Mittwoch, 22. Februar 2017

Dax-Konzern Telekom im Dienst der neomarxistischen Kulturrevolution

Telekom Gender-Werbung: Baby und zwei Frauen (Screenshot der Werbung)
Mathias von Gersdorff

Das ideologische Spektrum von grün bis dunkelrot übt sich gerne in der Schelte von Großbanken, der Großindustrie der internationalen Multis. Für sie sind das mehr oder weniger Blutegel, die das Leben derjenigen aussaugen, die wirklich Tag für Tag hart arbeiten.

Diese sozialistisch/marxistische Rhetorik wird jedes Mal aus der Mottenkiste geholt, wenn die Presse über zu hohe Bonuszahlungen oder einen Korruptionsskandal berichtet.

Das alte Bild des Klassenkampfes scheint immer noch gute Dienste für unsere Politiker zu leisten, deren Herz (gerne mal) „links“ schlägt, egal, welcher Couleur sie sind.

Genau diese Politiker sind aber auffallend still, wenn Dax-Konzerne nicht wie gnadenlose Kapitalisten in Erscheinung treten, sondern als Propagandisten der Kulturrevolution im Sinne der 1968er-Bewegung und der „sexuellen Revolution“.

Das aktuelle Beispiel ist eine Werbung der sogenannten Family-Card. Dieser Vertrag bietet die Möglichkeit einer Zweitkarte für einen Familienangehörigen.

Doch was die Telekom unter „Family“ versteht, hat in Wahrheit nichts mit Familie zu tun. Das Dax-Unternehmen hat für sich entschieden, dass alle möglichen homosexuellen und sonstigen Partnerschaftsformen auch „Familie“ sind.

Somit handelt es sich hier nicht bloß um Werbung für einen Telefon-Vertrag, sondern um regelrechte Gender-Propaganda. Ein neomarxistisches Familienbild soll in den Mentalitäten und in der Gesellschaft verankert werden.

Antonio Gramsci, der große Theoretiker einer marxistischen Kulturrevolution, und Herbert Marcuse, der Hauptdenker der 1968er-Bewegung, wären über den Werbespot der „Deutschen Telekom“ begeistert.

Seit Jahrzehnten erleben wir einen wahren Propagandafeldzug, um die Idee zu propagieren, Ehe und Familie seien beliebige Konstellationen von Personen und das Geschlecht sei mehr oder weniger unerheblich.

Die Verbreitung dieser Ideologie wird mit massiven finanziellen Mitteln vorangetrieben. Die immer wieder genannten „neuen gesellschaftlichen Realitäten“ sind Frucht dieser Werbekampagnen und der Lobbyarbeit bestimmter Organisationen.

Auf diese Weise werden die Ansichten der Menschen und die gesamte Kultur verändert.

Anders ausgedrückt: Stückweise werden so die noch existierenden Reste einer christlichen Gesellschaftsordnung, deren Grundlage die Ehe zwischen Mann und Frau ist, zerstört.

 © Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung

1 Kommentar:

Mielach hat gesagt…

Schade dass sich mein ehemaliger Arbeitgeber sich so diesen Zeitgeistes annimmt. Nicht wie es im Grundgesetz geschrieben "die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates (Familie ist Mann, Frau und Kind, schon von Natur aus), sondern andere nicht so wertevermittelnde Sachverhalte werden zuoberst verwandt, um wahrscheinlich Gewinnmaximierung zu betreiben. Ich bin als Staatbeamter jedenfalls auf das Grundgesetzt verpflichtet worden. Und das war gut so.