Mittwoch, 24. September 2008

Google erlaubt Anti-Abtreibungswerbung/SOS LEBEN auch wieder dabei


Google will auf seinen Internet-Seiten künftig auch Werbung gegen Abtreibung zulassen. Somit beugt sich der Suchmaschinen-Spezialist damit einer Klage des britischen Vereins und Abtreibungsgegners "The Christian Institute" vom vergangenen April.

Die Organisation hatte Google Diskriminierung aus religiösen Gründen vorgeworfen, da ihr im Zusammenhang mit einer Anti-Abtreibungs-Kampagne entsprechende Werbung auf den Google-Sites nicht gestattet wurde.

Google bestätigte den Bericht über die veränderten Werberichtlinien zu Schwangerschaftsabbrüchen. "Das Thema Abtreibung ist ein gefühlsgeladenes Thema und Google ergreift keine bestimmte Partei", hieß es in einer Erklärung. In den vergangenen Monaten habe das Unternehmen seine Richtlinien überprüft, um sicherzugehen, dass sie "fair und auf dem neuesten Stand" sind, hieß es in der Erklärung. "Wir haben uns entschlossen, unsere Richtlinien zu verändern, um gleiche Bedingungen für alle zu schaffen und religiösen Organisationen zu erlauben, Anzeigen zu Schwangerschaftsabbrüchen auf sachbezogene Art zu platzieren", so das Statement.

Beim Verkauf von Online-Werbung richtet sich Google nach bestimmten Richtlinien. Das Schlagwort "Abtreibung" war bisher ausschließlich nicht-religiösen und nicht-politischen Kunden wie etwa Ärzte erlaubt.

In der Vergangenheit hat auch die Aktion SOS-Leben der Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur bei Google für das Recht auf Leben geworben, bis die Anzeigen gesperrt wurden, weil sie eben gegen die Abtreibung protestieren.

Nun wird die Aktion diese Werbemethode wieder nutzen.

Die Internetseite, die angeklickt wird, ist http://www.dvck-sosleben.de/

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Was allerdings an dieser 'Anti-Abtreibungs-Werbung' sachbezogen sein soll und nicht nur emotionalisierende Legenden der blühende Phanasie der Macher entsprungen, so fern jeder Realität das sich slebst Disney gescheut hätte, sie so zu präsentieren, bleibt fraglich...

...trotzbem bliebt die Entscheidung korrekt - Wahrheitgehalt war schließlich noch nie eine Voraussetzung für eine Internet-Video.