Dienstag, 16. Dezember 2014

Johann Wolfgang von Goethe: Die Ehe - Anfang und Gipfel aller Kultur

“Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild  –  und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen.
Unauflöslich muß sie sein; denn sie bringt so vieles Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist.
 .
Und was will man von Unglück reden? Ungeduld ist es, die den Menschen von Zeit zu Zeit anfällt, und dann beliebt er, sich unglücklich zu finden.
 .
Lasse man den Augenblick vorübergehen, und man wird sich glücklich preisen, daß ein so lange Bestandenes noch besteht!”
 .
Quelle: Johann Wolfgang von Goethe: “Die Wahlverwandtschaften”, Teil I, Kap. 10.

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Ein wirklich schönes Gedicht eines unserer größten Dichter...
und so gehalten das ich es auch ohne weiteres auf einer Hochzeit von zwei Männern oder Frauen ebenso vortragen könnte wie auf einer für ein heterosexuelles Paar.
Vielen Dank für die Inspiration.

Tradi hat gesagt…

... mit Sicherheit hat Goethe damit aber nicht homosexuelle Paare gemeint, denn diese können gar keine "Ehe" eingehen. Und das ist auch gut so. Sinn und Zweck der Ehe ist - auch wenn das heute nicht mehr gern gehört wird - die Weitergabe des Lebens. Und das können zwei Schwule oder Lesben immer noch nicht.

Lupusmagnus hat gesagt…

Gut Tradi dann verbieten wir die Ehe für alle Unfruchtbaren oder Leute die keine Kinder wollen.

Aber lassen sie mich raten das würden sie auch nicht wollen weil das ja "theoretisch ginge" Schlüssel Schloß blablabla.

Letztendlich läuft ihr Argument auf "homos sind ih hinaus". Durch Adoption und künstliche Befruchtung stehen Homosexuellen dieselben Wege offen ein Kind zu haben wie den oben genannten Paaren auch.

Tradi hat gesagt…

Heterosexuelle Paare sind von der Natur aus dafür ausgelegt Kinder zu zeugen. Das ist ein komplett anderer Aspekt, wenn sie keine bekommen können.

Aber es gab noch nie ein Homosexuelles Paar - und es wird auch nie eines geben - das auf natürlichem Wege Kinder zeugen kann. Das unterscheidet die widernatürlichen menschlichen Beziehungen von der gottgewollten Ehe.

Tradi hat gesagt…

Und wer eine Ehe eingeht, schon mit dem Vorsatz keine Kinder zu wollen, geht eine (vor Gott) ungültige Ehe ein.

Ralph Mielke hat gesagt…

Die Negation der Selbsterhsltung ist der Menschheit feindliche Prinzip.

Lupusmagnus hat gesagt…

Tradi was ihr eingebildeter Freund von so einer Ehe hält ist dem Gesetzgeber egal.

Meinetwegen können Religionen Leuten die Ehe verbieten wie sie wollen. Dies sollte allerdings keinen Einfluss auf unsere Gesetze haben. Wer keinen Mann heiraten will soll es lassen.

Ralph Mielke die Menschheit verbraucht derzeit deutlich mehr Ressourcen, als dass welche Nachwachsen können. DAS ist ein der Menschheit feindliches Prinzip und nicht wenn sich manche Menschen gegen Kinder in ihrer Beziehung entscheiden

Tradi hat gesagt…

Lupusmagnus, mein "eingebildeter" Freund wird spätestens nach Deinem "Abgang" auf Dich zukommen, ob Du willst oder nicht ... Du wirst dann schon sehen, wer mehr eingebildet ist, Du oder ER. Leider ist es dann auch für Deine Seele zu spät.

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Hier ein Statement eines Mannes aus dem Nuttenparadies Karibik, der versucht hat mit seiner ausnehmend schönen "Schokonuss" eheähnlich zusammenzuleben.
Sie ist vor seinen Augen zerfallen , diese junge Frau mit einem deutschen Millionär, der auf die 70 zugeht.Man beachte die Hartherzigkeit dieses Mannes,der die Reaktion dieser jungen Sexsklavin nicht verstehen will:

"Guten morgen liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da
Habt ihr auch so schlecht geschlafen
Na dann ist ja alles klar

Wie jetzt?! Weit und breit keine Sorge zu sehen. Vor allem die nicht, dass sich gegen 10:00 Uhr eine zerzauste, übelgelaunte junge Frau des Lagers enthebt, sich grußlos ins Bad verfügt, dort ihre Toilette verrichtet, um sogleich, soweit des Nächtens überhaupt abgeschaltet, ihr WiFi-Tablet in Betrieb zu nehmen und sich via Internet telenovela-unterhalten zu lassen. Den ganzen Tag. Bis spät in die Nacht. Von sporadischer Nahrungsaufnahme unterbrochen.

Da bleibt keine Zeit für ein freundliches Wort, eine liebevolle Geste, für helfende Hand an Heim und Herd. Auch nicht für Gemeinsamkeit, Zärtlichkeit, Leidenschaft und Lust. 100 Meter zu Fuß? Eine Zumutung! Besuch eines Sprachkurses? Das Attentat! Der kleinste Hinweis, die verhaltenste Kritik? Eine Provokation! Die Reaktion ist danach: laut, bös, ruppig, aggressiv, auf Gewalt aus. Nimmer kann es ihr je so gut ergehen? Niemand wird sich ihrer so zuwenden? Als ob das eine Rolle spielte!

Manchmal deucht es mir, als hätte das Böse, einem Krebsgeschwür gleich, von dieser bildschönen, einst aufgeschlossenen, fröhlichen, zärtlichen, temperamentvollen, ja liebenswerten jungen Frau Besitz ergriffen und in Herz und Hirn Metastasen gestreut, die wuchern und wuchern. Diese Krankheit, ich ließ nichts unversucht, zu lindern oder zu heilen, musste mich überfordern. Eine späte, betrübliche, gleichwohl ungemein befreiende, bereinigende Erkenntnis.

Buen viaje mi amor y buena suerte! HASTA NUNCA!

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Nachtrag:
Sofort hinterher hat er mir Bilder von ihr geschickt,oh wie süß sie doch sei.
Zu bereinigenden Erkenntnissen ist dieser Mann nicht fähig.Er macht so weiter wie bisher und ist der Ansicht, die Frauen hätten es bei ihm doch besser, als bei ihren Machoehemännern der Karibik.
Die Ehe sei langweilig , für ihn keine Alternative.

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Nachtrag:
Mit diesem Freier hatte ich über Monate Kontakt und es hat mich sehr viel Nerven gekostet.Er legt eine Brutalität an den Tag, die unbeschreiblich ist. Ich solle meinem Pfaffen auf`s Schwein steigen.Das schrieb er,als ich den Kontakt zum ersten Mal beenden wollte.Ich war nie eine Person in seinen Augen,immer nur ein Objekt . Er sei zur Kontemplation unfähig,hat er mir geschrieben.So konnte er Goethe,dem ich ihm oft vorgehalten habe, abschmettern.

Lupusmagnus hat gesagt…

Das können sie natürlich auch beweisen Tradi nicht wahr?

Was ist wenn die Moslems recht haben? Oder die Hindus? Oder die Pastafaris?

Wenn sie glauben mich mit ihrem albernen glaube oder brenne beeindrucken zu können muss ich Ihnen leider sagen, dass sie da auf dem Holzweg sind.

Aber glauben sie ruhig weiter an ihren vermeintlich Guten Gott der Menschen abschlachtet wie er will Sklaverei gut findet und Genozid befiehlt der nicht zu hinterfragen ist. Ich versuche einfach ein guter Mensch zu sein und das kann ich bisher auch sehr gut ohne ihren himmlischen Diktator

Anne Nichtpoc hat gesagt…

@Lupusmagnuns nervt.
Soll ich Recherchen über homosexuelle Bars in Berlin nachschieben?Ein kultivierter Mensch hält es nicht für möglich, dass es Räume gibt, in denen Menschen übereinander herfallen und wie es stinkt bei diesen After- Treffen. Die meisten Homosexuellen haben keinen festen Partner.Ich bin strikt dafür, mit einer Ehe nur das Verhältnis zwischen Mann und Frau zu bezeichnen. Alles andere kann nur eheähnlich sein,bei sexuellen Neigungen bin ich tolerant. Toleranz heißt nicht, dass ich sie erstrebenswert finde und da findet momentan eine Hirnwäsche statt.Wir sollen Homosexualität erstrebenswert finden. Homosexuelle Hirsche sind Tiere mit Revierverlust.Das ist beim Menschen nichts anderes.Mama oder Papahirsch haben das Revier übernommen. Alphatiere werden nicht homosexuell.Das ist reine Biologie, im Zeitalter der Psychlogisierung leider eine unterdrückte Erkenntnis.

Lupusmagnus hat gesagt…

Ach haben sie da persönliche Erfahrungen gemacht mit den perversen Aftertreffen?

Ich weiß ja nicht in was für Läden sie so verkehren, aber die Schwulenbars in denen ich bisher mal mit Freundinnen war waren stehts sehr gepflegt und nirgendwo roch es nach After.

Die Homosexuellen die ich kenne leben allesamt in festen Partnerschaften oder suchen solche. Darunter sind auch welche deren Beziehungen besser und länger halten als manche christliche Ehe.

Desweiteren gibt es freier gelebte Sexualität nun wirklich nicht nur bei Homosexuellen.

Erstrebenswert...das klingt so als könne man es erlernen was bisher niemand beweisen konnte.

Bei anderen Tierarten haben übrigens Männchen mit Bisexuellen Erfahrungen eine höhere Fortpflanzungsrate. (mal ganz abgesehen davon, dass Menschen keine Hirsche sind und ihr sozialverhalten ein anderes ist)

Evi hat gesagt…

Ich habe auch schon homosexuelle Paare gesehen, die Nachwuchs gemacht haben.

Nathan hat gesagt…

Würde Goethe diese Zeilen lesen, käme er wohl nicht umher seine Gefühle in einem Gedicht auszudrücken. Zu Lupusmagnus:

Verdorben und verkommen seid Ihr bis ins Mark, statt einer Seele ein kahles Wüstenland. Des Satans listigste Versuchung ist die eheliche Untreue, und keine Schuld tragen die schönen Weiber dieser Welt daran, denn Gott frohlocket, stellen sie ihr liebreizendes Antlitz den Menschen zur Schau.

Dieses verkommene Subjekt aber, mit der Impertinenz sich Magnus zu nennen, ein weiteres Zeichen seines invertierten moralischen Bewusstseins, wirkt Gräuel, die selbst der Teufel in seinen besten Tagen nur zu träumen wagte, propagiert er doch nicht nur dem Manne sein Weib für ein fruchtbares, jüngeres, hübscheres zu betrügen, ein animalischer Reiz der seit Eden Bestand hat, sondern stellt eine solch diabolische Gesinnung hinzu, dass es tausend mal tausend Jahre brauchte, bis sich der ehrliche Bürger traute auch nur ein Wort über diese Schändung des Körpers und der Seele, dieses Verbrechen an der Natur zu verlieren.

Jetzt hat der Samen gekeimt im Geiste des einfachen Bürgers, der dem Intellektuellen stets die Beständigkeit des Herzens voraus hatte, denn der größte Irrleiter ist der Verstand. Ist die Teufelssaat erst gepflanzt, verbreitet sie sich wie Unkraut. Man muss es bei der Wurzel aus der Erde reißen, um es zu beseitigen.

Des Menschen Trachten ist Böse von Jugend an, und so führt er sein selbst errichtetes Königreich stets aufs Neue in den Untergang. Die Säulen des deutschen Reiches sind lange eingerissen, der moralische Verfall hat die Göttlichkeit der Seelen wie ein Virus bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Lupusmagnus steht als abgeordneter des Bösen ein feuriges Schicksal bevor. Seine Uniform ziert die Wappen der Verdammnis, er wird dem Widersacher ein hingebungsvoller Assistent sein.

Zu Anne Nichtpoc:

Wenn Euer Name erklingt, holde Maid, ist es dem Manne Ohr als ob Musik ertönt. So lieblich und zart, doch klug und stark, verfallt Ihr nicht dem verrohten Geist der Zeit, Ihr schreitet voran in Treue und Beständigkeit. Hohn und Spott ist der Lohn für Euer tun, doch wird meine Seele nicht eher ruhen, bis aufgewogen Eure Taten sind, wenn friedlich leben wird ein jedes Kind.

Für heute sein schuldfreies Gemüt wird verdunkelt, auf dass es keine Freude mehr beherberge. Vom Antagonist gesteuert, schreitet die Armee der Finsternis voran, und der Sieg wär ihnen Gewiss, würdet Ihr keine Blockade errichten. Euer Herz gehört einem aussterbenden Geschlecht an. Wo dem törrichten Geist die Ehre und Rechtschaffenheit der Gier und Torheit gewichen sind, haltet Ihr die Werte unserer Vorfahren wie Fackeln der Erkenntnis empor.

Auf daß diese ewig brennen mögen und zu Asche verwandeln diejenigen, welche das Geschenk des Lebens und ihren Schöpfer verspotten.

Lupusmagnus hat gesagt…

Ach Gottchen wie niedlich sie einen vorschwurbeln nur um zu sagen, dass sie anderer Meinung sind.

Ich habe keinerlei Angst vor ihrer Hölle, da ich weder an sie noch einen Himmel oder die Existenz einer Seele glaube.

Lupusmagnus hat gesagt…

Sie können aber gerne mal versuchen mir deren Existenz zu beweisen nur zu.

Nathan hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Nathan hat gesagt…

Du verhälst dich so erbärmlich wie es einem Homo würdig ist. Auf einem christlichen Blog die comment section mit seinen perversen Neigungen voll zu spammen, weil du Waschlappen keine Frau abbekommst meinst du dir wohl hier Selbsverstrauen antrollen zu können. Niemand hier nimmt dich Ernst in deiner sinnlosen Existenz, zu der du dich auch noch selbst bekennst (mehr Troll geht nicht), also such dein Mitleid in den Kreisen wo deinesgleichen historisch immer verkehrt hat - in heruntergekommenen Hinterzimmen und Sodomiten Treffs.

Und jetzt könnte bitte endlich mal der Admin diesen Anal-Boy hier kicken.

Lupusmagnus hat gesagt…

Und könntest du versuchen ein tatsächliches Argument zu bringen anstatt auf ad hominem zu verfallen, was eine der wohl niedrigsten Arten des trollens ist.

Tatsächlich bin ich nicht homosexuell und habe kein Problem eine Freundin zu finden. Woher du etwas über meine sexuellen Vorlieben zu wissen meinst ist mir doch sehr schleierhaft, da ich über mein Sexleben hier nichts geschrieben habe. Was übrigens ein Strohmann ist den du dir gebastelt hast.

Lupusmagnus hat gesagt…

Mal ganz abgesehen davon, dass eine Aussage Homosexuelle hätten sich immerin Hinterzimmern getroffen schlicht und ergreifend falsch ist. Sowohl im antiken Makedonien, Griechenland und Rom war Homosexualitaet alles andere als unbekannt oder so verabscheut wie in manchen Kreisen der abrahamitischen Religionen heutzutage.

Auch auf dem Amerikanischen Kontinent war die Liebe innerhalb des eigenen Geschlechts keineswegs so verpönt wie sie es einem Glauben machen wollen.Gleiches gilt für Afrika wo allerdings das uns gebräuchliche Prinzip von entweder homo oder hetero nicht greift.

All diese Informationen sind leicht zugänglich vielleicht solltest du sie auch mal lesen es ist durchaus interessant wie vielfältig menschliche Gesellschaften sein können.

Anonym hat gesagt…

In meiner Kirche steht der heilige Bund der Ehe schon seit langem auch gleichgeschlechtlichen Paaren offen, und für konservative Menschen ist es wunderschön, zu sehen, wenn sich zwei Menschen das Jawort geben, und man hat erkannt, dass die Heiligkeit des Sakraments im Auge Gottes dort ist, egal ob die Ehepartner das gleiche, oder ein anderes Geschlecht haben.

Früher gab es Personen, die den heiligen Bund der Ehe durch Gesetze gegen Rassenmischung besudelt haben. Heute wird der heilige Bund der Ehe (noch) durch Gesetze gegen die gleichgeschlechtliche Ehe besudelt. Die Sudeler aber erkennen sehr wohl, dass sie mit ihrer Ablehnung der ehelichen Freiheit unchristlich handeln. Deshalb benutzen sie seltsame, biologistische Begründungen, als sei die Ehe nicht der heilige Bund fürs Leben, sondern nur eine Reproduktionsfabrik. Wenn diese Menschen Recht bekommen, werden wahrscheinlich noch meine Eltern zwangsgeschieden, weil sie seit fünfundzwanzig Jahren kein Kind mehr bekommen haben. Wenn man Christ ist, glaubt man aber nicht an Biologismus, sondern an die Heiligkeit des Bundes der Ehe, für alle Menschen.