Sonntag, 2. April 2017

Landeselternbeirat Hessen: Es brennt an den hessischen Schulen

Foto: Tribulchay Lizenz CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
In den letzten Monaten gab es mehrere öffentliche Stellungnahmen von Lehrern Hessischer Schulen, die auf die chaotischen Zustände in den Schulen des Bundeslandes aufmerksam machten.

Inklusion, Flüchtlingskinder und Defizite in der Erziehung im Elternhaus führten dazu, dass ein normaler Unterricht gar nicht mehr möglich sei. Die Lehrer befänden sich inzwischen auf ständigem Notfallmodus.

Anfang Februar haben 57 Rektoren sowie 18 Konrektoren aus dem Bereich des Staatlichen Schulamtes einen offenen Brief an den zuständigen hessischen Kultusminister Ralph Alexander Lorz veröffentlicht, der die chaotischen Zustände in den Schulen Frankfurts beschreibt: „Guter Unterricht im herkömmlichen Sinn ist unter solchen Bedingungen nur noch unter erheblichen Abstrichen umzusetzen!“, so das Fazit des Schreibens.

Nun hat sich auch der Landesbeirat Hessen in die Debatte eingeschaltet, und zwar mit recht deutlichen Worten: „Es brennt an den hessischen Schulen – insbesondere an den Grundschulen, die der Grundpfeiler unseres Bildungssystems sind.“

Wie verzweifelt die Lage ist, zeigt die Tatsache, dass die Schulleiter inzwischen versuchen, zusammen mit den Eltern die Situation an den Schulen zu verbessern. Mit ihnen gemeinsam will man die Missstände im hessischen Bildungssystem beheben, so die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 30. März.

Die Initiativen von Kultusmusminister Ralph Alexander Lorz (CDU), werden als völlig ungenügend eingeschätzt.


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