Freitag, 21. Dezember 2012

Papst Benedikt XVI.: Gender-Theorie ist gegen die Natur des Menschen

Am 21. Dezember hielt der Papst die jährliche Weihnachtsansprache vor der Kurie. Deutlich sprach er sich gegen die irrsinnige Gender-Theorie aus

Der Großrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat in einem sorgfältig dokumentierten und tief bewegenden Traktat gezeigt, daß der Angriff auf die wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter, Kind, dem wir uns heute ausgesetzt sehen, noch eine Dimension tiefer reicht. Hatten wir bisher ein Mißverständnis des Wesens menschlicher Freiheit als einen Grund für die Krise der Familie gesehen, so zeigt sich nun, daß dabei die Vision des Seins selbst, dessen, was Menschsein in Wirklichkeit bedeutet, im Spiele ist. Er zitiert das berühmt gewordene Wort von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu“. („On ne naît pas femme, on le devient“). In diesen Worten ist die Grundlegung dessen gegeben, was man heute unter dem Stichwort „gender“ als neue Philosophie der Geschlechtlichkeit darstellt. Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muß, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe. 

Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, daß er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, daß sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern daß er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, daß er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat. Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). 

Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille. Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt. Mann und Frau sind in ihrem Schöpfungsanspruch als einander ergänzende Gestalten des Menschseins bestritten. Wenn es aber die von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau nicht gibt, dann gibt es auch Familie als von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit nicht mehr. Dann hat aber auch das Kind seinen bisherigen Ort und seine ihm eigene Würde verloren. Bernheim zeigt, daß es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann. Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, daß dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

"Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. "

Die gab es NIE, die Schöpfungsgeschichte ist eben doch nur ein haltloser Mythos, den selbst unter Kirchenmitgliedern kaum einer mehr wörtlich nimmt...
...mit dieser Argumentation fällt Benetikt wieder hinter seinen Vorgänger zurück und gibt sein Amt dem Spott weiter Teile der Gesellschaft preis.

Anonym hat gesagt…

Natürlich gibt es die schöpfungsbedingte Wirklichkeit. Warum begreifen diese Menschen, die so große Probleme damit haben - warum auch immer - dass eins NIEMALS geschehen wird:niemals wird ein Mann ein Kind bekommen und niemals wird eine Frau ein Kind zeugen.

Und man könnte nun allerdings perfide Szenarien entwerfen: will die Homolobby in Zukunft Menschn, die ganz normal und gesund empfinden, dazu zwingen, für sie Kinder zu bekommen ????

Woher sollen die Kinder denn kommen, die sie haben wollen, wenn die sogenannte Zwangheterosexualität bekämpft wird. Man hat ja gradezu den Eindruck momentan, dass die, die heterosexuell sind, keine Ahnung haben, wer sie wirklich sind.

Wer kein Christ ist, braucht sich doch auch nicht aufzuregen und so hasserfüllt und intolerant zu sein.
Die Homosexuellen sollen doch leben, wie sie wollen, und die anderen in Ruhe leben lassen.
Und wenn sie auf die Natur setzen, dann dürfen sie erst recht keine Kinder haben .. siehe obiges Argument.

Ende der Diskussion.

Anonym hat gesagt…

Old Geezer, Sie bestreiten also, daß Mann und Frau Teil der Schöpfungswirklichkeit sind, indem Sie die bie Wirlichkeit mit der biblischen Schöpfundgeschichte verwechseln. Ist das Absicht, um Leser zu verwirren oder bewußte Lüge? Man kann das letztere fast vermuten, wenn man ihre Kommentare hier verfolgt.
Frage: Haben Sie z.B. die unterschiedlichen Geschlechterentwicklung bei Tieren verfolgt? Glauben Sie, daß auch in der Tierwelt der Unterschied zwischen weiblich und männlich soziologisch zu erklären ist??

Anonym hat gesagt…

@Old Geezer etc.
Und an welchen anderen haltlosen Mythos sollen wir dann glauben? Etwa an die Evolutionstheorie, das momentan modernste, pseudo-wissenschaftliche Märchen? Also bitte!! Die ET war und ist vehement angezweifelt, und zwar von Naturwissenschaft aller Fächer. Sie ist nicht allgemein anerkannt. Oft wird sie nur anerkannt, weil man sich sonst einer "Häresie" schuldig machte, was das akademische Ende der Karriereleiter bedeutet. Aber untersucht man die ET auf ihre "Argumente", wird einem klar: sie hat im Grunde keine. Das fängt schon mit der Entstehung des allerersten Lebens an. Wie es entstanden ist, fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich der Naturwissenschaften. Hier kommen die Geisteswissenschaften zum Zuge wie Philosophie, Geschichtswissenschaft, Theologie... Das ist nämlich eine Metaphysische Angelegenheit. Doch das ist kaum jemanden bewusst, aber leicht einsehbar:
Wenn der Mensch Zufallsprodukt unpersönlicher Evoltuionskräfte ist, dann gilt das auch für seine Gedanken - also logisch zu Ende gedacht: auch seinen Gedanken über die Evolutionstheorie! Ein unbedeutendes Zufallskonstrukt. Doch dass es eben nicht so ist, erleben wir tagtäglich. Die momentanen Erkenntnisse über die ET sind kurz zusammenfassbar: Stell dir vor, es ist Evolution - und keiner macht mit!

ich hat gesagt…

der alte mann sollte sich um das göttliche kümmern und uns die natur lassen. seine und seinesgleichen eingriffe in die welt sind für seine amhänger nicht immer nacherlebbar. für leute mit wissen und ahnen ist dieser mystische mief oft nicht hinzunehmen. da er gesetzlich geschütz wurde ist die blanke ablehnung einer diskussion vorzuziehem.
man macht nicht einmal vor dem weihnachtsfest halt. so wie es dargestellt wird ist es zweifelhaft. und wer die zeit genießen will muss von fast allen medien die finger lassen. das ist sonst wirklich gegen die natur und die menschen als gesamtheit.

ra hat gesagt…

"Old Geezer", ich hab Dir schon einmal einen "auf den Deckel" gegeben - Dein Pseudonym ist schon allein eine Beleidigung für das Männliche!!!
Hier kommt der 2. Hieb:
Du bist so eingelullt von der Sicherheit in unserer Gesellschaft (welche?), daß Du gar nicht mehr mitbekommst, wie die selbige immer rasanter verfällt.
Du kriegst es in Deinem politisch korrekten Hirn nicht mehr mit, daß die sogenannten elitären Mächte, die hinter diesen ganzen Bestrebungen stecken, den Konsens zwischen den Nationen und innerhalb derer Gemeinschaften aufzulösen und die evolutionäre GeschlechterRealität ad adsurdum zuführen und somit den Menschen ihrer kulturellen und traditionellen Wurzeln zu berauben, um sie leichter kontrollieren zu und überwachen zu können.
"Lüsterner Gaffer", oder wie Du heißen magst, laß Dich nicht von Funk Fernsehen oder Presse leiten oder von irgendwelchen EmmanzenSchranzen oder von irgendwelchen irregeleiteten Gender(= soziologisches Geschlecht, im Gegensatz zu Sex = biologisches Geschlecht) Spinnern verleiten. Es wird höchste Zeit, daß Du aufwachst!!!!!!!
Gruß Ra

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

"niemals wird ein Mann ein Kind bekommen und niemals wird eine Frau ein Kind zeugen. "

Hmm, würde ich nicht drauf wetten, jedenfalls nicht weiter als ein oder zwei Jahrzehnte in der Zukunft; zumindest bei zwei Eizellen dürfte es mehr eine Frage der metagentischen Konfiguration sein - alle genetischen Informationen müßten ja vorliegen.
Aber auf der anderen Seite - warum sollte man dieses anstreben?
Es hat schließlich absolut nichts mit der aktuellen Diskussion zu tun; oder muß man zum Zeugen eines Kindes Hosen und Bart tragen sowie KFZ-Mechaniker sein und als Kind mit Autos gespielt haben?

"will die Homolobby in Zukunft Menschn, die ganz normal und gesund empfinden, dazu zwingen, für sie Kinder zu bekommen ?"

Warum sollte man das, bei all den Heim- und Pflegekindern, sowie Singles, die sich gerne reproduzieren würden, aber werder Zeit noch Partner noch Nerven für eine dauerhafte Beziehung oder Kindererziehung haben?

Aktuell sind es ja die fundamentalistischen bzw. konservativ chrsitlichen Kreise, die bei öffentlicher Akzeptanz von Homosexualität und Verallgemeinerung Gesellschaftlicher Positionen auf die Barrikaden gehen.

Old Geezer hat gesagt…

@Annynm:

"indem Sie die bie Wirlichkeit mit der biblischen Schöpfundgeschichte verwechseln. Ist das Absicht, um Leser zu verwirren oder bewußte Lüge"

Weder noch - es ist ein Interpretation aus dem Papstwort.
denn ohne Bezugnahme auf einen Spezifischen Mythos - also hier die biblische Schöpfungsgeschichte - sind daraus keine Verhaltensregeln für die Menschen herleitbar.
"Es wurde geschaffen" gibt einem noch keine Indizien dafür, wer wie zu leben hat, Rosa oder Blau tragen sollte, oder welches Geschlecht welchem untertan ist; dazu bracht es schon religionsspezifische Details aus Interpretationen von Fußnoten aus mündlichen Überlieferungen archaischer Mythen.
Da kann man dran Glauben, aber die Gesamtheit eines modernen Staatswesens darauf einschwören zu wollen ist schon anmaßend und muß Anlehnung von Außenstehende hervorrufen...
...und genau das ist der Punkt, vor der Vorgänger von Benedikt schon deutlich weiter war!



Anonym hat gesagt…

In der ganzen Welt, in allen Kulturen gibt es die Unterschiede Mann und Frau. Zufall ? ..wobei Indianer zB weder rosa noch blau getragen haben, als Unterschied,
In den meisten Kulturen, vor allem bei Naturvölkern, wurden Homosexuelle verachtet und bestraft.
Zufall ?
Es ist gut, dass keiner mehr - zumindest bei "uns" nicht - Angst haben muss, als Homosexueller, zu Tode zu kommen, oder abgelehnt zu werden.. aber ich muss trotzdem nicht mit der Praxis einverstanden sein, auch wenn ich den Menschen annehmen kann. Und ich muss das sagen dürfen. Wo bleibt sonst die Toleranz ?
Ich empfehle den Vortrag von R.Liebi: woher kommen die Religionen auf sermon online sich anzuhören.
Durch diesen Vortrag wird klar, dass wir alle gemeinsame Wurzeln haben ... und auch die Religionen viele Gemeinsamkeiten haben, bzw: es geht immer um dasselbe: das Leben bewältigen zu können... mit Hilfe der unsichtbaren Welt.
Und interessanterweise kennen sehr viele Naturvölker den EINEN Schöpfergott und den Begriff Sünde.
Diese Völker lachen sich wahrscheinlich scheps über die Weissen, was die sich mal wieder einfallen lassen ... was jetzt geschieht kann nur von degenerierten saturierten Hirnen kommen, die jeden Bezug zum Leben verloren haben und aus lauter Originalitätswahn und Paranoia ( s. Judith Butler, selten so einen Schwachsinn gelesen ) meinen, sie müssten mal eben kurz die Welt umkrempeln... und behaupten, es gäbe keine Geschlechter... ja, und vielleicht stimmt das auf eine pervertierte Art und Weise sogar: es gibt keine richtigen Männer und Frauen mehr, sondern nur noch infantile Selbstverwirklicher, die unfähig und unwillig sind, Verantwortung zu übernehmen. Man will ja nur spielen....
Bis auf die konservativen und so gern genannten fundamentalistischen christlichen Kreise, die es versuchen und sich vor Gott verantwortlich wissen.
Aber wer weiss, vielleicht überholen uns die moslemischen Mitbürger bald, und mit dem Islam wird sich dieses Thema ganz schnell erledigt haben.

F.J.Mandel hat gesagt…

Wenn man versuchen will, die Gegen-
argumente derjenigen einigermaßen
verstehen zu wollen, die dem hoch-
intelligenten BENEDIKT XVI. wider-
sprechen wollen, so kommt es einem
inzwischen so vor, als ob man sich
bei uns in einem großen Irrenhaus
befindet = es ist ein echt konfuses
Denken, was da gewisse Leute von
sich geben. Wahrscheinlich ist die
sprichwörtl. babylonische Sprach-
verwirrung erneut Wirklichkeit ge-
worden. Wer weiß es schon: sollte
es den Wirrköpfen tatsächlich ein- mal gelingen, hier in unserem Le-
bensbereich das jahrtausendealte
christliche Kulturgut abzubauen und
zubeseitigen, wird ein geistiges
Vakuum entstehen, in das dann hier
bei uns der Islam mitsamt seiner
Scharia sich breitmachen könnte und
all dem wirren Spuk so gründlich wie er es ankündigt, den Garaus
macht. Das wäre dann eine schmerz-
hafte, geistige Sehnsucht nach den
ehemaligen christlichen Lebenswer-
ten. Aber wer die Menschheitsge-
schichte beachtet, wird ganz deut-
lich erkennen, daß der allmächtige
Gott nicht einziges Mal es zuließ,
daß Wildwuchs gewisser "Bäume" nie
in den Himmel wachsen konnten.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:
(22. Dezember 2012 13:03)

Sie zitieren die üblichen Lügen der religiösen Fundamentalisten.

Die Evolutiontheorie steht durchaus auf einer Ebene mi der Atomtheorie, Quantendynamik, Relativitätstheorie, etc., in dem sie nicht nur die beste existierende naturwissenschaftliche Erklärung der Beobachtungen bietet sondern auch seit Generationen durch zahlose Experimente und praktische Anwendungen bestätigt wurde.
Ablehnung bzw. grundsätzliche Kritik im geringen Promillebereich unter Fachwissenschaftlern bei gleichzeitig vielfältigen Veröffentlicheungen über laufende Forschung in dem Bereich kennzeichnet eine solide fundierte Theorie.
Sollten sie mit "Naturwissenschaftlern aller Fächer" gewisse Ph.D. in 'Christlicher Sporterziehung' von obskuren privaten Diploma Mills ohne Campus und Cirruculum meinen, so stellen diese weder Wissenschaftler dar noch sind sie zahlreich, und auch 'Answers in Genesis' besteht aus einer winzigen Gruppe größtenteils kaum qualifizierter Quereinsteiger in die Thematik.

Wenn Sie ernsthaft Abiogenese als Teil der ET betrachten, sollten Sie einaml ihre Hausaufgaben machen und sich in Grundlagen des Themas einarbeiten.
(Auch wenn ich nicht ganz einsehe, warum Chemie auf einmal nicht mehr zur den Naturwissenschaften, sondern zur Metaphysik gehören soll.)

Auch daß Sie die Bedeutung des Zufalls komplett falsch und völlig anders als in der ET üblich einordnen und zudem das haltlose Analogieprinzip der Astrologen (und Sie sollten ja wissen, was die Bibel im Umgang mit diesen vorschreibt) anzuwenden versuchen, zeigt nur, wie viel Sie an Ihrer Allgemeinbildung noch arbeiten müßten.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:
(22. Dezember 2012 13:03)

...vermutlich war auch das alles der Grund, warum sich der letzte Papst durchaus mit dem Modell der Evolution als Werkzeug Gottes bei der Schöpfung anfreunden konnte.

Aber schon wie bei der Befreiungstheologie und der Ökumente fällte der vorherige Großinquisitor Ratzinger als Papst gleich hinter eine ganze Reihe seiner Vorgänger zurück.

Old Geezer hat gesagt…

@Ra:

Sie sollten nicht so viel Bedeutung in einen Nick interpretieren - oder erwarten Sie Anbetung, weil Sie sich einen Sonnengott als Alias gewählt haben?
Aber ich nehme ihre fragile Männlichkeit zur Kenntnis.

Woraus schließen Sie, daß ich 'von der Sicherheit unserer Gssellschaft eingelullt' bin?
Daraus, daß ich noch weniger Vertrauen in anderer Leute Phantasievorstellungen setze?
Wenn mein Lieblingsbier nicht auf der Karte steht, so kann ich dennoch aus zwei Alternativen das weniger scheußlich schmeckende auswählen.

Welche 'elitären Mächte' sollen das denn sein?
Welchen 'Konsens' zwischen welchen 'Nationen' sehen Sie denn in Gefahr?

Mir wäre auch neu, das jemand allgemein 'geschlechterunterschiede' auflösen möchte - hier geht es lediglich um ein Ende der Bestrebungen, Individuen in Funktionen und Rollen zu pressen, die ihnen widerstreben, sowie um die Einsicht, daß die tatsächlichen Geschlechterunterschiede in kaum einem Lebensbereich noch eine objektive Bedeutung haben.

Auf welche Weise fürdert es die Überwachung, wenn nur Jungs KFZ-Mechaniker werden dürfen???
Können Sie da irgendeinen Zusammenhang konstruieren?

Sie kommen sehr paranoid rüber; ich empfehle einen langen Urlaub mit Reisen rund um die Welt, das erweitert auch den Horizont, was die Funktion und Rolle von Geschlechtern bei anderen Kulturen angeht.

Anonym hat gesagt…

Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungs-möglichkeiten von Frau und Mann kaum oder nicht gesprochen wird: Rollenidentität ist nicht Wertegleichheit.
Im grunde ist das Gehirn das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)