Dienstag, 30. September 2014

Baden-Württemberg: Petitionsausschuss diskutiert Stängle-Petition gegen "Bildungsplan 2015"

(Junge Freiheit) Der baden-württembergische Petitionsausschuß wird sich voraussichtlich am 8. Oktober mit dem Protest gegen den Bildungsplanentwurf befassen. Rund 200.000 Bürger haben sich an einer Internet-Petition beteiligt, die Werbung für „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den allgemeinbildenden Schulen verhindern soll.

Sie befürchten „eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung“. Nach dem Willen der grün-roten Landesregierung sollen Schüler von der ersten bis zur zwölften Klasse erfahren, daß es neben der Ehe von Mann und Frau andere Formen des Zusammenlebens gibt. Dabei geht es um die Interessen von LSBTTI-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle).

Kritiker bleiben mißtrauisch

Bei der Übergabe der von dem Realschullehrer Gabriel Stängle verfaßten Petition Ende Januar hatte die Vorsitzende des Ausschusses, Bea Böhlen (Grüne), angekündigt, den Kritikern noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine Rückmeldung zu geben, was aber nicht geschah. Nach der Beratung im Petitionsausschuß werden dem Landtag ein Bericht und eine Beschlußempfehlung vorgelegt.

Unterdessen hat das Kultusministerium die umstrittenen Leitprinzipien des Bildungsplans in sogenannte Leitperspektiven umgewandelt und „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ als neue Querschnittsaufgabe für alle Fächer benannt.

Allerdings haben sowohl Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) als auch Kultusminister Andreas Stoch (SPD) wiederholt betont, daß sie dem Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ weiterhin einen sehr hohen Stellenwert einräumen. Es könne auch über andere Wege, beispielsweise Fortbildungen und Verordnungen, umgesetzt werden. Deshalb bleiben die Kritiker mißtrauisch. Es bestehe nach wie vor die Gefahr einer Verschleierungstaktik, heißt es auf ihrer Internetseite „bildungsplan2015.de“.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Immer wieder der selbe Bla-Bla, mein Kind erfährt etwas über Sex und wird davon "Krank" bzw "umprogrammiert", das sind die "Argumente" der Religiösen Fanatiker und Medienverblödeten Eltern ! Alles ist ja so schädlich für Kinder was mit Sex zu hat, die Bravo,das TV-Programm, das Internet, Doktorspiele, Selbstbefriedigung usw ! Echte Beweise dafür bringen diese Leute aber nicht !

Anonym hat gesagt…

Hallo NikoBelik 1,

der Beweis sind Sie!

Hulk hat gesagt…

Beweis wo für ?

Franz Josef Mandel hat gesagt…

inderZu dem sogen. "Bildungsplan 2015" der BW-Landesregierung, dem man ehrlichkeitshalber "Verbildungsplan" bezw. "Moralischen Verbiegungsplan" nennen sollte und das am Elternwillen vorbei! = Verweis auf GG Art 6, erinnert einem an die Bemerkung des berühmten Psychoanalytikers Siegmund Freud, der als Resultat von "Schwachsinn" spricht.

Grandloser hat gesagt…

Oder realistischer die Eltern sollen die Moral lehren, während die Schule wertneutrale Fakten vermittelt. Die die jetzt wieder mit den Elternrecht kommen sollten dieses erst mal wahrnehmen. Wer Angst um seine Kinder hat weil Sie erfahren das es Homosexualität gibt und diese Normal und Legal ist, lässt so einiges in seiner Moralerziehung vermissen, oder vergisst immer wieder mit Absicht: Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft." Wenn sich Eltern der Realität verweigern können und müssen die Kinder die Chance haben alle Fakten auf den Tisch zu bekommen und nicht nur die Moral von mit der Wirklichkeit überforderten Eltern. Lernt endlich eure Pflichten......und nehmt diese wahr und schreit nicht immer danach...

Hulk hat gesagt…

Hier was sinnvolles zu schreiben ist eh Zeitverschwendung,ne echte Diskussion findet ja nicht statt.
Kinder sollen bloss nichts über Sex erfahren,das schadet ihnen ja nur,was anderes können die Religiösen Fanatiker ja nicht vorbringen !

Scheiß Religion hat gesagt…

Kein Wunder,ich wette das man die Leute die diese Seite kennen an einer Hand abzählen kann !

Keine Diskriminierung! hat gesagt…

Vor 50 Jahren steckte man manche Perverse ins Zuchthaus. Heute werden sie vom Staat in Schulgebäuden auf Kinder losgelassen.Immer weniger deutsche Schulabgänger sind fähig zu rechen, zu lesen oder gar zu schreiben. Das macht nichts. Das wird ausgeglichen dadurch daß Schulkinder auf staatlichen Schulen in Perversionen ausgebildet werden. Es ist eine Schweinerei, dass das Nebenthema Homosexualität bewusst zum Hauptthema gemacht wird und das viel wichtigere Thema Elternrechte an den Rand gedrängt bzw. gezielt ignoriert. Die Verlagerung des Gewichts auf die Rechte der Homosexuellen ist ein geeignetes und auch erfolgreiches Mittel, von den Elternrechten abzulenken. Homosexuelle sind nicht als “Gegner” von Eltern zu betrachten. Die Frühsexualisierung von Kindern (z. B. im Kindergarten) ist sicher auch ein Thema, das die Elternrechte betrifft.
Zitieren wir den guten alten Sigmund Freud: "Schamlosigkeit ist das erste Anzeichen für Schwachsinn."

NikoBelik1 hat gesagt…

Immer wieder schön wenn die verklemmten Religiösen Fanatiker ständig die selben "Argumente" vorbringen, das die Kinder schlecht in der Schule sind liegt natürlich an der Frühsexualisierung und nicht am unserem maroden Schulsystem,den schlecht ausgebildeten Lehrpersonal und Schulen die Renovierungsbedürftig sind !
Keine Ahung vom Thema aber immer schön das nachplappern was einem Hirnlose Medien wie RTL,Bibel.TV oder Klagemauer.tv so vorkauen ! Alles mit Sex zu hat ist schädlich für Kinder und nur für Erwachsene ! MFG 666

Ulrich hat gesagt…

Es ist immer wieder lächerlich, wenn die enthemmten Humanisten dieselben leeren Phrasen dreschen! Die Verhältnisse in den Schulen seien doch gar nicht so schlecht! Frühsexualisierung könne doch nicht schaden! Keine Ahnung von der Wahrheit, aber munter herumschwadronieren und unkritisch das nachplappern, was linke Vordenker in die Welt hinausposaunen!