Sonntag, 9. Dezember 2012

Aeon (Death Metal): Blasphemie und Christenhass

 “Reihenweise Christen ans Kreuz genagelt”

Das wichtigste Infoportal für Heavy-Metal-Musik im Internet, Metal.de, beschreibt die Songs der schwedischen Rockband Aeon (Aeons Black) folgendermaßen:

„Wenn man die Schweden AEON als eine der blasphemischsten Bands im Death-Metal-Untergrund bezeichnet, hat das natürlich seine Berechtigung: Wie schon auf den vorangegangenen drei Alben werden auch auf dem neuen Werk “Aeons Black” in den Texten reihenweise Christen ans Kreuz genagelt, pädophile Priester vorgeführt und Todeswünsche ausgesprochen.“

Entsprechend sind die bestialischen Lieder auch gepolt, wovon schon die Titel zeugen: „Glowing Hate“ (Glühender Hass), „I Wish You Death“ (Ich wünsch Dich tot), „Passage To Hell“ (Übergang zur Hölle), „Die By My Hands“ (Sterbe durch meine Hände) usw.

Wäre dieser Haß nicht “nur” gegen Christen gerichtet, würde er sich gegen andere gesellschaftliche Gruppierungen richten, wäre ein Aufschrei im Lande gewiß.

Diese Musik-CD des Labels „Metal Blade“ wird von der bekannten Firma SONY vertrieben. Sony scheint es völlig egal zu sein, dass hier Träumereien über das Abschlachten von Christen gefördert werden.

Kommentare:

Frank Fuhrmann hat gesagt…

Langsam frage ich mich, ob diese Gruppe zur Metal-Band-Vorstellungsrunde wird. Bekommt jetzt jede Metal-Band hier ihre eigene Werbung?

Old Geezer hat gesagt…

Meine Güte, was habt ihr denn nun wieder mit der bösen Rockmusik?
Gab's diesen schwarzen Mann nicht schonmal in den 50ern?
Ja, diese Themen haben die provokanteren Bands schon immer, seit freie Liebe niemenden mehr aufregt.
Zudem sind diese Band eher Insidertips oder Newcomer, und der Mainstream bleibt von ihnen unbeeinflußt.
Also Kathegorie 'Sturm im Wasserglas'.

Es wäre mir neu, daß Sony als Geschäftziel "Schutz und Förderung des Christentums" hätte; ich denke mal es wird das im Kapitalismus übliche 'Kohle scheffeln' sein;
ebenso sind martialische Themen im Metal selbst bei Stryper & Co. so verbreitet, das exakte Zielgruppe um die es in einem Song geht (Sarazehen, Sachsen, Nazies, Christen, usw.) nur eine Fußnaote ist.


Grandloser hat gesagt…

Exakt, wo ist das Problem ?
Wenn man zynisch wäre könnte man sagen das wenn sie von Christen ans Kreuz nageln singen doch nur die historische Wahrheit kundtun, und jeden Christoban müsste doch das Märtyertum gefallen oder?