Donnerstag, 11. Dezember 2014

Erfolgreiche Proteste gegen Stapf-Klinik in Stuttgart

(Junge Freiheit) Schlappe für eine der größten Abtreibungskliniken in Deutschland: Nach Protesten von Lebensschützern kündigte ein Vermieter an, dem Arzt Friedrich Stapf keine Räume zur Verfügung stellen zu wollen. Die Stuttgarter Stadtverwaltung zeigte sich enttäuscht über die Absage.

„Der neue Vermieter für die Stapf-Klinik ist mit großem Bedauern von seinem Angebot zurückgetreten, zum Schutz seiner sonstigen Mieter“, sagte der für die Krankenhäuser zuständige Bürgermeister Werner Wölfle (Grüne) der Nachrichtenagentur dpa. Er bemängelte zudem, die Gegner der Klinik hätten mit ihren „Erpressungs- und Drohmethoden“ Erfolg gehabt.

2.200 Abtreibungen im Jahr

Zugleich betonte Wölfle jedoch, es gebe bereits neue Verhandlungen mit anderen Vermietern. „Wir als Stadt wollen, daß die Frauen, die ein solches Angebot brauchen, dies auch in Stuttgart vorfinden. Davon lassen wir uns auch nicht von ein paar radikalen Abtreibungsgegnern, die auch vor massiven Einschüchterungen nicht zurückschrecken, abbringen.“

Stapf muß seine bestehenden Praxisräume zum Jahresende verlassen, weil er eine Frist zur Verlängerung seines Mietvertrags versäumt hatte. Gegner der Klinik, zu der auch Mitglieder von AfD und CDL (Christen für das Leben) gehören, sprachen nun von einem „Zwischenerfolg“. Nach eigenen Angaben hatte die Einrichtung bisher etwa 2.200 Abtreibungen im Jahr vorgenommen.

Kommentare:

rolando hat gesagt…

Was ist bei "radikalen Abtreibungsgegnern" radikal, außer das sie radikal FÜR das Leben sind?
Sind nicht die Abtreibungsbefürworter radikal, indem sie das morden der Unschuldigsten,(sie haben NIE Jemanden etwas getan, selbst wenn ein Erwachsener einem etwas antut verbietet sich das Töten) als normal erachten. Beim jährlichen Marsch FÜR das Leben in Berlin sieht man deutlich was Radikal ist, nämlich die von linksrotgrün unterstützten Gegner des Lebens. Aufpassen mit der schleichenden Sprachideologisierung!

Helmut v. Brandis hat gesagt…

Endlich mal jemand, der den Mut und die Courage hat, sich gegen diese allmächtige Abtreibungslobby aufzulehnen. Nun brechen die Grünen fast in Tränen aus ...
rolando kann ich in seinen Ansichten nur bestärken.

Ralph Mielke hat gesagt…

Es ist schon traurig das man couragiert sein muss um Werte zu verteidigen.
Nur das komische Viele dieser Abtreibungslobby schickt Menschen in den Krieg..
Da stehe uch auf eine Linie mit rolando und Helmut v.Brandis.

Ralph Mielke hat gesagt…

sollte heissen,schckt AUCH Menschen in den Krieg

Ulrich hat gesagt…

Herr Bürgermeister Wölfle - nomen est omen! - spricht wohl von sich und seinen Parteigenossen, wenn er den Lebensschützern Maffiamethoden (z.B. Drohungen - Frage: Wo und wann wurde von Seiten der Lebensschützer gedroht? Und womit?) unterschiebt!!! Lieber Herr Bürgermeister, Sie unterstützen mit Ihrer Politik die falsche Seite! Sie sollten aus diesem Albtraum endlich aufwachen und die Seite wechseln! Die Lebensschützer sind es, die die allgemeinen Menschenrechte verteidigen und für die wahre Ökölogie auf die Straße gehen! Nichts für ungut!

Anonym hat gesagt…

Das Wort "radikal" wird von den linken Gehirnwäschern in aller Regel als Totschlagsvokabel im Sinne von gewalttätig und brutal eingesetzt und deshalb von vielen Menschen so verstanden. Es hat aber eine ganz andere Bedeutung, denn es kommt vom Lateinischen "radix" = Wurzel. Übertragen auf das Thema bedeutet dies, daß man ein Übel von der Wurzel her angehen muß, wenn man es beseitigen will, vergleichbar dem Unkraut im Garten. Deshalb auf die Wortwahl achten!

Anonym hat gesagt…

Und bist du nicht willig so nehme ich gewalt - schön, wenn dieser Satz von "christlichen" Menschen kommt, die die "Nächstenliebe" praktizieren. Wie aber Erpressung und Gewaltandrohung in dieses "christliche" Bild passen, verstehe ich nicht - aber, muss ich ja auch nicht, ich bin ja eher ein Mensch, der behauptet, alle Menschen sind gleich. Hier glauben ja einige das sie gleicher sind....