Dienstag, 24. Januar 2017

Jeder dritte Schulanfänger hat Sprachprobleme

Foto: Bundesarchiv, Wikimedia Commons. Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Entsprechend einer Meldung der „Sächsischen Zeitung“, leidet jeder dritte Schulanfänger Sachsens an Sprachentwicklungsstörungen oder ist zumindest sprachauffällig.

„Auffälligkeiten im Bereich der Sprache und des Sprechens wurden bei 12044 Kindern dokumentiert“, sagt Ministeriumssprecherin Annett Hofmann.

Die Bandbreite geht von relativ unkomplizierten Artikulationsstörungen bis hin zu Probleme bei der Satzbildung und dem Redefluss. Bei vielen Kindern sind Wortschatz, Sprachverständnis und Sprachgedächtnis nicht altersentsprechend ausgebildet.

Zwölf Prozent der gesetzlich versicherten Mädchen und Jungen in Sachsen haben eine Sprachentwicklungsstörung, so eine Auswertung, die die Barmer GEK aus medizinischen Untersuchungsergebnissen erstellt hat.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Warum ist die Bezeichnung Muttersprache und nicht Vatersprache bedeutungsvoll?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme (der nicht flüssigkeitsgekoppelte Vater hat keinen Einfluss) und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten müssen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

Anonym hat gesagt…

danke. ein sehr schöner kommentar. nichts hinzuzufügen - außer, dass die seelische verwahrlosung unserer kinder gewollt ist, wozu neben der familienzerstörung auch die herstellung einer sprachlichen armut gehört.

Goofy hat gesagt…

Welche Gründe gibt es dafür ? Aus welcher Kultur kommen die Kinder ? Wie gut/schlecht sind die Eltern gebildet ? Darauf sollt man mal eingehen ! Gender ist an allem schuld,schon klar !