Donnerstag, 20. Dezember 2012

Russland: Regierung will zusammen mit Lebensrechtlern Schutz der ungeborenen Kinder verbessern

Wladimir Putin, Präsident Russlands. Will sich mit Lebensrechtsgruppen seines Landes treffen, um Maßnahmen für einen besseren Schutz des Lebens der ungeborenen Kinder zu erörtern.

Antrieb für diesen politischen Wandel ist die demographische Krise, die noch schlimmer als die deutsche ist. Die russischen Politiker scheinen aber inzwischen kleinere ideologische Scheuklappen als die Deutschen zu haben und nehmen eine der wichtigsten Ursachen der Krise ernst: Die Tötung der Kinder im Mutterleib.

Seit 2005 versucht Russland den negativen Geburtentrend umzukehren. Damals wurde ein höheres Mutterschaftsgeld in Form von Bonifikationen eingeführt.

Doch das Hauptproblem ist die Abtreibung, die in der Zeit des Kommunismus praktisch als Verhütungsmittel verwendet wurde. Entsprechend gering ist das Bewusstsein für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder.

Nun hat die Regierung begonnen, Gespräche mit der russischen Lebensrechtbewegung zu führen. Pro-Life Initiativen gibt es zerstreut im gesamten russischen Gebiet. Sie versuchen ihre Arbeit in der „Nationalen Eltern Vereinigung“ zu koordinieren.

Mit Material von Lifesitenews

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Hier fallen die 'Lebensrechtler' auf die nationalistische Agenda der Russischen Regierung herein.
Es geht denen keineswegs um den ERhalt von Leben, sondern darum, das Gebähren in den Dienst einer vaterländischen Machtpolitik zu stellen (wie üblich in Komplizenschft mit der staatstragenden Kirche)
Die Grundidee ist der des deutschen Kaiserreiches vergleichbar "Seine Majestät bracuhen Soldaten!" und das Ziel ist Kanonenfutter, egal ob für Schlachtfelder oder Fließbänder.

Anonym hat gesagt…

Das ist ja mal eine gute Information, und das gerade aus Russland. Hoffentlich bleibt Putin nicht beim Wollen stehen, damit auch evtl. Deutsche Demokraten nachdenklich und nacheifernd werden.