und überregionalen Zeitungen und im Radio und Fernsehen angezettelt. Das ist totalitärer Meinungsterror, der in unserer Gesellschaft nicht geduldet werden darf. Das Ende der freien Meinungsäußerung ist das Ende der Demokratie! . . . Wir stellen uns ganz hinter die jetzt in der Öffentlichkeit angefeindeten Schwestern und Brüder.“

Quelle: Krelinger Briefe

Kommentare:

Chorleiter hat gesagt…

"Wir stellen uns ganz hinter die jetzt in der Öffentlichkeit angefeindeten Schwestern und Brüder.“
Ist auch besser. Davor ist gefährlich.
"Das ist totalitärer Meinungsterror, der in unserer Gesellschaft nicht geduldet werden darf."
Und für mich wirkt die christliche Argumentation oft ebenso.
Wie sagte ein großer Deutscher:
Nicht jeder, der in eine Kirche geht ist Christ. Denn wer in eine Garage geht ist ja auch kein Auto.
Chorleiter

Keto hat gesagt…

Auch Homos haben Meinungsfreiheit und wenn man gegen einen Kongress ist sollte man das auch an die Öffentlichkeit bringen. Vor dem G8 Gipfel protestiert man ja auch.

mangelt hat gesagt…

Halblang, Herr Pastor Westerheide, "totalitärer Meinungsterror" ist ein Wort, an dessen gewichtiger inhaltlicher Bedeutung Sie sich leicht verheben.
Klar: Wenn sich ein Club Homophober irgendwo hinter verschlossenen Türen trifft, sollen sie doch.
Wenn aber Homophobie öffentlich als "christliche" Leitkultur propagiert wird, dann ist Gegenrede wohl nicht nur erlaubt, sondern geboten. Und wenn Medien kritisch berichten, so ist dies ein gutes Zeichen von zivilgesellschaftlicher Kultur des öffentlichen Diskurses.
Verehrtester Herr Pastor: Wer mit dem Zeigefinger auf andere weist, übersieht allzu gern, dass gleichzeitig drei Finger auf ihn zurückdeuten.
Soviel zu "totalitärem Meinungsterror".

Anonym hat gesagt…

Der Pfarrer hat völlig recht, und wenn diese linken Herrschaften hier mit Randale anfangen, die von den Vorkommentatoren offenbar hingenommen wird, dann werden mal ein paar andere Besucher auftauchen, die dem was Ebenbürtiges entgegenzusetzen haben. Gleiches Recht für alle.

Chorleiter hat gesagt…

Was soll das?
Als Kind haben wir auch immer mit dem großen Bruder gedroht, den wir zu Hause bei Mama verpfiffen haben.

Würdest du, wenn auch nur anonym, an eine Lösung denken, diese finden und wirksam werden lassen, daß kein Ungemach passiert, dann wäre allen geholfen.
Chorleiter