Dienstag, 25. November 2014

Gewalt und Sex in Filmen stumpfen Eltern stark ab/Drastische Desensibilisierung nachgewiesen - Auch Folgen für Kinder

(Pressetext -Sabrina Manzey /pte020/22.10.2014)Häufiges Schauen von Filmen, in denen Gewaltszenen oder Sexdarstellungen gezeigt werden, stumpft Erwachsene zunehmend ab. Die verursachte Desensibilisierung führt zu einer hohen Akzeptanz vom Extremen, wie eine aktuelle Untersuchung der University of Pennsylvania (http://www.upenn.edu) verdeutlicht.

Strengere Altersfreigabe nötig

Im Verlauf der Studie wurde der Filmkonsum von 1.000 Paaren mit Kindern unter die Lupe genommen. Dabei beobachteten die Forscher auch besonders die Auswirkung der Genrewahl auf den Nachwuchs in den Familien. Denn nicht nur die drastische Desensibilisierung bei Erwachsenen ist brisant. Auch die Auswirkungen dieses Prozesses auf Kinder sind ernorm, so das Ergebnis.

Die starke Gewöhnung an die oftmals gezeigten, unzensierten Gewalt- und Sexszenen haben inzwischen einen Einfluss auf die altersgemäße Einstufung von Spielfilmen. Die Desensibilisierung in diesem Bereich macht Material, das vor einigen Jahren nur für Erwachsene zugänglich war, nun auch schon für Heranwachsende verfügbar - laut den Studienautoren ein politisches und gesellschaftliches Problem.

Druck auf Industriegesellschaft

Der bereits eingeläutete Prozess ist ein kaum noch zu stoppender Teufelskreislauf. Je höher die Akzeptanz für Gewaltszenen in Filmen ist, desto stärker ist auch der Druck auf die Industriegesellschaft. Kinomaterial, das nicht durch besonders hohen Sex- oder Nötigungsgehalt auffällt oder einen brisanten Wert hat, fällt in den Statistiken nach unten und rentiert sich nicht auf dem Markt.

Den US-amerikanischen Wissenschaftlern zufolge ist die Industrie somit ständig gezwungen nachzuziehen und sich den Wünschen des Publikums anzupassen. In Auftrag gegeben wurde die Befragung im vergangenen Jahr vom Annenberg Public Policy Center http://www.annenbergpublicpolicycenter.org , um den Wandel von Filminhalten aufzuzeigen.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Oh ja die USA, wo Kinder verhaftet werden weil sie Doktorspiele gemacht haben und auf der anderen Seite dann Kinder zum 5-6 Geburtstag ne scharfe Waffe geschenkt kriegen und sie dann mit den Eltern zum üben auf den Schießplatz gehen ! Seltsam das die Leute und ganz besonders Kinder immer sehr emotional reagieren wenn auf der Welt schlimme Dinge passieren, die Kinder und Jugendlichen können sehr gut zwischen Fiktion und Realität unterscheiden !

Erzengel Michael hat gesagt…

Wer pornographische Bücher wie "Jan und Lisa" (sich oder/und) seinen Kindern kauft, muss natürlich Doktorspiele verteidigen. Vielleicht weil man sich selbst an den aufreizenden Bildern dieser Bücher aufgeilt und an sich herumfummelt? Unser "666" alias NikoBelik kauft sich ganz offensichtlich solche Kinderbücher, damit er sich nicht den "Playboy" oder andere derartige Hefte besorgen muss. Wieso auch? So ist man seiner Umwelt niemandem Rechenschaft schuldig über sein ausschweifendes Treiben unter der eigenen Bettdecke! Er gibt lieber den aufklärungswilligen Vater! Arme Kinder, möchte man da nur sagen!

NikoBelik1 hat gesagt…

Da kennt sich aber einer aus,hast das Buch sicher selber ! 666 ist nur eine Zahl, genau wie die Bibel nur ein Buch ist und keine Anleitung fürs reale Leben ! Playboys habe ich auch, da einige Exemplare sicher mal wertvoll sein werden. Da ich ne Frau habe brauche keine Spielchen unter der Bettecke!
Meine Kinder sind aufgeklärt und haben keinen Schaden davon bekommen!
MFG 666