Donnerstag, 25. September 2008

Pro Familia: Spätabtreibungen nicht einschränken

Die Pro-Abtreibungsorganisation Pro Familia lehnt jeglichen Versuch, Abtreibungen in den letzten Monaten vor der natürlichen Geburt zu reduzieren, ab.

Anlaß dieser Stellungnahme ist ein Gesetzesprojekt der Union, der eine zusätzliche Beratung vor einer sog. Spätabtreibung vorsieht. Obwohl die Gesetzesvorlage ein Verbot der Spätabtreibungen gar nicht vorsieht, ist das für „Pro Familia“ schon viel zu viel.

Wörtlich: „pro familia hält den Vorstoß der CDU/CSU für eine Einmischung des Staates in die privaten Angelegenheiten und Kontrolle von Frauen und ihren Familien und für einen obrigkeitsstaatlichen Eingriff in das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patientin.“

Die Spätabtreibungen haben immer wieder für Empörung gesorgt, da sie besonders grausam sind. Es werden nämlich Kinder getötet, die schon längst außerhalb des Mutterleibes lebensfähig sind. Außerdem sind die Abtreibungsmethoden, die notwendig sind, um das schon voll entwickelte Baby zu töten, geradezu bestialisch.

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