Donnerstag, 18. Dezember 2008

Vatikan und Vereinte Nationen: Der Vatikan nimmt Stellung zu Vorwürfen der Homosexuellenlobby.

Vatikan (kathnews). Im Leitartikel der Dienstagsausgabe der Vatikanzeitung „L‘Osservatore Romano“ wehrt sich der Heilige Stuhl gegen die Kritik der internationalen Homosexuellenlobby. Sie kam auf, nachdem der Heilige Stuhl der französischen Homosexuellen-Initiative bei den Vereinten Nationen (UN) die Unterstützung und der Behindertenkonvention die Unterschrift verweigert hatte (kathnews berichtete). Die Autorin des Leitartikels, Lucetta Scaraffia, betonte einleitend, dass die katholische Kirche sich in ihrer Geschichte als eine Institution der Nächstenliebe bewährt habe, welche die Rechte der Schwächsten schützt. Wer das übersehe, zeichne ein Zerrbild.

Der Heilige Stuhl verkenne zwar nicht, dass sowohl die Homosexuellen-Initiative als auch die Behindertenkonvention durchaus „viele positive Elemente“ beinhalten, lehne aber dennoch aus verschiedenen Gründen beide Konzepte ab. Zum einen propagiere die Homosexuellen-Initiative durch eine „zweideutige Formulierung“ die „Ehe zwischen Homosexuellen“. Dies gehe einher mit dem „Recht auf Adoption von Kindern durch solche Paare und auf künstliche Befruchtung für sie“, so Scaraffia. Die Behindertenkonvention stoße vor allem deswegen auf Ablehnung, weil sie „die Möglichkeit zur Abtreibung für Behinderte“ vorsehe.

Als die einzige wichtige Institution der Welt wende sich die Kirche „in vernünftiger Weise gegen Praktiken wendet, die der Würde des Menschen widersprechen“, auch wenn sie dafür im Gegenzug häufig schwere Beschimpfungen sowie ein schwer beschädigtes Bild in der Öffentlichkeit einstecken müsse. Ohne Furcht benenne die Kirche auch immer die wahren Opfer: „Nicht nur die Homosexuellen, sondern auch die Kinder, die diese zu haben wünschen; nicht nur die Frauen, die abtreiben oder dazu gezwungen werden, sondern auch die Föten, denen das Recht verwehrt wird, zur Welt zu kommen; nicht nur die Kranken, sondern auch die Embryonen, denen man die Entfaltung ihres Lebens verweigert.“ Heute gehe es in erster Linie nicht mehr um Gerechtigkeit und Wahrheit, sondern um die „Fähigkeit, sich als Opfer zu sehen“. Ein solcher „Wettlauf um das Opfersein“ verdunkle allerdings die Realität, so Scaraffia abschließend.

Quelle: Kath News

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

"Die Autorin des Leitartikels, Lucetta Scaraffia, betonte einleitend, dass die katholische Kirche sich in ihrer Geschichte als eine Institution der Nächstenliebe bewährt habe, welche die Rechte der Schwächsten schützt. Wer das übersehe, zeichne ein Zerrbild"

...mit kleinen, sicherlich völlig belanglosen Ausnahmen, wie der blutigen Christianisierung Irlands, der Religionskriege in Europa, der Inquisition, der Eroberung und Ausplünderung Amerikas und Afrikas, dem Völkermord un Sübamerika, der ethnischen Säuberungen an Nordamerikanischen Indianern, der Sklaverei, dem Konkordat mit den Hitler, der Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen bis heute, dem Zwingen von Freuen Kinder auszutragen selbst wenn diese durch Vergewaltigung oder Inzest zustandegekommen sind oder das zu schweren gesundheitlichen Risiken für die Mutte führt, der systhematische Verhinderung einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung in vielen Ländern der 3. Welt, die Förderung der AIDS-Verbreitung, usw. usf.

...sicher nur ganz wenige Ausnahmen von der Regel der Kirche als Ort der Nächstenliebe...

Matthäsius hat gesagt…

Hey Old Geezer,

du solltes für eine Zeitung arbeiten. Deine Nachrichten werden sich am besten verkaufen, so schlecht sind sie...
Du weißt wie man Mutter Theresa als Hure verkauft, die Hypothekenbankenkrise zur Wirtschaftskrise macht, aus den Unruhen in Athen einen Bürgerkrieg in Griechenland vom Zaum bricht, und dem Staat die Verantwortung für all Deine persönlichen Probleme in die Schuhe schiebt...