Sonntag, 24. Mai 2009

In Marburg wurde deutlich, daß die Homo-Bewegung ein Bluff ist

Nachdem der Marburger Kongreß für Psychotherapie und Seelsorge beendet ist, lohnt es sich, ein Resümee zu machen:

1. Die Demonstration gegen den Kongreß für Psychotherapie und Seelsorge war ein Mißerfolg. Die höchsten Schätzungen sprechen von nur 900 Teilnehmern. DDP und hessischer Rundfunk sprachen zeitweise sogar von 500 Teilnehmern. Zur Demonstration hatten etwa 50 Gruppen und Organisationen aufgerufen, darunter der DGB, die Linken, der „Allgemeine Studentenausschuß (ASTA) usw. Diese Gruppen haben es nicht einmal geschafft, die Marburger linke Szene zu mobilisieren.

2. Noch peinlicher ist, daß kein einziger bekannter Politiker erschienen ist, nicht einmal solche, die üblicherweise die Homosexuellen-Agenda unterstützen. Nur Volker Beck schickte ein Grußwort.

3. Die Presse hat sich nicht groß für die Demonstrationen interessiert. Selbst die linksorientierte Frankfurter Rundschau hat lediglich einen pflichtmäßigen Artikel unter der Rubrik Hessen veröffentlicht. Möglicherweise hat sich die linke Presse dazu entschlossen, wenig zu berichten, um das Scheitern der Demonstration nicht dokumentieren zu müssen.

4. Trotz eines gesteigerten Verbalradikalismus, ist es der Homo-Lobby nicht gelungen, daß die attackierten Referenten ausgeladen wurden. In den letzten 10 Jahren hat die Homo-Lobby ihre politischen Gegner immer einzuschüchtern versucht und mit Hilfe mancher linksorientierter Medien wahren Meinungsterror gemacht. Mit dieser Strategie hat die Homo-Lobby viel erreicht. Doch nun scheint diese Strategie nicht mehr zu wirken. Große christliche Milieus haben ihr die Stirn gezeigt und nicht nachgegeben.

5. Der Widerstand christlicher Milieus gegenüber den Einschüchterungsversuchen der Homo-Lobby führte zur Eskalation des Verbalradikalismus. Der MdB Volker Beck hat die attackierten Referenten sogar auf dieselbe Stufe wie Rassisten und Antisemiten gestellt. Das hat erst recht die linksradikalen Antifa-Gruppen mobilisiert, was nicht nur zu haßerfüllten Attacken gegen den Kongreß führte, sondern zu Schmierereien in christlichen Einrichtungen in Marburg. Dadurch wurde das radikale Gesicht der Homo-Bewegung für einen großen Teil der Öffentlichkeit sichtbar. Dies kann nachhaltig in der öffentlichen Meinung wirken.

Fazit: Die Homosexuellen-Bewegung ist eine winzigkleine Minderheit in Deutschland, dessen Bedeutung grotesk von linksgerichteten Medien und Politikern aus ideologischer Motivation übertrieben wird. Dazu paßt, daß in der Vergangenheit systematisch Einschüchterungsstrategien verwendet wurden. Diese Strategie hat sich allerdings stark abgenutzt.

Aus diesem Grund will die Homo-Lobby zunehmend jegliche Kritik gesetzlich verbieten lassen, wofür sie sich vor allem der EU-Institutionen bedient. Im wesentlichen strebt sie an, daß jegliche Kritik an der Homosexualität und an den politischen Forderungen der Homo-Lobby anhand von Anti-Homophobie Gesetzen unmöglich gemacht wird.


Dies führt notwendigerweise zu einer religiösen Verfolgung.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Homo-Lobby. Was ist denn das?

Wer aus der Liebe fällt verstößt gegen das Gesetz Jesu Christi. Das ist in jeder Beziehung möglich.

Thomas Gentsch hat gesagt…

Das Resümee gibt mir zu denken, ja irritiert mich etwas. In den vorherigen Beiträgen wurde negativ berichtet, wie schlimm alles ist (berechtigterweise). Das Resümee ist nun auf einmal positiv (tlw. auch richtigerweise).
Es ist doch wirklich schlimm genug, dass eine Schule belagert gehalten wurde und es ist ein Erfolg der Demo-Aktivisten, Veranstaltungen an ihrem vorgesehenen Ort verhindert zu haben. Und die Schmierereien und Parolen reichen mir nun wirklich auch (an Ekelhaftigkeit nicht mehr zu überbieten).
Sicherlich blieb die Seite der Kongressveranstalter standhaft und der christliche Widerstand gegen totalitären Meinungsterror sattelfest. Aber es war doch auch nichts anderes zu erwarten: im Notfall hätte die Polizei den ordnungsgemäßen Ablauf gewährleistet. Bzw. das hat sie im Fall des belagerten und verlegten Veranstaltungsortes ja nicht - und das ist wirklich richtig schlimm - die Demonstranten hätten dort mit polizeilicher Gewalt vertrieben werden müssen!!! Aber das wäre Eskalation (mit anschließend notwendiger Einkesselung der Aktivisten und vorbeugender In-Gewahrsamnahme bis zum Ende des Kongresses) - man wollte wohl Deeskalation.
Aber das Resümee könnte wohl lauten, dass der massive Polizeischutz Schlimmeres verhindert hat - deshalb könnte man vom Misserfolg der Demo und Erfolg der Kongressveranstalter reden (aber da habe ich wie gesagt auch nichts anderes erwartet). Vor der Zeitgeschichte und der politischen Großwetterlage wird das wohl auch so stehen bleiben können (in diesem Sinne ist das Resümee des Artikels akzeptabel).
Aber was die vielen kleinen Fies-Heiten und aktual-politischen Teilerfolge betrifft, halte ich das Vorgefallene für äußerst bedenklich, weswegen ein positives Fazit geistlich fragwürdig erscheint (dass z. B. solche diffamierenden und diskriminierenden Reden wie bei der Demo überhaupt stattfinden können und dürfen - denn die sind m. A. nach nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt und diese Redner sind tlw. auch noch Repräsentanten von mitgliederstarken Organisationen - das halte ich für inakzeptabel und ist ein großer Rückschlag für unsere freiheitlichen Werte!)
Wenn man nun diese Dinge als Kleinigkeiten (lokale Ausschreitungen) ansieht, dann aber als mögliche Vorboten größerer Dinge (religiöse Verfolgung) betrachtet, dann ist das doch nicht mehr positiv. Gut, es ist eine mögliche Strategie oder Taktik, das christliche-konservative Lager als standfest hinzustellen und die Angriffe dagegen herunterzuspielen und abzuwiegeln. Mag sein, dass es Erfolg hat, hoffen wir's! Die andere Seite der Medaille dürfen wir aber nicht vergessen: WEHRET DEN ANFÄNGEN! - tut "Kultur und Medien" ja auch - selbstzufrieden zurücklehnen und ausruhen wäre falsch, denn Ruhe geben in ihrem indoktrinären freiheits- und toleranzfeindlichem Tun werden die noch lange nicht!
Ich wiederhole an dieser Stelle ausdrücklich (auch wenn das manchem hier nicht gefällt): die christlichen Werte sind tradierter Garant für Freiheit und Toleranz - und zwar aufgrund der Liebe, der Zentralbotschaft. Eben weil wir auch unsere Feinde lieben, geben wir Ihnen Freiheit und Toleranz.

Stefan Hofmann hat gesagt…

Ich finde dieses Resümee auch eher irritierend. Ja es konnten alle Seminare durch gute Planung und Geheimhaltung durch das Orga-Team stattfinden und ich denke die großartige Leistung hat auch der Polizei geholfen die Lage zu deeskalieren. (kein zwingendes Aufeinandertreffen von Teilnehmern und Gegnern) Allerdings finde ich hat ihr Resümee leicht verachtende Züge gegen die Homosexuellenbewegung. Allein die degradierung auf "Homo-lobby" (man hätte sich die Zeit nehmen können das auszuschreiben) finde ich hier sehr unpassend. Und wie auf dem Kongress von einem der Hauptredner erklärt "Wir müssen die tragische Geschichte hinter dem Hass sehen" und "wir müssen ihnen mit Liebe begegnen und auch für sie beten".

Ich denke das sollten wir uns ALLE zu Herzen nehmen.

Anonym hat gesagt…

Es geht schon lange nicht mehr um Christentum und religiöse Gefühle (was auch immer das sein mag). Es geht um Menschlichkeit und Liebe. Und ich glaube fest daran, dass homosexuelle Männer mehr Chancen haben in das Himmelsreich zu kommen, als eine Gemeinschaft, die konsequent bestimmte Gruppen unter peinlichen Vorwänden ausgrenzt.

Stefan Hofmann hat gesagt…

Da muss ich dir leider widersprechen. Denn es geht genau darum, um das Christentum. Wenn ein Verein, in dem ca 40-50% katholische Mitglieder sind (hab ich mir sagen lassen) als evangelikal beschimpft wird, hat sich irgendwer nicht informiert, wenn in ganz Marburg Grafities gesprüht werden auf denen ein gekreuzigtes Schwein zu sehen ist mit der Unterschrift "Jesus du Opfer" dann ist die gezielt provozierte Religion nicht mehr zu verkennen, wenn (in meinen augen unerklärlich) Glaubensansichten durch Minderheiten politisiert werden (mir unterstelle aber keiner ich hätte etwas gegen Minderheiten) und von diversen Parteien Christen im allgemeinen mit absichtlich beleidigenen Bezeichnungen belegt werden, dann ist das gezielt ein Angriff auf die religiösen Gefühle.

Mit deinem letzten Satz hadere ich auch sehr. Du versuchts christliche Moralvorstellungen mit ethnischen Überzeugungen zu verurteilen. Was nicht ausgeblendet werden darf ist die klare Ansage in der Bibel (und das ist ja bekanntlich die Grundlage der Christenheit), dass Homosexualität nicht die optimale Lebensentwurf ist. Allerdings heißt das ja nicht, dass man nicht freundlich, offen und barmherizig mit Homosexuellen umgehen sollte.

Was mich nur wundert, ich habe noch keine Demo gegen den Dschi Had gesehen, oder einen Streik gegen die Reinheitsvorschriften des Judentums. Das Christentum, und wir dürfen dabei nicht vergessen, dass selbst unser Grundgesetzt auf den biblischen Werten aufgebaut ist, wird mit dem Vorranschreiten der Postmoderne immer mehr kritisiert und verallgemeinernd in ecken gedrängt, die selbst radikalste Gruppierungen nur schwer erreichen.

Anonym hat gesagt…

zu: "Wenn ein Verein, in dem ca 40-50% katholische Mitglieder sind (hab ich mir sagen lassen) als evangelikal beschimpft wird, hat sich irgendwer nicht informiert,"

Mitgliedschaft in der APS nach Satzung:

http://www.akademieps.de/

"Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine persönliche Glaubensüberzeugung im Sinne der Deutschen Evangelischen Allianz, jedoch nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Konfession. "

Die Evangelische Allianz ist der Dachverband der Evangelikalen in Deutschland. Natürlich gibt es auch katholische Anhänger. Missioniert wird auch unter Katholiken.

Stefan Hofmann hat gesagt…

Ich mag Leute nicht, die Wörter gebrauchen ohne den Sinn dahinter zu kennen und so Unwahrheiten in die Welt posaunen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikal

Mal zum lesen für dich. Jemand der Katholiken (und seien sie erweckt mit persönlicher Beziehung zu Gott) passen nicht in die Ecke evangelikal. Außerdem bist du dann nicht besser als die Leute die den Begriff "Homo-Lobby" gebrauchen.

in diesem Sinne Gottes Segen dir

Anonym hat gesagt…

Was ist nun der Liebe Gott:
evangelisch oder katholisch oder ...?

Stefan Hofmann hat gesagt…

Mir fehlt zwar grad der Bezug zu unserer Diskussion, aber die Liebe Gottes ist keiner Konfession angehäng. Da du nach Adjektiven fragts, die Liebe Gottes ist unendlich, allumfassend, unaufhörlich, einfach genial und ganz bestimmt nie mit unserem begrenzten menschlichen Verstand zu begreifen und zu erfassen. Die Liebe Gottes ist größer als alles andere.

wenn du sonst noch ne Frage hast kann ich dir gerne meine Mail-adresse geben, (ich glaube einfach das gehört nicht mehr zu dem Thema)

Gottes Segen
Stefan

Stefan Hofmann hat gesagt…

---Edit----

[...]ganz bestimmt nie "in ihrer ganzen Fülle" mit unserem begrenzten menschlichen Verstand zu begreifen und zu erfassen.

Anonym hat gesagt…

Du schreibst:
"...ganz bestimmt nie mit unserem begrenzten menschlichen Verstand zu begreifen und zu erfassen."
Da komm ich nicht mit. So etwas gibt es bei mir nicht, kann mir nicht helfen.

Anonym hat gesagt…

Ich bin zufällig auf dieses Blog gestoßen und muss sagen es gibt einige Themen und Meinungen denen ich mich anschließen kann. Ich bin vollkommen für ein respektvolles Miteinander, denn Nächstenliebe kommt in der heutigen Zeit viel zu kurz. Allerdings wird mir einfach nur schlecht wenn ich diese Hetzbeiträge gegen Homosexuelle lese. Die Umgangsformen in den Beiträgen dokumentierten Protestaktionen sind mehr als unverschämt und unpassend, da gebe ich recht, über die Intoleranz gegenüber Homosexuellen im Allgemeinen bin ich aber mehr als erschüttert. Wo ist hier die so hoch gepriesene christliche Toleranz und Nächstenliebe die immer wieder gepredigt wird? Die ist hier wohl verloren gegangen, denn es wird immer alles so gedreht wie es gerade passt.

Thomas Gentsch hat gesagt…

Wo und wann bitte sind hier jemals "Hetzbeiträge" gegen Homosexuelle erschienen? (Beweise bitte)

Wir vertreten hier nur den ethischen Standpunkt, dass Homosexualität nach Gottes Willen nicht sein soll, ja dass Gott Homosexualität abscheulich findet - die Aussagen der Bibel dazu sind eindeutig. Also finden wir das auch abscheulich - da interessieren mich keine EU-Antidiskriminierungsgesetze, denn der verfassungsrechtlich garantierte Grundwert der Religionsfreiheit wiegt mehr - da bin ich einerseits schon gelassen.

Andererseits gibt es europaweit erste Anzeichen einer beginnenden Religionsverfolgung und die tatsächliche christentumsfeindliche Hetze in Deutschland von Linksautonomen und Homosexuellen ist durchaus beunruhigend. Darum gibt es hier diese Artikel und Beiträge.

Also bitte: nenne das Hetze, was Hetze ist - und das Meinungsäußerung, was Meinungsäußerung ist!

Anonym hat gesagt…

Wenn doch nur eure Liebe so groß wäre wie euer Eifer für die Wahrheit! Das Ego eines jeden einzelnen macht es unmöglich die gemeinsame Wahrheit oder Antwort auf das Problem zu geben. Übrigens; Homosexualität ist nicht DIE Sünde,sondern eine Folge DER Sünde! da die Menschen sich eher nur noch an Idole(stars) verehrung hingeben,hat Gott ihnen einen verkehrten Sinn hingegeben. Liesst doch bitte nach der Ursache wie in der Bibel,da steht warum. Anderes hilft da nicht,keine Therapie oder sonstwas. Nur die Anbetung an den einen Schöpfer. Übrigens,schon gehört das ein schwuler Pinguin nun wieder hetero geworden ist? Vielleicht eine möglichkeit zu überddenken das Homosexualität doch kein dauerzustand ist. Aber und ich muss gestehen: es ist nicht einfach nach dem Grund zu finden. Allen viel Liebe und Frieden! möge die Feindschaft zwischen uns beendet sein.
Celina!

Anonym hat gesagt…

Tohmasas,jesus,gott und der papst ist ales Stofwechselendproduckt!

@Thomas:Ich finde dich abscheulich.

Anonym hat gesagt…

@ Thomas Gentsch:

Soso, ihr vertretet "hier nur den ethischen Standpunkt, dass Homosexualität nach Gottes Willen nicht sein soll, ja dass Gott Homosexualität abscheulich findet"?

Hältst du deine Frau auch schön an der kurzen Leine?

1. Korinther 14:33-35
33 Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens. Wie [es] in allen Gemeinden der Heiligen [ist],
34 sollen eure Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.
35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden.


Und komm nicht auf die Idee zu behaupten, das neue Testament würde das alte aufheben:

Matthäus 5;17-19
[Jesus sagt:] Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich.


Und im Übrigen ist nichts an eurem Standpunkt "ethisch", sondern bloß religiös verblendet.
Sei also vorsichtig mit der Gewichtung solcher Worte, sonst verhebst du dich daran!

Old Geezer hat gesagt…

@Celina:
Mag sein, daß für die Betreiber dieser fundamentalistischen die Bibel ein Bedeutung hat - aber dann haben sie sie nicht gelesen, sonst würden sie nicht ausgerechnet um die Homosexuellen so eine Aufrieb machen.

Aber warum sollte der Rest der Gesellschaft, für die die Bibel eben nur eine von vielen Übersetzungen einer der zahlreichen Kopien einer mündlichen Überlieferung einer der endlos vielen Religionen dieser Welt ist, sich davon in irgendeiner Art und Weise angeleitet fühlen?

Old Geezer hat gesagt…

@Thomas Gentsch:
"Wo und wann bitte sind hier jemals "Hetzbeiträge" gegen Homosexuelle erschienen? (Beweise bitte)"

JEder der zahllosen Artikel hier, in denen Homhosexualität als unnatürlich, verabscheuungswürdig, in die Hölle führend dargestllt wird, suggeriert wird, Kinder homosexueller Paare würde darunter leiden und Homosexuelle als Fraktion hätten nichts besseres zu tun, als unsere Gesellschaft zu verderben.

Sie hören z.B. nicht auf, den Bibelgläubigen, aber lesefaulen hier einzureden, in jene Werk wäre etwas besonders schlimmes über Homosexuelle zu finden, oder die Vermarkter der "Therapie" wären etwas anders Charlatane, die junge Menschen betrügen und mißhandeln

Thomas Gentsch hat gesagt…

Also dann hier mal eine Auswahl von Fakten, die die Zuverlässigkeit der schriftlichen Bibelüberlieferung zeigen (die Briefe z. B. heißen deshalb Briefe, weil es eben Schreiben an Gemeinden waren und als solche von Anfang an schriftlich vorlagen — wie hätte man denn ganze Briefe oder Evangelien mündlich weitergeben wollen?)

Zusammengefasste Zahlen:

- 5686 neutestamentliche griechische Handschriften o. Fragmente, 19 284 Übersetzungen o. Fragmente in anderen Sprachen
- 36 000 Bibelzitate bei Kirchenvätern aus den ersten Jahrhunderten
- zum Vergleich: von antiken Literaten und Philosophen gibt es viel weniger Exemplare und eine größere zeitliche Spanne zwischen den Urschriften und Abschriften — z. B. bei Platon nur 7 Kopien, die frühesten ca. 900 n. Chr, also eine Zeitspanne von 1300 Jahren zur Urschrift um 400 v. Chr., bei Tacitus sind es 20 Exemplare zu 1000 Jahren Spanne (100 n. Chr. bis 1100 n. Chr.), bei Homer 643 Kopien mit 400 Jahren Spanne (800 v. Chr. bis 400 v. Chr.)
- das Neue Testament (NT) wurde verfasst 50-100 n. Chr. - davon gibt es 5366 Kopien: ab dem Jahr 100 existieren Fragmente (Zeitspanne 70 Jahre), ab ca. 200 n. Chr. Bücher (Zeitspanne 170 Jahre), ab 250 n. Chr. liegen größte Teile des NT vor (Zeitspanne 150 Jahre)

Im Detail bedeutet das:

- Die Apostelgeschichte endet zu Lebzeiten von Paulus in Rom, über seinen Tod 64 n. Chr. wird nichts gesagt, also wird sie vorher geschrieben sein. Da sie eine Fortsetzung des Lukasevangeliums ist, müsste dieses noch eher verfasst worden sein. Christus starb etwa im Jahr 30, wodurch sich eine Entstehungszeit des Lukasevangeliums innerhalb von ca. 30 Jahren nach den Ereignissen ergibt. Die ältesten Kirchenführer bezeugen, dass das Matthäusevangelium zuerst geschrieben war.
- Die 4 Evangelien wurden schon am Ende des 1. Jh. zu einem Buch zusammengefasst; im 2. Jh. war das NT vollständig geschrieben (einige Wissenschaftler vertreten schon im Jahr 70)
- älteste Fragmente: Papyri (auf Papyrus) — das Griechisch des 1. Jh. verweist darauf, dass es im 1. Jh. geschrieben wurde — älteste Papyri zw. 100 u. 150 n. Chr. mit Teilen des Johannesevangeliums
- Zitate bei Kirchenvätern: vor Ende des 1. Jh. bereits aus 14 von 27 neutestamentlichen Büchern, vor 150 n. Chr. bereits aus 24
- Codex Vaticanus (zw. 325 u. 350): AT + NT auf griechisch, alttestamentliche Apokryphen
- Septuaginta(2. Jh. v. Chr.): Altes Testament (AT) auf griechisch, das die ersten Christen benutzten

Fazit:

Die Bibel ist einzigartig in ihrer Kontinuität, in ihrer Verbreitung, in ihren Übersetzungen, in ihrem Fortbestand durch die Zeiten hinweg — unter Verfolgung und trotz Kritik. Es gibt eine viel größere zeitliche Nähe und quantitative Fülle von Handschriften biblischer Bücher, als bei anderen antiken Autoren — dort liegen tlw. 1000 Jahre zwischen dem nicht vorhandenem Urtext und den ältesten Handschriften — hier sind es 70 Jahre, was die ältesten Fragmente (Papyri) betrifft und ca. 250 Jahre, was die ganze Bibel betrifft (Codex Vaticanus). Dies sowie die Verfassung und Überprüfung durch Augenzeugen und die schnelle Verbreitung der Schriften (nachgewiesen durch Fundorte und ortsgebundene Namen von Übersetzungen) verleihen der Bibel die größte Glaubwürdigkeit. Während die literarischen und philosophischen Schriften von niemanden angezweifelt werden, steht die Bibel hingegen sehr in der Kritik. Trotz der sicheren Überlieferung liegt auch deshalb die größte Überzeugungskraft in der Umsetzung des Wortes und weniger in den angezweifelten Worten selbst. Kein Christ, der Gott Vertrauen schenkt und über die Echtheit der Überlieferung informiert ist, sollte über die Zuverlässigkeit der Bibel beunruhigt sein.

Angaben aus (Hinweis zur angeblichen Lesefaulheit):
Christliche Literatur-Verbreitung (Hg.): So entstand die Bibel. 169 S., Bielefeld 1992
McDowell, J.: Die Fakten des Glaubens. 1184 S., Holzgerlingen 2003

Chorleiter hat gesagt…

Darf ich fragen, wie mit neuen Schriftfunden aus dem Nahen Osten umgegangen worden ist, deren Inhalt anders ist, als den hier gemachten Äußerungen?
Wann packt der Vatikan mal seine Archive aus?
Und Sie wollen uns was von Fakten erzählen?
Wie gesagt: Gut gemeint ist noch weit entfernt von gut gemacht.
Gehen Sie bei allem Theologischen mal so vor, wie Sie es mit dem sogenannten Atheistischen zu tun gewohnt sind.
Der Glaube ist nur solange Glaube, wie man es nicht besser weiß. Erforscht, Erkannt und Bewiesen ist es dann Wissen. Ob Sie es nun glauben oder nicht.
Chorleiter