Montag, 7. Oktober 2013

Pornographieseuche: 20 Prozent der britischen 16 bis 20Jährigen sind süchtig nach Pornographie

Immer jüngere Menschen sind süchtig nach Pornographie.

Eine Studie der „University of East London“ ergab, dass 20 Prozent der 16 bis 20Jährigen sind süchtig nach Pornographie.

Die Studie enthält weitere erschreckende Zahlen: 97 Prozent der männlichen und 80 Prozent der weiblichen jugendlichen hatten schon Pornographie gesehen.

25 Prozent der männlichen und 8 Prozent der weiblichen Jugendlichen haben erfolgslos versucht, den Pornographiekonsum zu beenden.

Psychologen sind alarmiert, denn heute ist bekannt, dass Pornographie im Gehirn ähnliche Prozesse auslöst wie Drogen. Aus diesem Grund muss das Material immer härter sein, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Auf diese Weise entsteht eine Sucht, falls der Betroffene nicht die Kraft aufbringt, sich zu befreien.

Jugendliche sind besonders für die Bildung von Suchtverhalten anfällig, so Matt Field, Professor für Psychologie an der Universität von Liverpool und Experte für Suchtverhalten.

Weitere Zahlen: Eine Umfrage der Zeitschrift „Loaded“ unter einer zufällig zusammengestellte Gruppe von 13 bis 14Jährige ergab, dass schon alle sexuelle Perversion gesehen hatten. Martin Daubney, Chefredakteur der Zeitschrift, verglich Pornographie im Internet mit Heroin.

Kommentare:

ra hat gesagt…

an den Chorleiter
Sie sind in meinen Augen ein perverser Deutscher - deren Zahl ständig steigt, weil sie keine inneren Werte mehr haben oder erkennen -. Aufgrund dessen kommt hier auch so viel "Viehzeug" herein, was sich Rechte heraus nimmt, die die Deutschen niemals wagen würden, sich heraus zu nehmen.
Um beim Thema zu bleiben: War es nicht auch diese - für diesen Aspekt - von Euch so hoch gelobte Politikerin, die vor einigen Jahren der Überzeugung war, daß die Geschlechter nur der Erziehung nach unterschiedlich gemacht werden - ansonsten wären sie total gleich??
Währet den Anfängen kann ich Euch nur raten und benehmt Euch nicht so übergangslos und zeitlos, wie uns dies Werbung und Medien suggerieren!
Dann kommt Ihr auch dahinter, daß die jetzige Wahl wieder ein großes "Theater" der Parteien vorher war und nachher auch bleiben wird - egal, wer dieses Mal an den "Trog" kommt. Denen geht es nur darum, einmal die ersten am "Trog" zu sein, auf daß sie ihr weiteres Leben total abgesichert sind. Dafür dürfen sie sich auch in den Vorwahlen die Köpfe einrennen oder sich sonstwie verbal zerfetzen (erwünscht!!!).
Das, was nach den Wahlen erfolgt, steht meist im Widerspruch zu den Aussagen davor.
Oder habt Ihr ein einziges Mal in Eurem bisherigen Wählerdasein erlebt, daß, egal welche Partei, jemals ihr Wahlversprechen eingelöst hat? Erforscht Euch...

Ansonsten begrüße ich das Ansinnen von Kristina Schröder.
Denn, nur so funktioniert familiäre Bindung und damit Aufbau des kindlichen Bewußtseins mit allen seinen geistigen Funktionen für spätere soziale Bindungen und Wertstellungen etc.

ra

Old Geezer hat gesagt…

Hierzu ist es schwer etwas konkretes zu sagen, da der Autor mal wieder darauf verzichtet hat, eine konkrete Quellenangabe zu machen.
Eine Schnelle Suche liefert nur andere Sekundärartikel in erster Linie aus der Yellowpress; die ihrerseits auch wieder keinen Link auf die Studie selbst geben.

Nur das die Studie mit 177 Teilnehmern sehr klein ist, scheint gesichert zu sein, wenn diese Personen nun aus Selbsthilfegruppen, kirchlichen Aussteiger-Zirkeln oder auch nur dem lokalen Umfeld der Uni kommen, kann man sie schonmal als statistisch irrelvant abtun.

Auffällig ist bei den Berichten wieder der übliche Drift im Thema; von der Studie mit 20% Teilnehmern als gewohnheitsmäßigen Pornographiekonsumenten oder MRT-Messungen bei einer andere Gruppe in der andere Teilnehmer eine (für Euphorie?) charakteristische Freisetzung von Neurotrasnmittern zeigten, über die wieder andere Gruppen, in denen andere Teilmengen Abhängigkeiten erlebten oder Dosissteigerungen benötigen; natürlich alles ohne Angabe Methoden, Umfang oder auch nur Quellen.
(Ein Highlight war die mehrfach benutzte Schlagzeile "[...]werden immer jünger[...]" - ohne das auch nur einer der betreffenden Artikeln tatsächlich einen Vergleich mit früheren Zahlen angestellt hätte.)

Also bleibt mal wieder keine Erkenntnis übrig, außer die wenig überraschende Ahnung, daß Pornographie auf und für Menschen dieselben Wirkung und Bedeutung haben kann wie richtiger Sex, Arbeit, Glückspiel, Sport, Rauschmittel, etc.

Old Geezer hat gesagt…

@ra:

Auf welchen Kommentar vom Chorleiter beziehen Sie sich denn bloß?

"Aufgrund dessen kommt hier auch so viel "Viehzeug" herein, was sich Rechte heraus nimmt, die die Deutschen niemals wagen würden, sich heraus zu nehmen. "

Ah, ich spüre aus Ihren Worten die wahre christliche Gesinnung heraus...

Grandloser hat gesagt…

Wie bitte wurde sexuelle Perversion definiert? Für einen ist es schon pervers wenn er die Frau von hinten nimmt während andere darüber einschlafen. Wieder viele Markige Worte aber wenig Infos.

Der Chorleiter hat gesagt…

@ ra
Ich habe gelesen und dabei gesehen,
es kann nicht mit so wenig Augenarzt gehen.
wer so, wie sie, über andere spricht,
führt sich wohl selbst gern hinters Licht.
Für mich bleibt daher immer der Trost,
ich bin davon nicht, wie Sie selbst, erbost.
Mein Leben gestalte ich immer frank und frei,
und fühle mich daher auch wohl dabei.

So, wie sie schreiben, darf ich Sie ruhigen Gewissens einen Fickfacker nennen. Das Wort ist nicht pervers, doch passend.

Gino hat gesagt…

Dem Chorleiter wünsche ich weiterhin das Verständnis für diesen Spruch eines Musikers, selbstverständlich:
„Um Schwäche zu zeigen, braucht man Mut" James Blunt

Bruder Lustig hat gesagt…

Wie war das früher?
Also ganz früher.
Als mancher Begriff von heute dort nur Kundigen bekannt war, konnte auch keine Statistik - gab es die damals? - aufgestellt werden.
Hatten damals die Kinder, oder Jugendlichen, oder Männlein und Weiblein keine Sucht nach was?
Ich würde mal behaupten, dass außer Religion und Frohsinn am Sonntag keine Sucht bekannt war. Es war wahrscheinlich auch keine Sucht.
Eigentlich war es nur Neugier.
Aber von Gier zur Sucht ist es nicht weit.
Wenn ich mal Zeit und Lust habe, werde ich meine Sinne, auch für Erotik, mal abklopfen, ob da nicht auch die Sucht im Hintergrund lauert.
Ja, die Sucht nach Euros ist manchmal ganz schön verstimmend. Wenn es denn eine Sucht sein sollte.
Ist eine Sucht was Anstrengendes?
Dann ist es eine.
Sehnsucht nach dem Frühling habe ich nur begrenzt. Mir langt der Sommer zu. Die Sonne. Das Faulsein. Das Abruhen. De erfüllte Sehnsucht. Und so weiter,